kein versicherungsschutz bei ablehnung von fahrtkosten?

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n0b0dy

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hi ho, ich hab mal wieder ärger mit dem jobcenter. egtl warte ich ja immernoch auf eine zweite gerichtsverhandlung beim sg wegen einer sperre von letztem jahr, aber jetzt gehts wohl wieder von vorn los.

hab auch einen neuen sb, komischerweise ist er wohl auch für meine leistungen zuständig. vorher waren das immer zwei personen, ein sb für leistungen ( da geht der bewilligungsbescheid hin, oder die anhörungen bei sanktionen ) und ein anderer sb der als fallmanager dient und mich zu gesprächen einlädt, mir vv zuschickt usw.

mein letzter bewilligungsbescheid ging auch nicht an den sb den ich jetzt habe, aber trotzdem kam der vv und auch die sanktion von dem neuen sb. und die anhörung soll auch zu ihm.

soviel zur vorgeschichte. jetzt zum egtl thema:

der sb hat mich also neulich eingeladen, war also das erste gespräch mit ihm. er wollte mir eine egv unterjubeln, dies hab ich natürlich abgelehnt. wir hatten über fahrtkosten gesprochen, für bewerbungsgespräche, diese müssten in einer egv geregelt werden.

jedenfalls hat er mir dann daraufhin zwei vv per va zugeschickt, mit der aufforderung mich bei 2 zaf persönlich ( körperlich ) zu bewerben und als nachweis noch eine unterschrift und einen stempel.

ich hab mich natürlich wieder per e-mail beworben, habe auch antworten gekriegt dass ich mich melden soll wegen einem vorstellungsgespräch. in den vv steht ausdrücklich nochmal drin, dass fahrtkosten vorher beantragt werden müssen.

also habe ich meinem sb erstmal einen antrag auf fahrtkosten geschickt und auch gesagt dass beide arbeitgeber auf rückruf warten.

postwendend kam dann aber direkt die sanktion, und mein antrag auf fahrtkosten wurde abgelehnt.

der sb ist natürlich ange****t, dass ich nicht seine regeln befolgt habe und persönlich, körperlich bei den zaf war. aber wie auch, wenn ich erstmal die fahrtkosten vorher beantragen muss?

ich hab dem sb jetz in meiner gegenäusserung geschrieben, dass ich mich per e-mail beworben habe, die anschreiben habe ich als nachweis beigelegt. ich habe ausserdem geschrieben, dass es keine gesetzliche regelung dafür gibt, als bewerbungnachweis eine unterschrift bzw einen stempel abzugeben. ich glaube kein arbeitgeber ist überhaupt dazu verpflichtet, also kann sowas auch nicht als nachweis gefordert werden. dann hab ich noch geschrieben, dass ich meine bewerbungspflicht schriftlich, telefonisch oder persönlich ausüben kann, und in den besagten vv werden auch sämtliche bewerbungsarten als gewünscht angegeben.

jetz kommt aber noch eine sache, und zwar hat mein sb mir einen zweiten bescheid geschickt, separat von der sanktion. in diesem bescheid werden die von mir beantragten fahrtkosten von meinem sb abgelehnt. aufgrund dieser ablehnung würde kein versicherungsschutz mehr bestehen.

die sanktion beträgt, im falle dass sie eintrifft, 30 %.
also warum schreibt er mir dass mein versicherungsschutz erloschen ist? solange weiterhin leistungen gezahlt werden, werden doch auch die versicherungsbeiträge gezahlt. oder hat das wirklich was mit der ablehnung der fahrtkosten zu tun?

bin da etwas ratlos...sollte ich gegen den bescheid widerspruch einlegen?

wie gesagt, eine gerichtsverhandlung wegen einer sperre letztes jahr steht auch noch an. evtl deswegen der erloschene versicherungsschutz bei einer neuen sanktion? aber dann hätte das ja im sanktions bzw. anhörungsbescheid erwähnt werden müssen, und da steht wie gesagt nur 30 %, also hätte das keine auswirkungen auf meinen versicherungsschutz.

beide bescheide sind angefügt...
 

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Maxenmann

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Die Fahrtkosten müssen vor dem Vorstellungsgespräch genehmigt werden, bei uns reicht ein Anruf beim SB der das mündlich abnickt, beantragt wird dann nach dem Gespräch und man lässt sich gleich vom Arbeitgeber unterschreiben das man dort war und das dieser keine Fahrtkosten erstattet hat.

