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Keine Krankschreibung mehr für Arbeitslose?

Nala87

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#1
Ist es neuerdings im Trend, dass arbeitslose Patienten beim Arzt nicht mehr krankgeschrieben werden?! Es ist nun schon der dritte Arzt (allerdings unterschiedliche Fachrichtungen), der mir (oder meinem Lebensgefährten) keine oder nur widerwillig Krankschreibungen ausstellen möchte. Immer nach dem Motto:"Wozu braucht ein Arbeitsloser eine Krankmeldung? Ist doch unsinnig, weil die Leute sowieso zuhause sind. Die Jobcenter und Arbeitsämter wollen doch nur deswegen möglichst viele Krankschreibungen von ihren Kunden bekommen, weil so die Arbeitslosenstatistik beschönigt werden kann!"

Die Sachbearbeiter beim JC glauben es nun mal nicht, wenn man ohne ärztliche Bescheinigung sagt: "Ich bin gesundheitlich derzeit nicht ganz fit". Mein Lebensgefährte plagt sich schon länger mit chronischen Ohrenschmerzen sowie Rückenschmerzen herum. Seine Ärzte schrieben ihn anfangs noch kurzzeitig krank, doch inzwischen weigern sie sich standhaft, weitere Krankschreibungen auszustellen. Das Jobcenter will aber nun mal die gelben Zettelchen haben. Er soll nun laut seiner Sachbearbeiterin zum ärztlichen Dienst des Arbeitsamtes vorgeladen werden, um seine Vermittlungsfähigkeit endlich mal einschätzen zu können. Das teilte sie ihm vor etwa 3 Woche mit. Obwohl das Jobcenter schon seit 2 Jahren die gesundheitliche Problematik meines Lebensgefährten kennt! Die Einladung zur ärztlichen Begutachtung kam aber noch immer nicht. Von der schnellen Truppe sind die hier also nicht gerade...

Ist euch das auch schon passiert, dass man auf manche Ärzte regelrecht einreden muss, damit man so einen gelben Zettel kriegt? Und ich rede jetzt nicht von simulierten Krankheiten, sondern wenn man wirklich Beschwerden hat! Jedes Mal zu einem anderen Arzt rennen, geht ja auch nicht, wenn man in seinem Wohnort nicht die große Auswahl hat.
 

Lilastern

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#2
@Nala87

Was ist das für ein Arzt? An deiner Stelle würde ich aber sofort den Hausarzt wechseln.

Bei chronischen Ohrenbeschwerden, würde ich einen HNO-Facharzt aufsuchen. Genauso bei Rückenbeschwerden, Orthopäde.

So ein Arzt bei dem du um eine AU-Bescheinigung betteln musst, würde ich gar nicht mehr aufsuchen. Wenn es in eurem Wohnort keine guten Ärzte gibt, muss man eben in andere Ortschaft oder in die nächste Stadt fahren.

Auch als Leistungsempfänger wird man auch AU geschrieben. Also so einen Schwachsinn höre ich zum ersten Mal.

Auf die Amtsärztliche Untersuchung bestehen. Bisher hatte ich noch nie Probleme eine AU-Bescheinigung zu bekommen.
 

gelibeh

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#3
Sobald man nicht mehr in der Lage ist, mehr als 15 Stunden zu arbeiten, dann muss der Arzt jemanden krankschreiben. Auch einen Erwerbslosen.
https://www.google.de/url?sa=t&rct=...SEcY4LrZP4WeitctanqULtQ&bvm=bv.74649129,d.ZWU
Auszug:
(3) 1
Versicherte, die arbeitslos sind, ausgenommen Arbeitslose bzw. erwerbsfähige
Leistungsberechtigte nach Absatz 3a, sind arbeitsunfähig, wenn sie krankheitsbedingt nicht
mehr in der Lage sind, leichte Arbeiten in einem zeitlichen Umfang zu verrichten, für den sie
sich bei der Agentur für Arbeit zur Verfügung gestellt haben. 2
Dabei ist es unerheblich,
welcher Tätigkeit die oder der Versicherte vor der Arbeitslosigkeit nachging.
3
Arbeitsunfähigkeit liegt bei Schwangeren nach Satz 1 vor, wenn sie ohne Gefährdung für
sich oder das ungeborene Kind nicht in der Lage sind, leichte Arbeiten in einem zeitlichen
Umfang von mindestens 15 Stunden wöchentlich auszuüben.
....
Siehe auch nachfolgenden Absatz 3a in dem Dokument. Das würde ich dem Arzt unter die Nase halten
 

