Kaum erfolgreiche "Vermittlung" über BA und Jobcenter

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
D

Don Vittorio

Gast
Nur knapp 40 %,in der IT-Branche nur 19 % ,der freien Stellen werden der AfA gemeldet.

Die guten Jobs laufen über andere Wege.
 

Dagegen72

StarVIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
11 Oktober 2010
Beiträge
6.469
Bewertungen
1.024
denke auch, dass die guten Jobs andere Wege nehmen.

Und viele AGs wollen auch keine "vom Arbeitsamt" - die, die trotzdem über Jobbörse suchen .... :icon_stop:

wie kann man nur Putztkräfte für 3 Stunden pro Woche / Wochentag und Zeiten nach Absprache des AG über Jobbörse suchen??? Dann geht es in einem VV ohne RFB um eine Wohnung putzen - gehts noch??

Sowas inseriert man im Lokalteil der Zeitung oder anner Pinwand im Rathaus oder im Schaufenster. Was für Leute suchen / wollen solche Arbeitgeber????
 

XxMikexX

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Februar 2012
Beiträge
2.860
Bewertungen
10
denke auch, dass die guten Jobs andere Wege nehmen.
Natürlich.

An letzter Stelle sind die "Angebote" der Jobbörse. Hier gibt es das Übelste von Üblen zu bestaunen.

Ohne Rot zu werden, preisen sog. Arbeitsvermittler diesen Auswurf.


Wers nicht glaubt, diese "Angebote" kann jeder unter JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit - Deutschlands größtes Online-Jobportal einsehen.

Wie ich gerade sehe, ist die Zahl der offenen Stellen nahezu explodiert, fast 918.000.:eek:


Viel Spaß beim Suchen.:biggrin:
 

Dagegen72

StarVIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
11 Oktober 2010
Beiträge
6.469
Bewertungen
1.024
allein mal die Stellen rausgenommen, die noch Dezember letzten Jahres oder Januar diesen Jahres drinstehen (wir haben jetzt Mai) :icon_hihi:
 
P

Pichilemu

Gast
Und immernoch wird in der Schule eingetrichert, dass die AfA das Monopol in der Jobvermittlung besitzt und die einzige Jobbörse Deutschlands betreiben.
 

Dagegen72

StarVIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
11 Oktober 2010
Beiträge
6.469
Bewertungen
1.024
ja :icon_frown: Gut, dass es Internet gibt - die Internet-NutzerInnen haben wenigstens noch andere Möglichkeiten zu suchen und zu sich informieren - hm - ändert sich vielleicht auch in der Zukunft vielleicht das mit Monopol AfA und so

mich nervt jedes Mal der Ratschlag: geh doch mal aufs Arbeitsamt - würg :icon_hihi:
 

XxMikexX

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Februar 2012
Beiträge
2.860
Bewertungen
10
Und immernoch wird in der Schule eingetrichert, dass die AfA das Monopol in der Jobvermittlung besitzt und die einzige Jobbörse Deutschlands betreiben.
Das gabs schon früher.

Der Unterschied: Damals war es eine unfähige Behörde!


Heute: Eine unfähige Firma!
 

Dagegen72

StarVIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
11 Oktober 2010
Beiträge
6.469
Bewertungen
1.024
Und Unterschied war auch: heute läuft alles über e (electronic) und Internet, damals über Papier.

Erinnert ihr euch noch an diese dicken aber handlichen Wälzer, wo x Berufe aufgelistet waren zwecks Ausbildungssuche?
 
P

Pichilemu

Gast
Gibt es die nicht immer noch im BiZ?

Ich weiß noch, wie bei uns in der Schule in der 8. Klasse oder so ein Berufsfindungstest gemacht wurde. Das war auch ziemlich sinnfrei.
 

Dagegen72

StarVIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
11 Oktober 2010
Beiträge
6.469
Bewertungen
1.024
ob es die noch gibt, weiß ich gar nicht.

Im Biz gab es früher noch diese Ordner-Wände, mittels derer man sich über die einzelnen Berufe informieren konnte. Gibt es die noch??

Ich erinnere mich auch, wie man mit Ankreuz-Tests den richtigen Beruf für einen herausfinden sollte.
 
E

ExitUser0090

Gast
Wie ich gerade sehe, ist die Zahl der offenen Stellen nahezu explodiert, fast 918.000.

Logisch, das Teil wird offensichtlich so gut wie gar nicht gepflegt. Da kann man noch Stellenangebote von 2011 und sö finden. Ob es die Stellen tatsächlich gibt ist vollkommen egal. Oder Dupletten oder mehr von den Leihratten. Hauptsache die Zahl ist schön hoch.


DDer Unterschied: Damals war es eine unfähige Behörde!

Heute: Eine unfähige Firma!

Ist ja immer noch der gleiche Laden. Nur sind sie dem kollektiven Wahn verfallen, tatsächlich eine "Firma" zu sein.
 
P

Pichilemu

Gast
Damals in der alten Heimat musste ich immer durch das BiZ gehen, um beim Arbeitsamt am Schalter zu landen. Am Hintereingang befand sich nämlich ein Fahrradparkplatz, den ich gerne mal mit meinem Roller "zweckentfremdet" habe - das hat nie jemanden gestört, ich hab dort noch nie jemanden parken gesehen.

Jedes Mal als ich da rein kam gab es aktenweise Ordner, Schalter mit netten Damen und die tollen AfA-Rechner die natürlich auf die Nutzung der AfA-Webseite und der Jobbörse beschränkt waren, sodass man damit nichts sinnvolles anstellen konnte. Die haben in all den Jahren, in denen ich den Laden kenne, nicht ein einziges Mal etwas verändert.
 

kosakenzipfel

Elo-User*in
Mitglied seit
2 April 2015
Beiträge
482
Bewertungen
610
denke auch, dass die guten Jobs andere Wege nehmen.

Und viele AGs wollen auch keine "vom Arbeitsamt" - die, die trotzdem über Jobbörse suchen .... :icon_stop:

Gibst du mir (Neu ELO) denn einen Tipp, welche Internet Jobbörse erfolgversprechender ist, als die der AfA?
 
G

Gelöschtes Mitglied

Gast
MeineStadt kann man mittlerweile vergessen. Nur Müll drin.
 

Dagegen72

StarVIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
11 Oktober 2010
Beiträge
6.469
Bewertungen
1.024
@Kosakenzipfel: grundsätzlich würde ich mal auf jede xbeliebig andere online-Jobbörse tippen als die des Arbeitsamtes.

Ich persönlich finde bewerben über das Internet insgesamt schwierig. Man hat nur ein paar Worte und Zahlen, man kennt weder Firma, noch die Leute, noch die vor-Ort-Verhältnisse ...

hast du es schon mit networking probiert? Also, dass du Leute ansprichst und fragst, wer wo wen suchen könnte? Und dich in deinem Ziel-Wunsch-Job dich ein wenig umhörst?

Internet-Jobsuche finde ich sehr unpersönlich.

Oder lieber ans Telefon erst mal hängen und vorab reinhören, wie das da so tönt. Vielleicht versuchen, gleich mit dem Personaler in das Gespräch zu kommen.



Hatten meinstadt.de nicht mal Zoff mit dem Arbeitsamt?? Da war mal irgendwas, ansonsten keine Ahnung.
 

Albertt

Elo-User*in
Mitglied seit
28 September 2013
Beiträge
1.887
Bewertungen
350
Arbeitsagentur und Jobcenter kaum erfolgreiche Jobvermittlungen

74 % (immer diese Prozentangaben :rolleyes: ) würden eigenständig wieder Arbeit finden

:icon_party:

aber hauptsache die Leute werden schikaniert, erpresst und unterliegen Zwangserpressungen ...:rolleyes:



Zwei Themen, in denen zwischen den Zeilen zugegeben wird, dass weder die Agentur für Arbeit, noch die Jobcenter erfolgreiche Vermittlungen zu verbuchen haben.


Langzeitarbeitslose in Deutschland: Der Weg zum Job führt über eigene Netzwerke
 
E

ExitUser

Gast
Arbeitsagentur und Jobcenter kaum erfolgreiche Jobvermittlungen

74 % (immer diese Prozentangaben ) würden eigenständig wieder Arbeit finden

Die 74% Selbstvermittlungsquote bezieht sich allerdings auf den Rechtskreis SGB III, also ALG I. Aus dem verlinkten Artikel geht hervor, dass die Selbst-Vermittlungsquote in den Jobcentern schlechter ist. Hier liegt sie „nur“ bei 58% liegt. Das heißt, 42% der ALG II Leistungsbezieher werden statistisch gesehen (angeblich) mittels einer wie auch immer gearteten Unterstützung seitens des JCs in einen Job vermittelt bzw. es wird ihnen der Jobeinstieg erleichtert (etwa durch Fahrtkostenübernahme in den ersten Monaten, EGZ an AG etc.). Im verlinkten Text heißt es dazu:
In den übrigen 42 Prozent waren die Jobcenter nachweislich tätig. So fanden in 19 Prozent der Fälle Jobsuchende nach einer Weiterbildung oder Maßnahme (z.B. Ein-Euro-Job) eine neue Tätigkeit. bei 14 Prozent der Jobcenter Arbeitsvermittlungsbemühungen war das vorgeschlagene Jobangebot des Fallmanagers ein Erfolg (jedoch gibt es keine statistischen Daten, ob es sich um Leiharbeitsfirmen handelte) und in neun Prozent der Fälle wurde die Beschäftigung beim Arbeitgeber bezuschusst.
Faktisch ist es allerdings so, dass man schlichtweg nicht genau wissen kann, wie hoch die Quote nun wirklich ist, denn es gibt einen Haufen Tricks, mittels derer die Selbstvermittlungsquote geringgerechnet wird, was aus Sicher der BA natürlich probat ist, um sich selbst zu legitimieren.

Hier nur mal ein Beispiel-Fall, wie das funktioniert:
Herr Müller ist langzeitarbeitslos und bezieht ALG II. Er sucht sich selbst einen Job bei Firma Schmidt und informiert - seiner Mitwirkungspflicht nachkommend - ordnungsgemäß das JC, dass er am 01.07.2015 bei Firma Schmidt als Bürokaufmann anfangen wird.

Was nun passieren kann, ist folgendes: Der JC-pAp bittet den Arbeitsgeberservice (oder andersherum), eine Stellenanzeige für Firma Schmidt zu erstellen, damit Herrn Müller, der sich dort ja bereits eigeninitiativ beworben hat, ein Vermittlungsvorschlag für genau diese Stelle erstellt werden kann. Denn wenn ein VV vorliegt, kann Herr Müller als vom Jobcenter vermittelt verbucht werden, auch wenn das JC rein gar nichts für ihn getan hat.

Nun könnte es passieren, dass es Herrn Müller spanisch vorkommt, wenn er einen VV für die Stelle bei Firma Schmidt erhält, die anzutreten er dem JC selbst doch schon mitgeteilt hat. Daher erhält Herr Müller diesen VV auch nie. Er existiert zwar im System, wird Herrn Müller aber nicht zugeschickt, sondern lokal ausgedruckt und vernichtet.
Sowas dürfte es nicht geben, war aber zu meiner JC-Zeit vor einigen Jahren ziemlich verbreitet. Ob das immer noch so läuft, weiß ich natürlich nicht. Was ich allerdings mit Sicherheit weiß, ist folgendes: Da ich selbst mal Arbeitsvermittler war, kann ich selbstkritisch sagen, dass es im Prinzip kaum einen sinnloseren Job als den des Arbeitsvermittlers gibt (vielleicht allenfalls noch den des Coaches).

Die Kohle habe ich natürlich trotzdem gerne genommen :)biggrin::icon_evil:), aber im Prinzip bin ich wirklich überzeugt, dass kaum ein Erwerbsloser einen Arbeitsvermittler braucht. Zumindest nicht dafür, um in Arbeit vermittelt zu werden. Die Gründe dafür, warum ich Arbeitsvermittlung für eine ziemlich sinnlose Dienstleistung halte, sind die folgenden:
1) Diejenigen Menschen, die gezwungenermaßen irgendwo einen Job antreten, arbeiten oftmals so schlecht und/oder demotiviert bzw. „feiern“ krank, dass sie gleich wieder rausfliegen

2) Die wirklich kranken und als zu alt geltenden Menschen bekommt man in der Regel so oder so nicht in Arbeit. Da hilft auch kein Eingliederungszuschuss (= kein AV nötig).

3) Die Menschen, die mindestens über eine durchschnittliche Intelligenz verfügen, sind selbst imstande, Stellenanzeigen zu sichten und Bewerbungen zu verfassen (= kein AV nötig).

4) Diejenigen, die mangels Intellekt dazu nicht imstande sind bzw. kaum lesen können, sind praktisch chancenlos am Arbeitsmarkt. Da helfen auch Coaching-Maßnahmen nix (= kein AV nötig).

5) Die Leute mit Eintragungen im Führungszeugnis wirken am Arbeitsmarkt oft wie Gift. Die kommen in der Regel kaum wo unter, ob mit oder ohne JC (= kein AV nötig)

6) Die qualifizierten, meist jungen Leute frisch aus Studium/Lehre vermitteln sich oft schon binnen der ersten Wochen selbst (= kein AV nötig)
Im Grund benötigt man die AVs - systemisch gesehen - nicht so sehr zwecks Arbeitsvermittlung, sondern zwecks Aufbau und Aufrechterhaltung einer Drohkulisse.

Hartz IV funktioniert ja gerade deshalb so gut, weil es Angst erzeugt. Ohne Sanktionen funktionierte das ganze System nicht mehr, da den Erwerbslosen (also potentiellen Arbeitnehmern) damit Verhandlungsmacht zukäme. Sie dürften Jobs ohne Angst vor Sanktionen ablehnen, was den Niedriglohnsektor, der durch Hartz IV geschaffen werden sollte, austrocknen würde.

Das weiß auch praktisch jeder Mitarbeiter im Jobcenter, nur darf es offiziell nicht so gesagt werden. In der Arbeitsmarktforschung ist es ziemlicher usus, dass das Ziel des Jobcenters nicht die Vermittlung in Arbeit ist!

Das war auch nie das Ziel, es ist nur das nach außen dargestellte Ziel. Von daher kann (und muss) Herr Alt, als oberster Repräsentant der BA, sich eben auch hinstellen und verkünden, dass er sich wünsche, seine Behörde würde sich entwickeln zum "Synonym für sozialstaatlich gut organisierte Nächstenliebe" :)icon_eek::eek:), wie er das in bestem, beschwichtigen Worthülsen-Sprech hier getan hat.

Das Ziel ist aber nicht die Nächstenliebe, sondern - neben der Lebenssicherung auf niedrigstem Niveau, die auch als Sicherheitspolitik zu verstehen ist - die Um-Erziehung der Menschen. Die sollen nicht nur verinnerlichen, dass sie sich bedingungslos selbst zu verkaufen und zu vermarkten haben, sie sollen das sogar auch noch wollen! Kaum jemand hat das treffender auf den Punkt gebracht als Stefan Lessenich (2009), der hier schreibt:
„In immer weiteren Lebensbereichen wird zur aktivgesellschaftlichen Umschulung der Sozialstaatsklientel geschritten, auf dass sie ihr Humankapital zum größten Nutzen der großen Zahl einsetze. So ist maßgeblich auch durch aktivierungsstaatliche Intervention ein ˈHumankapitalismusˈ im Entstehen begriffen, der - durch mal mehr, mal weniger zwanglosen Zwang - die Subjekte in den Bann der neu verstandenen sozialen Idee zieht.“
Auch bei Olaf Behrend (2008) lesen wir dem nicht unähnlich hier:
„Soziale Kontrolle erfolgt in unserem Fall heutzutage nicht, wie es dem Klischee entspräche, primär autoritär. Sie erfolgt vielmehr kooperativ zugewandt oder auch pädagogisierend, dabei nicht selten subtil übergriffig, ggf. zynisch, manchmal latent verachtend und nur hier und da noch in Resten paternalistisch oder offen autoritär. Dies hängt von der Persönlichkeit der Arbeitsvermittler, von ihren subjektiven Dispositionen und den von ihnen geteilten gesellschaftlichen Deutungsmustern ab. Insofern ist die genaue Bestimmung der Art und Weise der sozialen Kontrolle abhängig von der Rekonstruktion sowohl der jeweiligen Zuwendung der Arbeitsvermittler als auch der Gesetzesvorgaben.“
Und bei Ames & Jäger (2006) können wir hier folgendes nachlesen:
„Je weniger existenzsichernde Arbeitsplätze der Arbeitsmarkt tatsächlich zu bieten hat, um so rigider und vehementer wird die Norm, dass man seine Arbeitskraft zu Markte tragen muss, verfochten. Die Bereitschaft, dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen, darf auch dann nicht nachlassen, wenn sie schon lange ins Leere lief. Die Unterwerfung der Erwerbslosen unter die Verfügungsgewalt der Arbeitsverwaltung soll offenbar bewirken, dass deren Bestreben, am Arbeitsmarkt teilzunehmen, nicht erodiert. Unter den gegebenen Bedingungen erscheint der mieseste Job noch besser als die Anhängigkeit vom 'Jobcenter'. Die Suche nach alternativen Lebensentwürfen und die Entwicklung des Anspruchs, auch ohne Eingliederung in den Arbeitsmarkt gut leben zu dürfen, soll - so scheint es - im Keim erstickt werden.“
Diese Beispiele ließen sich noch lange fortsetzten. Die Quintessenz ist: Es geht nicht um wirkliche Vermittlung, sondern um Angst-Erzeugung und Um-Erziehung. Von daher ist das Gerichtsurteil aus Gotha ein hoch bedeutsamer, positiver Fingerzeig, der hoffentlich den Anfang vom Ende der Sanktionen einleiten wird (wirklich glauben kann ich aber nicht leider wirklich dran).
 
Mitglied seit
23 Juni 2014
Beiträge
2.282
Bewertungen
888
Die Quintessenz ist: Es geht nicht um wirkliche Vermittlung, sondern um Angst-Erzeugung und Um-Erziehung

Mit anderen Worten: Das JC K A N N niemanden in einen Job vermitteln, sondern lediglich Druck aufbauen, dem mancher gewachsen ist und mancher nicht.

Diejenigen, die dem Druck gewachsen sind, müssen das JC nicht mehr fürchten.Es wird dann "sooooo klein mit Hut".

Der Rest, dem gnade Gott.
 

XxMikexX

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Februar 2012
Beiträge
2.860
Bewertungen
10
Der Beispiel-Fall aus #20 ist schon zuviel Arbeit gemacht.

Jeder der irgendwie aus dem System verschwindet, es sei denn er ist verstorben oder wurde arbeitsunfähig, wird automatisch als erfolgreich vermittelt verbucht.
 
E

ExitUser

Gast
Dank dieses von der Politik ermöglichten Konstrukts aus befristeten Arbeitsverträgen u. Probezeiten in ständiger Neuauflage (Übernahme in festes Verhältnis bleibt oft nur Versprechen) habe ich seit vielen Jahren immer wieder Kontakt mit der AfA.
Es gibt nicht eine einzige Stelle, die mir von deren Seite vermittelt wurde. Ausnahmslos alle, die ich hatte, habe ich selbst gefunden.
Die "Arbeitsvermittlung" der AfA halte ich für einen schlechten Witz. Diese Arbeitsplätze könnten eingespart werden.
 

XxMikexX

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Februar 2012
Beiträge
2.860
Bewertungen
10
Es gibt nicht eine einzige Stelle, die mir von deren Seite vermittelt wurde. Ausnahmslos alle, die ich hatte, habe ich selbst gefunden.
Die Erfahrung habe ich auch gemacht.

Es gibt keine Vermittlung oder was diese Bezeichnung verdient!


Dazu sind die JC-Schergen viel zu unqualifiziert und auch systembedingt nicht willens!


Die können nur Oberbegriffe behandeln, z.B Kaufmann oder Techniker.

Das es dabei so viele Spezialisierungen gibt, raffen die nicht!

Sobald ein Fachbegriff auftaucht müssen die passen!


Die können nur Handlanger in Leihbuden pressen, am liebsten U25!
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten