Kein Mehrbedarf wg Behinderung bei Lohnzuschuß für ArbeitGeber? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Diriana

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
27 März 2007
Beiträge
82
Bewertungen
7
Wird bei der Gewährung des Mehrbedarfszuschlages gem. § 21 Abs.4 (wg. Behinderung)tatsächlich unterschieden, ob der Lohnkostenzuschuß für ein gefördertes Beschäftigungsverhältnis dem Arbeitgeber, also nicht dem Arbeitnehmer ausbezahlt wird?

Lt. ARGE fällt der Lohnkostenzuschuß an den Arbeitgeber nicht unter die in § 21 Abs. 4 SGB II genannten Leitungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, so daß die Anspruchsvoraussetzungen für diesen Mehrbedarf nicht erfüllt seien.

"... weil es sich -analog der Eingliederungszuschüsse im SGB III- nicht um eine finanzielle Unterstützung des Arbeitnehmers, sondern des Arbeitgebers handelt...."

Wär schön, wenn da jemand was Hilfreiches zu sagen könnte.

Danke
Diriana
 

merlano

Elo-User*in
Mitglied seit
15 November 2006
Beiträge
118
Bewertungen
18
im gesetzestext des § 21 abs. 4 heißt es ja wortwörtlich:
"erwerbsf. beh. hilfebedürftigen, !DENEN! leistungen ... erbracht werden, ..."

und die arge folgt diesem wortlaut und sagt: NICHT dir, sondern dem AG wird eine leistung (lohnkostenzuschuss) gewährt.

nun könnte man argumentieren (>>> widerspruch einlegen!?), dass DU der grund für das zustandekommen dieser leistungsgewährung bist ...

für mich ist der o. g. ominöse § sowieso DIE "§-leiche" schlechthin, weil ...
WIE erfüllt man die anspruchsvoraussetzungen für diesen mehrbedarf 35 von hundert??? (gibt es da überhaupt beispiele aus der wirklichkeit???)
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten