Kein Geld für Schüler in Schleswig Holstein (1 Betrachter)

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S

Snickers

Gast
Habe eben im Radio gehört das die Kinder in Schleswig Holstein, dieses Jahr noch weniger Unterricht haben werden.

Grund sind leere Kassen! Es soll noch nicht einmal für die Hauptfächer ausreichen. Und zum Sommer hin werden weitere hunderte von Lehrern gekündigt werden.

Dieses verdammte Politerpack greift zeitgleich, wieder in den Steuertopf!

Es gibt jedoch nicht nur eine Schulpflicht sondern auch ein Recht auf Bildung! Wäre ich ein Rechtsanwalt, ich würde die Bande in die Hölle klagen.

Das Ministerium spart Personal ein, indem es die Lehrerwochenstunden pro Schüler weiter reduziert – und das, obwohl Schleswig-Holstein schon jetzt bundesweit am wenigsten Geld pro Schüler in Bildung investiert.
Da die Streichungen alle Schulen im Land betreffen, werden alle Kinder in Schleswig-Holstein ein geringeres Unterrichtsangebot erhalten.
Für uns bedeutet die Streichung von Stellen, dass Herr Baarck, Frau Prigge, Frau Seidel, Herr Todt und Frau Weinhold uns verlassen müssen. Frau Geipel kommt zwar aus dem Sabbatjahr zurück, dennoch werden wir etwa 60 Stunden verlieren. Selbst wenn man berücksichtigt, dass wir mehr Klassen entlassen (3) als neu aufnehmen (2), wird das zur Folge haben, dass wir mit den uns zur Verfügung gestellten Stunden die Kontingentstundentafel nicht erfüllen können. Es wird in allen Jahrgängen zu Kürzungen kommen; die 5. und 6. Jahrgänge werden maximal 26 Stunden Unterricht haben. Auch die Fächer Mathematik, Englisch und Deutsch – die späteren Prüfungsfächer – werden betroffen sein.
Selbstverständlich werden wir uns bemühen, Ihren Kindern eine bestmögliche Unterrichtsversorgung zu bieten. Dennoch können wir bei der derzeitigen Planstellenzuweisung nicht gewährleisten, dass Förder- und Fordermaßnahmen im bisherigen Umfang erhalten bleiben.
Unser Schulelternbeirat hat zu dem Thema bereits getagt; Herr Steffensen hat den Kreiselternbeirat und die Vertreter der Parteien mobilisiert. Herr Dr. Martin als Vertreter des Schulträgers hat für Anfang Mai die Bürgermeister der Gemeinden des Schulverbandes zu einer Sitzung eingeladen und wird auf politischer Ebene tätig werden.
Wir als Lehrkräfte können wenig dagegen tun, da wir zur Loyalität gegenüber unserem Arbeitgeber verpflichtet sind. Sie als Eltern aber können dazu beitragen, dass Druck aufgebaut wird und das Ministerium vielleicht seine Politik überdenkt. Es geht um Ihr Kind, um seine Bildung, seine Zukunft! Unter folgendem Link finden Sie die Öffentliche Petition zum Thema “Schulversorgung”, die Sie vielleicht mitzeichnen mögen:
Öffentliche Petition zur Lehrerversorgung | Auenwaldschule Regionalschule Böklund
 

biddy

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da geht es um Billionen
Wobei das amerikanische "billion" der deutschen Milliarde entspricht (sonst hieße es "trillion").
Ist natürlich immer noch unvorstellbar viel

[offtopic-ende]
 

libertad

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@ snickers
was willst du?
Die Banken müssen gerettet werden, die Reichen brauchen ihre Steuerprivilegien, da ist einfach kein Geld für Schulen da - sei doch mal vernünftig.
 
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Snickers

Gast
@ snickers
was willst du?
Die Banken müssen gerettet werden, die Reichen brauchen ihre Steuerprivilegien, da ist einfach kein Geld für Schulen da - sei doch mal vernünftig.
Ich will Stress!!! Ich will Eier fliegen sehen!.......von mir aus auch Hoden.
 
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