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Keine Freiheit ohne Gleichheit – und umgekehrt

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a f a

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#1
Hallo Zusammen,

hier ist ein preisgekrönter Zeitungsartikel zu den Idealen Freiheit und Gleichheit:

Nach mehr Freiheit rufen stattdessen umso lauter freie Unternehmer, die sich in ihrer Freiheit beispielsweise durch staatliche Verordnungen beeinträchtigt sehen, aber auch dadurch, dass die bei ihnen abhängig Beschäftigten mitbestimmen wollen. Mehr Freiheit wünschen sich jene, die meinen, als Wohlhabende zu viel Steuern bezahlen zu müssen. Als Akt der Befreiung wird die Senkung der »Lohnnebenkosten« dargestellt. Auch wenn dadurch die finanziellen Freiräume jener eingeschränkt werden, die künftig mehr Lasten zur Absicherung elementarer Lebensrisiken alleine tragen müssen. Andere wollen wenigstens »freie Fahrt für freie Bürger« haben.
Viele, die heute von Freiheit reden, wollen damit freilich nicht mehr sagen, als dass sie möglichst ungestört vom Staat, der Gesellschaft und den ärmeren Menschen den Profit, den sie aus ihrem Eigentum ziehen, maximieren wollen. So wird Freiheit auf die Freiheit des Kapitals reduziert. Vielleicht ist das denn doch ein bisschen wenig, aber man sollte schon über das Geld reden. Richtig daran ist nämlich, dass für die meisten Menschen ein Minimum an Geld notwendig ist, um ihre Freiheitsrechte gebrauchen und die Chancen, auch die Entwicklungschancen, die die Freiheit bietet, nutzen zu können.


http://www.bdzv.de/stefan_geiger.html


Gruss
Norbert
Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit
 

redwitch

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#2
absolut lesenswert

Viele von denen, die am lautesten nach der Freiheit schreien, wollen in Wahrheit genau diese Freiheit den anderen nehmen.
 

larifari33

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#3
Darf einer der Wohlhabend ist Freier sein als jemand am Existenzminimum ?
Was ist das wohl für eine Freiheit ... wenn sie mit dem Leid anderer erkauft wurde !!
 

a f a

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#4
Es spricht: der SuperGAU

:icon_twisted:Der Super-GAU eines Bundespräsidenten, sieht das, natürlich, völlig anders:

„Zur Freiheit gehört Ungleichheit“

Herr Bundespräsident, war 2007 ein gutes Jahr für Deutschland?
Deutschland ist ein gutes Land, und es lässt sich gut darin leben. Mit der Wirtschaft ging es weiter aufwärts, die Arbeitslosigkeit nahm deutlich ab. Unser Land hat seinen außenpolitischen Ruf gefestigt. Wir sind insgesamt vorangekommen.

Sind Sie mit der Reformbilanz des zurückliegenden Jahres zufrieden?
Der Schwabe in mir ist nie ganz zufrieden, und der Ökonom weiß: Der Aufstieg Asiens hat erst begonnen, und auch andere Schwellenländer drängen vorwärts. Deutschland muss sich für seine Wettbewerbsfähigkeit noch stärker ins Zeug legen. Am Konjunkturhimmel ziehen Wolken auf. Deshalb wünschte ich mir mehr Reformehrgeiz. Wir sind in dem Prozess, uns auf die Chancen und Risiken der Globalisierung einzustellen, noch nicht weit genug gekommen, und auch nicht bei der Frage, wie wir auf den Rückgang und die Alterung unserer Bevölkerung reagieren. Wir investieren – materiell und immateriell – immer noch zu wenig in die Zukunft unseres Landes. Einem Schritt oder zweien voran folgt leider oft auch wieder ein Schritt zurück.
http://www.faz.net/s/Rub594835B6727...85B2A5C1546BACE7B6~ATpl~Ecommon~Scontent.html


Gruss
Norbert

Wohlstand für alle
 

Arania

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#5
Darf einer der Wohlhabend ist Freier sein als jemand am Existenzminimum ?
Was ist das wohl für eine Freiheit ... wenn sie mit dem Leid anderer erkauft wurde !!
Du darfst auch freier sein als ein Wohlhabender- liegt nur an Dir selber, wie Du es siehst
 

Richardsch

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#6
Ungleichheit ist nicht immer schlecht...

... aber zu viele Bürger bekommen überhaupt keine Chance. Das ist verheerend für die Wirtschaft und für das Land.

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