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Kein Begleiter bei ärztlichem Gutachter (SG)?

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berimbau

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#1
Hallo zusammen,

ich muß zu meiner Frage zuerst die Vorgeschichte erzählen.

Ich habe aufgrund psychischer Erkrankung (Folge von H4, Körperbehinderung, Behördenwillkür, ...) Depressionen und eine Angsterkrankung und deshalb eine Betreuung durch einen sog. sozialpsychiatrischen Dienst. Bitte nicht mit einem gerichtlich bestellten Betreuer verwechseln. Bin voll geschäftsfähig, der Sozialarbeiter hat lediglich die Aufgabe, mich zu unterstützen.

Aufgrund negativer Erfahrungen mit ärztlichen Gutachtern (ihr kennt das ja...), gehe ich auch zu Gutachtern nur noch in Begleitung hin. Das ist eine der Aufgaben meines "Betreuers". Er geht z.B. auch als Beistand mit in die ArGe.

Da ich wegen einer Terminverschiebung mit dem ärztlichen Gutachter (niedergelassener Orthopäde, beauftragt vom Sozialgericht wg. meiner Klage gegen die Berufsgenossenschaft) telefonieren mußte, erfuhr ich bei diesem Gespräch zufällig, dass der Mann eine Begleitperson bei der Begutachtung nicht duldet. Ich teilte ihm mit, dass ich aber nur in Begleitung meines Betreuers erscheinen würde und fragte ihn höflich, was denn das Problem sei. Daraufhin wörtlich: "Ich dulde keine weitere Person im Raum. Da würde ich mich unter Druck gesetzt fühlen."

Auch mein Angebot, ihm eine Schweigepflichtsentbindung zu unterschreiben, damit der Betreuer dabei sein kann, wurde kategorisch abgelehnt. Damit ist für mich klar, dass der Mann nicht kompetent ist bzw. dass er nicht vor hatte, ein neutrales, unabhängiges Gutachten zu erstellen. :icon_evil:

Ich werde mir sicherheitshalber ein Attest wegen meiner Angsterkrankung holen, hätte aber trotzdem die allgemeine Frage an euch:

Ist es überhaupt zulässig, dass der Arzt eine Begleitperson "nicht duldet"? Umgekehrt wäre es für mich noch nachvollziehbar. Ich als Patientin könnte ablehnen, dass außer dem Arzt noch jemand anwesend ist. Denn schließlich muß ja ich mich ausziehen und nicht er! Gibt es so etwas wie ein allgemeines Recht auf einen Beistand auch bei einem Gutachter-Termin?

Für eure Tipps und Meinungen wär ich dankbar.
 

AsbachUralt

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#2
Hallo zusammen,

ich muß zu meiner Frage zuerst die Vorgeschichte erzählen.

Ich habe aufgrund psychischer Erkrankung (Folge von H4, Körperbehinderung, Behördenwillkür, ...) Depressionen und eine Angsterkrankung und deshalb eine Betreuung durch einen sog. sozialpsychiatrischen Dienst. Bitte nicht mit einem gerichtlich bestellten Betreuer verwechseln. Bin voll geschäftsfähig, der Sozialarbeiter hat lediglich die Aufgabe, mich zu unterstützen.

Aufgrund negativer Erfahrungen mit ärztlichen Gutachtern (ihr kennt das ja...), gehe ich auch zu Gutachtern nur noch in Begleitung hin. Das ist eine der Aufgaben meines "Betreuers". Er geht z.B. auch als Beistand mit in die ArGe.

Da ich wegen einer Terminverschiebung mit dem ärztlichen Gutachter (niedergelassener Orthopäde, beauftragt vom Sozialgericht wg. meiner Klage gegen die Berufsgenossenschaft) telefonieren mußte, erfuhr ich bei diesem Gespräch zufällig, dass der Mann eine Begleitperson bei der Begutachtung nicht duldet. Ich teilte ihm mit, dass ich aber nur in Begleitung meines Betreuers erscheinen würde und fragte ihn höflich, was denn das Problem sei. Daraufhin wörtlich: "Ich dulde keine weitere Person im Raum. Da würde ich mich unter Druck gesetzt fühlen."

Auch mein Angebot, ihm eine Schweigepflichtsentbindung zu unterschreiben, damit der Betreuer dabei sein kann, wurde kategorisch abgelehnt. Damit ist für mich klar, dass der Mann nicht kompetent ist bzw. dass er nicht vor hatte, ein neutrales, unabhängiges Gutachten zu erstellen. :icon_evil:

Ich werde mir sicherheitshalber ein Attest wegen meiner Angsterkrankung holen, hätte aber trotzdem die allgemeine Frage an euch:

Ist es überhaupt zulässig, dass der Arzt eine Begleitperson "nicht duldet"? Umgekehrt wäre es für mich noch nachvollziehbar. Ich als Patientin könnte ablehnen, dass außer dem Arzt noch jemand anwesend ist. Denn schließlich muß ja ich mich ausziehen und nicht er! Gibt es so etwas wie ein allgemeines Recht auf einen Beistand auch bei einem Gutachter-Termin?

Für eure Tipps und Meinungen wär ich dankbar.
Schau mal hier:
http://www.abekra.de/Recht/PatientInnen_Versichertenrechte/umg 4_2006-Tamm.pdf
 

Muzel

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#3
Ich habe einen ganz nützlichen link für das Erfordernis einer Begleitung gefunden:
http://www.mydatabus.com/11z/tbbtyrznvy.pbz/179meyer/3114XMusterbriefGutachten.pdf

Ich bin schwer behindert aufgrund einer psychischen Erkrankung und gehe zu allen Ämtern nun noch in Begleitung.
Vielleicht solltest du deine Betreuungsperson bitten den Gutachter anzurufen, damit mit er die Notwendigkeit deiner Begleitung schildert. Ansonsten kann man auch gut mit den Geschäftsstellen der Gerichte sprechen und denen die Situation schildern. Die stellen dich auch zum Richter durch. Wenn das alles nicht klappt, dann melde dich. Ich denke dann weiter nach. Auf dem kleinen Dienstweg erreicht man nach meiner Erfahrung mehr als mit einer Klage.
 

avalon

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#4

Muzel

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#5
Die Frage ist auch, wie das Gutachten ohne Begleitung ausfällt.
 

Senfi95

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#6
Die Frage ist auch, wie das Gutachten ohne Begleitung ausfällt.

Bei mir sind beide zu meinen Gunsten ausgefallen.
Beim ersten (89) musste ich eine Umschulung, vom damaligen Arbeitsamt vermittelt, abbrechen.
Beim zweiten (99) habe ich damit einen Widerspruch erfolgreich durchbekommen.
Heute würde ich auch einen Beistand mitnehmen.
 

HajoDF

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#7
Damit ist für mich klar, dass der Mann nicht kompetent ist bzw. dass er nicht vor hatte, ein neutrales, unabhängiges Gutachten zu erstellen.
Si isses! Ablehnung als Gutachter begründet.
 

berimbau

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#8
@ AsbachUralt
Danke für den Link! Der paßt ja wirklich genau auf meinen Fall. :icon_daumen:

Ich habe einen ganz nützlichen link für das Erfordernis einer Begleitung gefunden:
myDataBus- the easiest way to store, share, and access your files!

Ich bin schwer behindert aufgrund einer psychischen Erkrankung und gehe zu allen Ämtern nun noch in Begleitung.
Vielleicht solltest du deine Betreuungsperson bitten den Gutachter anzurufen, damit mit er die Notwendigkeit deiner Begleitung schildert. Ansonsten kann man auch gut mit den Geschäftsstellen der Gerichte sprechen und denen die Situation schildern. Die stellen dich auch zum Richter durch. Wenn das alles nicht klappt, dann melde dich. Ich denke dann weiter nach. Auf dem kleinen Dienstweg erreicht man nach meiner Erfahrung mehr als mit einer Klage.
Vielen Dank für deine Antwort. Die Klage ist eingereicht, weil die BG über ein Jahr nach dem Unfall plötzlich behauptet hat, es sei doch kein Unfall gewesen - sie somit also nicht zahlungspflichtig ist. Da komme ich ohne Klage nicht dagegen an. Widersprüche sind bereits in der Vergangenheit abgeschmettert worden.

Ich hatte gestern schon mit dem SG telefoniert und die Rechtspflegerin bat mich nach Rücksprache mit der Vorsitzenden darum, meinen Bewilligungsbescheid für die Betreuung einzureichen. Das muß ich jetzt noch machen - über den VdK, der mich vertritt. Beim VdK selbst hatte ich auch schon angerufen, aber die waren überfragt. :confused:

Euch allen vielen Dank schon mal für die Antworten! Ich schreibe hier im Forum nicht so sehr viel, weil meist die anderen User eh mehr wissen als ich, aber das Lesen hier hat mir schon sehr oft weiter geholfen.

Auch dafür ein fettes DANKE!
 

Muzel

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#9
Hallo Senfi!
Bist du von ärztlichen Gutachtern untersucht worden? Ich war bei 2 Psychogutachtern. Bein 1. begleitete mich eine Verwandte. Weil ich meine Verwandte dabei hatte, nahm er seine Sprechstundenhilfe mit. Das Gutachten verlief in friedlichen Bahnen. Die Verwandte hat geredet und ich konnte weitgehend meinen Mund halten. Das Ergebnis war nicht toll. Aber es hätte viel viel schlimmer kommen können.
Beim 2. Gutachten ging ich in Begleitung eines anderen Familienangehörigen. Der Gutachter wollte ihn herauskomplimentieren. Ich sagte, dass ich ohne meine Begleitung Angst hätte. Die Begleitung meinte, dass es ohne ihn keine Begutachtung geben würde. Das Ergebnis war nicht überragend und stark fehlerbehaftet. Aber ich konnte etwas damit anfangen. Ich denke, ohne meine Begleitung hätte ich die Begutachtung gar nicht durchgestanden. Der Gutachter hat mich dauernd mit Fragen provoziert.
 

berimbau

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#10
Hallo Senfi!
Bist du von ärztlichen Gutachtern untersucht worden? Ich war bei 2 Psychogutachtern. Bein 1. begleitete mich eine Verwandte. Weil ich meine Verwandte dabei hatte, nahm er seine Sprechstundenhilfe mit. Das Gutachten verlief in friedlichen Bahnen. Die Verwandte hat geredet und ich konnte weitgehend meinen Mund halten. Das Ergebnis war nicht toll. Aber es hätte viel viel schlimmer kommen können.
Beim 2. Gutachten ging ich in Begleitung eines anderen Familienangehörigen. Der Gutachter wollte ihn herauskomplimentieren. Ich sagte, dass ich ohne meine Begleitung Angst hätte. Die Begleitung meinte, dass es ohne ihn keine Begutachtung geben würde. Das Ergebnis war nicht überragend und stark fehlerbehaftet. Aber ich konnte etwas damit anfangen. Ich denke, ohne meine Begleitung hätte ich die Begutachtung gar nicht durchgestanden. Der Gutachter hat mich dauernd mit Fragen provoziert.
Ich denke, dass es schon einen ziemlichen Unterschied ausmacht, ob es ein psychiatrischer Gutachter ist oder ein Orthopäde. Ein psychiatrischer G. könnte unter Umständen Argumente finden, die gegen eine Begleitperson sprechen. ABer beim Orthopäden halte ich das für schlichtes Machtgetue, um den Patienten einzuschüchtern. Und ich bin nicht bereit, mir das gefallen zu lassen. :icon_evil:
 

Muzel

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#11
Ich kann nicht recht verstehen, wie so du meinst, es gäbe Unterschiede in Begutachterungssituationen zwischen verschieden medizinischen Fachbereichen. Ein Mensch mit einer Behinderung hat ein Funktionsdefizit und braucht einen Nachteilsausgleich. Mein Bekannter hat eine Arthrose im Arm und will von einem Gutacher eine Schreibzeitverlängerung für eine Abschlussprüfung. Dem geht auch die Düse. Mein Bekannter ist ein großer kräftiger junger Mann, dem man die Behinderung überhaupt nicht ansieht. Dem Behindertenbeauftragten (zuständiger Mann für Nachteilsausgleiche in Prüfungen) von der Notwendigkeit einer Schreibzeitverlängerung zu überzeugen, stelle ich mir schwierig vor. Da kann auch eine Begleitung notwendig sein.
 

berimbau

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#12
Ich kann nicht recht verstehen, wie so du meinst, es gäbe Unterschiede in Begutachterungssituationen zwischen verschieden medizinischen Fachbereichen. Ein Mensch mit einer Behinderung hat ein Funktionsdefizit und braucht einen Nachteilsausgleich. Mein Bekannter hat eine Arthrose im Arm und will von einem Gutacher eine Schreibzeitverlängerung für eine Abschlussprüfung. Dem geht auch die Düse. Mein Bekannter ist ein großer kräftiger junger Mann, dem man die Behinderung überhaupt nicht ansieht. Dem Behindertenbeauftragten (zuständiger Mann für Nachteilsausgleiche in Prüfungen) von der Notwendigkeit einer Schreibzeitverlängerung zu überzeugen, stelle ich mir schwierig vor. Da kann auch eine Begleitung notwendig sein.
Ich meinte keine allgemeinen Unterschiede sondern solche zwischen somatischen und psychologischen bzw. psychiatrischen Gutachtern. Das beginnt schon damit, das psychologische Gutachter oft keine Ärzte sind. Und es ist ein gewaltiger Unterschied, ob ein Arzt meinen Körper beurteilt oder ob ein Psychiater oder Psychologe ein Urteil über meine seelische/geistige Verfassung abgeben soll. Insbesondere spreche ich einem Orthopäden die Fachkenntnis ab, eine Angsterkrankung bei der Untersuchung adäquat zu berücksichtigen. Und dem von mir genannten Orthopäden spreche ich außerdem seine Neutralität und Unabhängigkeit ab.
 

Muzel

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#13
Berimblau, Du hast so recht. Gute orthopädische Gutachter gibt es sehr selten. Dazu muss man schon eine gute Empfehlung haben. Da spreche ich aus Erfahrung. Ein netter Mensch hat mir da in einem Streit um eine Entschädigung wegen einer Verletzung einen gute orthopädischen Gutachter empfohlen, was mir sehr viel Geld eingebracht hat. Aber du kannst es mir glauben. Einen guten Psychiater, der mir helfen kännte, habe ich auch noch nicht gefunden. Mein Bekannter muss nun zum Behindertertenbeauftragten. Der ist ein Psyhiater und seine Arthrose ist ein orthopädisches Problem. Was ich damit sagen will, man braucht in schwierigen Fällen einfach einen Beistand.
 

Atlantis

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#14
Ich soll zum Gutachter, der vom Sozialgericht vorgeschlagen wurde,
vor der Begutachtung möchte ich wissen, ob ein Internist – Angiologie Praxis für Gefäßmedizin als vorgeschlagener Gutachter ein Orthopädisches, NC neurochirurgisch Gutachten in sein Gutachten mit einfließen lassen kann und ein Gesamtgutachten zu meinen Erkrankungen, als Internist erstellen kann.
Da er als Chefarzt in Br....e am Krankenhaus tätig war, sind mir die Fachrichtungen die er als Arzt gutachtehrlich abdecken kann nicht ersichtlich. Auch sind
in Anbetracht der Akuten chronischen Entzündungen bei mir noch aktuelle Befunde zu Erheben mit MRT so wie die Abklärung der Liquorschrankenstörung bei Erweiterung des Zentralkanals sowie die Bandscheibenschäden mit Kompression der Nerven,
des weiteren sind die Abdominalbeschwerden bei Divertikeln zurzeit akute Beschwerden mit Autointoxikation nicht ganz geklärt.
Bei einem Gutacht sollten die aktuellen Beschwerden klinisch vorher geklärt sein und
In einem Fachgutachten mit Einfließen.
Des weiteren soll ich 100 km zum Gutachten und 100 km zurück fahren wie sieht das aus mit den Kosten der Fahrt.
Mit der Erkrankung und den Medikamenten kann ich nicht selber fahren kann ich mich da mit ein Taxi hinfahren lassen.
Auch möchte ich dort mit eine Begleitung Erscheinen da ich ein gebranntes Kind bin von dem letzten Gutachten vor 6 Jahren das auch so ein Gutachter vom Gericht war, und kann man den Gutachter vorher schriftlich auffordern zu Antworten ob er unabhängig ist oder auch für die Rentenversicherung bei der der Antrag auf Rente gestellt ist Gutachten gefertigt hat oder fertigt.
Dann hat der Gutachter mir so kurzfristig den Termin gesetzt das Ich dort am 18.05.09 Erscheinen soll. Der Brief vom Sozialgericht war hier mit dem Hinweis das Ich zum Gutachter soll, nur ein Tag später nach dem Schreiben war der Brief des Gutachters schon da mit dem Termin zu Untersuchung.
 

Arania

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#15
Natürlich kannst Du eine Begleitung mitnehmen, die Fahrtkosten beantragst Du vorher bei der ARGE, bei 200 km Entfernung sollte das selbstverständlich sein
 

Muzel

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#16
Ich habe von einem Rechtsanwalt erfahren, dass er den Gutachter (SG) wegen Befangenheit erfolgreich abgelehnt hat, weil der auch für den MDK gearbeitet hat. Mach dich schlau! Wer ist der Gutachter?
 

Atlantis

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#17
Natürlich kannst Du eine Begleitung mitnehmen, die Fahrtkosten beantragst Du vorher bei der ARGE, bei 200 km Entfernung sollte das selbstverständlich sein
Arania warum bei der ARGE die Fahrkosten Beantragen? Ich werde im Rentenverfahren gegen meine Rentenversicherung durch das Sozialgericht zum Gutachter des Gerichts geschickt.
 

Arania

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#18
Okay, sorry dann musst Du dort die Fahrtkosten geltend machen
 

Atlantis

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#19
Ich habe von einem Rechtsanwalt erfahren, dass er den Gutachter (SG) wegen Befangenheit erfolgreich abgelehnt hat, weil der auch für den MDK gearbeitet hat. Mach dich schlau! Wer ist der Gutachter?
Das ist der Gutachter des Sozialgerichts ein Internist mit Tauchunteruchungen der soll wohl auch meine Lunge hab ja noch Astma mit Begutachten damit bin ich bei einem Lungenfacharzt in Behandlung Cortison Inhalator und Notfall Spray bei Bedarf wenn die Luft weg bleibt und der soll das Fachlich können alle meine Erkrankungen ein Stellung abzugeben? Dieser kann ja zufälligerweise auch Gutachten für den Rentenversicherungsträger fertigen, bei dem ich die Klage eingereicht habe.
Der Gutachter kommt aus Goslar und hat eine eigene Praxis schon seit einigen Jahren dort, er war vorher im Bramsche als Chefarzt im Krankenhaus tätig.
 

Satis

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#20
Ich war innerhalb der letzten 3 Monate bei 4 verschiedenen Gutachter. Heute habe ich wieder zwei Gutachten in Kopie nach Anforderung erhalten. Was in dem Psychologischen Gutachten drin steht ist zum Teil unwahr und zurechtgebogen und stützt sich weitestgehend auf ein von mir schon früher bemängeltes altes Gutachten das von der DRB in Auftrag gegeben wurde.

Kann ich noch näher bezeichnen aber ich muß mich erst mal erholen.

Werden eigentlich Gutachter hier irgendwo gesammelt, mit unserer gemachten Erfahrung? Ich finde das müßte man namentlich weitergeben.

LG Satis
 

Muzel

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#21
Gutachter sind wie schlechte Schüler. Sie schreiben alle von einander ab. Wenn man also ein schlechte Gutachten hat, hat man einen ganzen Rattenschwanz davon. Wenn man ein schlechtes Gutachten hat, sollte man sich schnellst möglich in fachkundlicher Beratung ein Gegengutachten besorgen. Dann muss immer dieses Gutachten auch vorgelegt werden, wenn das schlechte vorgelegt wird.
 

Satis

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#22
Hallo Muzel,

danke für Deine Antwort.

Ja es ist wohl so wie Du beschrieben hast.
Ein Gegengutachten selbst in Auftrag gegeben, kostet ca. 1.500 €. Hat mir grade der Rechtsanwalt vom VDK erklärt.

Er meint es würde wohl auf eine teilweise EU-Rente hinauslaufen.

Ich glaube nicht das ich damit zufrieden bin.

Von 6 Gutachten sind 3 pro und 3 contra. Was das insgesamt alles kostet, darüber darf man gar nicht nachdenken.
 

Feuerstein

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#23
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