Dark Vampire

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#4
Dann sagt der Arzt er kann mehr als 3 Stunden arbeiten und die Sache ist für ihn geritzt.

Bin selber chronischer Schmezpatient und oh Wunder ich arbeitete auch 17 Jahre damit, schmerzfreie Tage sind alle Schaltjahre mal.....

Und Schmerzen sind eben subjektiv, wenn der Arzt sieht er hat nur Verspannungen als Beispiel, diese können auch Schmerzen, brauchts dafür nicht ne AU.
 
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#5
Einfache Frage:Wie soll es der Arzt wissen, dass man al ist? Man wäre schön blöd, ihm das zu sagen in der heutigen Zeit, ausser, es bestünde ein besonders gutes Vertrauensverhältnis.

Dann sollte es auch mit der Krankschreibung klappen.
 

bla47

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#6
Mir hat mal ein Arzt gesagt, für die derzeitige Tätigkeit AU zu schreiben, sei leichter.
Weil er sonst für alle möglichen zumutbaren Tätigkeiten AU schreiben müßte. Das ist nun mal schwerer zu beurteilen. Deswegen fragt ein Arzt halt gerne: "Und was machen Sie so beruflich ?"
 

ZynHH

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#7
Wenn man kein vertrauen zu seinem Arzt hat und ihn nicht anlugen will kann man die Fragedoch wie folgt beantworten:

Ich bin "xXYZ" von Beruf.

D.h. ja noch nicht, das man den derzeit auch ausuebt.

Ich habe zu meinen aerzten vertrauen, die wissen auch voneinander.

Wenn das JC ne au braucht lass ich mir eine geben, sonst nicht.
 

franky0815

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#8
Mir hat mal ein Arzt gesagt, für die derzeitige Tätigkeit AU zu schreiben, sei leichter.
Weil er sonst für alle möglichen zumutbaren Tätigkeiten AU schreiben müßte. Das ist nun mal schwerer zu beurteilen. Deswegen fragt ein Arzt halt gerne: "Und was machen Sie so beruflich ?"
das stimmt, aber ich würde den einfach belügen und eine körperlich anstrengende tätigkeit angeben und ende, im grunde geht den das nix an.
oder ich gebe einen beruf an der dem krankheitsbild entgegensteht, bei kopfschmerzen zb. kraftfahrer mit enorm stressigen terminen.

was allerdings sein könnte, das in der meldung für die kk was drinsteht, zb. berufsbedingt arbeitsunfähig.
 

bla47

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#9
was allerdings sein könnte, das in der meldung für die kk was drinsteht, zb. berufsbedingt arbeitsunfähig.
Die Meldung für die KK enthält zusätzlich die genaue Diagnose nach ICD 10.
Für eventuelle Krankengeld-Berechnung. Ach ja, auch noch als Ur-Beleg für Reha/EU-Rente/MDK/SGB IX...falls sich die "Geschichte" weiterentwickelt. Kann ja sein. Man weiß nie....
Nicht zu vergessen: als Anrechnungszeiten für die RV zwischen 17. bis 25. Lebensjahr sind die AU -Monate wichtig, falls sonst eine Lücke da ist.
 

franky0815

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#10
Die Meldung für die KK enthält zusätzlich die genaue Diagnose nach ICD 10.
Für eventuelle Krankengeld-Berechnung. Ach ja, auch noch als Ur-Beleg für Reha/EU-Rente/MDK/SGB IX...falls sich die "Geschichte" weiterentwickelt. Kann ja sein. Man weiß nie....
dachte ich mir schon, aber steht denn genau drin zb.: kann seine tätigkeit als xxxx nicht ausüben weil, oder wie sieht das aus?

davon ab könnte die geschwindelte tätigkeit ja auch ein minijob sein.
 

bla47

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#11
dachte ich mir schon, aber steht denn genau drin zb.: kann seine tätigkeit als xxxx nicht ausüben weil, oder wie sieht das aus?

davon ab könnte die geschwindelte tätigkeit ja auch ein minijob sein.
Nein.
Steht nur Diagnose J 3623. ( als Beispiel)
 

Don Vittorio

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#12
dachte ich mir schon, aber steht denn genau drin zb.: kann seine tätigkeit als xxxx nicht ausüben weil, oder wie sieht das aus?

davon ab könnte die geschwindelte tätigkeit ja auch ein minijob sein.
Nachdem aber die KK ja weiss,woher die Beiträge kommen,also vom JC,könnte das durchaus zu Rückfragen beim Arzt führen,oder der MDK würde eingeschaltet.
Ich weiss nicht,inwieweit man dann dem Patienten die falschen Angaben über die Berufliche Tätigkeit ankreuzen könnte.
 

franky0815

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#13
Ich weiss nicht,inwieweit man dann dem Patienten die falschen Angaben über die Berufliche Tätigkeit ankreuzen könnte.
wo steht denn geschrieben das ich beim arzt die wahrheit sagen muss?

ich bin in der zwischenzeit sogar bereit vor gericht zu lügen wenn es zu meinem vorteil is und nich das gegenteil klar auf der hand liegt, alles eine sache der interessesabwägung.
 

Don Vittorio

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#14
wo steht denn geschrieben das ich beim arzt die wahrheit sagen muss?
Ich weiss nicht ob das irgendwo steht,ist auch egal,denn eventuelle Konsequenzen gehen zu Deinen Lasten.Zum Beispiel Rückzahlung des Krankengeldes,sollte sich herausstellen dass Du die AU durch Vorspiegelung falscher Tatsachen erhalten hast.
 

ZynHH

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#15
Ich weiss nicht ob das irgendwo steht,ist auch egal,denn eventuelle Konsequenzen gehen zu Deinen Lasten.Zum Beispiel Rückzahlung des Krankengeldes,sollte sich herausstellen dass Du die AU durch Vorspiegelung falscher Tatsachen erhalten hast.
Du erzaehlst auch nur Unsinn um die Leute hier zu verunsichern.

Nichts derartiges wird oder kann passieren.

Immer diese Rentner....Missgunst dein zweiter Name ist Rentner ...
 

franky0815

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#16
Zum Beispiel Rückzahlung des Krankengeldes,sollte sich herausstellen dass Du die AU durch Vorspiegelung falscher Tatsachen erhalten hast.
es ging ja hier nich um erschleichung von kg, sondern um eine au um einen jc termin herumzukommen zb.
mir is schon klar das die kk im fall von kg zahlung genauer hinschaut und auch beim arzt nachfragt, genaugenommen kommen die schon mit nachfragen daher wenn man in die nähe von kg kommen könnte.
 

Nala87

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#17
Ich melde mich mal zurück. Also, es handelte sich bei den betreffenden Ärzten sowohl um Hausärzte als auch um Fachärzte (HNO, Orthopäde). Der Hausarzt, bei dem mein Lebensgefährte und ich jetzt sind, ist aber in Ordnung, der schreibt einem i.d.R. auch ein paar Tage lang krank. Doch sobald man zum Facharzt geht, heißt es nicht selten "Aber krank schreibe ich Sie nicht. Sind sie ja ohnehin momentan ohne Arbeit". Unsere Ärzte fragen hier halt immer, ob und inwiefern man beruflich tätig ist. Und mir leigt es fern, da großartig zu schwindeln. Zumindest hat mein Lebensgefährte von seinem HNO ein Attest erhalten mit dem sinngemäßen Inhalt: "Herr XY sollte aufgrund seiner chronischen Ohrenentzündung mit einhergehender Geräuschempfindlichkeit eine Erwerbstätigkeit, welche die Ohren dauerhaft belastet, vermeiden." Seine Sachbearbeiterin vom JC hat dies auch akzeptiert und sendet ihm keine Bewerbungsaufforderungen für Call-Center-Tätigkeiten mehr zu, von denen es vorher hagelte.

Tja, und einen Arzt zu wechseln ist nicht so einfach. Jedenfalls hier in der Region nicht. Ich habe neulich nach einem Dermatologen gesucht, weil mein Hausarzt mir eine Überweisung gab. Und keiner der hiesigen 5 Hautärzte wollte mich drannehmen bzw. überhaupt (!) einen Termin geben. In eine andere Stadt zu fahren um zum Arzt zu gehen, ist doch umständlich und hier auch nicht gerade sinnvoll. In meinem Wohnort gibts schon deutlich mehr Fachärzte als in den anderen umliegenden Städten. Bei den Ärzten ist es garantiert genauso schwer, als neuer Patient aufgenommen zu werden, wenn nicht sogar noch schwieriger. Das ist halt ein Dilemma, wenn man nicht gerade nah an einer Großstadt wohnt. Und ich werde nicht bis Berlin oder Dresden fahren wegen eines Arztbesuches. Das ist ja vom Anfahrtsweg her schon unsinnig...

Sicher, man KANN mit bestimmten Krankheiten/Beschwerden arbeiten gehen. Doch bei meinem Lebensgefährten und seinen Rückenproblemen ist es so, dass er immer diffuse Rückenschmerzen hat, die unter Belastung stärker werden. Er kann doch nicht jeden Tag nur Schmerztabletten schlucken, damit er halbwegs arbeitsfähig ist bis irgendwann gar nichts mehr geht oder wie? Sein Orthopäde hat ihm jetzt Physiotherapie verordnet. Heute war die erste Sitzung und die Therapeutin meinte, dass bestimmte Körperhaltungen für seine Rückenbeschwerden definitiv nicht förderlich sind. Er hat Schmerzen beim längeren Sitzen, sogar teilweise beim Liegen, aber auch beim Tragen von mehr oder weniger schweren Lasten (z.B. volle Einkaufstasche) oder bei langen Fußwegen oder beim Stehen. Laut Orthopäde hat die Bandscheibe einen Knacks weg und die Wirbelsäule sei irgendwie verkrümmt. Eine sogenannte Rückenschule würde nach den Worten der Physiotherapeutin da auch nicht mehr helfen. Mein Lebensgefährte ist ziemlich frustriert deswegen, weil die Rückenschmerzen ja die Lebensqualität schon einschränken, besonders wenn man noch recht jung ist.

Ja, ich bestehe natürlich darauf, dass die Begutachtung meines Lebensgefährten beim ärztlichen Dienst des Arbeitsamtes gemacht wird. Er will seine Trulla vom JC unbedingt nochmal drauf ansprechen, sonst zieht sich das noch weiter hin.
 

Don Vittorio

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#18
Du erzaehlst auch nur Unsinn um die Leute hier zu verunsichern.

Nichts derartiges wird oder kann passieren.

Immer diese Rentner....Missgunst dein zweiter Name ist Rentner ...
Kannst Du das auch mal begründen ?
Du versuchst mir ans Bein zu pinkeln,dann beweise aber auch dass ich Unssinn schreibe.

Irgendwie scheint der Missgunst bei Dir zu liegen,dass ich Rentner bin und nicht Leistungsbezieher.
 

Nala87

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#20
es ging ja hier nich um erschleichung von kg, sondern um eine au um einen jc termin herumzukommen zb.
Richtig, es geht erstmal keineswegs ums Krankengeld. Auch nicht unbedingt darum, eine Krankschreibung zwecks Vermeidung eines JC-Termins. Es geht hier darum, dass man, wenn man wirklich krank ist, vom JC in Ruhe gelassen wird und dann nicht noch dauernd Bewerbungsaufforderungen ins Haus flattern, man ein eventuelles Vorstellungsgespräch dann nicht wahrnehmen kann etc. Dafür benötigt man jedoch besagte Krankschreibung. Und auch manche SB´s wollen anscheinend ständig Krankschreibungen von ihren Kunden sehen, auch ohne derzeit triftigen Grund.

Bei meinem Lebensgefährten ist das nämlich so: durch einen Job hat er sich vor einigen Jahren den Rücken demoliert (leider wurde das nicht als Arbeitsunfall angesehen). Dennoch bescheinigte ihm der ärztliche Dienst des Arbeitsamtes, dass er darum nur noch bedingt vermittelbar ist. Daraufhin wurde ihm vom JC eine Umschulung angeboten, die er mit sehr guten Noten bestanden hat. Das ist 2 Jahre her. Einen Job in diesem Bereich hat er aber bis heute nicht gefunden. Trotz sehr gewissenhaft erstellter Bewerbungsunterlagen kommen immer Absagen. Und bei den Vorstellungsgesprächen, bei denen er eingeladen war, hieß es dann stets: "Oh, sie haben ja noch gar keine Berufserfahrung! Sie sind schon so lange arbeitslos" oder "Naja, wissen Sie, eigentlich wollen wir die Stelle ja an eine Frau vergeben. Es sieht eben besser aus, wenn eine nette Dame diese Aufgaben erledigt". Vielleicht sollte mein Lebensgefährte mal beim JC einen Antrag auf Geschlechtsumwandlung einreichen? :icon_hihi: Und seine SB kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum mein Lebensgefährte noch immer ohne Job ist. Sie weist ihm selbstverständlich auch andere Tätigkeiten zu (Stichwort Helferstellen). Die aber sind zumeist körperlich belastend, für meinen LG also unpassend. Das teilt er seiner SB dann auch mit mit dem Hinweis, dass in seinen Akten schließlich vermerkt ist, dass er aufgrund der Rückenprobleme nur noch teilweise vermittelbar ist. Dazu meinte die SB dann: "Naja, aber das ist ja schon ein paar Jahre her. Und Sie haben mir doch kaum noch Krankenscheine zukommen lassen. Von daher muss ich davon ausgehen, dass Sie wieder gesund sind". Das ist doch nicht rechtens, oder? Wenn in der Akte meines LG drinsteht, dass er als bedingt vermittelbar gilt, muss er doch deswegen nicht ständig Krankschreibungen als "Beweis" besorgen. Oder doch?
 

Walter999

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#21
ich bin in der zwischenzeit sogar bereit vor gericht zu lügen wenn es zu meinem vorteil is und nich das gegenteil klar auf der hand liegt, alles eine sache der interessesabwägung.
Tja, meiner Meinung nach wärest du dann auch so ziemlich der Einzige, der vor Gericht nicht lügt.....und nach dem Prozess auf keinen Fall das Victory (Ackermann) Zeichen vergessen. Ganz wichtig :popcorn:
 

ZynHH

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#22
Wenn die JC SB Zweifel an der Leistungsfähigkeit des Opfers...errrm kKunden hat, soll sie ihn zur Begutachtung schicken.
 

