Kein Geld für Bewerbungen

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Dominik25

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Hallo Leute,

ich habe ein sehr großes Problem und weis nicht mehr weiter. Heiße Dominik, bin 24Jahre alt, komme aus Maintal bei Hanau/Frankfurt und habe einen Rechtsschreibefehler ich kann keine KOMMAS setzen.

Es begann so das ich am 21.01.2009 die Ausbildung zum Verkäufer beendet habe erfolgreich. Habe die Ausbildung verkürzt. Die Arge hat mir dann so ein Wisch vorgelegt Namens EGV wo ich Monatlich 60 Bewerbungen schreiben sollte egal in welcher Form. Das ging bis in den August dieses Jahres. Vor gut einer Woche hatte ich von der ARGE einen Anruf bekommen wo Sie mir sagten das ich jetzt 30 konkrete Bewerbungen schreiben soll und das nur schriftlich und in doppelter Ausführung. Am Telefon habe ICH VERNEINT. Darauf hatten Sie aufgelegt und eine Woche später kam eine neue EGV wie oben benannt. Ich hatte nicht zugestimmt. Bei der EGV steht das die ohne Unterschrift gültig sei....... Stimmt das ????

Mir wurde gesagt das ich von der ARGE kein Bewerbungsgeld erhalte, weil ich ein besonderer Fall wäre und ohnehin hätte ich nur 3 Euro bekommen.

Dann kommt noch hinzu da ich ja keine 60 Bewerbungen schreiben kann weil in meinem Umkreis kaum Stellen da sind haben se mir fast jeden Monat 30% von meinem ALG1 Geld abgezogen. Und das ich jetzt keinen Cent mehr von dem Arbeitsamt bekomme...... und ich soll jetzt über 300 Ocken ausgeben für Bewerbungen mit was bitte, wenn ich nichts habe ???

Wenn ich nicht diese 30 konkreten Bewerbungen schreibe sagten Sie mir das Sie mir das ganze Geld was ich bekommen habe während des gesamten Jahres mir wieder entziehen und Klage einreichen können.........

Als letztes kommt noch hinzu das ich bald in Hartz4 falle und Anträge hatten wir schon gestellt einen von mir ....wo mir gesagt wurde deine Eltern müssen es ausfüllen und Unterschreiben ... Eltern haben es auch gemacht auch Ablehnung mit keiner Bergründung.....


Ich weis nicht mehr weiter was soll ich machen benötige Dringends Hilfe bin schon sehr Depressiv und Eltern wollen mich bald rausschmeissen................


Liebe Grüße

Dominik :)
 

Ingvar

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Gegen die Sanktion sofort Widerspruch einlegen, wenn du noch innerhalb der Widerspruchsfrist bist.
Dann einstweillige Anordnung beim Sozialgericht beantragen.
30 Bewerbungen pro Monat verlangen ist reine Schikane!!!:icon_neutral:

Nachtrag:
Geh zum Amtsgericht, beantrage Prozesskostenhilfe und dann ab zum Anwalt.
Das scheint bei dir ja ein besonders harter Fall von Schikane zu sein!!!
Mich wunderts immer wieder, was manche Leute sich alles gefallen lassen?:icon_neutral:
 

Dominik25

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Meine Mutter meinte eben das das auch nachhinten losgehen kann das ich dann verklagt werde und in großen Schulden dann bin .......und ich es lieber sein lassen soll..... ???
 

Ingvar

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Meine Mutter meinte eben das das auch nachhinten losgehen kann das ich dann verklagt werde und in großen Schulden dann bin .......und ich es lieber sein lassen soll..... ???

Schwachsinn!!!
Du hast Rechte, und auch das Recht darauf sie durchzusetzten!
Die ARGE kann dich doch nicht verklagen weil du deine Rechte in Anspruch nimmst!!!:icon_neutral:
 

Irisanna

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Ich kann dir wirklich nur empfehlen, dich zu wehren- wir kämpfen auch gerade wegen einer Sperre und 20 geforderten schriftlichen Bewerbungen innerhalb von 10 Tagen.

Du kannst zum Sozialgericht gehen, nimm deine Unterlagen alle mit. Dort sind wirklich hilfreiche und sehr nette, menschliche Rechtspfleger die dich bei allen Vorgängen unterstützen und die Klage für dich verfassen. Beim Sozialgericht entstehen dir keine Kosten!!

Schau mal in diesen Link: https://www.elo-forum.org/allgemeine-fragen/31696-wieviele-bewerbungen-monat-angemessen.html

Dort findest du jede Menge zu den Eigenbemühungen, was auch auf dich zutrifft.
 
E

ExitUser

Gast
Eine EGV mit 30 oder 60 Bewerbungen pro Monat! :eek: Das ist ein Hammer. So etwas dürfte sehr selten sein u. beim SG werden sie sich kugeln, wenn sie sowas lesen. :icon_neutral:

Wenn Du widersprichst oder klagst, dürften Deine Chancen sehr gut sein. Um Gottes Willen nur nicht diese Schxxxxx hinnehmen.

Gruß...
 
E

ExitUser

Gast
Vorgestern hat jemand ein ganz frisches Urteil eingetippt, dabei ging es um die Erstattung von Bewerbungskosten in 2009 aus dem Jahr 2008.
In der Urteilsbegründung hieß es dann sinngemäß, dass die Höhe der Eigenbemühungen (15 waren es, glaube ich) nicht statthaft und somit angreifbar gewesen wären.

Vielleicht hat noch jemand das Urteil gelesen und kann sich besser erinnern oder gar das AZ benennen.
 

Hartzi09

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Vorgestern hat jemand ein ganz frisches Urteil eingetippt, dabei ging es um die Erstattung von Bewerbungskosten in 2009 aus dem Jahr 2008.
In der Urteilsbegründung hieß es dann sinngemäß, dass die Höhe der Eigenbemühungen (15 waren es, glaube ich) nicht statthaft und somit angreifbar gewesen wären.

Vielleicht hat noch jemand das Urteil gelesen und kann sich besser erinnern oder gar das AZ benennen.



Hallo,
das Urteil ist von mir.

Steht den in der EGV das du die Bewerbungen schriftlich machen musst?

Falls ja, bestehen auch vor dem SG entsprechend hohe Chancen, das die ARGE hier Kosten erstatten muss, zumal eine derart Hoe Anzahl an Bewerbungsverpflichtung zweifelsohne von jedem Sozialrichter als unangemessen hoch verworfen werden dürfte.
Eine Sanktion wegen nichteinhaltung der Bewerbungsverpflichtungen in dieser Höhe dürfte also auch rechtswidriog sein.
 

Dominik25

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Sehr geehrter Herr XXX,

ihnen ist bekannt, dass Sie zur Beendigung Ihrer Beschäftigungslosigkeit selbst initiativ alle Ihnen verfügbaren Möglichkeiten nutzen müssen. Solche Bemühungen, die über die bloße Inanspruchnahme der Beratungs- und Vermittlungsdienste der Agenturen für Arbeit hinausgehen, sind zwingende Voraussetzung für den Leistungsanspruch. Vom 11.08.2009 bis 11.09.2009 sind von Ihnen die folgenden 30 KONKRET bezeichneten Eigenbemühungen zu unternehmen:

30 nachvollziehbare Nachweise Ihrer Bewerbungsaktivitäten schriftlich oder persönlich !!
Davon 15 bei Zeitarbeitsfirmen....


Ich fordere Sie deshalb auf, mir am 14.09.2009 um 7 Uhr ..... nachweise vorzulegen in Maintal ......


1. Ich habe via Telefon niemals JA gesagt.

2. Zählen die EGVs auch ohne meiner Unterschrift ??

3. ich habe noch ein EGV mit 60 Bewerbungen die noch bis im Jahre 2010 gilt muss ich die auch noch schreiben ??



lg Dominik
 
L

lupe

Gast
Hallo Dominik,

Bei der EGV steht das die ohne Unterschrift gültig sei....... Stimmt das ????
Ja. Maschinell erstellte Schreiben sind ohne Unterschrift gültig.

Mir wurde gesagt das ich von der ARGE kein Bewerbungsgeld erhalte, weil ich ein besonderer Fall wäre und ohnehin hätte ich nur 3 Euro bekommen.
Blödsinn.

Es begann so das ich am 21.01.2009 die Ausbildung zum Verkäufer beendet habe erfolgreich. Habe die Ausbildung verkürzt. Die Arge hat mir dann so ein Wisch vorgelegt Namens EGV wo ich Monatlich 60 Bewerbungen schreiben sollte egal in welcher Form.
Ich entnehme Deinem Post, dass Du in ALG I bist und nicht in ALG II. In ALG I würde ich eine EVG ablehnen! Das scheint wohl ne neue Masche zu, diese EVG's aus ALG II auch in ALG I anzubringen. Ich hatte schon bereits in anderen Posts mitgeteilt, dass für Leistungen aus ALG I auch Versicherungszahlungen des Arbeitslosen getätigt wurden und kein "Sozialgeld" darstellt.

Das ging bis in den August dieses Jahres. Vor gut einer Woche hatte ich von der ARGE einen Anruf bekommen wo Sie mir sagten das ich jetzt 30 konkrete Bewerbungen schreiben soll und das nur schriftlich und in doppelter Ausführung.
Diese Forderungen sind ehrheblich zu viel!!! Von den SB's wird gerne die Meinung vertreten, man wäre zu so und so viel Bewerbungen im Monat verpflichtet. Das ist Quatsch, denn es gibt keine einheitliche rechtliche Regelung, wie viele Bewerbungen man tätigen muß.

Was eine "konkrete" Bewerbung ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Für mich ist JEDE Bewerbung eine konkrete.

Wenn ich nicht diese 30 konkreten Bewerbungen schreibe sagten Sie mir das Sie mir das ganze Geld was ich bekommen habe während des gesamten Jahres mir wieder entziehen und Klage einreichen können
Das ist eine Drohkulisse, die rechtlich nicht haltbar ist.

30 nachvollziehbare Nachweise Ihrer Bewerbungsaktivitäten schriftlich oder persönlich !!
Davon 15 bei Zeitarbeitsfirmen....
Auch das ist sicher rechtlich nicht haltbar. Auf welches Gesetz stützt denn der/die SB das ganze, dass man da jetzt schon Vorgaben erhält, sich z.B. bei Zeitklitschen zu bewerben? Erhält Dein Amt da Provisionen von denen?
 

Luzifer

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Frage ...kannst du diese schreiben mal hier einstellen.... ?

Zum ersten - die reine EGV ist ein VERTRAG und somit ohne Unterschrift NICHT gültig. Diese Aussage des Amtes ist BULLSHIT !:icon_eek:

Zum zweiten - steht Dir ein gewisser Betrag an Bewerbungskosten zu ( war´n mal 180 Eus - bin aber nicht sicher ob sich da was geändert hat...)

zur Egv kann ich nix sagen , kenne die Bestandteile nicht genau genug.... habe keine daten oder inhalte ...

Luzifer
 

nightangel

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Also es waren mal 260€ pro Jahr die erstattet wurden. Allerdings kommt es auf die EGV an ob es da als "kann" Leistung drin steht oder ob die Erstattung darin verbindlich geregelt ist.
Mir sagte man letzten Monat allerdings das da war geändert wurde wegen dem Betrag, die hätten jetzt zur Unterstützung ein Budget von 1000€ und könnten also für Bewerbungen auch mehr erstatten. Denke aber mal dieses Budget gilt dann für alles was man erstattet kriegen kann, wie z.B. Fahrtkosten zu Vorstellungsgesprächen, Bewerbungen usw.

Ob das allerdings so stimmt kann ich nicht sagen, mir wären jedenfalls in der neuen EGV 150€/6 Monate bewilligt worden weil man mich zu 5 pro Monat verpflichten wollte (wenn ich sie denn unterschrieben hätte :icon_mrgreen:).

Aber mind. 60 Bewerbungen :eek: pro Monat hätte ich niemals unterschrieben, wie soll man die denn schaffen bei dem Arbeitsmarkt zur Zeit?
Und auch mind. 30 pro Monat finde ich persönlich völlig übertrieben, wo soll man die ganzen Firmen denn her holen?
 

Luzifer

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Als erstes : Namen von Sacharbeitern würde ich nicht unbedingt preisgeben da dies rechtlich zu Problemen führen kann ....


zum zweiten : der Rechtshilfebescheid seite 2 ist vorsichtig gesagt ein Witz.... erstens frag ich mich da wer die Sperrzeit als solches auf zwei wochen festsetzt ( das gesetz jedenfalls nicht ! ) zum zweiten sagt es auch nix aus über irgendwelche mindestmasse an Bemühungen bzw wo man sich zu bewerben hat.

ich an deiner stelle würde dieses schreiben als "Rechtswidrig" zurückweisen.

Begründung:

Das Grundgesetz der Bundesrepublik sagt mir eine freie Berufs- & Ausbildungswahl zu ( > Artikel 12 GG ) - Damit sagt mir deine gute SB schon mal gar nix von wegen ich hätte mich bei Zeitfirmen zu bewerben.....das ist Bullshit !

Zum zweiten sind Bewerbungen im Regelfall zu finanzieren.... Diese Infos fehlen im Rechtshilfebescheid völlig , ganz zu schweigen davon das 30 bemühungen wahnsinn und kaum machbar sind ....Stichwort - UNZUMUTBAR ( nicht machbar bis Termin!)

Drittens - Fahrkostenbelehrung ist Rechtswidrig - es gibt keine gesetzliche Bestimmung diesen Inhaltes.

Leg erstmal Widerspruch ein und such dir ggf. nen Rechtsbeistand.


------------------------------------------------------------------
Die von mir verwendeten §§ stellen keine Rechtsberatung da ! - Ich verwende diese in rein persönlicher Auslegung.......

LUZIFER
 

physicus

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rofl, die wollen von dir für einen zeitraum von 1 monat 30 bewerbungen haben?
ich glaube die sb ist ein wenig gaga...


wer trägt die kosten dafür?

zum einen hat der arbeitsmarkt nicht soviele für dich geeignete stellen und zum anderen fehlt die übernahme der kosten.
wenn sie nachweise haben will, dann kannst du die ja gerne einreichen, wenn dann aber ohne telfonnummer, die muss sie sich dann schon selber raussuchen, diese anzugeben bist du nämlich nicht verpflichtet!

hast du eigentlich eine EGV unterschrieben?
weil dieses machwerk hat damit nichts zu tun und ist eigentlich nur für den papierkorb geeignet, das ist bei U25 leuten aber ein problem, weil dann meist eine sanktion von 100% !! auf dich zukommt.
bis du diese sanktion eingeklagt hast stehst du nämlich ohne geld da....

ich würde in deinem fall einen RA konsultieren, das ding kann garnicht rechtens sein.

mfg physicus
 
E

ExitUser

Gast
hast du eigentlich eine EGV unterschrieben?
weil dieses machwerk hat damit nichts zu tun und ist eigentlich nur für den papierkorb geeignet, das ist bei U25 leuten aber ein problem, weil dann meist eine sanktion von 100% !! auf dich zukommt.
bis du diese sanktion eingeklagt hast stehst du nämlich ohne geld da....

Er bezieht ALG I. Du meinst hier eine Sanktion bei ALG II
 
E

ExitUser

Gast
Die Arge hat mir dann so ein Wisch vorgelegt Namens EGV wo ich Monatlich 60 Bewerbungen schreiben sollte egal in welcher Form. Das ging bis in den August dieses Jahres. Vor gut einer Woche hatte ich von der ARGE einen Anruf bekommen wo Sie mir sagten das ich jetzt 30 konkrete Bewerbungen schreiben soll und das nur schriftlich und in doppelter Ausführung. Am Telefon habe ICH VERNEINT. Darauf hatten Sie aufgelegt und eine Woche später kam eine neue EGV wie oben benannt. Ich hatte nicht zugestimmt. Bei der EGV steht das die ohne Unterschrift gültig sei....... Stimmt das ????

Als die neue "EGV" meinst du sicherlich den Bescheid, den du im Posting 14 eingescannt hast. Das ist aber kein EGV, sondern vermutlich ein Bescheid, denn er hat eine Rechtsfolgebelehrung. Er lässt aber keinen Widerspruch zu. D.h., ich kann dir nicht genau sagen, ob eine BA per Bescheid einfach eine Bewerbungsforderung auferlegen kann.

Mir wurde gesagt das ich von der ARGE kein Bewerbungsgeld erhalte, weil ich ein besonderer Fall wäre und ohnehin hätte ich nur 3 Euro bekommen.

Und was für ein besonderer Fall sollst du sein? Hast du überhaupt einen Antrag auf Bewerbungskosten schriftlich gestellt?

Dann kommt noch hinzu da ich ja keine 60 Bewerbungen schreiben kann weil in meinem Umkreis kaum Stellen da sind haben se mir fast jeden Monat 30% von meinem ALG1 Geld abgezogen. Und das ich jetzt keinen Cent mehr von dem Arbeitsamt bekomme...... und ich soll jetzt über 300 Ocken ausgeben für Bewerbungen mit was bitte, wenn ich nichts habe ???

Gehe bitte zum Amtsgericht und hole dir einen Beratungsschein. Gehe damit bitte zu einem Fachanwalt für Sozialrecht, der auf Arbeitslosengeld I spezialisiert ist und auch mit Beratungsschein arbeitet. Das kostet dich 10 Euros und nichts mehr.

Wenn ich nicht diese 30 konkreten Bewerbungen schreibe sagten Sie mir das Sie mir das ganze Geld was ich bekommen habe während des gesamten Jahres mir wieder entziehen und Klage einreichen können.........

Das ist schon mal quatsch.

Ich glaube, man hat dir einen großen Bären aufgebunden. Es ist zwar üblich, dass man bei ALG I per Eingliederungsvereinbarung 30 Bewerbungen pro Monat fordert. Aber bei ALG I zahlt man auch nach Antrag problemlos die Bewerbungskosten.

Ich glaube, du hast zu viel darauf gehört, was die dir da alles gesagt haben. Die sagen nämlich sehr viel.
 

Luzifer

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Sorry Malaika wenn ich dir wiederspreche.....aber jeder Bescheid egal von wem lässt einen Wiederspruch zu..... üblicher Weise liegen die Fristen dazu zwischen 1 - 4 Wochen nach postalischem Zugang.

Ansonsten würde ich hier auch ganz klar verweigern mich dieser "guten" Dame überhaupt noch allein im Gespräch zu stellen. Beistand mitnehmen und Gesprächprotokol führen/unterschreiben lassen !

LUZIFER
 

Hartzi09

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Sorry Malaika wenn ich dir wiederspreche.....aber jeder Bescheid egal von wem lässt einen Widerspruch zu..... üblicher Weise liegen die Fristen dazu zwischen 1 - 4 Wochen nach postalischem Zugang.

Ansonsten würde ich hier auch ganz klar verweigern mich dieser "guten" Dame überhaupt noch allein im Gespräch zu stellen. Beistand mitnehmen und Gesprächprotokol führen/unterschreiben lassen !

LUZIFER

Gegen einen Bescheid der ARGE ist der Widerspruch binnen einer Frist von einem Mionat nach bekanntgabe zulässig.

Wenn die Rechtsfolgebelehrung auf einem Bescheid jedoch fehlt, so kann auch binnen eines Jaheres gegen den Bescheid Widerspruch eingelegt werden.
 
E

ExitUser

Gast
Sorry Malaika wenn ich dir wiederspreche.....aber jeder Bescheid egal von wem lässt einen Widerspruch zu..... üblicher Weise liegen die Fristen dazu zwischen 1 - 4 Wochen nach postalischem Zugang.

Sorry Luzifer, wenn ich widerpreche, aber hier ist nicht einmal klar, ob das überhaupt ein Bescheid ist, denn es steht nirgendswo drauf. Man kann es nur annehmen, weil es eine Rechtsfolgebelehrung enthält. Es hat aber keine Rechtsbehelfsbelehrung. Deshalb kann man auch annehmen, dass im Falle eines Widerpsruches dieser nicht zulässig ist. So werden die das jedenfalls drehen.
 

Barnisti

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Hallo zusammen,
ich bin neu in diesem Forum hier, wollte mich mal umschauen und sehen ob es hier Leute gibt, die vielleicht Hilfe brauchen.

Ich will zu diesem Thema mal etwas anderes beitragen: Seltsamerweise kommt hier niemand auf die Frage, wie es dazu kommt, dass man 30 (oder 60) Bewerbungen vorlegen soll. Kann es sein, dass man in der Vergangenheit vielleicht zu schludrig war?
Komischerweise gibt es hier nur lautstarke Proteste, was das für Unmenschen sind und wie man sich am besten gegen alles wehren kann und wo man gegen wen irgendwelche Klagen anstrebt.
Hilft das einem Arbeitssuchenden weiter? Oder geht es gar nicht um die Suche nach einem Arbeitsplatz? Diese Frage sei doch mal gestattet.

Im ersten Eintrag steht, Du hast eine Ausbildung als Verkäufer abgeschlossen, kommst aus Maintal und es gibt keine offenen Stellen. Ich habe eben mal eine Internetrecherche gemacht (nur 5 Minuten) und bekam im Umkreis von 50 km 200 (ZWEIHUNDERT !!!) offene Stellen mit dem Suchbegriff Verkäufer angezeigt! Was ist mit denen? Hast Du die schon alle durch?

Nimm's nicht persönlich - Wenn man aber seine Zeit mit Jammern im Forum vergeudet kann man wirklich keinen Job finden; Gilt für Alle!

Falls Du allerdings wirklich Hilfe brauchst ... Wie schreibe ich meine Bewerbung? Wie komme ich zu dem potentiellen Arbeitsplatz hin, wenn ich nicht mobil bin? etc.... Dann bin ich gerne bereit, Hilfe zu leisten!

Viele Grüße ...
 
Status

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