Kein Kindergeld?

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RolfZukowski

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Meine Tochter hat ein Problem. Sie hat seit einem Jahr ihren Schulabschluss und bewirbt sich nun als Krankenschwester. Dazu hat sie mit der Familienkasse so einen Vertrag geschlossen, dass sie regelmäßig nachweisen muß (einmal im Monat), dass sie sich beworben hat, damit unsere Familie weiter Kindergeld für sie bekommt (wir selbst sind erwerbstätig). Meine Tochter hat sich für eine solche Ausbildung nur regional ausschreiben lassen und bewirbt sich überall dort, wo die Arbeitsagentur ihr Plätze zuweist. Es ist laut Arbeitsagentur nicht möglich, diese regionale Klausel in "bundesweit" zu ändern. Der Knackpunkt ist jetzt der: Es gibt nur eine begrenzte Anzahl von Stellen und die Agentur liefert nicht jeden Monat neue Stellen nach. Auf andere (selbstgefundene) Stellen bewerben bringt auch nichts, denn das lässt die Familienkasse nicht zählen. Und das schlimmste ist: Die verlangen Nachweise der Bewerbung. Da ist die Frage, was dafür gültig ist. Die eigenen Bewerbungen in Kopie zur Familienkasse schicken bringt nichts. Zu- oder Absagen bekommt meine Tochter kaum, weil diese Entscheidungen erst zum neuen Ausbildungsjahr (März 2009) getroffen werden. Daher ist auch von Arbeitgeberseite der Nachweis kaum zu führen. Wenn dann mal eine Absage kommt, dann wird behauptet, dies könne nicht anerkannt werden, weil der Absagegrund oder andere Angaben fehlten. Nur weiß ich auch, dass kein Arbeitgeber dazu verpflichtet ist, einen Absagegrund in so einen Bescheid reinzuschreiben. Daher ist es ein Ding der Unmöglichkeit, diese Nachweise zu führen. Oder hält sich die Familienkasse vielleicht nicht an geltendes Recht oder Rechtsprechung? Was ist zu tun? Wäre für Hilfe wirklich sehr dankbar!
 

RolfZukowski

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Ich glaube der Name ist in seiner Schreibweise nicht identisch mit der prominenten Person und wenn ich nunmal so heiße, muss ich deshalb keinen anderen Nick nehmen.

Zur Sache: Danke für die Antwort, das hat mir wirklich sehr weitergeholfen. Dadruch bin ich auf ein anderes Urteil gestoßen, was auf diesen Fall eigentlich anwendbar sein müßte BFH, Urteil vom 19. 6. 2008 - III R 66/ 05 in den Randnummern 15 bis 22.
Darin ist doch eigentlich exakt geregelt, wie "Bemühen" auszusehen hat und das für dessen Nachweis viel weniger notwenig ist, als die Familienkasse fordert oder sehe ich das falsch? Denn immerhin geht es auch in diesem Fall um die Streichung von Kindergeld. Und das Urteil des BFH ist doch für die Familienkasse bindend?! Bitte schreibt, wie ihr das so seht. Vielen Dank!
 

Martin Behrsing

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lasst Euch von der Familienkasse die rechtlichen Grundlagen geben. Bitte alles schriftlich machen. Du wirst sehen, die haben dafür keine.

Es gibt ein hohes Interesse der Familienkasse, Jugendliche in einem solchen Status aus den Kindergeldleistungen heraus zudrüngen.

Die Nachweise über Bewerbungsbemühungen sind völlig ausreichend.
 
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