Kaufmannsjob - Teilzeit, Werkvertrag für Verwaltungsangestellte (3 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 2)

Status
Dieses Thema ist derzeit geschlossen.
Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Katzenstube

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
9 Februar 2017
Beiträge
815
Bewertungen
719
Hallo Ihr,
da habe ich doch gerade recht dumm aus der Wäsche geschaut.

Eine Pflegeeinrichtung sucht was "Teilzeit, Werkvertrag für Verwaltungsangestellte" 20 Stunden. Das bedeutet doch, dass ein Ableger dieses (recht bekannten :-( auch sehr negativ, weil streikende Mitarbeiter entlassen wurden) Hauses quasi den Kaufmann einstellt, diesen dann "vermietet/überlässt" und der eine Leistung vollbringen muss für die er dann als Leistung bezahlt wird.

Da, wo ich jetzt einen Stundenlohn für meinen Bürojob erhalte könnte es dann heissen: bei 50 Briefen ist der Werksvertrag erfüllt und die Summe xyz fällig. Sehe ich das richtig??

Sollte das tatsächlich so sein, so ist das für mich ein Hammer, weil da ja der Arbeitnehmer vollstes Risiko eingeht und wohl auch die Sozialversicherung dann ein Fall für sich ist.

Sollte jemand Zeit und Lust haben, mir das näher zu erklären würde ich mich freuen. Sicher nicht weil ich Interesse an dem Job hätte sondern mich erschreckt (aber nicht verwundert!) was daraus wurde, dass es mal eine Zeit gab, wo die meisten Kaufmänner einen Fulltime-Job hatten. Nicht genug, dass nun überwiegen Teilzeit präsentiert wird - so dann auch noch als Werksvertrag.

Aber vielleicht bin ich nur zu dumm die Vorteile für den Arbeitnehmer zu erkennen....

siehe hier https://www.dgb.de/themen/++co++12cebbb2-8878-11e5-a823-52540023ef1a

Gruß von Katzenstube
 
Zuletzt bearbeitet:

flandry

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
25 Februar 2013
Beiträge
1.190
Bewertungen
209
Ein (Teil)Zeitvertrag wird nach Stunden abgerechnet, sei es als Arbeitnehmer oder selbstständig.
Ein Werkvertrag wird nach "Stück / Erfolg" abgerechnet. Da müsste also "50 Briefe eintüten" drinstehen. Ganz egal, ob du 1 oder 10 Stunden brauchst.
Beides zusammen oder ein "entweder / oder" geht nicht.

Der Handwerker, der "repariert" und dabei nach Stunden abrechnet, fällt dabei etwas aus der Rolle. Vielleicht schwebt der Pflegeeinrichtung etwas ähnliches vor. In dem Fall kannst du verhandeln und sagen "Pro Einsatz / angefangenem Arbeitstag mindestens 6 Stunden, wegen Fahrtkosten".
In dem DGB-Artikel wird etwas beschrieben, was einfach "bessere Kalkulation der Kosten" für den Auftraggeber sein kann. Ohne Hintergedanken wie Umgehung von Arbeitnehmerrechten.
Bei den Verhandlungen wird dir ein seriöses Haus ohne weiteres den Hintergrund erklären.
 
Status
Dieses Thema ist derzeit geschlossen.
Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten