Keine AGHE Maßnahme - persönliche Willkür des SB? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Status
Dieses Thema ist derzeit geschlossen.
Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Unterhalterin

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
6 Juni 2010
Beiträge
35
Bewertungen
3
Wir haben mal wieder ein Problem und die haben wir häufig, seitdem mein Freund arbeitslos ist...

Bis zum Juni diesen Jahres hat er in einer AGHE-Maßnahme gearbeitet, bis diese auslief.
Das Projekt hat ihm sehr viel Spaß gemacht, er hat sich sehr engagiert und der Träger hat diese Maßnahme zum September weiterbeantragt und explizit auch meinen Freund benannt, den sie haben wollen, um das Projekt fortsetzen zu können.

Zwischendurch war er ja nun ALG 2 Empfänger und ihm wurde eine Ein-Euro-Maßnahme zugewiesen, mit der Ansage, er könne diese dann abbrechen, wenn die AGHE-Maßnahme weitergeht.

Jetzt ist es soweit. Alle Anträge sind fertig, nur der zuständige Sachbearbeiter ist krank und die Vertretung möchte meinen Freund nicht zuweisen mit der Begründung, "er wäre ja versorgt".

Mein Freund hat sich sehr für dieses Projekt eingesetzt und er bräuchte genau noch das Jahr, um anschließend mit dem Träger sogar noch ein Buch darüber zu publizieren.

Ist man wirklich so hilflos der Willkür ausgesetzt oder kann man da was machen?

Ratlos,
die Unterhalterin
 

minzee

Elo-User*in
Mitglied seit
22 Februar 2008
Beiträge
269
Bewertungen
33
Die Sache ist die, dass AGH-Massnahmen nicht dazu sind, Arbeitslose dauerhaft ersatzubeschäftigen.
Die AGH-Stellen sollen sozusagen zwischen allen ALG II´ler rotieren.

Benötigen die Träger eingearbeitete Personen über ein Jahr, so sind die Träger ja dazu angehalten, dauerhafte richtige Arbeitsplätze zu schaffen.

Ebenso ist ALG II nicht wirklich dazu da, um Bücher zu publizieren, auch wenn während des ALG II Bezugs promoviert werden darf.
Aber das gilt nie anstelle der Verfügbarkeit.
Buch schreiben oder promovieren ist sozusagen Freizeit, und man muss sich weiter bewerben etc.

Merkwürdig ist, dass dein Freund in einem anderen EEJ untergebracht wurde und auch der Spruch "er ist versorgt" ist rechtswidrig.
 

ethos07

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
16 April 2007
Beiträge
5.678
Bewertungen
920
Die Sache ist die, dass AGH-Massnahmen nicht dazu sind, Arbeitslose dauerhaft ersatzubeschäftigen.
Die AGH-Stellen sollen sozusagen zwischen allen ALG II´ler rotieren.

Benötigen die Träger eingearbeitete Personen über ein Jahr, so sind die Träger ja dazu angehalten, dauerhafte richtige Arbeitsplätze zu schaffen.
Zumindest für Berlin ist das reine Theorie - in der Praxis werden einzelne Arbeitssuchende, die der Träger gern "gefördert" behalten würde, über Jahre mit (ungefähr) derselben Ein-Euro-Job-"Stelle" oder AGH "versorgt"... Das wird auch gegen den pflichtbewussten Widerstand des einzelnen Vermittlers von oben dann kurzerhand "verordnet".
(Insofern ist Wollis Rat hier für den Themenstarter sicher zweckdienlich.)

Aber natürlich ist das finanziell, arbeitsrechtlich und sozialversicherungsmäßig eine Schw...
Aber wenn die Abhängigen das partout selbst so wollen und alle mitspielen, wird bestimmt auch niemand päpstlicher als der Papst sein wollen - zumal das Rotieren der Pöstchen zwar etwas gerechter wäre, aber für den Einzelnen, wegen der kurzen Dauer, ein noch sinnloseres Herumwerkeln bedeuten würde. :icon_pfeiff:.
 
W

Wossi

Gast
Wir haben mal wieder ein Problem und die haben wir häufig, seitdem mein Freund arbeitslos ist...

Bis zum Juni diesen Jahres hat er in einer AGHE-Maßnahme gearbeitet, bis diese auslief.
Das Projekt hat ihm sehr viel Spaß gemacht, er hat sich sehr engagiert und der Träger hat diese Maßnahme zum September weiterbeantragt und explizit auch meinen Freund benannt, den sie haben wollen, um das Projekt fortsetzen zu können.

Warum dann nicht als reguläre Stelle ???
Geht ja nicht !
Wenn sich jemand so engagiert für Ausbeuter, die sich ihre Sklaven vom Staat finanzieren lassen, den möchte man natürlich wiederhaben ! :biggrin:

Zwischendurch war er ja nun ALG 2 Empfänger und ihm wurde eine Ein-Euro-Maßnahme zugewiesen, mit der Ansage, er könne diese dann abbrechen, wenn die AGHE-Maßnahme weitergeht.

Sagen !!! :icon_party:
Wenn er voll in diesem EEJ ist, mit EGV, in der dieser EEJ vereinbart wurde und rechtskonformer Zuweisung, dann wird ein Abbruch sanktioniert !

Jetzt ist es soweit. Alle Anträge sind fertig, nur der zuständige Sachbearbeiter ist krank und die Vertretung möchte meinen Freund nicht zuweisen mit der Begründung, "er wäre ja versorgt".

Für was Anträge ??? AGH/E müssen nicht beantragt werden !
Versorgt mit einer Maßnahme !
Auch wenn der zuständige SB gesund wäre, müsste er sich nicht unbedingt an "Ansagen erinnern ? :icon_party:

Mein Freund hat sich sehr für dieses Projekt eingesetzt und er bräuchte genau noch das Jahr, um anschließend mit dem Träger sogar noch ein Buch darüber zu publizieren.

Und das Buch trägt dann den Titel:

Wie unterstütze ich als Langzeitarbeitsloser den Mitnahmeeffekt von Fördergeldern durch Maßnahmeträger ???

Ist man wirklich so hilflos der Willkür ausgesetzt oder kann man da was machen?

Scheint ja gewollt zu sein ???
Es reißt sich auch niemand um eine AGH/E !!!

Ratlos,
die Unterhalterin
Ich weiß zwar nicht, wie alt dieser Freund ist ?
Sollte es aber ein jüngeres Semester sein, dann sollte man versuchen, auch die Behörde, in reguläre Arbeit zu vermitteln.

AGH, E und MAE, sind alles Maßnahmen für hoffnungslose Fälle (Langzeitarbeitslose)!
Wenn man über Jahre sich so etwas wünscht und denkt, man kann sich damit auch noch in Bewerbungen damit "schmücken", dann hat man schon verloren !

Arbeitgeber werten so etwas sehr negativ !!!
 

Unterhalterin

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
6 Juni 2010
Beiträge
35
Bewertungen
3
Warum dann nicht als reguläre Stelle ???
Geht ja nicht !
Wenn sich jemand so engagiert für Ausbeuter, die sich ihre Sklaven vom Staat finanzieren lassen, den möchte man natürlich wiederhaben !
Ich möchte jetzt ungern ins Detail gehen, aber es handelt sich um einen gemeinnützigen Träger, der es momentan recht schwer hat, Mittel bewilligt zu bekommen. So weit mir bekannt, würde der Träger gerne mehr Arbeitsplätze schaffen.

Sagen !!!
Wenn er voll in diesem Ein-Euro-Job ist, mit EGV, in der dieser Ein-Euro-Job vereinbart wurde und rechtskonformer Zuweisung, dann wird ein Abbruch sanktioniert !
Diese Aussage haben wir in dreifacher Ausführung schriftlich.

Für was Anträge ??? AGH/E müssen nicht beantragt werden !
Versorgt mit einer Maßnahme !
Auch wenn der zuständige SB gesund wäre, müsste er sich nicht unbedingt an "Ansagen erinnern ?
Soweit mir bekannt, muss der Träger die Fortführung der Maßnahme beantragen, um eine Maßnahmenummer zu erhalten.

Und das Buch trägt dann den Titel:

Wie unterstütze ich als Langzeitarbeitsloser den Mitnahmeeffekt von Fördergeldern durch Maßnahmeträger ???
Ich mag hier nicht ins Detail gehen, aber die Publikation war seine Idee und viele in diesem Projekt haben sich gemeinnützig engagiert, um das möglich zu machen.

Ich weiß zwar nicht, wie alt dieser Freund ist ?
Sollte es aber ein jüngeres Semester sein, dann sollte man versuchen, auch die Behörde, in reguläre Arbeit zu vermitteln.
Mein Freund ist Ende Vierzig und musste seine Teil-Selbstständigkeit vor zwei Jahren aufgeben - zu viele Außenstände, die im Zuge der wirtschaftlichen Situation nicht bezahlt wurden. Seinen Job hat er beinahe zeitgleich verloren.
Leider ist man in diesem Alter schon schwer vermittelbar.
Er hat viele, viele Bewerbungen geschrieben. Sein Ziel war und ist der erste Arbeitsmarkt, aber die Situation ist recht hoffnungslos. Überqualifiziert, zu alt, zu lange selbstständig - und das ist nur eine kleine Auswahl der Ablehnungskriterien.

AGH, E und MAE, sind alles Maßnahmen für hoffnungslose Fälle (Langzeitarbeitslose)!
Wenn man über Jahre sich so etwas wünscht und denkt, man kann sich damit auch noch in Bewerbungen damit "schmücken", dann hat man schon verloren ! Arbeitgeber werten so etwas sehr negativ !!!

Scheint ja gewollt zu sein ???
Es reißt sich auch niemand um eine AGH/E !!!
Er wünscht sich vor allem eine Beschäftigung und versucht das Beste aus der Situation zu machen. Sollte er sich das vorwerfen lassen und lieber zu hause die Hände in den Schoß legen?
 

Unterhalterin

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
6 Juni 2010
Beiträge
35
Bewertungen
3
Zumindest für Berlin ist das reine Theorie - in der Praxis werden einzelne Arbeitssuchende, die der Träger gern "gefördert" behalten würde, über Jahre mit (ungefähr) derselben Ein-Euro-Job-"Stelle" oder AGH "versorgt"... Das wird auch gegen den pflichtbewussten Widerstand des einzelnen Vermittlers von oben dann kurzerhand "verordnet".
(Insofern ist Wollis Rat hier für den Themenstarter sicher zweckdienlich.)

Aber natürlich ist das finanziell, arbeitsrechtlich und sozialversicherungsmäßig eine Schw...
Aber wenn die Abhängigen das partout selbst so wollen und alle mitspielen, wird bestimmt auch niemand päpstlicher als der Papst sein wollen - zumal das Rotieren der Pöstchen zwar etwas gerechter wäre, aber für den Einzelnen, wegen der kurzen Dauer, ein noch sinnloseres Herumwerkeln bedeuten würde. :icon_pfeiff:.
Es ist eine Möglichkeit für meinen Freund eine sinnvolle Tätigkeit und eine Aufgabe zu haben - wobei ich bezweifele, dass alle Maßnahmen wirklich sinnvoll sind.

Zumal man nicht vergessen darf, dass es einen finanziellen Anreiz für uns durchaus gibt. Es ist ein Unterschied, ob man 900 Euro im Monat netto in der Hand hat oder eben weniger.
 

Unterhalterin

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
6 Juni 2010
Beiträge
35
Bewertungen
3
Die Sache ist die, dass AGH-Massnahmen nicht dazu sind, Arbeitslose dauerhaft ersatzubeschäftigen.
Die AGH-Stellen sollen sozusagen zwischen allen ALG II´ler rotieren.

Benötigen die Träger eingearbeitete Personen über ein Jahr, so sind die Träger ja dazu angehalten, dauerhafte richtige Arbeitsplätze zu schaffen.
Was, wenn die Träger das nicht können?
Zumal ich keinen Sinn darin sehe, jemanden, der genau für diese Aufgabe qualifiziert ist, diese Maßnahme wegzunehmen und jemandem zu geben, der sich erst neu einarbeiten muss.

Ebenso ist ALG II nicht wirklich dazu da, um Bücher zu publizieren, auch wenn während des ALG II Bezugs promoviert werden darf.
Aber das gilt nie anstelle der Verfügbarkeit.
Buch schreiben oder promovieren ist sozusagen Freizeit, und man muss sich weiter bewerben etc.
Die Publikation ist ein Teil der Maßnahme und Freizeit, die er investiert hat.
Es hat ihn nie davon abgehalten aktiv nach Arbeit zu suchen und viele, viele Bewerbungen zu schreiben.

