Keine Einladung zum Psychologen (1 Betrachter)

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50GdB23

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Hallöchen,

Folgendes Problem:

Wenn ich keinen Facharzt habe, der mir eine Erwerbsunfähigkeit Attestieren kann, gibt es von der Sb auch keinen Termin zur Psychologischen Begutachtung.

Wohlgemerkt gibt es keinen Arzt im Jobcenter.

Heißt: Kein Facharzt = Keine Einladung zur Psychologin.

Somit verpflichtet an Sinnlos-Maßnahmen teilzunehmen.

Ich kann das irgendwie nicht glauben.
 

gary66

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Hallo,

Erwerbsunfähigkeit kann viele Ursachen haben. (Leider nicht ganz ersichtlich)

Ich denke es geht hier vor allen Dingen um Deine Psyche.

Dein Hausarzt kann ich Dich durchaus bis zu einem gewissen Punkt wegen "Psychischer Probleme" arbeitsunfähig schreiben.

Bei längeren Psychischen Beschwerden sollte mann einen Facharzt aufsuchen (z.B. beim Kurantrag wegen Psyche, oder Zweifel der Krankenkasse, etc)

Bei vorübergehenden Psychischen Problem sollte der Hausarzt ausreichen.

Die Einschätzung liegt bei Dir.

Wenn Deine SB weiß, dass Du wegen Psyche arbeitsunfähig bist, glaube ich eher: Sie will nicht.

Teilnahme an SinnlosMaßnahmen:

Bist Du gesund und stehst zur Verfügung? Dann kann Sie Dich durchaus zu Maßnahmen schicken!

Arbeitsunfähig mit Attest: Muß Sie zunächst akeptieren. Ob Hausarzt oder Facharzt spielt keine Rolle.

Wo liegt das Problem?
 

50GdB23

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Psychiater, jedenfalls hier, (Es gibt nur 2) machen keine Psychotherapie sondern nur mit Medikamenten.

Deswegen gab es auch dieses Jahr eine abweisung. :icon_exclaim:
 

gary66

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Psychiater, jedenfalls hier, (Es gibt nur 2) machen keine Psychotherapie sondern nur mit Medikamenten.

Deswegen gab es auch dieses Jahr eine abweisung. :icon_exclaim:
Bist Du nun gesund oder krank (mit AU) ?
Dementsprechend kann Dich der SB in eine Maßnahme stecken oder nicht.
 

50GdB23

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Geht nicht um mich, sondern um das "Problemkind".

Der Psychiater sagte, trotz Angst vor der Arbeit, "Arbeiten gehen".

Obwohl das Problem doch ersichtlich ist.

Sbchen weis das es zuviel ist. Es nicht klappen wird (Von der Psyche), aber, "Es gibt Gesetze".
 

ZynHH

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Psychiater, jedenfalls hier, (Es gibt nur 2) machen keine Psychotherapie sondern nur mit Medikamenten.
Das wäre doch egal, wichtig ist doch das ein Facharzt krank schreibt und attestiert. Für die Therapie sucht man sich halt paralell einen Therapeuthen.
 

50GdB23

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Dafür muss er aber den "Patienten" erstmal kennen lernen, hier sieht er aber keine notwendigkeit. Warum auch immer (kann mir schon denken warum)

Somit attestiert er nicht und schreibt auch nicht AU.

Ein Psychotherapeut wird gesucht, ist gefunden, wird auch akzeptiert vom Jobcenter, aber dieser kann weder AU schreiben noch attestieren (So wie es das Jobcenter verlangt)
 

50GdB23

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Wie man es sieht.:icon_pfeiff:

Manchmal ist die Freundin wie ein Kind und braucht Hilfe.

Was meinst du was diese Woche beim SB abging.
 

Sonntagsmaja

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Geht nicht um mich, sondern um das "Problemkind".

Der Psychiater sagte, trotz Angst vor der Arbeit, "Arbeiten gehen".

Obwohl das Problem doch ersichtlich ist.

Sbchen weis das es zuviel ist. Es nicht klappen wird (Von der Psyche), aber, "Es gibt Gesetze".
Es gibt auch Menschenwürde. Und die besondere Verpflichtung des Staates Kranken und Behinderten gegenüber:icon_exclaim:
Nur sind gerade die Jobcenter diejenigen, die sich ein Ei drauf pellen:icon_kotz:

Ich erinnere in diesem Zusammenhang an den herzkranken 1-Euro-Jobber, der trotz überstandenen Herzinfarkt arbeiten sollte und erneut einen Infarkt bekam. Lahme Erklärung vom JC dazu: Konnten wir ja nich wissen:icon_kotz2:
Die behandelnden Ärzte haben getobt!

Mit mir hatten sie ähnliches ja auch versucht: Androhung schwerer körperlicher Arbeit obwohl ich damals schon Geh- und Stehprobleme hatte und auf Hilfsmittel angewiesen war:frown:

Die hören nie mit diesem Mist auf, niemals:icon_dampf:
So meine Erfahrungen.
 

