KdU bei drohender Obdachlosigkeit? (1 Betrachter)

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mone77

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Hallo, erstmal in die Runde.

Ich hoffe hier vielleicht die ein oder andere aufschlussreiche Antwort zu finden, denn im Moment bin ich mit meinen Nerven ziemlich am Ende.

Es geht um die Kosten der Unterkunft bei drohender Obdachlosigkeit.

Ich muss bis zum 30.9.2011 aus meiner Wohnung sein (selbst gek├╝ndigt, mit "Erlaubnis" des JobCenters, da Umzug genehmigt und Kosten├╝bernahme f├╝r neue Wohnung vorhanden. Mietvertrag unterschrieben, dann der Schock zwei Wochen sp├Ąter: Ein Einschreiben, das der Mietvertrag noch vor Einzug fristlos gek├╝ndigt wird, bzw. gar nicht erst zustande kommt.)

Soweit so gut, mach ich mich auf Wohnungssuche die, wie sich herausstellt mehr als schwierig ist.
Hartz4 und zus├Ątzlich Privatinsolvenz, nein da brauchen sie sich gar nicht erst bei uns zu bewerben, so der O-Ton (fast) aller Vermieter.

Ich bin alleinerziehend, habe zwei Kinder 12+15 und gerade wahnsinnige Angst in 8 Wochen mit Sack und Pack auf der Stra├če zu stehen.
Lediglich zwei Vermieter lassen mit sich reden und haben Verst├Ąndnis. Mietschulden gibt es im ├╝brigen nicht, da schon immer direkt an den Vermieter gezahlt wird.

Problem: beide Wohnungen sind von der Gr├Â├če okay, nur die Miete ist einmal 40 Euro und einmal 50 Euro zu hoch.
Auf Raten meiner Einzelfallhilfe (habe ich wegen gesundheitlicher Einschr├Ąnkungen: Depressionen und Angstzust├Ąnde, um meinen Alltag zu bew├Ąltigen), sollte ich trotzdem mit den Wohnungsangeboten zum JC, da bei drohender Wohnungslosigkeit ein 10 %- Zuschlag gew├Ąhrt wird.
Sie selbst kennt zwei F├Ąlle, allerdings aus einem anderen JC in Berlin wo das so gehandhabt wurde und auch rechtlich so verankert ist.
Nachdem ich nun heute da war und nat├╝rlich prompt beide Wohnungen abgelehnt wurden, weil zu teuer, wurde mir von der Sachbearbeiterin gasagt das die 10 % mehr Miete erst so 1 bis 2 Wochen vor Obdachlosigkeit gew├Ąhrt werden.

Im Fall einer anderen Klientin meiner Einzelfallhilfe wurde das aber schon 3 Monate vor Obdachlosigkeit anerkannt.

Gibt es Vorschriften ab wann die 10 %- Regelung greift, oder ist das Ermessenssache von JobCenter zu JobCenter?

Ich kann doch nicht noch 6 Wochen zittern und dann sind eventuell beide Wohnungen schon weg und ich find dann keine mehr, das macht mein Gesundheitszustand nicht mit, ich bin jetzt schon am Ende und kurz davor mich einweisen zu lassen. Einzig und allein die Tatsache das meine Kinder ein Dach ├╝ber dem Kopf brauchen, h├Ąlt mich zur Zeit noch am laufen.

Ich bin ├╝ber jeden Hinweis dankbar und werde Fragen nat├╝rlich gerne beantworten.
 
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Hallo, erstmal in die Runde.

Ich hoffe hier vielleicht die ein oder andere aufschlussreiche Antwort zu finden, denn im Moment bin ich mit meinen Nerven ziemlich am Ende.

Es geht um die Kosten der Unterkunft bei drohender Obdachlosigkeit.

Ich muss bis zum 30.9.2011 aus meiner Wohnung sein (selbst gek├╝ndigt, mit "Erlaubnis" des JobCenters, da Umzug genehmigt und Kosten├╝bernahme f├╝r neue Wohnung vorhanden. Mietvertrag unterschrieben, dann der Schock zwei Wochen sp├Ąter: Ein Einschreiben, das der Mietvertrag noch vor Einzug fristlos gek├╝ndigt wird, bzw. gar nicht erst zustande kommt.)

