Keine Ein-Euro-Jobs mehr??? (1 Betrachter)

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xyz345

Gast
Hallo Leute,

gerade eben hatte mir eine Vereinsvorsitzende die Ohren vollgeheult, dass angeblich seit Januar d.J. der Einsatz von Ein-Euro-Jobbern "verboten" sei.
Häh? :confused: Ist mir neu. :icon_kinn:

Wisst ihr mehr dazu?
Ja, nein, wieso, warum, wo steht das....

Danke. :confused:
 
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Gast
Hallo Leute,

gerade eben hatte mir eine Vereinsvorsitzende die Ohren vollgeheult, dass angeblich seit Januar d.J. der Einsatz von Ein-Euro-Jobbern "verboten" sei.
Häh? :confused: Ist mir neu. :icon_kinn:

Wisst ihr mehr dazu?
Ja, nein, wieso, warum, wo steht das....

Danke. :confused:
Die Antwort mein Freund ... :biggrin:

 
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xyz345

Gast
Danke, Freund, muss mich erst durchlesen und auf Veränderungen achten.
:icon_daumen:
 
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xyz345

Gast
Ohne Schutzkleidung und Mundschutz würde ich nie an Ambrosia rangehen. Wenn die Elos das machen und nicht aufgeklärt werden, würde es von meiner Seite schon wieder eine Strafanzeige geben wegen vorsätzlicher Körperverletzung. :icon_evil:
Elos als Kanonenfutter. Ja, nee, is klar, kennen wir schon.:icon_sad:
 
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Gast
Hallo Leute,

gerade eben hatte mir eine Vereinsvorsitzende die Ohren vollgeheult, dass angeblich seit Januar d.J. der Einsatz von Ein-Euro-Jobbern "verboten" sei.
Häh? :confused: Ist mir neu. :icon_kinn:

Wisst ihr mehr dazu?
Ja, nein, wieso, warum, wo steht das....

Danke. :confused:
Es wird auch weiterhin "Ein-Euro-Jobs" geben, wenn auch mit Einschränkungen. :icon_evil:



Instrumentenreform – Neue Regelungen bei Ein-Euro-Jobs

Am 1. April werden die Regelungen der sogenannten Instrumentenreform wirksam. Dahinter verbirgt sich das Gesetz zur "Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt". Die Bundesregierung will damit erreichen, dass Arbeitssuchende schneller wieder einen Job bekommen. Die Zahl der arbeitsmarktpolitischen Instrumente wird dazu um ein Viertel gesenkt, dafür soll ihre Qualität steigen. Die Leistungen der aktiven Arbeitsmarktförderung sind künftig zudem grundsätzlich Ermessensleistungen.

Mit der Reform werden unter anderem die gesetzlichen Vorschriften für Ein-Euro-Jobs neu gefasst. Anbieter von Ein-Euro-Jobs müssen gewährleisten, dass die Arbeitsgelegenheit nicht nur von öffentlichem Interesse und zusätzlich ist, sondern auch "wettbewerbsneutral". Erwerbslose dürfen also nichts machen, was normale Arbeitskräfte erledigen könnten. Das bedeutet konkret, dass künftig weniger Ein-Euro-Jobs bewilligt werden dürften.

Die Regelung wurde bereits in den vergangenen Monaten angewandt, zum 1. April wurde auch die Software in den Arbeitsagenturen angepasst.

Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbände kritisieren die Reform aufs heftigste. Nach ihrer Ansicht ist sie nichts anderes als ein neues Sparpaket der Bundesregierung, das vor allem zu Lasten Langzeitarbeitsloser gehe. Viele soziale und kulturelle Einrichtungen, die auf Ein-Euro-Jobber angewiesen sind, bangen bereits um ihre Existenz.

Ganz abgeschafft werden mit der Instrumentenreform zum 1. April die sogenannten Arbeitsgelegenheiten in der Entgeltvariante – eine Art ABM. Auch das wird von Wohlfahrtsverbänden kritisiert, weil sie auf die Arbeit dieser Kräfte ebenfalls angewiesen seien.
 
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xyz345

Gast
@K. Lauer: Habe bisher noch nichts neues an Text entdecken können.
 
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ExitUser

Gast
@K. Lauer: Habe bisher noch nichts neues an Text entdecken können.
Gut, ich habe mir die Mühe gemacht und für Dich noch ein bisschen weiter recherchiert.

1.5 Kombination bzw. Verknüpfung mit anderen Instrumenten

Weisungen

§ 45 SGB III wurde dahingehend ergänzt, dass Personen, deren berufliche Eingliederung durch schwerwiegende Vermittlungshemmnisse besonders erschwert ist, durch Maßnahmen gefördert werden, die nach inhaltlicher Ausgestaltung und Dauer deren erhöhten Stabilisierungs- und Unterstützungsbedarf berücksichtigen. Insbesondere bei komplexen Handlungsbedarfen kann es zudem sinnvoll sein, verschiedene Instrumente zu kombinieren, beispielsweise MAbE mit Arbeitsgelegenheiten (AGH).
Die Kombination von verschiedenen Instrumenten ...
https://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/HEGA-Internet/A06-Schaffung/Dokument/HEGA-03-2012-Gesetz-MAbE-Anlage-1.pdf
 
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xyz345

Gast
Hallo K. Lauer, hallo Freunde,

bin jetzt ein wenig ratlos.
Bin am Hin- und Herüberlegen, welche Taktik ich nun anwenden sollte.
Mir wurde ein Prima-Ein-Euro-Job angeboten - ne nicht vom grauenvollen Center - von einem Verein, der mir am Herzen liegt.

Problem Nr. 1: Es gibt ja keinen Rechtsanspruch auf den Einsatz einer/eines oder mehrerer bestimmter Elos für die Maßnahme. (Irgendwelche Elos wären nicht oder nicht so gut für die Vereinsarbeit geeignet.)
Okay, ich könnte mich an den Jobcenter-Chef oder dessen Vertreter wenden und bitte bitte machen, denn die wollen mich ja eh so schnell wie möglich aus dem SGBII-Bezug raushaben.:icon_twisted:
Ich bin denen zu unbequem. :biggrin:
Aber kann man denen trauen?! :eek: Ich denke nein.
Bis vor kurzem hatten die sich nur von ihrer schlechtesten Seite gezeigt... ich traue jetzt dem "Frieden" nicht.
Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass die aus purem Spielverderbertrieb die Sache böse blockieren würden.

Problem Nr. 2: Meine verschiedenen Anträge wurden immer noch nicht bewilligt - und werden es garantiert auch nicht. Die spekulieren wohl auf den üblichen Klageweg... bis dahin bin ich verschimmelt. :icon_sad:
Solange die mir nicht wirklich ihren guten Willen zeigen, solange habe ich keinen Bock, denen irgendwie entgegenzukommen.

Tja, und deshalb bin ich jetzt ratlos. :confused:
Hättet ihr eine Idee wie vorgehen?
Was würdet ihr machen?
Bin schon langsam betriebsblind geworden.
Der tägliche Kampf mit den grauenvollen Kreaturen hinterlässt eben seine Spuren. :biggrin:
 
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ExitUser

Gast
Das kann nicht sein, beseitigen doch grad neue Ein-Euro-Jobber die Ambrosia.

Auf der Jagd nach Ambrosia - Märkische Oderzeitung
Sind dafür nicht die Grünflächenämter zuständig und deren Mitarbeiter?

Ohne Schutzkleidung und Mundschutz würde ich nie an Ambrosia rangehen. Wenn die Elos das machen und nicht aufgeklärt werden, würde es von meiner Seite schon wieder eine Strafanzeige geben wegen vorsätzlicher Körperverletzung. :icon_evil:
Elos als Kanonenfutter. Ja, nee, is klar, kennen wir schon.:icon_sad:
Die meisten Elos kümmern sich aber auch nicht. Es ist doch bekannt, was Ambrosia bewirkt und wenn sie sich da nicht hinterhaken, zum großen Teil selbst schuld.


 

blackcat

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Letztes Jahr hieß es ja noch, dass der Einsatz von 1€-Jobbern drastisch reduziert würde, davon habe ich aber irgendwie nix mitbekommen. :confused:

Mich würde mal folgende Situation interessieren:

Wie sieht das eigentlich mit den Ehrenamtlichen aus? Die sind ja keine direkten Arbeitskräfte und führen Tätigkeiten aus, welche dringend erledigt werden müssen oder kein Anderer macht oder kein Geld für eine vernünftige Arbeitskraft da ist.
Wenn nun ein 1€-Jobber kommt und dieselbe Arbeit verrichten soll/muss, was dann? Ist das dann noch zusätzlich, weil´s schon der Ehrenamtliche macht oder zählt der Ehrenamtliche hierbei nicht?
 
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Minimina

Gast
Eine Überprüfung der Träger soll zwar von den JC durchgeführt werden, aber auch die Teilnehmer müssten doch das Recht haben, ob die Voraussetzungen vom Träger erfüllt werden.

Im Grunde kann ich dann doch auch die Offenlegung vom Träger verlangen, um zu überprüfen, ob ie Voraussetzungen erfüllt werden?

Eine AGH ist eine Maßnahme, in der die Teilnehmer/innen ausschließlich zusätzliche, im öffentlichen Interesse liegende und wettbewerbsneutrale Arbeiten verrichten. Die bisher zum Teil im Rahmen von AGH durchgeführten Qualifizierungsanteile und Praktika (z. B. Profiling, Bewerbungstraining, Erarbeitung von beruflichen Alternativen und Anschlussperspektiven, Ausgleich schulischer Defizite, Qualifizierungen im niedrigschwelligen Bereich wie z. B. Computerkurse, Basispflegekurse) sind nicht mehr Bestandteile der AGH und können nur auf Grundlage der hierfür vorgesehenen Instrumente des SGB II und SGB III, insbesondere § 16 SGB II i.V.m. § 45 SGB III, gefördert werden. Möglich ist dabei jedoch eine Kombination von AGH mit diesen Instrumenten.
Das ist doch eine sehr gute Nachricht (für den ders weiß):biggrin:

Die Arbeiten die so gerne vom JC "Fremdvergeben" werden müssen sie jetzt selber machen.

Das bedeutet erheblichen Handlungsspielraum für Alg II Empfänger. Z.B. muß das 4-Phasen Profiling von einer "Integrations Fachkraft" durchgeführt werden und nicht einfach nur von SBs.

Da sollte man mal nachhaken ob das bei der eigenen Einschätzung gemacht wurde. Wenn nicht kann eigentlich keine EGV abgeschlossen werden :icon_pause:

Sinnlosmaßnahmen wie Bewerbungstraining fallen ganz weg, denn ich glaube kaum das SBs dazu abgestellt werden :biggrin:

Ich würde mal sagen, das die SBs über die zusätzliche Mehrarbeit ser erfreut sind :biggrin:

LG MM
 
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