Keine Fachkräfte: Pflegeheim in Segeberg muss schließen

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Dagegen72

StarVIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
11 Oktober 2010
Beiträge
6.469
Bewertungen
1.024
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Das endlich soziale und handwerkliche Berufe mehr verdienen als Sesselpupser.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Meiner Meinung nach ist so ein kleines Haus in der Regel nicht wirtschaftlich zu betreiben.
Die Skaleneffekte der grossen Häuser und Konzerne fehlen und hohe Auflagen muss auch das kleine Haus erfüllen.

Das endlich soziale und handwerkliche Berufe mehr verdienen als Sesselpupser.

Abgesehen davon, dass Du anscheinend keine Ahnung von der geistigen Belastung mancher Büroberufe hast, kenne ich einige Handwerker und auch Pflegekräfte, die gut verdienen.

Das sind dann aber auch examinierte Pflegekräfte oder Krankenschwestern und keine Hilfskräfte im Pflegebereich.

Ein Blick in die BAT, AVR etc. genügt.
Auch die hartnäckige Mär der schlecht verdienenden Erzieherin etc. teile ich nicht.

Meine Informationen stammen übrigens aus erster Hand, da ich im Verwandten/ Bekanntenkreis entsprechende Beschäftigte kenne.

Trotzdem sind speziell die Pflegejobs sehr belastend und Mehrdienste etc. Tagesgeschäft.
Also schlechte Arbeitsbedingungen.
Die Entlohnung sehe ich nicht als Hauptproblem.

Das Problem gibt es meist bei den Privaten als Hilfskraft, das stimmt.

Generell ist es so, dass heutzutage die meisten Bürojobs ein Studium erfordern.
Dass die Entlohnung dann höher als bei der klassischen 3-jährigen Ausbildung ist, haben dann Tarifverträge entsprechend berücksichtigt.

Trotzdem habe ich in diversen Tarifwerken eine Anhebung der Ecklöhne bei den Handwerkern erlebt.
Die Differenz ist eher kleiner geworden.

Zusätzlich wird der Druck auch höher, da kaum einer mehr Handwerk lernen will und diejenigen die wollen nicht ausbildungsfähig sind.
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
26.162
Bewertungen
28.601
Naja, das Heim in dem meine Mutter war, war auch ein privates mit 60 Bewohnern. DIe Heimkosten lagen etwa 200 EUR über deneen der städtischen Heime. Dafür hatten si abe einen besseren Personalschlüssel.

In dem Heim in dem Meine Mutter vorher zur Kuirzeitpflege war, stand zum Beispeil im Vertrag ausdrücklich drin, das Begleitung zu Arztbesuchen ausgeschlossen ist. In dem privaten Heim war das gar keine Frage. Zum Zahnarzt, zur amblanten Behandlung ins Krankenhaus, alles kein Problem. Die sind sogar Schuhe kaufen mit ihr gefahren.

Inzwischen haben die aber auch angebaut. DIe Nachfrage ist riesig, obwohl im Umkreis von 1-2 Km 4 oder 5 grosse Heime sind. Alles ausgebucht.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
30 Bewohner!

Trotzdem müssen die sämtliche Anforderungen erfüllen, das funktioniert nicht oder allenfalls bei privaten, die keine Gewinne erwirtschaften müssen oder Gebäude als Eigentümer mietfrei und bezahlt haben.
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Abgesehen davon, dass Du anscheinend keine Ahnung von der geistigen Belastung mancher Büroberufe hast, kenne ich einige Handwerker und auch Pflegekräfte, die gut verdienen.
Doch.
Wat? Handwerker und Pflegekräfte verdienen Millionen?
Handwerker und Pflegekräfte sind eher verschlissen als jeder Geistesberufler.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Doch.
Wat? Handwerker und Pflegekräfte verdienen Millionen?
Handwerker und Pflegekräfte sind eher verschlissen als jeder Geistesberufler.
Du verstehst es einfach nicht.
Da brauchst Du auch nicht versuchen, die Fakten ins Lächerliche zu ziehen.

Natürlich sind die körperlichen Berufe eher physisch verschlissen.
 

Dagegen72

StarVIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
11 Oktober 2010
Beiträge
6.469
Bewertungen
1.024
Dann hätte man das kleine Pflegeheim eben staatlich unterstützen sollen!
Jetzt suchen 30 Menschen einen neuen Heimplatz - und der wird das selbe kosten ,was sich das kleine Heim vermutlich nicht mehr leisten konnte.

Und 30 Menschen sollen jetzt angesichts von "Fachkräftemangel" neue Aufnahmeplätze finden müssen - wo ein Familienunternehmen doch gut und gerne in dem Bereich gearbeitet hatte. Das ist doch ein Witz.
 

Dagegen72

StarVIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
11 Oktober 2010
Beiträge
6.469
Bewertungen
1.024
also, ich verstehe das Problem nicht - Firmen werden doch auch staatlich unterstützt, damit sie erhalten bleiben und damit Arbeitsplätze! Und es interessiert auch nicht, wenn sich solche Firmen nach staatlicher Bepuderung anders entscheiden, den Firmensitz doch verlegen (Müller Milch) oder gleich ganz ins Ausland gehen (war das nicht bei Siemens der Fall?) - Bei einem Pflegeheim wird jetzt so ein Aufstand gemacht! Was ist denn mit den Mitarbeitern in diesem Pflegeheim? Die stehen doch jetzt auch auf der Straße und müssen sich einen Arbeitsplatz suchen so sie einen finden!!
die andere habe gekündigt, weil sie anderswo 900 Euro mehr erhalten habe. „Da kann ich natürlich nicht mithalten“, bedauert Petra Sangermann. Ein kleines Pflegeheim wie ihres, das dazu noch im ländlichen Bereich liege, habe es doppelt schwer. „Für große Häuser ist es einfacher, mehr zu zahlen. Deshalb wird es in der Pflege genauso kommen wie bei den Tante-Emma-Läden: Die Großen machen die Kleinen platt.“
(aus dem Link)

allerdings: Arbeitskräfte-Suche über die Agentur für Arbeit wie es im ersten Absatz des Links heißt - also das müsste inzwischen jede,r wissen, dass das bullshit ist! Nur auf dem FREIEN Markt macht Suche und Angebot Sinn.
 
Zuletzt bearbeitet:
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten