Keine Ausbildung, bin ich jetzt am Ende? (1 Betrachter)

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EinDaniel

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Ich habe heute einfach nur einen miesen Tag gehabt, da ich nach zur den "Agenturen für Arbeit" nach Recklinghausen und danach noch nach Datteln gefahren bin, nur um am Ende nur zu Erfahren, dass ich einfach nur auf meinen Termin hätte warten sollen, entschuldigen Sie deshalb bitte falls ich micht sehr negativ ausdrücke.

Meine Situation sieht wie folgt aus: Mit "Mittlerer Reife" und 2 Jahren Abitur (Ohne Abschluss) habe ich an der "Berufvorbereitenden Bildungmaßnahme" der Agentur für Arbeit teilgenommen, um das nötige Grundwissen für eine Bewerbung und alles um Arbeit zu erfahren. Dies habe ich getan um meine Eltern etwas mit dem Geld zu unterstützen (Selber Kosten übernehmen für unterwegs halt) während dieser Zeit ist es mir allerdings nicht gelungen einen Ausbildung in einem Betrieb zu erlangen und ich habe bis jetzt NUR Absagen erhalten. Da die Maßnahme jetzt beendet ist, wird auch meinen Eltern das Elterngeld gestrichen, welches ich eigentlich eh nur noch bis zu maximal einem Jahr erhalten hätte und deshalb machen die mir jetzt sehr großen Stress. Deswegen bin ich heute losgefahren um mich "arbeitssuchend" zu melden, wie mein Vater mir es vorgeschlagen hat, doch dies ist NICHT möglich da ich noch Ausbildungssuchend bin.

Meine Idee ist jetzt vielleicht noch mich auf ein Berufskolleg zu retten, um dort noch einen Lehrgang zu machen, damit ich noch etwas in mein Lebenslauf mit Zertifikat unterbringen kann. Aber ich kann nicht mehr klar denken, da ich jetzt nicht mehr weiß ob meine Eltern überhaupt noch Kindergeld erhalten werden und meine Eltern mich die ganze Zeit damit stressen.

Ich weiß noch nicht mal ob dies der richtige Bereich ist, aber das ist mir im moment... sehr egal, da ich einfach nicht weiß wo und was ich machen kann.
 

nowork

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Ich kann Dir nur eines raten:

Du bist jung und hast Dein Leben noch vor Dir! Die Flinte in der derzeitigen Situation in's Korn zu werfen und sich aufzugeben wäre völlig verkehrt!

Ich kenne mich mit der Materie "Aus- und Fortbildung" nicht so aus.

Bin aber sicher, dass Du hier sinnvolle Tipps bekommst! Ich bin auch neu im Forum, lese aber schon länger mit.

Kopf hoch, es ist Deine Zukunft!
 

Dagegen72

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@einDaniel:

nein, du bist nicht am Ende

nein, das Arbeit gibt dir keine Arbeit, es vermittelt dich auch nicht in Arbeit, es verwaltet deine Arbeits- bzw. Ausbildungslosigkeit - allenfalls könntest du dir einen Termin bei der Berufsberatung geben lassen, oder Ausbildungsberatung

Bist du handwerklich geschickt?

Handwerk / Verkauf könnte möglich sein, dass die spontan einstellen, also noch dieses Jahr - musst du gucken:
Lehrstellensuche

Lies den Thread mal:
https://www.elo-forum.org/25/128953-keine-ausbildung-2014-gefunden.html

Sag deinen Eltern, dass sie aufhören sollen, dir Druck zu machen, denn mit Druck wird es nicht unbedingt schneller allenfalls schlechter oder gar nicht gehen vermutungshalber.

Sag ihnen, sie sollen dich lieber unterstützen, wie auch immer.

Berufskolleg fände ich gut.

Was sind denn deine Interessen und was würdest du beruflich gerne machen?
 

Hainbuche

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Guten Tag EinDaniel,

wenn ich die Fakten richtig wiedergebe, sieht es so aus:

- Sie haben einen Realschulabschluß
- Sie haben 2 Jahre die gymnasiale Oberstufe besucht.