Merkwürdig ist, dass dein Freund in einem anderen Ein-Euro-Job untergebracht wurde und auch der Spruch "er ist versorgt" ist rechtswidrig.
Merkwürdig ist auch, dass das Jobcenter im Falle meines Freundes und vielleicht auch in anderen Fällen kaum Bemühungen zeigt, seine "Kunden" in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren.
Vom Jobcenter kam nie auch nur ein Vorschlag.

Die Stellen, auf die er sich beworben hat, hat er sich alle selbst gesucht.
 

minzee

Elo-User*in
Mitglied seit
22 Februar 2008
Beiträge
269
Bewertungen
33
Was, wenn die Träger das nicht können?
Zumal ich keinen Sinn darin sehe, jemanden, der genau für diese Aufgabe qualifiziert ist, diese Maßnahme wegzunehmen und jemandem zu geben, der sich erst neu einarbeiten muss.
Die träger werden aber dazu gefördert, um durch die Maßnahme die Intergration in den 1. AM zu unterstützen.
Natürlich geht das in der Praxis oft nicht.
Aber das ist per se dann doch kein Rechtsanspruch auf Weiterbeschäftigung, im Gegenteil, es ist entgegen dem rechtlichen Sinn solcher Maßnahmeprogramme.
Wenn man es immer mehr zur Praxis werden lässt, dass von ausgegangen wird AGHs seien quasi "normale Arbeitsplätze", für die ein abgeschwächtes Arbeitsrecht gilt, so unterstützt man das bestehende Schein-System und damit auch Hartz Vier.

Die Einarbeitung ist bei AGH explizit Aufgabe des Trägers. U.a. wird deshalb ja für die qualifizierten Tätigkeiten nur 50 - 70 % des branchenüblichen Lohn bezahlt, oder noch weniger.
AGH sind berufspraktische Qualifizierungen - DAS ist der Sinn von AGH.




Merkwürdig ist auch, dass das Jobcenter im Falle meines Freundes und vielleicht auch in anderen Fällen kaum Bemühungen zeigt, seine "Kunden" in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren.
Vom Jobcenter kam nie auch nur ein Vorschlag.
Die Stellen, auf die er sich beworben hat, hat er sich alle selbst gesucht.
Eben. das zeigt wie marode das System ist.
 

Unterhalterin

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
6 Juni 2010
Beiträge
35
Bewertungen
3
Die träger werden aber dazu gefördert, um durch die Maßnahme die Intergration in den 1. AM zu unterstützen.
Natürlich geht das in der Praxis oft nicht.
Nein. Das geht nicht oft. Zumal diese Maßnahmen ja künstlich geschaffen werden, vor allem um Langzeitarbeitslosen wieder eine Struktur zu geben.
Sind keine Arbeitsplätze hernach vorhanden, ist die Maßnahme recht sinnlos.

Aber das ist per se dann doch kein Rechtsanspruch auf Weiterbeschäftigung, im Gegenteil, es ist entgegen dem rechtlichen Sinn solcher Maßnahmeprogramme.
Wenn man es immer mehr zur Praxis werden lässt, dass von ausgegangen wird AGHs seien quasi "normale Arbeitsplätze", für die ein abgeschwächtes Arbeitsrecht gilt, so unterstützt man das bestehende Schein-System und damit auch Hartz Vier.
Das sehe ich insgesamt auch so.
Allerdings ist es auch eine Möglichkeit Menschen halbwegs sinnvoll zu beschäftigen, die einen Beitrag zur Gesellschaft leisten möchten und auf dem ersten Arbeitsmarkt kaum noch Chancen haben.

Die Einarbeitung ist bei AGH explizit Aufgabe des Trägers. U.a. wird deshalb ja für die qualifizierten Tätigkeiten nur 50 - 70 % des branchenüblichen Lohn bezahlt, oder noch weniger.
AGH sind berufspraktische Qualifizierungen - DAS ist der Sinn von AGH.
Ich denke, vom ursprünglichen Sinn ist bei vielen AGHs nicht mehr viel vorhanden.

