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Keine 1 € Journalisten in Hamburg (Presseerklärung)

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edy

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#1
ver.di Newsticker

02.06.2005

Keine Ein-Euro-Journalisten in Hamburg

dju: Wirtschaftbehörde muss Projekt stoppen

Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union in ver.di (dju) fordert die Wirtschaftsbehörde und die ARGE SGB II auf, das Projekt 'Medienpool" sofort zu stoppen und ihm die Förde-rungszusage nach dem Sozialgesetzbuch II wieder zu entziehen.

Keine Ein-Euro-Journalisten in Hamburg
dju: Wirtschaftbehörde muss Projekt stoppen

Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union in ver.di (dju) fordert die Wirtschaftsbehörde und die ARGE SGB II auf, das Projekt "Medienpool" sofort zu stoppen und ihm die Förderungszusage nach dem Sozialgesetzbuch II wieder zu entziehen.

Der neu gegründete Träger "Medienpool" will in Zusammenar-beit mit dem Ratgeberverlag 120 arbeitslose Journalisten und Grafiker als Ein-Euro-Jobber bei der textlichen und grafischen Gestaltung von Internetauftritten "gemeinnütziger" Organisation einsetzen. "Das ist gesetzwidrig und ein skandalöses Honorardumping gegenüber hunderten freien Journalisten, Grafikern und Mediengestaltern in Hamburg, von denen sich viele in einer wirtschaftlich prekären Situation befinden", so dju-Sprecher Fritz Gleiß. "Die werden dann selbst zu Hartz-IV-Fällen und müssen künftig ihren Job für einen Euro machen." Die dju fordert deshalb die Hamburger Wirtschaftsbehörde und die Arbeitsgemeinschaft SGB II (ARGE) auf, das Projekt sofort aus der Ein-Euro-Job-Förderung herauszunehmen und solchen Vorhaben auch künftig eine Absage zu erteilen.

Bekannt gemacht hat diese Maßnahme ein Bericht in der Ta-geszeitung "junge Welt" vom 1. Juni 2005. (Artikel jW: http://www.jungewelt.de/2005/06-01/018.php )

Am 9.6. lädt die dju gemeinsam mit dem Medienbüro der ev. Kirche zur Veranstaltung "Hartz IV kontra Existenzsicherung für Freie". Beginn 20 h, Königstr. 54.

Fritz Gleiß
dju-Hamburg
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#2
Unglaublich! Bald noch EEJ- Polizei und EEJ- Richter?
Die spinnen doch :dampf:
Demnächst gibts wohl den nur noch EEJobs?
 

parvati

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#3
Es ist wirklich grandios:
Müller will seine Jobber über »Praktikumsstellen« auch in Printmedien oder Abteilungen für Öffentlichkeitsarbeit verschiedener Institutionen einsetzen.

Drei Assessment-Verfahren zur Auswahl der insgesamt 120 Jobber haben am 27. Mai begonnen und sollen bis zum 1. Juli abgeschlossen sein.
Ein Assessment-Center für Ein-Euro-Jobber!!!!!! Klasse, es ist nicht zu glauben.
Die Praktikumsseuche grassiert auch ohne den geplanten "Medienpool" schon.
 

edy

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#4
Lillybelle sagte :
Demnächst gibts wohl den nur noch EEJobs?
Da geht der Trend hin. :| :| :|
 
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