Bildungsmäßig stehen Sie damit doch schon mal ziemlich gut da.

Wenn es Ihnen bei der Ausbildung nicht unbedingt um das Geldverdienen durch die Ausbildungsvergütung geht, dann kann ein Berufskolleg in der Tat eine gute Idee sein.

Wie wäre es denn dort mit einer schulischen Ausbildung?
Im kaufmännischen Bereich gibt es da z. B. den "Staatlich geprüften Kfm. Assistenten" in verschiedenen Fachrichtungen, z. B. BWL.

Hier mal der Lehrplan: https://www.berufsbildung.schulministerium.nrw.de/cms/upload/_lehrplaene/c/assist_kfm-bwl.pdf (wird ab Seite 7 interessant)

Dabei handelt es sich um einen "offiziellen" Berufsabschluß auf DQR-Stufe 4 (entsprechend einer 3jährigen dualen Ausbildung), der eine qualifizierte Berufstätigkeit ermöglicht und/oder die Möglichkeit eröffnet, anschließend auf dem Wege der Aufstiegsfortbildung noch höhere Abschlüsse zu erreichen.

Das nur mal so als eine ganz konkrete Möglichkeit, die Ihnen offen stehen kann. Ich weiß zwar nicht, ob das nun direkt das Richtige für Sie ist; ich möchte Ihnen mit diesem Beispiel nur zeigen, daß manches, was im ersten Augenblick aussieht wie eine Sackgasse, gar keine sein muß.

Ohne Ihre konkreten persönlichen Vorlieben und Stärken zu kennen, bin ich sicher, daß es für Sie einen sinnvollen Weg gibt, der sowohl Ihnen selbst etwas bringt, als auch Ihre Eltern davon überzeugt, daß Sie etwas Vernünftiges tun.

Ich wünsche Ihnen alles Gute.
 

Erolena

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Zum Kindergeld: Wenn du aktiv nach einer "Ausbildung" suchst, steht dir Kindergeld für ein Kind ohne Ausbildungsplatz zu.
Es ist egal, ob du dich um eine Lehrstelle, um eine schulische Ausbildung, um ein Studium oder um ein Berufspraktikum bemühst.

Schreib ein/zwei Bewerbungen z.B. für das Berufskolleg. Die Nachweise schickst du an die Familenkasse. Dann erkennen sie an, dass du ausbildungssuchend bist.

Du hast bestimmt gute Chancen mit deiner Vorbildung.
Sobald du eine Zusage hast, schickst du eine Kopie an die Famiilenkasse.

Falls eine Absage bekommst, musst du dich weiter bewerben.
Alternative:
Du schreibst der Fam.kasse, dass jetzt keine Plätze mehr vorhanden sind und du dich sofort fürs nächste Jahr bewerben wirst, sobald der neue Bewerbungszeitraum los geht. Dann bist du in der Folgezeit ebenfalls kindergeldberechtigt. Musst dich dann natürlich sofort bewerben, sobald das wieder möglich ist.
 

Erolena

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Du bekommst das bestimmt hin. Vielleicht erzählst du jemandem, was für ein Bereich für dich in Frage kommt. Oder genauso wichtig, was gar nicht in Frage kommt. Vielleicht einem der Eltern, Verwandten oder uns hier im Forum.

Bei uns war es öfter so, dass jemand nicht wusste, wie es weitergehen soll.
Ich glaub, es gibt nur wenige Glückliche, die genau wissen, was sie werden wollen.

Hier ist grade jemand mit dem Studium fertig. Nach verpatztem Schulabschluss folgten
- BVJ; dabei eine Idee, was man werden könnte
- schulische Berufsausbildung (3 J. mit Zuerkennung des Realschulabschl.
- Fachhochschulreife in einem Jahr - ein Jahr gearbeitet - Studium an der Fachhochschule.
Das Studium war nicht geplant. Aber wenn ein Abschnitt geklappt hatte, tauchte der Mut für neue Schritte auf.
 
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