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Kein Anpruch auf ALGII??

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Kati81

Elo-User/in

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#1
Guten Abend,

ich habe da eine Frage bzgl. Student+ALGII.

Ich habe vor kurzer Zeit ALGII beantragt und bewilligt bekommen. Da ich verheiratet bin, bekomme ich nur die Hälfte der Miete und ebenfalls die Hälfte der Stromkosten. Insgesamt komme ich auf um die 550€ (alles inklusive).

Mein Mann stand auch in dem ALG II-Antrag, aber er wurde nicht mit aufgenommen, weil er noch studiert.

Er bekommt kein Bafög, da er die Regelstudienzeit überschritten hat(er hat noch nie Bafög bekommen).Auf den Negativbescheid warten wir noch.

Wohngeld wurde ebenfalls abgelehnt, weil wir zu wenig Geld haben. Die Dame meinte dann, dass die ARGE für uns zuständig sei...

Was ist denn nun richtig und von wo bekommen wir denn jetzt die Unterstützung? Kann es tatsächlich sein, dass die ARGE nichts zahlt, obwohl es für meinen Mann wirklich keine Unterstützung gibt? Von dem geld was ich als ALG II-Empfängerin bekomme, können wir nicht einmal die Lebenserhaltungskosten zahlen.

Falls es noch wichtig ist: Mein Mann hat noch ca.1 Jahr zu studieren bis zum Abschluss. Bis dahin brauchen wir einfach die Hilfe. Wer ist denn nun dafür Zuständig, solange wir keine Arbeit finden?

Für jegliche Information wäre ich sehr dankbar!

LG,
Kati
 

Arania

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#2
Hallo, habe jetzt auf die Schnelle das gefunden

2.b Studierende, die ihren BAföG-Anspruch verloren haben

Habt Ihr keinen BAföG-Anspruch mehr (das ist dann der Fall, wenn Ihr die Regelstudienzeit um mehr als 2 Semester überschritten habt oder bei Fachwechseln, die im Sinne des BAföG-Gesetzes nicht notwendig waren), so könnt Ihr Wohngeld erhalten. Wer nur der Höhe nach kein BAföG erhält (wegen Einkommen der Eltern oder eigenem Einkommen oder Vermögen), hat jedoch als StudierendeR kein Wohngeld-Anspruch.
lies Dich doch mal hier durch

http://www.studis-online.de/StudInfo/wohngeld.php


morgen kommt bestimmt noch mehr an Tipps,denke ich
 

Koelschejong

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#3
Ich befürchte, Arania hat Recht. Dein Mann hat dem Grunde nach (so toll formuliert es nun mal das Gesetz) einen Anspruch auf BAföG. Damit ist ein Anspruch auf ALG II ausgeschlossen (große Ausnahme Schüler-BAföG). Uninteressant ist dabei leider, ob er auch BAföG erhält oder nicht. Einen Versuch Wert (aber meines Erachtens mit wenig Aussicht auf Erfolg) ist ein ALG II Antrag für Deinen Mann unter Berufung auf die Härtefallregelung. (§ 7 Abs. 5 SGB II) Ansonsten bleibt nur Wohngeld, wie Arania schon schreibt und da beißt sich dann die berühmte Katze wieder in den eigenen Schw... - ihr habt zu wenig Einkommen, deshalb kein Wohngeld.

Ich war jahrelang in der gleichen Situation und habe gegenüber dem Wohngeldamt stets angegeben, dass ich Nachhilfeunterricht für insgesamt xxx EUR im Monat gebe, natürlich immer bar an mich ausgezahlt. Das wurde anstandslos, zu Recht, akzeptiert.
 
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