Keine EGV vom Amt erwünscht

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Drake Vireo

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Hallo,
ich bin Anfang des Jahres 35 geworden und in meinem Jobcenter daher an einen neuen Berater geraten. Dieser wollte zum ersten Gesprächstermin eine EGV von mir unterschrieben haben. Den Entwurf habe ich mitgenommen und zu Hause durchgearbeitet und Punkte markiert, die mir nicht gefallen haben und wo Klärungsbedarf bestand. Heute war ich dann da und wollte das mit meiner neuen Beraterin durchgehen und sie meinte nur, dass entschieden wurde bei mir auf eine EGV komplett zu verzichten. Die gibt's nicht mal als Verwaltungsakt.
Nicht, dass es mich stören würde. Nur wittere ich da komischerweise irgendwo einen Haken. Hat jmd von euch eine Idee wo der sein könnte?
 

Merse

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Sieht eher danach aus, dass man wegen der Mitnahme bereits mit Gegenwehr rechnet und genau weiß, dass die rechtswidrigen Inhalte sowieso nicht durchsetzbar sind.
 

Drake Vireo

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Gut, die kennens von mir nicht anders. Egal was von denen kommt, das gibt erstmal Widerspruch und danach eine Klage. Wobei die Widersprüche in den letzten Monaten überraschend oft Erfolg hatten und eine Klage nicht notwendig war.
Ich hatte ja auch die EGV mit Änderungs- und Ergänzungswünschen meinerseits zurückgegeben bevor sie direkt von der Beraterin vor meinen Augen zerrissen und im Papierkorb entsorgt wurde.

Dennoch kann ich eine gewisse Skepsis nicht leugnen.
 

Surfing

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Das wird in Verbis eingetragen und alleine kann ein SB/Vermittler das nicht entscheiden, nur nach Rücksprache mit der Teamleitung. Kann es sein dass du trotzdem Bewerbungen nachweisen sollst?
 

Drake Vireo

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Ich soll mich bewerben klar, aber wieviel bzw. über Nachweise hat sie nichts gesagt. Gut, nachweisen muss ich es eh, wenn ich Bewerbungskosten beantrage. Aber prinzipiell hats dahin gehend erstmal keine Aussagen gegeben.
 

Surfing

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Ich hatte das auch über einen längeren Zeitraum, auch mit der mündlichen "Vereinbarung" dass ich Bewerbungsnachweise vorlege bei den Meldeterminen. Da wurde dann irgendwann rumgemäkelt das seien zu wenig, und dies und jenes würde nicht "gefallen", teilsweise war es auch so (mehrmals) dass ich meine Unterlagen dabei hatte und diese nicht verlangt wurden, obwohl das mitbringen in der Vorladung drin stand. Ich mache dieses Spielchen nicht mehr mit, ohne EGV oder EGV-VA lege ich nichts mehr vor.
 

SB Feind

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Ohne Egv können die sich auch nicht auf die Pflichten die du erfüllen sollst berufen. Nur meine Meinung.
Gilt das auch umgekehrt da ja Fahrkosten und Bewerbungskosten nicht geregelt sind?
 

Solanus

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Ich denke es ist eine wirtschaftliche Entscheidung des SB/JC.

Wenn es dir konkrete Pflichten auferlegt, muss es die Kosten übernehmen.

Stellt es keine konkreten Pflichten, braucht es das nicht. Im Gegenteil, die meisten Dinge sind gesetzlich geregelt, dazu braucht es keine EGV und meistens produziert eine EGV Kosten ohne konkreten Nutzen.

Du bist trotzdem gehalten Bewerbungen zu schreiben und man kann Deine Mitwirkung auch ohne EGV prüfen. Die Kosten der Bewerbung musst Du allerdings erste einmal selbst tragen, du wirst also Dich nur auf sinnvolle Stellen bewerben und somit meistens auch auf die vorherige Kostenbeantragung verzichten und nachträglich gibt es nichts.

Somit spart das JC die möglichen Kostenerstattungen aus dem Vermittlungsbudget, mögliche Kosten aus irgendwelchen sinnlosen Maßnahmen und erfüllt seinen eigentlichen Zweck, Dich zu verwalten, genausogut.
 

berlinerbär

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Gut, die kennens von mir nicht anders. Egal was von denen kommt, das gibt erstmal Widerspruch und danach eine Klage. Wobei die Widersprüche in den letzten Monaten überraschend oft Erfolg hatten und eine Klage nicht notwendig war.
Ich hatte ja auch die EGV mit Änderungs- und Ergänzungswünschen meinerseits zurückgegeben bevor sie direkt von der Beraterin vor meinen Augen zerrissen und im Papierkorb entsorgt wurde.

Dennoch kann ich eine gewisse Skepsis nicht leugnen.
Schildere das den Vorgesetzten, es kann nicht sein, dass Du so einfach ignoriert wirst, ich würde Krach machen und mich beschweren.
 
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