KDU zu hoch - Rest selbst zahlen bei Umzug?!

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Minimoy

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Halli Hallo...

Ich habe mich von dem Vater meiner Kinder getrennt und möchte nun in ein neues Bundesland ziehen. Ich habe dort meine Freunde, die auch mal meine Kinder hüten könnten, damit ich wieder arbeiten gehen kann.

Ich hab nun eine Wohnung gefunde, die absolut traumhaft ist. Ich könnte sofort einziehen, der Haken: Sie ist 25 Euro in der Kaltmiete zu teuer und 4m² zu groß.
Der Vermieter, eine Gesellschaft, meinte allerdings, dass ich die 25 Euro auch zur Not selbst zahlen kann, das hätten sie mit einigen anderen Mietern auch schon so gemacht.

Jetzt möchte ich am Montag zur, für mich dann zuständigen, Arge fahren und das Mietangebot dort einreichen, damit ich zügig umziehen kann.
Möchte da auch nicht wie ein **** stehen. Also meine Frage:
Muss die Arge die Kosten für die neue Wohnung in der Höhe, die sie vorgeben übernehmen? Ich würde natürlich die 25 Euro selbst zahlen, das bringt mich ja nicht um. Möchte ja eh nicht mehr lange vom Amt abhängig sein.

Also Kaltmiete, die die Arge zahlt sind 375 Euro und die Kaltmiete, die ich zahlen müsste, läge bei 400 Euro. Oder könnten sie sagen,tut mir leid, darauf gehen wir nicht ein, suchen sie sich etwas günstigeres??

:confused::confused::confused::confused:
 

Minimoy

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Also, ich möchte auf keinen Fall die Umzugskosten erstattet haben, Das wuppen wir auch so.
Allerdings brauche ich die Übernahme der Mietkaution, weil ich keine 800 Euro habe :eek:

Und die Zustimmung der neuen Arge brauche ich ja, damit sie meine Mietkaution übernehmen
 

EMRK

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Also, ich möchte auf keinen Fall die Umzugskosten erstattet haben, Das wuppen wir auch so.
Allerdings brauche ich die Übernahme der Mietkaution, weil ich keine 800 Euro habe :eek:

Und die Zustimmung der neuen Arge brauche ich ja, damit sie meine Mietkaution übernehmen

Es geht auch komplett ohne JC mit einer "Mietkautionsbürgschaft".

Vorteile der Mietkautionsbürgschaft

Die Kautionsbürgschaft hat für den Mieter aber auch für den Vermieter einige Vorteile.

Ein wesentlicher Vorteil der Mietkautionsbürgschaft – vor allem im Vergleich zur sonst üblichen Mietkaution – besteht darin, dass der Mieter kein Eigenkapital aufbringen muss. Bei der Mietkaution wird meist ein gewisser Betrag auf ein Sparkonto eingezahlt, der als Mietsicherheit nach dem BGB dient. Bei der Mietkautionsbürgschaft benötigt der Mieter hingegen kein Eigenkapital, was vor allem für Mieter ein Vorteil ist, die aktuell keine liquiden Mittel zur Verfügung haben, die als Mietkaution dienen könnten. Häufig sollen die liquiden Mittel eher für den Umzug oder die Einrichtung genutzt werden.

Ein weiterer Vorteil der Mietkautionsbürgschaft besteht darin, dass der Abschluss der Bürgschaft relativ schnell erfolgen kann. Da Mietinteressenten sich mitunter sehr schnell für eine Wohnung entscheiden müssen, kann die zeitige Vorlage einer Kautionsbürgschaft von Vorteil sein. Zudem geht der Mieter durch den Abschluss der Mietkautionsbürgschaft keine langfristigen Verpflichtungen ein. Auch beim später eventuell folgenden Auszug aus der Wohnung ist die Kautionsbürgschaft vorteilhaft. Denn es muss nicht - wie manchmal bei der Mietkaution üblich - manchmal Wochen oder Monate gewartet werden, bis eine geleistete Kaution vom Vermieter freigegeben wird.

Aber nicht nur der Mieter kann von der Kautionsbürgschaft profitieren, sondern die Bürgschaft hat auch für den Vermieter Vorteile. Der größte Vorteil für den Vermieter ist sicherlich, dass dieser keine Arbeit mit der Mietkautionsbürgschaft hat. Während das Einrichten und Verwalten eines Mietkautionskontos oftmals mit einem größeren Zeitaufwand verbunden ist, ist der Zeitaufwand für den Vermieter bei der Bürgschaft nahezu gleich Null.

Ein weiterer Vorteil für den Vermieter ist, dass er mit der Bürgschaft quasi gleichzeitig gratis eine Bonitätsprüfung seines Mieters erhält. Denn Banken oder sonstige Anbieter vergeben natürlich nicht an jeden Verbraucher eine Mietkautionsbürgschaft, sondern nur an solche Kunden, die eine geforderte Bonität aufweisen können.



Quelle: Mietkautionsbürgschaft - Vorteile und Nachteile
 

hartaber4

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Halli Hallo...

Ich habe mich von dem Vater meiner Kinder getrennt und möchte nun in ein neues Bundesland ziehen.

Da die KdU vom kommunalen Träger übernommen werden.... müssten die eigentlich froh sein, wenn du wegziehst....

Schonmal geguckt was denn im Zielort "angemessen" ist bzw., ob es ein gerichtsfestes schlüssiges Konzept hinsichtlich der KdU gibt ?

Mietkaution soll ja nach § 22 Abs. 6 SGB II als Darlehen erbracht werden..... würde ich dem alten JC zusätzlich über eine Abtretung der alten Kaution noch schmackhafter machen....
 

hartaber4

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Es geht auch komplett ohne JC mit einer "Mietkautionsbürgschaft".

Vorteile der Mietkautionsbürgschaft

Die Kautionsbürgschaft hat für den Mieter aber auch für den Vermieter einige Vorteile.

Ein wesentlicher Vorteil der Mietkautionsbürgschaft – vor allem im Vergleich zur sonst üblichen Mietkaution – besteht darin, dass der Mieter kein Eigenkapital aufbringen muss. Bei der Mietkaution wird meist ein gewisser Betrag auf ein Sparkonto eingezahlt, der als Mietsicherheit nach dem BGB dient. Bei der Mietkautionsbürgschaft benötigt der Mieter hingegen kein Eigenkapital, was vor allem für Mieter ein Vorteil ist, die aktuell keine liquiden Mittel zur Verfügung haben, die als Mietkaution dienen könnten. Häufig sollen die liquiden Mittel eher für den Umzug oder die Einrichtung genutzt werden.

Ein weiterer Vorteil der Mietkautionsbürgschaft besteht darin, dass der Abschluss der Bürgschaft relativ schnell erfolgen kann. Da Mietinteressenten sich mitunter sehr schnell für eine Wohnung entscheiden müssen, kann die zeitige Vorlage einer Kautionsbürgschaft von Vorteil sein. Zudem geht der Mieter durch den Abschluss der Mietkautionsbürgschaft keine langfristigen Verpflichtungen ein. Auch beim später eventuell folgenden Auszug aus der Wohnung ist die Kautionsbürgschaft vorteilhaft. Denn es muss nicht - wie manchmal bei der Mietkaution üblich - manchmal Wochen oder Monate gewartet werden, bis eine geleistete Kaution vom Vermieter freigegeben wird.

Aber nicht nur der Mieter kann von der Kautionsbürgschaft profitieren, sondern die Bürgschaft hat auch für den Vermieter Vorteile. Der größte Vorteil für den Vermieter ist sicherlich, dass dieser keine Arbeit mit der Mietkautionsbürgschaft hat. Während das Einrichten und Verwalten eines Mietkautionskontos oftmals mit einem größeren Zeitaufwand verbunden ist, ist der Zeitaufwand für den Vermieter bei der Bürgschaft nahezu gleich Null.

Ein weiterer Vorteil für den Vermieter ist, dass er mit der Bürgschaft quasi gleichzeitig gratis eine Bonitätsprüfung seines Mieters erhält. Denn Banken oder sonstige Anbieter vergeben natürlich nicht an jeden Verbraucher eine Mietkautionsbürgschaft, sondern nur an solche Kunden, die eine geforderte Bonität aufweisen können.



Quelle: Mietkautionsbürgschaft - Vorteile und Nachteile



Wer wird denn in diesem Fall schon bürgen ?

Vermieter wird nicht jeden Bürgen nehmen....

Hätte TE ausreichende Bonität, könnte sie neben einem Mietaval ja auch ggf. in den Dispo gehen..... was aber hier nicht so naheliegt im SGB II Bezug....und aufgrund der Fragestellung.
 

Kikaka

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Also Kaltmiete, die die Arge zahlt sind 375 Euro und die Kaltmiete, die ich zahlen müsste, läge bei 400 Euro. Oder könnten sie sagen,tut mir leid, darauf gehen wir nicht ein, suchen sie sich etwas günstigeres??
-Für einen Abgleich zu WoGG§12 +10% Sicherheitszuschlag braucht man folgende Daten :
-Nettokaltmiete
-kalte Nebenkosten
beides zusammen ergibt die Bruttokaltmiete.

-Da es aber JCs gibt die nur nach Nettokaltmiete die Angemessenheit ausrichten ist ohne JC-Angabe kein Weiterkommen im Forum möglich.

- Ohne Angabe des JCs muß mindestens die Mietstufe des neuen Wohnortes bekannt sein.
wohngeldantrag.de

Kaltmiete 400 €
§ 12 WoGG - Höchstbeträge für Miete und Belastung

-.Da Du die Kinder wohl mitnehmen willst mußt Du die Anzahl der Personen in der BG konkretisieren
 
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