Du machst irgendwelche Spielereien die dir außer Ärger genau 0,00 bringen
 

n0b0dy

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ich mache keine spielereien, ich lasse nur nicht mit mir spielen.

dein kommentar hat überhaupt niemandem geholfen...also, wenn du nichts zu sagen hast, sag auch nichts :icon_hihi:
 

Maxenmann

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Dir ist scheinbar nicht zu helfen, du machst eigene Regeln und jammerst dann rum wenn es nicht nach deiner Nase geht sondern du einen auf die Mütze bekommst............immer feste druff, bei soviel Arroganz bin ich draußen
 

gelibeh

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Wenn ich kein Geld habe um die Fahrkosten vorzustrecken dann beantrage ich die beim JC. Und nicht überall reicht ein Anruf.

Hast Du bei dem Antrag die Schreiben der Arbeitgeber beigelegt?
 

Claus.

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Ich würde gerne diese Geschichte hier für den Jobcenter-Award "Größter JC-Blödsinn des Jahres 2013" vorschlagen ... !

Was soll denn ein VV per VA sein? Ein missratener EGV-VA kann es schon mal nicht sein; da hätte u.a. das SGB II etwas dagegen.
Könntest du so einen VV mal einscannen?

Du hast dich beworben (Punkt).
Man könnte jetzt höchstens noch theoretisieren, daß dir für eine "körperlich persönliche" Bewerbung bereits durch den VV Fahrtkosten genehmigt wurden. Ich habe nur noch nie von Fahrtkosten zur Bewerbungsabgabe gehört. Daß dieses Bewerbung persönlich abgeben gleichzeitig als Vorstellungsgespräch gelten könnte, ist auch etwas gewagt. Schließlich sagt schon die allgemeine Lebenserfahrung, daß eben nicht jederzeit jemand Zeit hat, nur weil eben grad die Türe aufgegangen ist. Dazu dürfte eine einfache "Anfrage" noch eher zeitlich in den durchgeplanten Arbeitsablauf einer Firma reinquetschbar sein, als ein (im allgemeinen umfangreiches) Vorstellungsgespräch.
Weiter bist du kein Hellseher; entweder dir wird sofort ein Fahrtkostenantrag ausgehändigt, oder du musst annehmen daß dir doch keine Fahrtkosten zum "körperlich persönlichen" abgeben der Bewerbungsunterlagen genehmigt wurden. Dann kann dieses "körperlich persönlich" aber auch nicht von dir verlangt werden.

Das zweite ist genauso dämlich. Nix "Leistungen nach dem SGB II", sondern "Förderung aus dem Vermittlungsbudget". Deswegen stimmen auch die Hinweise zum Versicherungsschutz nicht. Das würde dann stimmen, wenn dir AlgII komplett abgelehnt worden wäre.
Weiter bestätigt der zweite Begründungssatz auch wieder, daß es keine Fahrtkosten zur Abgabe von Bewerbungen gibt. Sondern lediglich für Vorstellungsgespräche. Ergo kann der Stempel als "Bewerbungsnachweis" auch wieder nicht gefordert werden.

Wenn man frech wäre, könnte man jetzt auch zum SG laufen. Ein "normaler" "verständiger" Bürger muss von den wichtigen Hinweisen doch zu Tode erschrocken sein und nun um sein komplettes AlgII Angst haben :icon_razz: .
 

gelibeh

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Hier sollen ja die Bewerbungen persönlich abgegeben werden. Also sind das Bewerbungskosten, die das JC auch zu übernehmen hat. Was steht denn in der EGV zu Bewerbungskosten?

Dem Antrag, den Du gestellt hast, muss eine Bewerbung und dann eine Einladung des AGs vorausgegangen sein. Der hat nichts mit der Erstattung von Bewerbungskosten zu tun.
 

n0b0dy

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es ist kein vv in dem sinne, genauer gesagt ist es ein va mit der "aufforderung zur bewerbung"...hab ihn mal angehängt.

ich möchte mal sehen wie dieser sb darauf kommt zu schreiben:

"der elb verpflichtet sich, sich umgehend persönlich und körperlich mit seinen bewerbungsunterlagen auf die beschriebenen stellen zu bewerben."

"zudem ist der elb verpflichtet, die bewerbungsbemühungen anhand eines stempels und einer unterschrift im original auf dem ausdruck des stellenangebotes bis zum xxxx dem arbeitsvermittler vorzulegen."


auf welcher rechtslage basiert diese vorstellung?
was wenn da plötzlich steht: "der elb verpflichtet sich, seine bewerbungsbemühungen auf seine rechte arschbacke zu tätowieren." ?

für mich sind das rechtswidrige, erzieherische maßnahmen. und wenn man nicht pariert wird sanktioniert. so siehts doch aus.

ich warte ja wie gesagt auch auf eine zweite gerichtsverhandlung, hatte bereits eine und in dieser wurde mir schon gesagt dass eine sanktion von letztem jahr zurückgenommen werden muss. das heisst ich bekomme eine nachzahlung und die versicherungsbeiträge für 3 monate müssen vom jobcenter auch nachgezahlt werden.

ich bin also egtl schon lange auf kriegsfuss mit denen, weil es leider keine alternativen als zeitarbeit oder eingliederungsmaßnahmen gibt, und ich mich mit beidem nicht anfreunden kann, womit ich das kleinere übel, die langzeitarbeitslosigkeit, gewählt habe.

nochmal zur frage von vorhin. sollte ich gegen den bescheid über die ablehnung der fahrtkosten und dem darin erwähnten erlischen des versicherungsschutzes widerspruch einlegen?

egtl ist der bescheid ja ungültig, noch hat eine sanktion keine auswirkungen auf meinen versicherungsschutz.

aber andererseits, wenn ich widerspruch einlege dann geht das ja an die widerspruchstelle. dann sehen die mal wie geistig zurückgeblieben ihre kollegen sind. aber ob es sie interessiert ist eine andere frage.
 

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Claus.

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:icon_lol::icon_lol::icon_lol:
Ich würde gerne diese Geschichte hier für den Jobcenter-Award "Größter JC-Blödsinn des Jahres 2013" vorschlagen ... !
Die Story ist so gut daß se allmählich nur noch mit vorheriger notarieller Beurkundung bei der Preisvergabe berücksichtigbar ist :icon_lol: .

NNNNNNeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiinnnnnnnnnnnnnn!!!!!!!!! Ist das geil !!!!!!!!!!


Da braucht gegen alle 3 hier geposteten Schreiben Widerspruch einlegen.
Das ist so hammerhart, daß ich glatt vorschlage alles auf einen Zettel zu schreiben ala

"Widerspruch gegen das Schreiben vom xx.xx. ´yyy´
Widerspruch gegen das Schreiben vom xx.xx. ´yyy´
Widerspruch gegen das Schreiben vom xx.xx. ´yyy´
Antrag nach § 86a bzw. 86b SGG

Begründung: Das Internet ist sich uneinig bezüglich der Frage, wieviele Jobcenter und Optionskommunen in Deutschland existieren. Jedoch sind merkwürdigerweise Schreiben in Stil und Art des Jobcenter ´zzz´ (Hr./Fr. ...) im Web derzeit offensichtlich gänzlich unbekannt.

O.a. Schreiben sind somit rechtswidrig und zurückzunehmen. Leider ist hierbei besondere Eile vonnöten."


Der letzte Scan (ist ein EGV-VA) hat m.M.n. leider noch einmal bestätigt, daß das nicht nur an das JC geschickt gehört, sondern auch an das SG.
Das obige ist nicht mehr nur irgend ein Versehen oder Unwissenheit, sondern nur noch vollste rechtswidrige Absicht.

Das ist so heftig, daß in diesem Widerspruchsschreiben schon eher gar keine "vernünftige" Begründung mehr stehen darf; ...
 

gelibeh

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Oh weia. Wie merkbefreit ist denn der SB?
Was soll das sein? Eine EGV? Ein VV? Von wem sollst Du denn da einen Stempel und eine Unterschrift holen? Für mich ist das nicht eindeutig.
Und, wie schon gesagt, wenn Du da, zum Stempel abholen, hinfahren musst, sind auch die Übernahme der Fahrkosten im Rahmen der Bewerbungskostenerstattung zu garantieren. Die sichern nur Kosten für schriftliche Bewerbungen zu.

Den Fahrkostenantrag kannst Du nicht für die Bewerbungskostenerstattung benutzen. Den musst Du nutzen, wenn Du zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wirst. Und das hast Du dann mit den Einladungen vom Arbeitgeber nachzuweisen. Kann also sein, dass die Ablehnung des Antrags rechtens ist, da Du keine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch hattest.
 

n0b0dy

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wenn dir diese story schon so gut gefällt dann kannst du dir ja mal ein paar meiner alten storys durchlesen. ist zwar verdammt unübersichtlich weil alles in verschiedenen themen ist und meist irgendwie miteinander verzwickt ist, aber da sind auch schon solche machenschaften seitens des jobcenters dabei.

https://www.elo-forum.org/search.php?searchid=5510459


@ gelibeh

ja ich hätte wohl besser die anschreiben mitschicken sollen, ich dachte es würde reichen, im antrag zu erwähnen dass ich mich beworben hab und die arbeitgeber auf rückruf warten, das ist doch auch eine art nachweis.

aber man muss auch dazu sagen, ich hatte am 08.10 den termin bei meinem sb. am selben tag hat er den va mit der aufforderung zur bewerbung geschrieben. warum hat er mir also nicht schon an dem tag, beim gespräch, diese formulare bezüglich bewerbungsbemühungen und kostenerstattung gegeben?

er hatte mir nur gesagt, dass diese kostenerstattungen in einer egv geregelt werden müssen, aber eine egv wollte ich ja nicht unterschreiben.
 

Vomitivum

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leider nen textwall geworden aber sehr zur freude meiner frau habe ich nie gelernt es kurz zu machen :smile:

n0b0dy

erstmal zu deinem fall:

zieh den finger!!! und reagiere möglichst noch heute. denn:

der verwaltungsakt (zukünftig va) mit der aufforderung zur persönlichen vorsprache hat noch 2 !!!! tage widerspruchsfrist.

also widersprich dem!
begründe den Widerspruch mit der für dich unklaren erklärung der fahrtkostenerstattung(es ist im verwaltungsakt immer nur die rede von fahrtkosten zur bewerbung - nicht aber zu deren abgabe). außerdem bitte um die nennung der rechtsgrundlage die es ermöglicht die "persönliche abgabe" einer bewerbung zu verlangen. Sprich weiterhin an, das DU das empfinden hast, es sei "eine persönliche Sache" zwischen dir und dem sb. führe als gründe an : die kurze noch innerhalb der Widerspruchfrist liegende frist des va sowie eben die aufforderung zur persönlichen abgabe der bewerbung. führe weiter an, das du es ebenso als persönlichen angriff auffast das die gesetzte frist zur bewerbung, deine gesetzliche frist zum widerspruch, deiner meinung nach völlig zu unrecht und ohne triftigen grund unangemessen verkürzt.

bitte um schnellstmögliche bearbeitung und die aussetzung des santionsverfahrens bis zum abschluss des widerspruchsverfahrens.

gib das PERSÖNLICH ab! mache einen termin und lass dir den empfang bestätigen! lass dir nicht irgendwelchen mist bestätigen sonder exakt ".. den empfang des widerspruches zum verwaltungsakt vom .... "

ob das da oben schnell gut geht, hängt einzig und allein von deiner hoffentlich auch wirklich erfolgten e-mail-bewerbung ab. und deren rückantworten. die müssen einmal innerhalb der frichtigen fristen sein und ebenso -hoffentlich- vom inhalt darauf schließen lassen das die kurze frist zur bewerbung nicht durch ein kurzfristiges "einmaliges" stellenangebot motiviert wurde. in aller regel schließt aber schon allein der umstand das es leihbuden sind, dieses aus.

nun noch ein rat.
die frist, die art, das schnelle reagieren .... du hast da gerade mindestens einen dicken freund!?

dir bleibt nun die wahl -- deeskalieren oder kämpfen oder aufgeben.

nimm mir das nicht übel, aber so hart an einer frist für nen va der ansich ein elfmeter in deren eigenes tor ist --- da solltest du überlegen ob du wirklich kämfen willst??? (ich kenne die anderen Fälle nicht, vieleicht bist da ja cleverer gewesen?!)