Eben. das zeigt wie marode das System ist.
Sehr richtig.
 
W

Wossi

Gast
Ich möchte jetzt ungern ins Detail gehen, aber es handelt sich um einen gemeinnützigen Träger, der es momentan recht schwer hat, Mittel bewilligt zu bekommen. So weit mir bekannt, würde der Träger gerne mehr Arbeitsplätze schaffen.

Kann er doch !
Es gibt auch Einarbeitungszuschüsse für Arbeitgeber !

Aber da muss ja Sozialschmarotzerträger eine Teil der Lohnkosten selbst zahlen.
Geht doch nicht. Als Maßnahme bekommt man schließlich die Arbeitskraft umsonst und noch eine Maßnahmepauschale drauf !



Diese Aussage haben wir in dreifacher Ausführung schriftlich.



Soweit mir bekannt, muss der Träger die Fortführung der Maßnahme beantragen, um eine Maßnahmenummer zu erhalten.

Nicht Nummer, lohnenswerte Pauschale !


Ich mag hier nicht ins Detail gehen, aber die Publikation war seine Idee und viele in diesem Projekt haben sich gemeinnützig engagiert, um das möglich zu machen.



Mein Freund ist Ende Vierzig und musste seine Teil-Selbstständigkeit vor zwei Jahren aufgeben - zu viele Außenstände, die im Zuge der wirtschaftlichen Situation nicht bezahlt wurden. Seinen Job hat er beinahe zeitgleich verloren.
Leider ist man in diesem Alter schon schwer vermittelbar.
Er hat viele, viele Bewerbungen geschrieben. Sein Ziel war und ist der erste Arbeitsmarkt, aber die Situation ist recht hoffnungslos. Überqualifiziert, zu alt, zu lange selbstständig - und das ist nur eine kleine Auswahl der Ablehnungskriterien.

Das ist leider Normalität !

Er wünscht sich vor allem eine Beschäftigung und versucht das Beste aus der Situation zu machen. Sollte er sich das vorwerfen lassen und lieber zu hause die Hände in den Schoß legen?

Das ist normal, dass die meisten das beste daraus machen wollen.
Man kann aber auch bei einem gemeinützigen Träger tätig sein, in Festanstellung !
Einfach mal ansprechen !
Was denkst du, was diese Vereinsfuzzis für Gehälter bekommen.
Dafür sind Gelder da.
.
 

Unterhalterin

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
6 Juni 2010
Beiträge
35
Bewertungen
3
Das ist normal, dass die meisten das beste daraus machen wollen.
Man kann aber auch bei einem gemeinützigen Träger tätig sein, in Festanstellung !
Einfach mal ansprechen !
Was denkst du, was diese Vereinsfuzzis für Gehälter bekommen.
Dafür sind Gelder da.
Es geht mir nicht darum, den Träger der Maßnahme in Schutz zu nehmen.
Den Weltfrieden kann ich nicht herbei beten.
Und an den Gegebenheiten kann ich auch wenig ändern.

Es geht mir um meinen Freund und seine/unsere Situation.

Wenn es da eine Möglichkeit der Festanstellung gäbe, mein Freund hätte sich längst beworben. Wenn alles an "einfach mal fragen" hängen würde, gäbe es wohl keine Arbeitslosen mehr.
 

minzee

Elo-User*in
Mitglied seit
22 Februar 2008
Beiträge
269
Bewertungen
33
Naja, jedenfalls habt Ihr im Ergebnis aller Ausführungen hier keinen Rechtsanspruch auf die AGH.

Nichtsdestotrotz empfiehlt sich das Gespräch mit der Arge zu suchen und dem Teamleiter. Möglicherweise geht da ja noch etwas, da wir ja nun gesehen haben, das da oft genau das geht, was nicht Sinn der massnahmen ist.

Ansonsten ist es individuell sicher zu verstehen, wenn Dein Freund so versucht, einen passenden AP zu erhalten, wenn es auch im 2. AM ist.

Es war aber sehr ungeschickt von ihm, sich zwischenzeitlich eine andere MAE als EEJ aufschwatzen zu lassen.
 
Status
Dieses Thema ist derzeit geschlossen.
Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten