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Kein ALG II mehr sondern Wohngeld?

Nadine01

Elo-User/in

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#1
Hallo,

ich habe zum 1.3.12 einen 400 € Job angenommen. Die maximalgrenze für den Verdienst liegt bei 400 € allerdings kann es gut sein, dass ich nicht jeden Monat auf 400 € komme, sondern weniger verdiene, weil die Arbeitszeiten eben sehr flexibel sind. Die erste Lohnauszahlung passiert aber erst ab 25.4.12.

Ich erhalte vom Jobcenter 173,40 € Leistungen + 140 € für KDU, ingesamt also 313,40 €. Ich hatte mir ausgerechnet, dass ich 165 EUR von meinem Gehalt behalten darf. Das wären dann ingesamt 478,4 €.

Nun hat mir das Jobcenter geschrieben, dass ich Wohngeld beantragen soll, da ich durch den Bezug von Wohngeld und mein Einkommen ingesamt höhere Leistungen erhalten kann. Das ist aber denke ich nicht der Fall, wenn man davon ausgeht, dass ich eben nicht jeden Monat die 400 € zur Verfügung haben werde.

Ist das jetzt korrekt so?

Muss ich meine Krankenversicherunsgbeiträge dann selbst übernehmen?

Kann ich noch Leistungen aus dem Vermittlungsbudget weiterhin beantragen? Ich möchte eigentlich in meinem studierten Beruf arbeiten und nicht länger als nötig im 400 € Job.

Wieviel Wohngeld ich bekommen kann, weiß ich noch nicht, den Antrag bringe ich am Montag zum Bürgeramt.

Viele Grüße,
Nadine
 

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WehrtEuch

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#2
Hallo Nadine,
ich hab jetzt dreimal gelesen und nicht verstanden, wie du darauf kommst, dass sich deine Berechnung ändern würde, wenn du besispielsweise in einem Monat nur 300 € verdienst - behalten darfst du doch trotzdem 165...oder?
Solidarische Grüße


PS.: Es ist eine Schande für dieses Land, dass es Leute, die studiert haben in 400 € Jobs versauern lässt. Das kommt uns teuer zu stehen.
 
E

ExitUser

Gast
#3
Es ist eine Schande für dieses Land, dass es Leute, die studiert haben in 400 € Jobs versauern lässt. .
Was soll das denn heißen?
Für Menschen die nicht Studiert haben, ist es wohl deiner Meinung nach besser sie in einer 400 EUR Job zu stecken?
 

wommi

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#4
Was soll das denn heißen?
Für Menschen die nicht Studiert haben, ist es wohl deiner Meinung nach besser sie in einer 400 EUR Job zu stecken?
Das hat er nicht gesagt - er hat aber Recht.
Natürlich ist es eine Schande, dass Studierte in 400-Eurro-Jobs reingezwängt werden !

Aber genauso schlimm ist es natürlich für alle anderen auch !
 

WehrtEuch

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#5
@ Jordon
400 € Jobs sind perse Schei..., gar keine Frage - jedenfalls, wenn sie wie jetzt sind. Wenn eine Arbeitszeit von 10 Stunden die 400 € einbringt, der Arbeitgeber voll versichern muss, würde ich neu drüber nachdenken.

Mein Eintrag bezog sich darauf, dass da sich die Frederöffnerin dazu geäußert hat, dass sie nicht "umsonst" studiert haben will: Sie will einen ihrer Ausbildung entsprechenden Vollzeitjob.

Im allgemeinen erbringt ein Land (also alle, die arbeiten) für einen Menschen, der studiert Leistungen - so ein Studienplatz kostet vielleicht 100 000 € im Verlauf der Zeit - und da ist es eine Schande, wenn das Ergebnis - also ein gut ausgebildeter Mensch - der Gesellschaft sein Können und Wissen nicht zurück geben darf. Damit werden wir alle erneut bestohlen (du auch), mal ganz abgesehen von der Frederöffnerin - so war es gemeint. Alles klar?
 
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