Nala87

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#23
Wenn die JC SB Zweifel an der Leistungsfähigkeit des Opfers...errrm kKunden hat, soll sie ihn zur Begutachtung schicken.
Das wollen sie ja nun endlich auch tun! Dennoch verwirrt mich, dass mein Lebensgefährte erneut zum ärztlichen Dienst soll, obwohl seine Rückenprobleme bereits seit Jahren dem JC bekannt und vom ä.D. auch bescheinigt sind! Das ist ahlt irgendwie alles so doppelt gemoppelt. Als damals vom ärztlichen Dienst die nur teilweise Vermittlungsfähigkeit festgestellt wurde, bekam mein LG wiegesagt die Umschulung für einen anderen, für ihn ausführbaren Beruf (in dem Fall Bürohengst) bewilligt. Allerdings werden in diesem Beruf massenweise Leute ausgebildet, sodass der Markt sozusagen übersättigt ist mit arbeitsuchenden Büroleuten. Allein in dem Umschulungskurs wo mein LG war, waren über 10 Mann (bzw. überwiegend Frauen). Von denen haben jetzt nur wenige tatsächlich eine Arbeitsstelle gefunden. Viele sitzen nach wie vor zuhause. Aber sowas wollen die SB´s ja nicht hören.
 

Dark Vampire

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#24
Ich selber mache auch demnächst ne Umschulung zum Bürohengst.
Ich weiss auch dass der Markt davon überlaufen ist, aber realistisch gesehen bleibt mir leider nix anderes übrig.Immerhin bin ich das JC dann für mind. 2 Jahre los da ich ein hohes Übergangsgeld erhalte von der DRV.Wenigstens etwas was für mich beruhigend ist.
Dass es hinterher nicht gerade rosig ist weiss ich und mal schauen was kommt.
 
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#27
Hallööchen Nala87,

also schwindeln brauchst Du nicht. Eigentlich geht es denn Arzt gar nichts an, ob Du derzeit arbeitest. Du könntest es aber geschickt umschreiben - was nicht ganz eine
Lüge wäre - also z.B. freiberuflich tätig, oder so.

Ja, weiss schoin wenn man wirklich krank ist nerven dauernde Briefe vom JC und Co.
Kenn ich ähnlich, als ich mit einer Umschulung angefangen habe letztes Jahr, habe ich
noch zwei Vermittlungsvorschläge für 1 Euro Jobs bekommen. Die haben doch irgendwie
ein Knall. Bin ja in der Umschulung. Wahrscheinlich einer, der nicht ganz so helle war im
Kopf oder geschlafen hat.

Ne, aber den Arzt wenn Du ihn nicht länger kennst, hat es eigentlich nicht zu interessieren wo Du arbeitest. Arbeitslose können durchaus nicht nur zuhause sitzen,
wenn sie z.B. in einer Manahme oder Umschulung sind.

liebe grüße, katie.
 
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#28
Ich selber mache auch demnächst ne Umschulung zum Bürohengst.
Ich weiss auch dass der Markt davon überlaufen ist, aber realistisch gesehen bleibt mir leider nix anderes übrig.Immerhin bin ich das JC dann für mind. 2 Jahre los da ich ein hohes Übergangsgeld erhalte von der DRV.Wenigstens etwas was für mich beruhigend ist.
Dass es hinterher nicht gerade rosig ist weiss ich und mal schauen was kommt.
Ich wollte auch eine Umschulung zur Bürokauffrau, haben sie mir aber nicht
genehmigt, weil es eben überlaufen ist. Aber Du machst die ja bei der
DRV.
 
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#29
Das wollen sie ja nun endlich auch tun! Dennoch verwirrt mich, dass mein Lebensgefährte erneut zum ärztlichen Dienst soll, obwohl seine Rückenprobleme bereits seit Jahren dem JC bekannt und vom ä.D. auch bescheinigt sind! Das ist ahlt irgendwie alles so doppelt gemoppelt. Als damals vom ärztlichen Dienst die nur teilweise Vermittlungsfähigkeit festgestellt wurde, bekam mein LG wiegesagt die Umschulung für einen anderen, für ihn ausführbaren Beruf (in dem Fall Bürohengst) bewilligt. Allerdings werden in diesem Beruf massenweise Leute ausgebildet, sodass der Markt sozusagen übersättigt ist mit arbeitsuchenden Büroleuten. Allein in dem Umschulungskurs wo mein LG war, waren über 10 Mann (bzw. überwiegend Frauen). Von denen haben jetzt nur wenige tatsächlich eine Arbeitsstelle gefunden. Viele sitzen nach wie vor zuhause. Aber sowas wollen die SB´s ja nicht hören.
Toll, ich wollte auch zuerst eine Umschulung als Bürokauffrau, die sie mir aber nicht genehmigen wollte. :p

Rückengeschichten sind immer ernst zu nehmen. Habe Kollegen gekannt, die Bandscheibenvorfall hatten, ne ne gar nicht lustig.
 

Nala87

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#30
Ich wollte auch eine Umschulung zur Bürokauffrau, haben sie mir aber nicht
genehmigt, weil es eben überlaufen ist.
Genau DAS hat neulich meine (neue) SB zu mir gesagt. Ich bin ja leider ungelernt, suche aber weiter nach einer Lehrstelle. Meine SB befürwortet das auch und meinte, dass ja auch das Jobcenter/Arbeitsamt Möglichkeiten für ungelernte Kunden im Angebot hat, damit die einen Berufsabschluss bekommen (sprich geförderte Ausbildungen, Umschulungen etc.). Allerdings sagte sie mir sofort, dass ich von einer Perspektive im Bürosektor unbedingt Abstand nehmen soll. Sie kennt das Dilemma zur Genüge, dass Umschüler bzw. geförderte Azubis im Bürobereich ganz miese Zukunftsaussichten haben. Meine SB sagt, dass viel zu viele Bürokaufleute in den letzten Jahren ausgebildet wurden, aber eine Arbeit haben kaum welche gefunden. Denn ist nun mal Fakt, dass jedes Amt, jede Verwaltung, jeder größere Betrieb genug eigene Azubis ausbildet und diese dann meist auch einstellt. Gerade bei den Büroberufen ist das so. Außerdem bekomme ich derzeit live mit, wie eine Bekannte von mir eine vom Arbeitsamt geförderte Ausbildung zur Bürokauffrau macht. Nee, nie im Leben würde ich mir das antun: alles läuft total chaotisch, die Teilnehmer wissen eigentlich gar nicht wie das alles im Endeffekt ablaufen wird, zur Zeit befinden sie sich in der Kennenlern-Phase. Da sollen sich die Teilnehmer untereinander vorstellen sowie ausarbeiten, welche Aufgaben in ihrem künftigen Beruf auf sie zukommen (auf Kindergartenniveau versteht sich)... Noch dazu machen sie nebenbei Bewerbungstraining und Stellensuche. Hä? Ich denke, die sollen da erstmal einen Berufsabschluss erlangen?! Außerdem ist meine Bekannte noch immer auf der Suche nach einem Betrieb bzw. Büro, in dem sie den Praxisteil dieser Schulung machen kann. Bisher kamen nur Absagen, weil die Firmen 1. schon eigene Azubis haben und 2. weil meine Bekannte über den genauen Ablauf dieser geförderten Ausbildung nix erzählen kann, weil selbst das Arbeitsamt nichts richtiges darüber erklärt hat. Das Arbeitsamt hält sich jetzt ohnehin sehr im Hintergrund, obwohl diese Art der Berufsausbildung doch von ebendiesem angeboten wurde. Das nächste Ding ist ja, dass meine Bekannte nicht mal mehr ihren ALG-2-Satz noch die Miete bezahlt bekommt, denn das JC sagt "Sie haben doch jetzt eine Ausbildung!", allerdings erhält meine Bekannte doch bei dieser Art Ausbildung keine Vergütung. Noch dazu hat sie 2 kleine Kinder. Das kann es doch nicht sein. Ich hab ihr geraten, diese Sache aufgrund der Unzumutbarkeit abzubrechen. Was sie draus macht, weiß ich nicht.
 
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