bleib anonym! auch wenns schwer fällt umschriebe dein problem allgemein und vermeide es entweder sachen zu posten/scannen die dich eindeutig identifizierbar machen. oder unterlass bestimmte aussagen deine bereitschaft zur mitarbeit betreffend, die missverstanden werden könnten.
ich fordere hier niemanden auf aus angst zu schweigen oder seine meinung nicht zu äußern ... ich warne nur eindringlich vor dem SYSTEM in dem wir leben!

kämpfe nur kriege die einen sinn machen! und kämpfe nur wenn du auch gewinnst! sei ein guter gewinner und nie ein schlechter verlierer!
ich habe 12 erfolgreiche widersprüche weg, eine vorverhandlung in der selbst der richter mitleid mit dem jc hatte und werde wenn ich widerspreche mittlerweile persönlich vom jeweiligen sachbearbeiter zurückgerufen.
man hat verständniss für die sorgen des anderen und teilt sein elend nicht anders zu können ... ja! sei mitbürger nicht kostenfaktor

ich habe einem sb der jedesmal jammerte das er nur seinen job tut und nicht anders kann aber wir ,die kunden, auch oft selber dran schuld seinen, mal folgende, frei erfundene geschichte, erzählt:

" mein opi war ein guter mann der tat seine pflicht und dabei nie was böses und ungesetzliches. immer nur strikt was im gesetz stand ... er erklärte den leuten auch immer das es keine andere möglichkeit gibt und sie eigentlich selber dran schuld sein. außerdem muss es sein damit es dem land besser geht - und dann drehte er den gashahn auf...."

ich habe dem völlig verstörten und sehr aufgebrachten mann noch erklärt was ein gleichniss ist, ihm versichert das ich ihn nicht für den gasmann halte, aber er doch etwas mehr über seine rolle im system nachdenken sollte. und über moral und schuld, und, gesetze und unschuld.

zumindest hat er mir gegenüber nie wieder jejammert das er nix dafür kann ...

besonders lange rede besonders kurzer sinn:

da läuft zwischen dir und deinem jc gerade was mächtig verkehrt und das solltest du aus der welt schaffen. ich kenne weitaus mehr leute die sich im sommer am baggersee räkeln und sich mit dem jc vertragen als leute die nur auf konfrontation aus sind und im sommer daher ein bewerbungstraining haben.
 

Muzel

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Versicherungsschutz für Fahrten zum Bewerbungsgespräch hast du über den AG in spe. Früher hieß das Rechtsinstitut "culpa in contrahendo". Nach der Schuldrechtsreform heißt die § -Kette: §§ 311 II Nr.2, 241 II, 280 I BGB. Bereits Vertragsanbahnungen lösen Haftungspflichten aus.
 

Claus.

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nimm mir das nicht übel, aber so hart an einer frist für nen va der ansich ein elfmeter in deren eigenes tor ist --- da solltest du überlegen ob du wirklich kämfen willst???
Käse! Auch ein Erwerbsloser hat das Recht, Fristen vollumfänglich auszunutzen (m.E.n. eine höchstrichterliche Entscheidung).

Es ist eher immer wieder schlecht, zu schnell zu reagieren. Ein anderer hätte auf die Anhörung sofort reagiert, und damit bereits seit dem 1.11. eine Sanktion am laufen ...

[OT] Das Gleichniss mit dem Gasmann hättest du dazu in meiner Nähe nicht bringen dürfen. Solche Vergleiche mag ich nicht. Und ich hätte mir dafür auch als Aussenstehender etwas richtig gutes als Antwort einfallen lassen; nicht verbal, nicht körperlich aggressiv; ich hätte den Rechtsrahmen voll ausgeschöpft um dir für mindestens 1 Jahr durchgehend Probleme zu beschaffen. [/OT]
 

Claus.

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Spräche irgendetwas dagegen, z.B. den Schreibvorschlag aus #9 noch minimalst zu erweitern durch hinzufügen einer (5.ten) Überschrift ala
"Anhörung nach § 24 SGB X vom xx.xx. ´yyy`" ?

Sollen doch die die 4 Sachen wieder auseinanderklauben, wenn sie unbedingt wollten. Dazu würden dann evtl. gleich 2 oder 3 Leutchen eine Entscheidung bezüglich des Anhörungsergebnisses treffen (müssen).

Dem lieben SB ist m.M.n. sowieso gleich noch ein weiteres kleines Fehlerchen in dem VV-EGV-VA unterlaufen: solche "Anweisungen" müssen so klar verständlich sein, daß sie jederzeit auch von Dritten überprüft werden können. Das ist hier allerdings nicht der Fall.

Da drin steht nichts von wegen ´Bewerbungsunterlagen persönlich dort abgeben´. Das mag er vielleicht gesagt bzw. gemeint haben, aber drinstehen tut es nicht. Sondern da steht m.M.n. so viel wie ´Der eLB darf seine Bewerbungen nicht von anderen schreiben lassen´.
:icon_tonne: Also darf die deine Sekretärin zukünftig nicht mehr i.A. unterschreiben und dein Haushaltsroboter muß sich auch ein anderes Hobby suchen.
 

Vomitivum

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Käse! Auch ein Erwerbsloser hat das Recht, Fristen vollumfänglich auszunutzen (m.E.n. eine höchstrichterliche Entscheidung).

Käse? Meinst mich? Kontext ... dein Textverständniss kommt dem eines typischen Sachbearbeiters verdächtig nahe ... seine Frist läuft MORGEN ab .. das nennst du ernsthaft "ausschöpfen"? Ich rede von der VA ... und Du?

Es ist eher immer wieder schlecht, zu schnell zu reagieren. Ein anderer hätte auf die Anhörung sofort reagiert, und damit bereits seit dem 1.11. eine Sanktion am laufen ...

Hast du vollkommen recht! Und hättest du meinen Beitrag gelesen wüßtest du das ich nicht anderer Meinung bin.

[OT] Das Gleichniss mit dem Gasmann hättest du dazu in meiner Nähe nicht bringen dürfen. Solche Vergleiche mag ich nicht. Und ich hätte mir dafür auch als Aussenstehender etwas richtig gutes als Antwort einfallen lassen; nicht verbal, nicht körperlich aggressiv; ich hätte den Rechtsrahmen voll ausgeschöpft um dir für mindestens 1 Jahr durchgehend Probleme zu beschaffen. [/OT]

OT
Du "hättest und "würdest" und machst mir Probleme für ein Jahr - nur aus Spass, lass mich mal mitspinnen!

Das einzige was nen Jahr gedauert hätte wäre es die Anwaltskosten abzustottern. Für Dich :)
Sowas sagt man niemanden aus der Kalten heraus sondern achtet auf die Umstände. Und schon gar keinen von dem man annehmen muss er ist dumm genug zu versuchen einem ein Strick daraus zu drehen.

Zwei einfache Regeln wenn man bis an die Grenze gehen will.
1.Mit dem smartie das -eigene- gesagte aufzeichen.<-- die "Schlaumeier" bitte aufpassen ich rede vom EIGENEN gesagten.
2.Und dann warten bis die Versicherung an Eides statt kommt.

Du kennst dich damit ja offenbar aus und weißt daher das die Sb in solchen Fällen angehalten sind SOFORT ein "Gedächtnissprotokoll" anzufertigen und so genau wie möglich die Beleidigung oder Bedrohung festzuhalten." Geht die Sache nun zu Gericht wird nochmal nachgelegt und oftmals als Ausdruck der Ernsthaftigkeit der Anschuldigung eine "Versicherung an Eides statt" mit exaktem Wortlaut des Gedächtnissprotokolles abgegeben.
Nun wird es fies :)
Du Könntest dich Unmöglich im emotionalen Stress, den die vermutete "schlimme Beleidigung", in dir auslöst genau an das erinnern was ich, wie, sagte. Selbst dein OT mit dem "Gasmann" ist schon falsch ... und dann komme ich mit dem Smartie(dem exakten wortlaut) und § 161 StGB. Glaub mir, DU würdest das nie vergessen :)

Ist aber eigentlich nen recht fieser Gag aus der Mobbingecke um hohe Abfindungen zu sparen.

Viel Text obwohl der einfache Satz " du schreibt da einen Stuss!" auch gereicht hätte. Ich weis. Aber ich habe gerade Zeit ....

@Claus ein schlechter Start unserer Freundschaft .. aber du hast angefangen.
 

Muzel

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Was dein Opa gemacht oder nicht ist völlig unerheblich. Mein Opa hat gegen die Nazis gekämpft und mein Vater war das Opfer.
Wenn du etwa erreichen willst, musst du Pluspunkte verschaffen und die müssen auch noch anerkannt sein sonst kannst du gar nichts machen.
 
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