keine Leistung aufgrund eines Attestes ?

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Herbert1

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Hallo,

kann sich das JC darauf berufen keine Leistungen zu geben bzw
die Förderung einer Arbeitsstelle nicht zu gewähren, indem Sie
auf ein Attest hinweisen, welches besagt das die Arbeit gesundheitlich
nicht zumutbar ist ?

Ich meine hat man nicht die freie eigene Entscheidung eine Arbeit
anzunehmen, trotz nachweisbarer gesundheitlicher Einschränkungen
und eben auf " eigene Gefahr " ?

Es ist doch Unterschied ob es sich um eine ZAF oder direkt bei einem Arbeitgeber handelt, bei dem die Beschäftigung sicher längerfristiger und sicherer ist als bei einer ZAF. Vermutlich wird das JC dies nicht als Grund anerkennen, oder ?
 

gila

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Hallo Herbert!

Was heisst "keine Leistungen" konkret?
Allgemein Leistung - oder nur Förderung von etwas Bestimmten?

Wie alt ist das Attest und warum willst du eine "unzumutbare" Arbeit freiwillig annehmen? Könnte der Schuß nicht auch nach hinten los gehen?

Bist du voll erwerbsfähig - oder eingeschränkt (wurde ein Gutachten gemacht?)

Meine Schwester hat über die Reha-Abteilung auch eine Förderung erhalten für eine Ausbildung zu einer Tätigkeit, der sie angeblich aufgrund psychischer Belastung nicht gewachsen sein sollte.
Sie macht es nun sehr gerne - aber ich sehe auch GENAU DIE Probleme mit der Belastbarkeit, die sie selbst vorher noch "weg gewischt" hat.

Daher würde ich mir sowas sehr gut überlegen!
Man bräuchte hier auch ein paar konkretere Infos, um so ein spezifisches Problem überhaupt richtig einschätzen zu können.
 

Herbert1

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Hallo Herbert!

Was heisst "keine Leistungen" konkret?
Allgemein Leistung - oder nur Förderung von etwas Bestimmten?

Wie alt ist das Attest und warum willst du eine "unzumutbare" Arbeit freiwillig annehmen? Könnte der Schuß nicht auch nach hinten los gehen?

Bist du voll erwerbsfähig - oder eingeschränkt (wurde ein Gutachten gemacht?)

Meine Schwester hat über die Reha-Abteilung auch eine Förderung erhalten für eine Ausbildung zu einer Tätigkeit, der sie angeblich aufgrund psychischer Belastung nicht gewachsen sein sollte.
Sie macht es nun sehr gerne - aber ich sehe auch GENAU DIE Probleme mit der Belastbarkeit, die sie selbst vorher noch "weg gewischt" hat.

Daher würde ich mir sowas sehr gut überlegen!
Man bräuchte hier auch ein paar konkretere Infos, um so ein spezifisches Problem überhaupt richtig einschätzen zu können.


es geht um eine Förderung, damit die Arbeitsstelle in meinen Augen attraktiver gewesen wäre. Das JC gibt diese Förderung beim Antritt einer Beschäftigung in der Regel auch für eine bestimmte Zeit. Das Attest gilt für immer, denn die gesundheitlichen Einschränkungen werden bleiben.
Ich bin voll erwerbsfähig. Du hast aber recht, wenn ich diese Arbeit annehme
oder angenommen hätte, könnte das JC darauf beharren, daß das Attest
bei einer anderen ähnlichen Stelle nicht mehr gilt.

Deswegen meine Frage mit der Freiwilligkeit und " eigene Gefahr ".
 

gila

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Da kann man leider schlecht raten - wie die SBs so drauf sind ... heute so und morgen so ... ist leider ein sehr "unverlässlicher" Faktor.
Da musst du wahrscheinlich NUR FÜR DICH und dein Leben - was DIR dienlich ist - entscheiden!
:icon_daumen:
 

Herbert1

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wenn ich die Stelle auf " eigene Gefahr " angenommen hätte, sehe ich das große Problem das das JC das Attest bei ähnlichen Stellen nicht mehr anerkennt. Deswegen werde ich vermutlich das Ganze bleiben lassen und keinen Antrag usw stellen.

Wenn ich hingegen ein Urteil vorweisen kann, aus dem hervorgeht das man
frei entscheiden kann welche Arbeit man trotz eines Attestes ausüben möchte und dies das JC nicht ausnützen kann, in dem es sagt - Sie haben die Stelle
X trotz eines Attestes angenommen und deswegen ist die andere Stelle X
zumutbar, weil sie ähnlich ist.

Kann mir da jemand weiterhelfen ? Das wäre prima
 

gila

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Vermutlich wird das schwierig sein, hier eine einheitliche "Gangart" zu finden.
Man könnte sich sicher damit herauswinden, dass es nur ein "Versuch" war und man festgestellt hat, dass die Einschränkungen nicht überwunden werden können.

Also weiter bestehen bleiben.
 

Herbert1

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Vermutlich wird das schwierig sein, hier eine einheitliche "Gangart" zu finden.
Man könnte sich sicher damit herauswinden, dass es nur ein "Versuch" war und man festgestellt hat, dass die Einschränkungen nicht überwunden werden können.

Also weiter bestehen bleiben.


Danke. Das wäre schon mal ein guter Ansatzpunkt. Mal schauen was ich tun werde.
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Experimente mit seiner Gesundheit sollte man lassen. Wenn eine Arbeitsstelle nur im Ansatz gesundheitsgefährdent für einen ist, verlierst du ggf. alle Ansprüche, wenn dir da etwas passiert(Verschlimmerung usw.).
 
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