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Keine Krankenversicherung

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tami1102

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#1
Hallo,
ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Ich bin seit 01.04.2007 nicht mehr krankenversichert, da ich seit dieser Zeit keinen Anspruch auf ALG mehr habe, da mein Freund (wir wohnen seit über 2 Jahren zusammen, zuviel Geld verdient).
Nun jobbe ich in der Gaststätte meiner Mutter. Verdiene da im Monat aber nur 104 €, bin daher nicht krankenversichert.
Ich kann aber nicht mehr dort jobben, da wir 2 Kinder zu hause haben (die aus der geschiedenen Ehe meines Freundes sind, die Kinder leben bei uns, mein Freund arbeitet, deshalb bin ich hauptsächlich zu hause bei den Kindern)
So und nun meine Frage, wisst ihr ob und wie ich mich krankenversichern kann? Es muss doch irgendwie eine möglichkeit geben, dass ich mich krankenversichere. Was ich eigentlich nicht will, ist dass ich mich versuche über eine eheähnliche Lebensgemeinschaft mit meinem Freund versichere. Ich will eigentlich schon selber versichert sein. Da müsste man für ca. 150 € im Monat doch was bekommen, oder?

Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir weiterhelfen könnt! Ich bin für jeden Tipp dankbar!

Gruß
Tami
 

meike.b

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#2
schreib deine alte krankenversicherung an und frage nach, die werden dir den preis nennen können

ich meine, wir hätten damals 128 euro oder so gezahlt
 

Shina

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#3
Hallo tami,

über deinen Freund kannst du auch nicht mirversichert werden, das geht nur, wenn ihr verheiratet seid.

Freiwillige Versicherung bei der AOK kostet ca 130 €/Monat, erkundige dich mal bei denen, das ist örtlich unterschiedlich.
 

tami1102

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#4
Super, ich danke euch für die Informationen!!!
Ich werde mal gleich losschreiben, ich bin so froh zu hören, dass es möglich ist!

Danke!!!!
 

ronk96

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#5
Du gehst einfach zu deiner bisherigen Krankenversicherung und machst eine freiwillige Krankenversicherung.
Da kommst du mit dem Betrag auf jeden Fall hin.

Gruß ron
 

Gaestin

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#6
Du passt auf seine Kinder auf: er ist für Deine Krankenversicherung zuständig.
 

meckerliese

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#7
Hallo tami,

du kannst dich nicht bei ihm versichern, sondern nur freiwillig. Aber sag mal, vielleicht, wenn du deinem Freund schon den Haushalt schmeißt und seine Kinder umsorgst, sollte er dich unterstützen. Denkt doch mal über eine Anstellung nach. Er müsste dann doch immerhin die Kosten für ein Kindermädchen steuerlich absetzen können. Auch kann er dich als bedürftige eheähnliche Partnerin von der Steuer absetzen. D. h. wenn er dir wirklich Unterstützung zukommen läßt.

Dies setzt aber voraus, dass er dich wirklich unterstützt und du auch mit feiem Willen bei der Sache bist.
 

meckerliese

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#8
Du passt auf seine Kinder auf: er ist für Deine Krankenversicherung zuständig.
Nöööööö ist er nicht. Das Gesetz, wo tami Ihren Freund auf Zahlung der Krankenkasse verdonnern kann, muss noch geschaffen werden. Aber dies ist genau der Knackpunkt. Tami ist rechtlos gestellt. Dies ist das Dilemma mit der eheähnlichen Partnerschaft - die einer rechtlosen Zwangsehe gleich kommt.
 

Gaestin

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#9
sie stellt sich selbst rechtlos, er müßte einem Kindermädchen
die Krankenversicherung bezahlen. Das ist sie doch.
 

meckerliese

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#10
sie stellt sich selbst rechtlos, er müßte einem Kindermädchen
die Krankenversicherung bezahlen. Das ist sie doch.
Nein, dem ist definitv nicht so. Der Staat stellt sie rechtlos. Tami hat nichts unrechtes getan. Sie hat gegen kein Gesetz verstoßen, indem sie mit ihrem Freund zusammenwohnt und sich um die Kinder kümmert, wenn Sie Lust dazu hat und Tisch und Bett mit ihm teilt - vielleicht sogar Sex hat.

Anscheinend hat sie ja bis vor kurzem noch ihr eigenes Geld gehabt und bis dato keine Unterstützung von ihrem Freund erhalten.

Wo steht denn geschrieben, dass man nach zwei Jahren zusammenwohnen heiraten muss? Oder überhaupt? Nirgendwo! :icon_evil:

Und wo steht geschrieben, dass man als Frau grundsätzlich Abhängigkeit von einem Mann akzeptieren muss?

Die Gesetzgebung im Sozialgesetzbuch ist lückenhaft, wie ein schweizer Käse. :eek::eek:

Die BRD hat die Menschenrechtcharta (unterzeichnet 1948) anerkannt und hat sich verpflichtet die dort genannten Menschenrechte anzuerkennen. MR Art. 16 besagt die Ehefreiheit und in der dazugehörenden Erklärung wird besagt, dass die Ehefreiheit dadurch gewährleistet werden soll, indem die Menschenrechte, die auf Gleichheit der Menschen, der Willensfreiheit, Religionsfreiheit, etc. etc. garantiert werden. D.h. im Klartext: Menschen in der Ehe müssen gleichgestellt, gleich behandelt sein von Gesetzeswegen. Dies wird vom Staat gefördert. U. a. indem er die Unterhaltspflicht eingeführt hat, die die Person in der Ehe unterstützt, die sich um Haushalt und Kindererziehung kümmert.

Indem das Sozialgesetz sie auf Unterhalt verweist, auf den sie rechtlich keinen Anspruch hat, ignoriert das Sozialgesetz nicht nur die GG 1-5 sondern auch die Menschenrechte.

Wenn tami sich nicht von ihrem Freund abhängig machen will, dann ist das ihr gutes Recht. Nicht nur als Frau sondern als Mensch. Und wenn sie nicht heiraten will, dann ist das auch ihr gutes Recht.


Allerdings sehe ich eine Problematik, wenn sie defakto wirklich die Kinder hütet, und er sich dadurch die Kosten für eine Kinderbetreuung spart.

Deswegen Nägel mit Köpfen. Schließlich ist das Sozialgesetz zwar für tami da und sollte sie unterstützen aber, dass dies soweit geht, dass dadurch das Kindermädchen eingespart wird - das finde ich nicht richtig.
 

Shina

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#11
Es liest sich hier so, als wenn der Freund jetzt Tami "ausbeutet".

Sorry, wenn ich für meinen Freund das Kind hüte, dann ist es ein Freundschaftsdienst, ich schließe da doch keinen Arbeitsvertrag ab. Und wenn ne Anstellung, dann wohl bestenfalls auf 400 €-Basis, und damit wäre Tami immer noch nicht krankenversichert.

Es steht aber außer Frage, dass der Freund zumindest die moralische Pflicht hat, sich um Tamis KV zu kümmern.
 

meckerliese

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#12
Tja, dass ist halt unser Sozialgesetz. Ich befürchte wirklich, dass tami schlechte Karten hat, weil Kinder mit im Spiel sind und diese Kinder von tami mitbetreut werden oder wurden. :cool:

Ich bin ebenso der Meinung, dass tami, einen Freundschaftsdienst leistet, vielleicht sogar noch Spass dabei hat und sich gut fühlt und warum nicht bis sie wieder in Lohn und Brot steht. Ist doch immerhin sinnvoll.

Jetzt muss sie halt mit ihrem Freund eine Lösung finden.

Aber was soll ich sagen, die Argen die zwangsverheiraten doch schon ohne Kinder - und in dem Fall sind gleich zwei da. Ich fürchte, selbst wenn sie kämpfen würde, sie müsste durch alle Instanzen gehen und das kostet Kraft und Nerven.
.

Und die Inquisitionsmaschinerie der Argen ist gut geölt.
 

Gaestin

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#13
wenn er ihre Betreuung mit 140 Euro pro Monat entlohnen
würde, könnte sie ihre Krankenversicherung bezahlen.
Warum soll sie ohne sein? Es geht nicht um Zwangsverheiratung,
sondern um Krankenversicherung, LEBENSWICHTIG. Liegt ihrem Freund
nichts daran?
 

meckerliese

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#14
Also, dies ist doch ganau das Problem. Könnte, müsste,... Dies sind aber Worte die genau das ausdrücken, was Sache ist.

In der Ehe werden Partner rechtlich gleichgestellt - gleichberechtigt. Das ist zumindest die Zielsetzung von Vater Staat.

Und im Sozialrecht schwebst der Bedürftige in der Leere. Indirekt setzt einen der Staat unter Druck, entweder du heiratest oder du trennst dich. Mit welchem Recht?

Warum bezahlt denn die Arge nicht die KV. Sie kann ja versuchen den Betrag von dem Freund zurückzufordern.

Und aus welchen Gründen auch immer tamis Freund nicht einstehen will - keine Ahnung. Da er immerhin beide Kinder bei sich hat, muss ja mit Sicherheit einiges passiert sein. Und vielleicht ist er ein gebranntes Kind und will nicht noch einen Menschen versorgen?

Wiegesagt, wenn er sie wirklich absichern möchte auch im Hinblick auf steuerliche Absetzungsmöglichkeiten, da gibt es Möglichkeiten.
 
E

ExitUser

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#15
Hallo,
ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Ich bin seit 01.04.2007 nicht mehr krankenversichert, da ich seit dieser Zeit keinen Anspruch auf ALG mehr habe, da mein Freund (wir wohnen seit über 2 Jahren zusammen, zuviel Geld verdient).
...

Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir weiterhelfen könnt! Ich bin für jeden Tipp dankbar!

Gruß
Tami
Mir fällt dazu folgende Möglichkeit ein, die Dich Versichert und Euch nicht wirklich etwas kostet. :icon_smile:

Dein Freund soll Dir für's Kinder hüten eine Aufwandsentschädigung von z.B. 200 €/Monat bezahlen, davon bezahlst Du Deine freiwillige Weiterversicherung bei der AOK.
Zu den 200.- muss er dann noch 30€ je 100€ an Sozialversicherung abführen, kann den Gesamtbetrag jedoch steuerlich absetzen.

Bitte achte auch darauf, mit der Weiterversicherung nicht zu lange zu warten, denn man muss seit Neustem bei einer freiwilligen Weiterversicherung alle seit Versicherungsende nicht entrichteten Beiträge nach bezahlen.

Gruß, Anselm
 

Gaestin

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#16
genau das habe ich geschrieben. Er verdient zu viel
und Du kümmerst Dich um seine Kinder, aber er hat
keine 140 übrig für eine Krankenversicherung für Dich.
So ein toller Mann aber auch.
 

meckerliese

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#17
genau das habe ich geschrieben. Er verdient zu viel
und Du kümmerst Dich um seine Kinder, aber er hat
keine 140 übrig für eine Krankenversicherung für Dich.
So ein toller Mann aber auch.
:icon_evil:Ob toll oder nicht sollte hier keiner beurteilen, da wir die Situation nicht kennen. Es mag ja sein, dass er genug verdient, aber dies sagt ja nichts darüber aus, welche Ausgaben und sonstige Verbindlichkeiten er hat, die er schon vor der Beziehung mit tami hatte.

Und so kann es dann schon mal sein, dass es - solange tami noch Alg I bekam und keinen Job hatte - gelegen kam, dass sie auf die Kinder aufpasste. :cool:

Und wir alle wissen, was letztendlich passiert, wenn du als eheähnlicher Partner die Grundsicherung, den Mietanteil, die Krankenkasse und diverse. NK für deinen Partner übernehmen sollst. Mal eben so - ohne rechtliche Verpflichtung. Da kommen mal locker 600-700 Euro zusammen - und die muss er erst mal haben.

Es ist ja nicht damit abgetan, dass tami das Geld für die Krankenkasse bekommt.

Schließlich hatte sie ja auch bis vor kurzem ihre Sachen gezahlt und war unabhängig. Davon gehe ich mal aus,...


 

Gaestin

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#18
es geht um folgendes, und das ist lebenswichtig:
morgen kann Tami ins Krankenhaus kommen
oder zum Zahnarzt müssen

was ist dann? Es geht einzig und allein um den Monatsbeitrag.
Und meiner persönlichen Meinung nach, nur meiner persönlichen
Meinung nach, ist ein Mann, der die Frau, die auf seine Kinder aufpasst,
ohne Krankenversicherung läßt, verantwortungslos.
 

ofra

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#19
bei der IKK kostet die freiwillige selbstversicherung ca. 180 E (beinhaltet auch RV-Beiträge). das ist der mindest-satz.
 

nichtsolaut

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#20
tschuldigung wenn ich mich hier mal einmische,

Tami ist bereits per Gesetz seit 01.04.2007 Krankenversichert (SGB V §13).

Doch gebet acht, wenn sich Tami jetzt bei ihrer Krankenkasse(GKV) meldet fordert diese die Beiträge rückwirkend ab 01.04.2007 und die nehmen keine Rücksicht auf Einkommen und Vermögensverhältnisse. Wenn jemand nicht zahlen kann schickt die GKV den Gerichtsvollzieher, hab ich gerade durch.
Alles zetern und jammern hat nichts beholfen, entweder zahlen oder Eidesstattliche Versicherung. Gegenüber der GKV bloss nix von eheähnlicher Gemeinschaft sagen, sonst kommen die noch drauf, dass sie auch dem Partner in die Tasche greifen können.

Hoffe meine hier verbreitete Meinung kommt noch nicht zu spät.
 

bockwurst

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#21
tschuldigung wenn ich mich hier mal einmische,

Tami ist bereits per Gesetz seit 01.04.2007 Krankenversichert (SGB V §13).

Doch gebet acht, wenn sich Tami jetzt bei ihrer Krankenkasse(GKV) meldet fordert diese die Beiträge rückwirkend ab 01.04.2007 und die nehmen keine Rücksicht auf Einkommen und Vermögensverhältnisse. Wenn jemand nicht zahlen kann schickt die GKV den Gerichtsvollzieher, hab ich gerade durch.
Alles zetern und jammern hat nichts beholfen, entweder zahlen oder Eidesstattliche Versicherung. Gegenüber der GKV bloss nix von eheähnlicher Gemeinschaft sagen, sonst kommen die noch drauf, dass sie auch dem Partner in die Tasche greifen können.

Hoffe meine hier verbreitete Meinung kommt noch nicht zu spät.
Hallo,

ich befinde mich in einer ähnlichen Situation. Vom Arbeitsamt bekomme ich keinen Cent weil ich Rente bekomme. Meine Krankenkasse will aber von mir 113 Euro monatlich haben und noch einmal über 400 Euro Nachzahlung. Gibt es denn da keinen weg irgendwie rauszukommen? Ich weiß nämlich nicht wie ich das Bezahlen soll, aber das scheint denen ja irgendwie völlig egal zu sein.
 

gere

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#22
bei verscheidenen Krankenversicherungsgesellschaften anfragen ob man nicht mit einer Selbstbeteiligung den Beitrag drücken kann z.b. bei der bkk pfalz.
grüsse
gere
 

biddy

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#23
Vom Arbeitsamt bekomme ich keinen Cent weil ich Rente bekomme.
Was ist mit Grundsicherung, wenn die Rente nicht ausreicht?
 

bockwurst

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#24
Was ist mit Grundsicherung, wenn die Rente nicht ausreicht?
Jetzt bitte nicht schlagen, aber was ist eine Grundsicherung? Ja, ich meine die Frage ernst. Die Rente ist doch eigentlich meine Grundsicherung ?! oder hab ich da was falsch verstanden.
 

biddy

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#25
*klick hier* Grundsicherung – Wikipedia

Ich weiß ja nicht, was für eine Art Rente Du beziehst, aber was glaubst Du, wie die vielen Altersrentner über die Runden kommen? Wenn auch trotz Grundsicherung nur halbwegs bis gar nicht ...


Ich schlag' Dich doch nicht! Hättest Du wohl gerne, was? :icon_mrgreen:
 

bockwurst

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#26
Danke für den Link (hätte ich auch selbst drauf kommen können *g*) da werde ich mich einmal einlesen. Das heißt dann also das man den Krankenkassen ausgesetzt ist so oder so. Hmmm, schönes Land, wird auch immer schöner :(.
Gruß
 

biddy

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#27
Geh' doch einfach mal (ich weiß, ist leicht gesagt...) zum Sozialamt, dort wird man Dir gewiss weiterhelfen bei der Frage nach evtl. zusätzlicher Grundsicherung zur Rente.
Ich denke auch, dass der "Umgangston" dort ein anderer ist als bei ARGEn.
 

bockwurst

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#28
Nun ja, die sagen halt das das Arbeitsamt dafür zuständig ist. Vielleicht sollte man sich nicht so einfach abwimmeln lassen, aber dazu muss man erst mal die ganzen Gesetze kennen denk ich.

Gruß
:icon_mad:
 

biddy

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#29
Es ist bekannt, dass eine Stelle es zur nächsten - wenn auch nicht zuständigen - Stelle weiterreicht.

Wenn sich niemand zuständig fühlt, würde ich an Deiner Stelle den Antrag einfach downloaden, z.B. hier:
http://www.callnrw.de/broschuerenservice/download/1000/antraggrundsicherung.pdf

oder von der "Stadtseite" Deines Wohnortes ... und einreichen. Im "Rathaus" mit Empfangsbestätigung (die sind verpflichtet, es der zuständigen Stelle weiterzureichen) oder per Einschreiben/Rückschein (den Empfang kannst Du dann per Internet verfolgen...). Einen Bescheid - ob negativ oder positiv - wirst Du auf jeden Fall erhalten müssen.
 

bockwurst

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#30
Wahnsinn, danke für die Links und die schnellen Antworten. Ich werde mich einmal in die Problemtaik einlesen, Danke nochmal.

Gruß
 

biddy

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#31
Und wehe, Du meldest Dich hier nicht wieder, wie es weitergeht bzw. gegangen ist!

Sonst gibt es doch Schläge!

:icon_lol:
 

Gaestin

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#34
es hätte mich interessiert wie es für Tami ausgegangen ist, mit dem
tollen Mann, den sie hat, der sie unversichert läßt.
 

nichtsolaut

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#35
Hallo Bockwurst und alle Anderen,
habe mal so drüber nachgedacht Strafanzeige wegen Erpressung zu stellen, denn die GKV will Geld von mir haben was ich gar nicht habe und nie hatte und das empfinde ich schon als ein "empfindliches Übel" wenn mir dann eine EV abgenommen wird, die ja so einiges an Nachteilen nach sich zieht. Man könnte das auch als Zwangsenteignung bezeichnen.

______________________________________
§ 253 Strafgesetzbuch
Erpressung

(1) Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt und dadurch dem Vermögen des Genötigten oder eines anderen Nachteil zufügt, um sich oder einen Dritten zu Unrecht zu bereichern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Rechtswidrig ist die Tat, wenn die Anwendung der Gewalt oder die Androhung des Übels zu dem angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen ist.
(3) Der Versuch ist strafbar. (4) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung einer Erpressung verbunden hat.
______________________________________
nur weiss ich noch nicht gegen wen.
Die Auswahl ist gross:
Krankenkasse, Gerichtsvollzieher, Ulla Schmidt, Horst Köhler, die Verfasser der Gesundheitsreform, die Bundesregierung und und und.

Allerdings ist es vielleicht ratsam den Kopf nicht so weit aus dem Fenster zu strecken, bei der Gesetzgebung der letzten Jahre. Wer weiss was die noch vor haben.

Manchmal hilft ja schon ein kleiner Denkanstoss.

geniesst die Sonne
 
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