Katja Kipping und Katharina Schwabedissen wollen Vorsitzende der LINKEN werden

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Kaydo

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Hallo

Interessant ist das schon. Eben weil Katja Kipping eine Befürworterin des Bedingungslosen Grundeinkommens ist.

Die Ratlosigkeit in den Parteien ist mit Händen zu greifen. Wie wollen sie die anstehenden gesellschaftlichen Probleme bewältigen? Merkel ist doch nur noch der Platzwart Deutschlands. So viele Rettungsschirme kann sie gar nicht aufspannen, dass sie nicht »nass« wird. :icon_kinn:

Kipping und Schwabedissen wollen gemeinsam für Linke-Vorstand antreten - SPIEGEL ONLINE


Mit Grüßen
 

spin

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Katja ist ein liebes Mädchen - aber auch nicht mehr. Außerdem wird sie kontrolliert.
Alles was bei Sanktionen abgelaufen ist, also Antrag "Sanktionen abschaffen", Stellungnahme Neskovic, Begründung Verfassungswidrigkeit von Sanktionen auf etlichen Landeshomepages ist von einem kleinen Parteimitglied (von außen) angeregt worden.
Und selbst dabei sind noch etliche Fehler geschehen, der Antrag "Sanktionen abschaffen" wurde ungenügend begründet. Die vom BVerfG gemachte (eigentliche) Verpflichtung, die Sanktionen abzuschaffen, wurde nicht wirklich zwingend dargestellt. Das war sehr schwach.

Die Entscheidung von CDU etc. (für Sanktionen) konnte daher ohne Gesichtsverlust geschehen. Das war (kriegs-)taktisch völlig unbeleckt. Katja weiß nicht, wie man kämpft.
 

zuteuer

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Nun lass ihr doch Zeit, was zu lernen.

Ich finde die Idee mit der Doppelspitze gut.
 

wolliohne

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jetzt hier mit diskuttieren:
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Lafontaine-Rückzug
  1. Bartsch hin und weg?
    Springer, Spiegel und die SPD und mit diesen Dietmar Bartsch & Co. können sich freuen – Oskar Lafontaine wird nicht wieder Linke-Chef. Am späten Dienstag nachmittag erklärte der Saarländer nach einer massiven, von Linke-Spitzenpolitikern beförderten einwöchigen Kampagne, nicht für den Vorsitz seiner Partei kandidieren zu wollen. (…) Die parteiinternen Widersacher um den als »Realo« bezeichneten Dietmar Bartsch, der an seiner Kandidatur für den Parteivorsitz weiter festhält, hatten auch gestern wieder massiv Stimmung gemacht. Allen voran der Berliner Linke-Vorsitzende Klaus Lederer, verantwortlich für die Halbierung der Wählerstimmen für seine Partei in der Bundeshauptstadt, der vor einem »Heilsbringer« Lafontaine warnte und diesem »Erpressungsversuche« vorwarf. (…) Die stellvertretende Parteivorsitzende Katja Kipping, von Springer-Medien ebenfalls als Parteivorsitzende hofiert, erklärte in der Mitteldeutschen Zeitung: »Ich habe eine sechs Monate alte Tochter und könnte den Parteivorsitz deshalb nur in Teilzeit wahrnehmen. Deshalb werbe ich für eine Lösung ohne mich.« Es gebe »Frauen, die sich sehr konkret darüber beraten, wann und wie es Vorschläge für eine weibliche Doppelspitze gibt«. Zu den Frauen, die auch als Linke-Vorsitzende gehandelt werden, gehört die derzeitige Bundesgeschäftsführerin Caren Lay. Die verdiente sich ihre politischen Meriten als Redenschreiberin für die Grüne Renate Künast und gehört zu Bartschs Vertrauten.
    Quelle: Junge Welt Anmerkung unseres Lesers G.K.: Nicht nur die Springer-Presse und der Spiegel werden über den Verzicht Oskar Lafontaines frohlocken, sondern auch z.B. die “linksliberale” Frankfurter Rundschau. Die Linkspartei befindet sich nun allem Anschein nach auf politischem Rechtskurs. Im “linken” politischen Spektrum gibt es jedoch mit der SPD und den Grünen bereits heute genügend Parteien, die vor allem in den Führungsgremien zu einem nicht unwesentlichen Teil konservativ und neoliberal ausgerichtet sind. Die Partei DIE LINKE läuft Gefahr, sich politisch überflüssig zu machen und damit zugleich der rechtskonservativen und neoliberalen Hegemonie in Deutschland Vorschub zu leisten.
  2. Lafontaine verzichtet auf Spitzenkandidatur – Die Linke – ein Trümmerhaufen
    Es ist ein typischer Lafontaine: Erst wollte er noch mal Linken-Chef werden, jetzt hat er abgesagt – weil ein Teil der Partei seine Kandidatur ablehnte. Wird auch Rivale Bartsch seine Bewerbung zurückziehen? Ein Frauen-Duo an der Spitze der düpierten Partei wird immer realistischer. [...]
    Ein echter Lafontaine eben. Natürlich denkt man sofort an seinen Rückzug 1999 als SPD-Chef und Bundesfinanzminister im Kabinett von Kanzler Gerhard Schröder. Auch damals wurden alle kalt erwischt. Klar, dass es nun jede Menge Häme von Sozialdemokraten und Grünen gibt, die damals zu den Gelackmeierten gehörten. [...]
    Auch diesmal kann man Lafontaines Verhalten divenhaft nennen: Weil die Partei nicht flügelübergreifend in den Staub fiel, als er vergangene Woche seine mögliche Kandidatur ankündigte, sondern nur seine Freunde im Lager der Westlinken, sagte der Saarländer nun beleidigt ab. Seine Unterstützer sehen das natürlich ganz anders: Lafontaine habe eben ein Angebot gemacht, heißt es – weil das offenbar nicht zur Befriedung der Partei beitrage, ziehe er nun die Konsequenzen.
    Quelle: SPIEGEL Online Anmerkung unseres Lesers O.S.: Kampagnenjournalismus vom Allerfeinsten. Erst wird Lafontaine vorgeworfen, dass er durch seine Absicht, wieder in die Führungsriege der LINKEN zu stossen, die Querelen und das sogenannte Chaos in der Parteiführung mitausgelöst zu haben. Jetzt, wo er sich zurückzieht, wird ihm genau das mit gleicher Intensität vorgeworfen.
    Anmerkung MB: Da haben wir die bittere Niederlage. Die bösere Variante im einen oder anderen Magazin dürfte dann lauten, Lafontaine habe mal wieder hingeschmissen. Hätte er die Kandidatur aufrecht erhalten und durchgezogen, wäre er natürlich machtgeil und würde erneut einen Parteikollegen wegmobben wie damals Scharping.
 
E

ExitUser0090

Gast
Mal abwarten ob die beiden Damen gewählt werden. Allerdings werden die meisten Menschen bei Schwabedissen wohl sagen "Schwabe wer?". Allerdings immer noch besser als Bartsch im Vorstand.
 
E

ExitUser0090

Gast
Darum habe ich mir den Nick gegeben. Meine damalige Situation erschien mir wir das Ende. :biggrin:
 
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