Soweit so gut, mach ich mich auf Wohnungssuche die, wie sich herausstellt mehr als schwierig ist.
Hartz4 und zus├Ątzlich Privatinsolvenz, nein da brauchen sie sich gar nicht erst bei uns zu bewerben, so der O-Ton (fast) aller Vermieter.

Ich bin alleinerziehend, habe zwei Kinder 12+15 und gerade wahnsinnige Angst in 8 Wochen mit Sack und Pack auf der Stra├če zu stehen.
Lediglich zwei Vermieter lassen mit sich reden und haben Verst├Ąndnis. Mietschulden gibt es im ├╝brigen nicht, da schon immer direkt an den Vermieter gezahlt wird.

Problem: beide Wohnungen sind von der Gr├Â├če okay, nur die Miete ist einmal 40 Euro und einmal 50 Euro zu hoch.
Auf Raten meiner Einzelfallhilfe (habe ich wegen gesundheitlicher Einschr├Ąnkungen: Depressionen und Angstzust├Ąnde, um meinen Alltag zu bew├Ąltigen), sollte ich trotzdem mit den Wohnungsangeboten zum JC, da bei drohender Wohnungslosigkeit ein 10 %- Zuschlag gew├Ąhrt wird.
Sie selbst kennt zwei F├Ąlle, allerdings aus einem anderen JC in Berlin wo das so gehandhabt wurde und auch rechtlich so verankert ist.
Nachdem ich nun heute da war und nat├╝rlich prompt beide Wohnungen abgelehnt wurden, weil zu teuer, wurde mir von der Sachbearbeiterin gasagt das die 10 % mehr Miete erst so 1 bis 2 Wochen vor Obdachlosigkeit gew├Ąhrt werden.

Im Fall einer anderen Klientin meiner Einzelfallhilfe wurde das aber schon 3 Monate vor Obdachlosigkeit anerkannt.

Gibt es Vorschriften ab wann die 10 %- Regelung greift, oder ist das Ermessenssache von JobCenter zu JobCenter?

Ich kann doch nicht noch 6 Wochen zittern und dann sind eventuell beide Wohnungen schon weg und ich find dann keine mehr, das macht mein Gesundheitszustand nicht mit, ich bin jetzt schon am Ende und kurz davor mich einweisen zu lassen. Einzig und allein die Tatsache das meine Kinder ein Dach ├╝ber dem Kopf brauchen, h├Ąlt mich zur Zeit noch am laufen.

Ich bin ├╝ber jeden Hinweis dankbar und werde Fragen nat├╝rlich gerne beantworten.
Wende Dich bitte an die Soziale Wohnhilfe Deines Wohnbezirks (ist normaler Weise beim SozAmt), soweit ich noch weiss, gibt es in Berlin ein sogenanntes gesch├╝tztes Marktsegment.
Alternativ: Besondere soziale Wohnhilfe (z.B. beim IB) oder Beratungsstelle Levetzowstra├če.
 

Fairina

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Wenn der Mietvertrag unterschrieben ist von beiden Parteien, hat sich der neue Vermieter daran zu halten. Guck mal in Mieterforen nach oder beim Mieterverein.
 

mone77

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Vielen Dank f├╝r euren Beitrag.

@Justician: Durch meine Einzelfallhilfe wei├č ich das es ein gesch├╝tztes Marktsegment gibt. Leider wei├č ich dadurch auch das es mitunter ├╝ble Wohnungen sind, die nicht unbedingt in unserem Umfeld liegen.
Durch die Schule der Kinder und aufgrund meiner Krankheit ist es aber unumg├Ąnglich im Bezirk zu bleiben. Wir k├Ânnen nicht von Spandau nach Marzahn ziehen, da liegen Welten dazwischen, sowie mal eben 1,5 bis 2 Stunden Fahrzeit mit den ├ľffentlichen.
Das kann ich nicht leisten.

@Fairina: Da es sich bei dem urspr├╝nglichen Vermieter um meine Mutter handelt, m├Âchte ich den rechtlichen Weg au├čen vor lassen. Auch wenn es absolut nicht okay ist. Weder von der rechtlichen noch von der famili├Ąren Seite.
Sie ist Hausbesitzerin, die Einliegerwohnung wird frei, ist auch schon alles vom JC abgesegnet gewesen, da separate Eing├Ąnge und Z├Ąhler vorhanden.
Sie hat mich, ob absichtlich oder nicht, ins offene Messer laufen lassen.
Ich wei├č nicht warum und jede Kommunikation, auch mit Dritten scheitert.

Aber wenn es doch diese 10% Regelung gibt, warum muss man denn erst das gesch├╝tzte Marktsegment, ├ťbergangswohnheim oder was auch immer in Anspruch nehmen?
Es muss doch festgelegt sein ab welchem der Zeitpunkt der drohenden Wohnungslosigkeit die Sachbearbeiter darauf eingehen m├╝ssen!
Ich werde definitiv nicht in irgendein Loch ziehen, nur weil immer alle gegen mich sind!!!
Dieses letzte St├╝ck an Selbstentscheidung ist das einzige was mir noch bleibt.
F├╝r die Kinder wird sich bestimmt irgendwas Sch├Ânes finden lassen, aber lieber hau ich hier ab. Ich kann einfach nicht mehr!
Ich brauche dringend einen R├╝ckzugsort an dem ich mich sicher f├╝hle!

Tut mir leid, aber ich kann nachts nicht mehr schlafen, habe stundenlange Heulkr├Ąmpfe und f├╝hle mich gerade be........ !

Wenn noch jemand eine Idee zu den 10% Prozent hat, w├Ąre ich sehr dankbar.
 
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gast_

Gast
Wenn es dir so schlecht geht: Geh zum Arzt, und la├č dir eine Bescheinigung geben, die die vielleicht hilft, auch eine h├Âhere Miete anerkannt zu bekommen...

Ich w├╝rd erstmal mit Beistand hingehen und versuchen die Zustimmung zu bekommen. Notfalls auf schriftlicher, begr├╝ndeter Ablehnung bestehen.
 

Fairina

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Gerade weil es deine Mutter ist, sollte jemand ihr mal sagen was Sache ist. Wenn sie den Mietvertrag unterschrieben hat, dann ist der g├╝ltig. Da kann sie jetzt nicht mehr k├╝ndigen. Ich w├╝rde sie mal auf die rechtlichen Konsequenzen wie Schadensersatz hinweisen.

Echt ├╝bel sowas, egal was vorgefallen ist. Ich w├╝rde die Dame nicht mehr als meine Mutter bezeichnen und sie wie jeden Fremden auch behandeln. Das kann dann sehr teuer f├╝r sie werden.
 

mone77

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@Kiwi: Ich denke nicht das, egal was auch immer der Arzt schreibt, (und mir geht es echt nicht gut) das irgendwen im JC juckt. Das war bisher so und wird sich vermutlich auch in Zukunft nicht ├Ąndern.
Da ist das JC in meinem Bezirk echt sehr auf ihre Vorschriften fixiert und es wird keinen Zentimeter davon abgewichen, h├Âchstens zum Nachteil f├╝r die Bittsteller.
In anderen Bezirken gings ja auch, warum hier nicht?
Es war bei meinem Besuch am Dienstag ein Beistand mit dabei und hat die SB auch noch mal auf meine Verfassung und die 10 % Regelung, sowie die nicht einfache Wohnungssuche aufgrund der Privatinsolvenz hingewiesen, nichts zu machen. Teamleiter hat gesagt zu teuer, dann ist das eben so.
Komisch, nur das es in Mitte anders zu gehen scheint. Ist doch schlie├člich die gleiche Stadt.

@Fairina: Es ist nichts vorgefallen, alle sind aus den Wolken gefallen als sie davon erfuhren. Ich wei├č bis jetzt nicht was ihr Problem ist.
Aber soll ich deshalb gegen meine eigene Mutter klagen???
Es ist so eine fiese Gemeinheit seine eigene Tochter wissentlich in die Obdachlosigkeit zu schicken. Aber ich glaube sie wei├č einfach nicht, was sie getan hat. Wenn ich mit ihr telefoniere oder sie sehe, hei├čt es nur: Ach, spinn nicht rum, du landest nicht auf der Stra├če, du wirst schon ne Wohnung finden!
Sie begreift einfach nicht in welche Mi├člage sie mich gerade gebracht hat und ich werde auch nicht wirklich mehr viel mit ihr in Kontakt bleiben. Aber trotzdem ist sie meine Mutter und die Oma meiner Kinder. Ich bringe es nicht fertig, ihr einen Anwalt auf den Hals zu hetzen, oder ihr rechtliche Konsequenzen anzudrohen.


Da es hier auch niemanden gibt der sich damit auskennt, werde ich morgen, einfach mal zur Caritas-Beratungsstelle fahren und mich dann noch bei einem der vielen Hartz4- Anw├Ąlte beraten lassen. Irgendeine Vorschrift wird es schon geben, ich muss nur wissen wie die aussieht.
Noch habe ich nicht aufgegeben, zum Arzt muss ich aber sowieso, Schaden kann so ein Schreiben von ihm sicherlich auch nicht.
Versuch macht klug. Danke
 

lpadoc

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@Fairina: Es ist nichts vorgefallen, alle sind aus den Wolken gefallen als sie davon erfuhren. Ich wei├č bis jetzt nicht was ihr Problem ist. Aber soll ich deshalb gegen meine eigene Mutter klagen? Es ist so eine fiese Gemeinheit seine eigene Tochter wissentlich in die Obdachlosigkeit zu schicken. (..) hei├čt es nur: Ach, spinn nicht rum, du landest nicht auf der Stra├če, du wirst schon ne Wohnung finden !
Wie lautet der Inhalt und insbesondere mit welcher Begr├╝ndung wurde gek├╝ndigt ?

Gibt es eine Person, die sowohl von der Mutter als aber von Dir akzeptiert wird. In diesem Fall w├╝rde ich schon anraten, das ein ernsthaftes und aufkl├Ąrendes Gespr├Ąch gef├╝hrt werden sollte. Dies auch, um die rechtliche Situation darzustellen, die mit der fristlosen K├╝ndigung angerichtet wurde.

Eines aber, solltest Du zumindest tun; die fristlose K├╝ndigung umgehend schriftlich zur├╝ckweisen oder zur├╝ckweisen lassen.
 

mone77

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@Ipadoc: Alle Vermittlungsversuche zwischen mir und meiner Mutter, auch im Beisein Dritter sind am Abblocken meiner Mutter gescheitert.
Und ehrlich gesagt m├Âchte ich nicht darauf bestehen jetzt dort einzuziehen, denn das war der letzte Vertrauensmi├čbrauch und ich m├Âchte keinen Kontakt mehr mit meiner Mutter, geschweige denn in eine Abh├Ąngigkeit geraten, wenn ich auf einen Einzug in die Wohnung bestehe. Davon abgesehen, h├Ątte sie dann auch jederzeit die M├Âglichkeit mit irgendwelchen Anschuldigungen, das Mietverh├Ąltnis zu k├╝ndigen und ich w├╝rde wieder ohne Wohnung dastehen.
Dann ziehe ich lieber jetzt einmal durch und habe danach Ruhe, anstatt st├Ąndig Angst haben zu m├╝ssen, das jeden Moment die K├╝ndigung kommen kann.
Zum Inhalt der K├╝ndigung: Es steht lediglich ein Satz darin, so in etwa: Hiermit k├╝ndige ich das Mietverh├Ąltnis zum 1.10.2011.
Keine Begr├╝ndung oder sonst irgendwas.
 

mone77

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In den Ausf├╝hrungsvorschriften f├╝r die Neuanmietung von Wohnraum steht, das bei von Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen in der Regel eine ├ťberschreitung der Richtwerte um bis zu 10 % zul├Ąssig ist. Von einem Zeitpunkt ist dort nicht die Rede, also ist es doch egal ob ich in zwei Monaten oder in zwei Wochen aus meiner Wohnung raus sein muss?
So: Ich bin von Wohnungslosigkeit bedroht. Habe eine Wohnung gefunden, die etwas weniger als 10 % teurer ist und k├Ânnte sofort den Mietvertrag unterschreiben.
Denkt ihr, ich h├Ątte mit anwaltlicher Hilfe Chancen?
So wie ich das verstehe, stehen mir die 10 % zu, zumal es in Mitte ja auch so gehandhabt wurde, bei einer anderen Person. Wie gesagt schon 3 Monate vor Wohnungslosigkeit!
 

lpadoc

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In den Ausf├╝hrungsvorschriften f├╝r die Neuanmietung von Wohnraum steht (...)
Ich sehe das so, das die 10 % ├ťberschreitung - gerade aus den in 3.2.2 genannten Gr├╝nden - heranzuziehen sind. Es hei├čt: (...) eine Unterbringung in kostenintensiveren gewerblichen oder kommunalen Einrichtungen beendet oder verhindert werden kann.

Falls eine Wohnung gefunden wird, f├╝hrt dies bei Nichtgew├Ąhrung der 10 % aber nicht in die Wohnungslosigkeit, da angenommen wird, das der ├ťberhang aus dem Regelsatz beglichen werden kann. So k├Ânnte seitens des JC argumentiert werden.

Die angebotene Wohnung m├╝sstest Du auschlagen, so w├╝rde ich argumentieren und dann w├╝rde Wohnungslosigkeit eintreten, da Anderweitig keine Wohnung in Aussicht. Dies mit den Folgen, welche unter Anwendung des 3.2.2 (10 %) verhindert werden kann.

Ich w├╝rde schriftliches abverlangen und die 10 % ggf. einklagen.
 

mone77

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Ich w├Ąre sofort bereit dazu die 40 Euro zuviel aus meinem Regelsatz zu begleichen, wenn ich nur endlich nicht mehr diese Angst haben muss.
Kann ich das dem JC vorschlagen?
 

mone77

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Okay, danke.
F├Ąllt mir zwar gerade alles andere als leicht, aber ich versuchs.

Ebenso eine gute Nacht.
 
G

gast_

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Ich w├Ąre sofort bereit dazu die 40 Euro zuviel aus meinem Regelsatz zu begleichen, wenn ich nur endlich nicht mehr diese Angst haben muss.
Kann ich das dem JC vorschlagen?
Ja, brauchst du aber nicht.

Stell den Antrag auf Zustimmung f├╝r beide Wohnungen schriftlich mit Fristsetzung + Attest, (f├╝r den Fall da├č du nicht sofort die Zustimmung erh├Ąltst) - und verlange einen schriftlichen, begr├╝ndeten und rechtsmittelf├Ąhigen Bescheid, wenn sie ablehnen.

Wenn du bereit bist den Mehrbetrag selbst zu zahlen, miete die Wohnung einfach. Mit dem Ablehnungsbescheid gehst zu einem Fachanwalt f├╝r Sozialrecht und bittest ihn, eine Klage einzureichen.

Entweder er kann dir dann das selbst bezahlte Geld wiederholen oder nicht.

Du m├╝├čtest dann aber auch die selbst bezahlten Umzugskosten einklagen lassen...

was ist mit Mietkaution? Brauchst du die?
Auf Raten meiner Einzelfallhilfe (habe ich wegen gesundheitlicher Einschr├Ąnkungen: Depressionen und Angstzust├Ąnde, um meinen Alltag zu bew├Ąltigen), sollte ich trotzdem mit den Wohnungsangeboten zum JC,
Du kannst den Antrag doch auch jemandem mitgeben, der ihn gegen Empfangsbest├Ątigung auf einer Kopie f├╝r dich abgibt...

oder ist das Ermessenssache von JobCenter zu JobCenter?
Ich denke, ja

Ich kann doch nicht noch 6 Wochen zittern und dann sind eventuell beide Wohnungen schon weg und ich find dann keine mehr, das macht mein Gesundheitszustand nicht mit, ich bin jetzt schon am Ende und kurz davor mich einweisen zu lassen. Einzig und allein die Tatsache das meine Kinder ein Dach ├╝ber dem Kopf brauchen, h├Ąlt mich zur Zeit noch am laufen.
Deshalb mein Rat...
 
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