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Kein Geld am 1. August

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Protest

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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#1
Nachdem am 1.8. um 11.00 Uhr noch keine Zahlung auf meinem Konto war, habe ich auf meinem Amt angerufen und nachgefragt, da ich doch recht beunruhigt war.
Am Telefon (Vermittlung) sagte man mir, dass ich NICHT beunruhigt sein müsse(!!!).
Auf weitere Nachfrage wurde ich dann mit einem SB der Leistungsabteilung verbunden, der nach einigem Zögern sagte, dass aus "irgendwelchen Gründen", die er nicht nachvollziehen könne, die Leistung nicht angewiesen wurde.
Auf meine Anfrage nach einer Scheckzahlung meinte er, er würden das Geld gleich überweisen, was ich ablehnte, da ich meine regelmässigen Zahlungen doch pünktlich zum 1. leisten wolle und ich gleich vorbeikäme um einen Scheck abzuholen.
Bei der persönlichen Vorsprache ergab sich, dass zwar Kranken- und Rentenversicherung überwiesen waren, aber meine Leistung nicht.
Warum, konnte auch hier nicht festgestellt werden.
Kurzum bestand ich auf einen Scheck, der mir dann auch ausgehändigt wurde.
Wäre ich nicht beunruhigt gewesen, hätte ich vermutlich bis zum jüngsten Tag auf die Überweisung gewartet.
Panne kann ja überall vorkommen, dass die Kranken- und Rentenversicherung bezahlt war, meine Leistung jedoch "vergessen" wurde stimmt mich schon nachdenklich, was soll man davon bloss halten?
 
E

ExitUser

Gast
#2
In den letzten Monaten passieren immer wieder solche "Pannen", die angeblich auf einen Softwarefehler zurückzuführen sind. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass trotzdem ich mehrfach nachgefrgat hatte, der angebliche "Softwarefehler" nicht bemerkt werden ( wollte?).

Gezahlt wurde erst nach Klage beim Sozialgericht.

Da sich solche Dinge häufen, wird von einigen Beroffenen gemutmaßt, dass man die Auszahlung ans Monatsende schieben möchte, damit man leichter evtl. zuviel gezahlte Gelder nicht mehr zurückfordern muss, sondern gleich einbehalten kann.
 

kyra54

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#3
Habe auch noch kein Geld, obwohl bisher alles immer pünktlich ablief. war Montag dann auf dem AA, und nach einigem Hin und Her stellten sie fest, daß es nicht angewiesen war, noch ist nichts da, obwohl es angeblich dann direkt angewiesen wurde. Irgendwie kann das doch alles nicht wahr sein..
 

edy

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#4
Lillybelle sagte :
In den letzten Monaten passieren immer wieder solche "Pannen", die angeblich auf einen Softwarefehler zurückzuführen sind. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass trotzdem ich mehrfach nachgefrgat hatte, der angebliche "Softwarefehler" nicht bemerkt werden ( wollte?).

Gezahlt wurde erst nach Klage beim Sozialgericht.

Da sich solche Dinge häufen, wird von einigen Beroffenen gemutmaßt, dass man die Auszahlung ans Monatsende schieben möchte, damit man leichter evtl. zuviel gezahlte Gelder nicht mehr zurückfordern muss, sondern gleich einbehalten kann.
WIE & WOVON hast du denn bis zur Entscheidung des Sozialgerichtes gelebt? In der "Regel" ist es doch so, dass ein SachbearbeiterIn sofort auf seinem Bildschirm erkennt, WARUM eine Zahlung nicht erfolgt ist. Sollten "die" das "verpennt" haben, hole dir am gleichen Tag noch einen Scheck ab, reiche den Scheck an dein Schweizer Nummernkonto weiter, and so on..... :|
 
E

ExitUser

Gast
#5
Edy, es handelte sich um eine angeblich angewiesene einmalige Beihilfe, deshalb hab ich noch vom Regelsatz, da wir eh auch nur anteilig erg. ALG2 bekommen, leben können.

Allen, die davon ihre Miete bestreiten müssen und vollständig darauf angewiesen sind, kann man nur raten auf Scheckauszalung zu bestehen.

Meine sprz. ARGE hat tatsächlich die Angewohnheit überhaupt nur bei Klage zu reagieren, egal ob Änderung, Bescheid, Auskunft oder Kenntnisnahmen. Eingangsbestätigungen sind genauso unekannt, wie dort regelmässig Papiere nicht ankommen, sofern kein Einschreiben mit Rückschein,-oder Originalunterlagen aus der Akte verschwinden.
 

janka

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#6
Lillybelle sagte :
Edy, es handelte sich um eine angeblich angewiesene einmalige Beihilfe, deshalb hab ich noch vom Regelsatz, da wir eh auch nur anteilig erg. ALG2 bekommen, leben können.

Allen, die davon ihre Miete bestreiten müssen und vollständig darauf angewiesen sind, kann man nur raten auf Scheckauszalung zu bestehen.

Meine sprz. ARGE hat tatsächlich die Angewohnheit überhaupt nur bei Klage zu reagieren, egal ob Änderung, Bescheid, Auskunft oder Kenntnisnahmen. Eingangsbestätigungen sind genauso unekannt, wie dort regelmässig Papiere nicht ankommen, sofern kein Einschreiben mit Rückschein,-oder Originalunterlagen aus der Akte verschwinden.
Oh Mann,

man könnte ausflippen, wenn man sowas liest ... so eine Regierung will wiedergewählt werden! :shock:
 
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