50GdB23

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Ich möchte nur verstehen:

Warum wird man dann nicht zum Psychologischen Dienst geschickt?? Die kann sich doch selbst ein Bild machen, hat doch auch Psychologisch Studiert.

Und warum sagt der Sb. "Ja ich sehe und weis das es nicht klappen wird"

Muss es denn sein, dass sich die Situation erst verschlimmert wo dann gar nichts mehr geht wie bei mir???
 

Sauregurke

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Dafür muss er aber den "Patienten" erstmal kennen lernen, hier sieht er aber keine notwendigkeit. Warum auch immer (kann mir schon denken warum)

Somit attestiert er nicht und schreibt auch nicht AU.

Ein Psychotherapeut wird gesucht, ist gefunden, wird auch akzeptiert vom Jobcenter, aber dieser kann weder AU schreiben noch attestieren (So wie es das Jobcenter verlangt)
Verstehe ich richtig, dass ein Arzt x sich weigert, einen Patienten anzusehen? Das darf er gar nicht!

Richtig ist, dass Psychotherapeuten nicht AU schreiben dürfen.
 

50GdB23

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Verstehe ich richtig, dass ein Arzt x sich weigert, einen Patienten anzusehen? Das darf er gar nicht!

Richtig ist, dass Psychotherapeuten nicht AU schreiben dürfen.
Er sagte, er weis nicht was er mit meiner Freundin machen soll, Medis will er nicht verschreiben, sie will das ja auch nicht, und, wenn sie Angst hat zu Arbeiten, soll sie es doch trotzdem machen.

Ich war geschockt, denn bei meinen 2 Psychiatern bin ich immer auf Verständnis gestoßen.

Eine Hilfe, was wäre in ihrer Situation hilfreich gab es ebenfalls nicht.:confused:

Ich war geschockt und wusste weder was ich sagen noch tun soll.

Er sagte nur wenn das Jobcenter was wissen will, sollen die sich bei Ihm melden...

Klar,

1. Termin. Kurz geredet, Unterlagen angefordert (Soweit ok)

2. Termin. Unterlagen sind da, er weis nicht was er tun soll. :icon_exclaim:
 

Sonntagsmaja

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Ich möchte nur verstehen:

Warum wird man dann nicht zum Psychologischen Dienst geschickt?? Die kann sich doch selbst ein Bild machen, hat doch auch Psychologisch Studiert.

Und warum sagt der Sb. "Ja ich sehe und weis das es nicht klappen wird"

Muss es denn sein, dass sich die Situation erst verschlimmert wo dann gar nichts mehr geht wie bei mir???
JA. So hab ich es erlebt, und so haben es eine Reihe von Leuten erlebt, bei denen wir versucht haben ihnen da rauszuhelfen.

Kann mir einer sagen was er will aber das hat System!:icon_kotz2:
 

Sauregurke

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Er sagte, er weis nicht was er mit meiner Freundin machen soll, Medis will er nicht verschreiben, sie will das ja auch nicht, und, wenn sie Angst hat zu Arbeiten, soll sie es doch trotzdem machen.
Was ist denn das für ein Arzt? Zunächst muss doch abgeklärt werden, woher die Angst kommt. Was erwartet er? Eine Konfrontationstherapie im Selbstversuch?
 

gary66

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Hallo,

in Deutschland haben wir freie Arztwahl.

Solltest Du mit einem Arzt nicht zufrieden sein kannst Du problemlos zum nächsten Arzt gehen. So ist es auch mit Psycholgen (Ärzte)

Es ist allgemein üblich dass es bei verschiedenen Ärzten auch verschiedene Meinungen gibt. Der eine spricht so, der andere anderes.

Warum gehst Du nicht mit Deinem "Problemkind" zum andren Psychater ? Wäre es denn nicht eine Möglichkeit ?

Die Verweigerung sich den Patienten zu betrachten ist absolut nicht in Ordnung. Aber was spricht gegen einen anderen Arzt?

Wenn Patienten zum Psychiater gehen sollte sich zumindest nach einem Gespräch eine Lösung finden. Dafür ist er ja auch Facharzt.

Wenn sich keine Lösung findet dann sollte der Arzt gewechselt werden.

Wenn Dein "Problemkind" ernsthafte Psyche Probleme hat dann sollte es ein Psychologe erkennen.

In der Regel haben Psycholgen genauso wenig Zeit wie Hausärzte. Aber Sie dürfen mit Psychotherapeuten zusammenarbeiten und begleitend mitwirken.

Deine SB macht es sich einfach. Sie sollte schon mehr Verantwortung zeigen. Aber Du solltest auch folgendes beachten:
Dein "Problemkind" ist lt. Aussage des Psycholgen "arbeitsfähig"
Warum zum Psycholigeschen Dienst schicken?

Aber wenn er nicht will...

Wenn Dein "Problemkind" aus psychologischen Gründen nicht arbeiten kann, dann braucht Sie ein Attes von einem Arzt.

Dafür ist der Medizinische Dienst der Arbeitsagentur nicht zuständig. Hilfsweise wäre vielleicht auch der Hausarzt ein Gedanke.
 

50GdB23

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Hausarzt ist auch die nächste Station, auch wenn sie bisher keinen hat.

Ja, so war es beim Psychiater. Ist schlimm, traurig, und unglaubwürdig, er ist auch echt nett aber das macht es nicht wett, wenn er sowas sagt.

Das Problem ist, wir müssen sehr weit fahren. Der nächste und letzte Psychiater hier ist auch weit weg. Und wenn es da zu regelmäßigen Terminen kommen sollte. wer finanziert??

Selbst ich muss schauen, dass ich nicht zu viel Termine bei meinem Psychiater nehme, da ich sonst die Fahrten nicht finanzieren kann. Was engmaschiges, wie es eigentlich mal geben sollte, ist so nicht möglich. (Somit besteht auch die Frage, bei mir, wie geht es denn weiter? Aber nicht Thema dieses Threads)

Dein "Problemkind" ist lt. Aussage des Psycholgen "arbeitsfähig"
Warum zum Psycholigeschen Dienst schicken?
Leider wurde damals nichts, -wenn möglich-, gegen dieses Gutachten gemacht. Erstellt wurde es mit Ihrer Aussage zudem Gutachten von vor zig Jahren.:icon_pfeiff:
 

Sauregurke

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Hausarzt ist auch die nächste Station, auch wenn sie bisher keinen hat.
Genau so: einem Hausarzt finden ( Allgemeinmediziner reicht).
Die ganze Sache auf den Tisch legen und zwar alles.
Wenn du es einrichten kannst, gehe mit deiner Freundin zusammen dort hin.

Leider wurde damals nichts, -wenn möglich-, gegen dieses Gutachten gemacht. Erstellt wurde es mit Ihrer Aussage zudem Gutachten von vor zig Jahren.

Dann ist das bestimmt auch nicht in schriftlicher Form da.
Also alles auf Anfang.
 

Anna B.

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was wollt ihr denn um Himmelswillen bei dem Arbeitsamt Pychologen?

der kann doch nur Tests auswerten...zur Berufsfindung...der macht doch eine psychiatrische Begutachtung...

sie soll sich einen anderen Arzt suchen und sich dann ggf. au schreiben lassen...und dann müßte das JC sowieso den MDK der KK einschalten, wenn sie "berechtigte Zweifel an der AU" haben...

und dann geht es weiter...

aber der Arbeitsamtpsychologe?..nee...niemals kann der was ordentlich und sachgerecht beurteilen, was über Berufswahl hinausgeht..

Fragen und Antworten zum Berufspsychologischen Service - www.arbeitsagentur.de
 

50GdB23

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Der ist es auch nicht. Dort geht es bei dem Psychologen nicht um die Frage, welcher Job sondern, erwerbsfähig oder nicht. War ich ja auch, bei mir hat sie komischerweise richtig geurteilt.
 

Sauregurke

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Um erwerbsfähig oder nicht festgestellt zu werden, ist es ein langer Weg.
Wenn man kein Geld von niemandem braucht, ist das kein Thema.
Ohne medizinische Vorgeschichte, eventuelle Reha etc., die auch belegbar sein muss, begutachtet niemand.
 
S

silka

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Der ist es auch nicht. Dort geht es bei dem Psychologen nicht um die Frage, welcher Job sondern, erwerbsfähig oder nicht. War ich ja auch, bei mir hat sie komischerweise richtig geurteilt.
Vielleicht liest du es nicht, aber egal.

Es geht um die Frage:
Ist das Problemkind erwerbsgemindert?
Und wenn ja, dann wie?
es gibt verschieden Stufen, bevor jemand bei erwerbs---unfähig-- landet.
Das heißt jetzt: voll und dauerhaft erwerbsgemindert.
Davor gibts noch
-teilweise erwerbsgemindert
-befristet teilweise erwerbsgemindert
-voll erwerbsgemindert
-befristet voll erwerbsgemindert.
Erst dann käme dauerhaft+voll erwerbsgemindert---das ist erwerbsunfähig.

So etwas kann und darf kein Facharzt vom JC oder der AfA oder des MDK begutachten.
Das wird vom Rentenversicherungsträger und einem von dort beauftragten Amtsarzt gemacht.
Denn es geht um Rente wegen Erwerbsminderung.

Alles andere ist Arbeitsunfähigkeit. die überall bekannte -AU-
 

50GdB23

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Komisch das bei mir das so abgelaufen ist. Da war kein Amtsarzt im Spiel.

Die Psychologin hat mich für 2 Jahre erwerbsunfähig geschrieben.
 

Sauregurke

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Komisch das bei mir das so abgelaufen ist. Da war kein Amtsarzt im Spiel.

Die Psychologin hat mich für 2 Jahre erwerbsunfähig geschrieben.
Das kann ich mir gar nicht vorstellen, weil sie das nicht machen kann.
Wovon hast du denn gelebt während der Zeit?
 
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