Kautionsdarlehen - Restforderung

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zotti

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Hallo liebe Community,

ich hoffe ich habe hierfür die richtige Rubrik erwischt.

Meine Mitbewohnerin hat heute ein Brief von der Bundesagentur für Arbeit bekommen, beziehungsweise von deren hauseigener Inkassostelle.

Mahnung


Sehr geehrte Frau X,

die am 02.04.2012 fällige Forderung ist bisher nicht vollständig eingegangen.

Der offene Betrag beläuft sich auf 231,40 Euro.

Dadurch sind Mahngebühren gemäß § 19 (2) Verwaltungsvollstreckungsgesetz in Höhe von 1,45 Euro
entstanden.

[...]
Wir sind zusammen am 16.02.2012 zusammen hier eingezogen und haben noch vorher alles alles mit dem Jobcenter dafür besprochen, so dass wir am 07.02.2012 ein Darlehen für die Mietkaution bewilligt bekommen haben.

In dem Begleitschreiben zur Bewilligung stand dann das monatlich 10% unseres Regelbedarfs einbehalten wird, bis das Darlehen getilgt ist.
Von einer Frist war niemals eine Rede, die einzige Möglichkeit bei der die Arge den Rest des Darlehens auf einmal ausbezahlt haben möchte ist, wenn wir aus dem Bezug fallen würden.

Das unser Darlehen bis zum 02.04.2012 (Exakt ein Jahr bevor das Schreiben das wir heute bekommen haben aufgesetzt wurde) zurückgezahlt werden sollte, hören wir heute zum ersten Mal.

Meine Mitbewohnerin hat den Verdacht, dass das ganze irgendeine hinterhältige Sache vom Jobcenter ist, weil sie gegen dieses vor Kurzem Klage eingereicht hat nachdem sie zu Unrecht Sanktioniert wurde.

Die Arge fordert das Geld innerhalb einer Woche und droht mit einer Zwangseinziehung falls es nicht überwiesen wird.

Wie können wir nun also am besten dagegen vorgehen?


Grüße

Zotti
 

optimistin

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Ab den Zeitpunkt der Klage ist eine aufschiebende Wirkung erreicht
wurden. Schaut mal in Eure Bescheide, seit wann nichts abgezogen
wurden ist.
Dasselbe haben wir jetzt auch durch. Sind aufs JC und haben das
geklärt, die Sb sagte, das nach 1 Jahr automatisch die Forderung
weitergeleitet wird. Sie hat das ganze gestoppt mit den Hinweis an
meine Bekannte, das nächstes Jahr wieder ein Schreiben kommen
wird, und sie dann entscheiden kann ob sie in Raten zahlt oder das
wieder stoppen will.
Ging ganz unproblematisch.
 

zotti

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Die Klage bezieht sich ja, wie ich schrieb, auf die Sanktionierung.
Die brachte nebenbei keine aufschiebende Wirkung, das Geld für diesen Monat ist auch gekürzt.

Und gestoppt wurde ja auch nichts und soll auch nicht werden.
Es ging darum, das wir ein Darlehen bekommen haben, das monatlich mit 10% unseres Regelbedarfs bezahlt wurde.
Mehr als ein Jahr hat die Ratenzahlung so jetzt geklappt und plötzlich will die Arge den Rest auf einmal zurück.

Wir werden uns auf jeden Fall am Montag bei der Inkassostelle melden. Heute ging es nicht mehr, die haben schon um 13 Uhr zu gemacht.

Edit: Achso, ich hatte dich glaube ich missverstanden.
Dann lassen wir uns am Montag gleich noch einen Termin für die Sachbearbeiterin geben und hoffen mal das es bei uns ähnlich unkompliziert abläuft.


liebe Grüße

Zotti
 

jette

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Nach 1 Jahr werden manchmal die Mahnsperren automatisch aufgehoben. Daher einfach mit der SB im JC klären, ob die Mahnsperre noch drin ist und wenn nicht, das diese wieder gesetzt wird. Das ist eine Sache von ca. 2 Minuten für den SB.
 

zotti

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Sooo, ich hatte Freitag erst den Termin bekommen.
Nachdem meine SB Anfangs ziemlich Ratlos war weil alle Raten bisher problemlos gezahlt wurden und sie auch keinen Eintrag gefunden hatte das sie nicht mehr gezahlt werden sollen, kam am Schluss heraus das es wohl ein Problem mit dem Ende des Bewilligungszeitraumes und der Weiterbewilligung unseres ALG II war.

Durch das Ende des Bewilligungszeitreimes kam wohl die Info das die Raten nicht weitergezahlt werden.
Das es aber Weiterbewillgt wurde, scheint einfach an der richtigen Stelle vorbeigegangen zu sein.

Nachdem das geklärt war, hat ein weiterer Anruf bei der Inkassostelle gereicht um die Mahnung zu stornieren und allees wie gewohnt weiterlaufen zu lassen.

Vielen Dank nochmal für eure Hilfe :icon_smile:

Grüße

Zotti
 
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