KdU - Weitergabe von Vermieterdaten

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Zerberus

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In der schriftlichen Aufforderung durch die ARGE die KdU zu senken besteht u.a. hierfür (und somit Mitwirkungspflicht!) den schriftlichen Nachweis über die Bemühungen der Wohnungssuche zu führen und Name, Anschrift, Telefonnummer des Vermieters und Datum der Mietanfrage festzuhalten. Diese Nachweise sind der Arge vorzulegen.

Ist diese Vorgehensweise schon einmal aus datenschutzrechtlichen Gründen betrachtet worden. Dürfen diese Daten ohne Wissen des gefragten Vermieters weitergegeben werden?
 
L

lupe

Gast
Na ja, Datenschutz hin, Datenschutz her. Unser oberster Datenschutzbeautragte Schaar ist ein toller Typ. Ich finde persönliche Daten auch als schützenswert. Und ich geb auch nicht gerne alles preis. Nur, Du stehst in der Pflicht. Ohne Auskunft /Mitwirkung keine Wohnung. Sind nun mal die Spielregeln. Was nützt Dir denn Dein Datenschutz, wenn Du auf einer Mülllhalde landest? Nichts...Na gut, Deine Daten sind dann vermeintlich geschützt. Du lebst dafür im Dreck. War es dann das wert?
 

Mario Nette

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Ich würde das eher aus einer anderen Perspektive betrachten: Wenn du aufgefordert bist, umzuziehen und du suchst Wohnungen im angemessenen Rahmen, bekommst aber keine, dann ist diese Liste ein guter Anhaltspunkt, eine Wohnung zu erstreiten, die über dem Maß liegt.

Mario Nette
 

ethos07

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Trotzdem scheint mir die Fragen von Zerberus ganz allgemein und insbesondere auch aus der Perspektive der Wohnungsvermieter berechtigt:

Muss ein freier Bürger, der zufällig auch Wohnungsvermieter ist, es heute hinnehmen, wenn er mit einem freien Bürger, der eine Wohnung mieten möchte und zufällige auch noch ALG-II -Bezieher ist, bei der lokalen Arge gelistet zu werden und sogar mit Prüfanrufen von diesem Amt belästigt zu werden?

Das diskriminiert den ALG-II -Bezieher m.E. jenseits jeder Verhältnismässigkeit von vornherein bei seinem potentiellen neuen Vermieter.
Und Datenschutzrechtlich halte ich es auch für eigentlich nicht zulässig.
 
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