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Katastrophale Begutachtung

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Gisela53

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#1
Ich habe nun eine katastrophale Begutachtung ( schon die zweite !! ) hinter mir, die von einem Gutachter
der vom Jobcenter beauftragt worden ist, durchgeführt wurde. Er hat sich bei der körperlichen Untersuchung
sehr grob verhalten ( Körperverletzung ), sodaß ich jetzt nach der Untersuchung noch größere Beschwerden als vorher habe. :icon_cry:
Meine mitgebrachten Unterlagen, Röntgenbilder, Befunde etc., woraus auch hervorgeht, daß ich arbeitsunfähig bin,
haben ihn gar nicht interessiert.
Er hatte wohl die Weisung vom Jobcenter, mich um jeden Preis gesund zu schreiben.
Ich halte diese Begutachtung für einen Fake.
Außerdem wollte mein Arbeitsvermittler meine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung schon beim letzten Mal nicht anerkennen.
Das Jobcenter will anscheinend mit diesen gefälschten Gutachten meine Arbeitsunfähigkeit anzweifeln und meine Arbeitsfähigkeit erzwingen.

Fragen:
Was kann ich jetzt dagegen unternehmen ( Beschwerde, Klage ... ) ?
Wie kann ich mich gegen solch unzumutbare Begutachtungen ( mit Körperverletzung ) wehren ?

Für Tips wäre ich wirklich sehr dankbar.
 

Arco

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#2
... das Gutachten von Hausarzt anfordern lassen

... sich an einen Fachanwalt wenden und Widerspruch bzw. später Klage

... wegen der evtl. Körperverletzung - Frage ? ? waren Sie mit einem Beistand (Zeugen) bei der Untersuchung ? ? gem. § 13 SGB X ist dies erlaubt .....

Wenn nicht, zu jedem Termin mit der Arge oder oder einen Beistand mitnehmen - zum Teil sind DIE dann auch etwas leidlicher und halten sich ein wenig zurück ( oder auch nicht )
 
E

ExitUser

Gast
#3
Fragen:
Was kann ich jetzt dagegen unternehmen ( Beschwerde, Klage ... ) ?
Wie kann ich mich gegen solch unzumutbare Begutachtungen ( mit Körperverletzung ) wehren ?

Für Tips wäre ich wirklich sehr dankbar.
Du kannst nur deinen behandelnden Arzt drauf anspechen, er sollte das klären

Um widersprechen zu können, brauchst Unterstützung
 

Angeloo

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#5
Hallo!

Ich war diese Woche bei meiner Hausärztin und die sagte mir, dass dieses von dir geschilderte Verfahren momentan Methode hat. Bei mir läuft es z.Z. so ähnlich. Aber wie gesagt, nicht aus der Ruhe bringen lassen:
1. Eine Krankschreibung kan von der ARGE oder von wem auch immer nicht ingnoriert oder für nichtig erklärt werden.
2. Verlange eine Kopie des Amtsärztlichen Attestes (das ist dein Recht) und mit diesem gehst du zu deinem behandelnden Arzt, von dem du die Atteste u.s.w. hast. Und wenn dieser feststellt, dass seine Atteste nicht genügend, oder gar keine Beachtung in dem Amtsärztlichen Attest haben, berede mit denem Arzt die weitere Vorgehensweise.

Ein Beamter in der ARGE ist nicht Gott und auch kein ausgebildeter Mediziner! Seine Meinung kann er gerne Abends am Biertisch zum besten geben, aber sonst hat er sich an Recht und Gesetz zu halten. Tut er das nicht, bleibt leider nur das übliche Wiederspruch und anschließende Klage vor dem Sozialgericht. Wobei natürlich bei dieser ganzen Geschichte die Hilfe eines Fachanwaltes von sehr großem Nutzen wäre.

Angeloo
 

Arania

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#6
Wie kann ich mich gegen solch unzumutbare Begutachtungen ( mit Körperverletzung ) wehren ?
Zu jeder Untersuchung bedarf es Deiner Zustimmung, gibst Du die nicht und es wird trotzdem gemacht ist das Körperverletzung und kann angezeigt werden, allerdings muss man schon differenzieren welche Untersuchung angemessen ist oder nicht, nicht alles was unangenehm ist , ist auch gleich unzumutbar, kommt eben darauf an was nachgewiesen werden soll an Indikation
 

kalle

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#7
Man könnte eine Anzeige wegen Körperverletzung machen. Nur sehe ich darin keinen Sinn. Es sei denn, Du hast einen Zeugen dabei gehabt. Ansonsten: Dat wird nix, Aussage gegen Aussage. Und wem wird mehr geglaubt?
Da wird das Verfahren stillschweigend eingestellt.

Ihr habt aber das Recht, das Gutachten des amtsärztlichen Dienstes zu bekommen. Zwar in Kopie, aber immerhin. Und dann könnt Ihr nach Rücksprache mit Eurem Arzt auch Widerpsurch einlegen.
 

Heiko1961

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#8
Man könnte eine Anzeige wegen Körperverletzung machen. Nur sehe ich darin keinen Sinn. Es sei denn, Du hast einen Zeugen dabei gehabt. Ansonsten: Dat wird nix, Aussage gegen Aussage. Und wem wird mehr geglaubt?
Da wird das Verfahren stillschweigend eingestellt.

Ihr habt aber das Recht, das Gutachten des amtsärztlichen Dienstes zu bekommen. Zwar in Kopie, aber immerhin. Und dann könnt Ihr nach Rücksprache mit Eurem Arzt auch Widerpsurch einlegen.
Ein Satz mit X, Das wird nix. Das denke ich allerdings auch. Bei der Kopie des Gutachtens, wirst du auf dein Recht pochen müssen. Gerne geben die es nicht raus.
Ja und den Rest haben Kalle und die anderen schon erläutert.
Viel Glück.:smile:
 

Schnuckel

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#9
Hallo. Hab auch mal ne Frage. Bei mir steht demnächst auch die 2. Amtsärztliche Untersuchung durch die Arge an. Beim ersten mal wurde ich nach Aktenlage beurteilt.
Ich leide unter einer posttraumatischen Belastungsstörung wegen Missbrauchs. Kann ich bei einem männlichen Gutachter verlangen, dass eine Frau dabei ist?
Als ich vor nem 3/4 Jahr zum Gutachter des Rentenbundes musste, fand die Begutachtung in dem Wohnhaus des Gutachters statt. Es war keine richtige Praxis und es gab keine Arzthelferin. Habe mich geweigert mich auszuziehen, wenn nicht irgendwer dabei ist. Entsprechend fiel dann auch das Urteil über meine Eu- Rente aus. Abgelehnt. Widerspruch läuft natürlich.

Kann ich zur Untersuchung der Arge jemanden mitnehmen? Eine Freundin oder so?
 

Angeloo

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#10
Kann ich zur Untersuchung der Arge jemanden mitnehmen? Eine Freundin oder so?
Hallo!

Das würde ich dann an deiner Stelle auf jeden Fall machen, denn genau um das Problem geht es ja bei deiner Untersuchung. Ich würde das Thema aber auch gleich bei meinem zuständigen Fallmanager ansprechen. Aber gegen deinen Wunsch kann der Arzt nichts sagen, es ist dein Wunsch und es geht um deine Person. Anders wäre es, wenn er ein Rudel Studenten dabei hätte, dem müsstest du nicht zustimmen.

Angeloo
 

Gisela53

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#11
Ersteinmal, vielen Dank für Eure lieben Antworten. :icon_hug:

Allerdings ist mir bezüglich Widerspruch und Klage noch einiges unklar.
Eine Bekannte, die einmal in ähnlicher Situation war, hatte Widerspruch gegen ein ärztliches Gutachten beim Jobcenter eingelegt. Darauf erhielt sie einen Widerspuchsbescheid ( siehe unten ), in dem stand, daß ihr Widerspruch als unzulässig verworfen würde. Meine Bekannte hatte sich deswegen auch bei einem Rechtsanwalt bezüglich einer Klage informiert, doch der sagte ihr, daß auch keine Klage gegen ein ärztliches Gutachten möglich sei, da es sich nicht um einen Verwaltungsakt handele.

Hier ein Auszug aus dem Widerspuchsbescheid meiner Bekannten:

Widerspuchsbescheid

Entscheidung

Der Widerspruch wird als unzulässig verworfen.

Begründung

Nach § 62 Sozialgesetzbuch Zehntes Buch (SGB X) in Verbindung mit § 78 Sozialgerichtsgesetz (SGG) ist der Widerspruch nur gegen Verwaltungsakte im Sinne des § 31 SGB X zulässig. Das Widerspruchsverfahren wird danach nur eröffnet, wenn ein Verwaltungsakt rechtswirksam ergangen ist.

Als Verwaltungsakt ist jede Verfügung, Entscheidung oder andere hoheitliche Maßnahme anzusehen, die eine Behörde zur Regelung eines Einzelfalles auf dem Gebiet des öffentlichen Rechts trifft und die auf unmittelbare Rechtswirkung nach außen gerichtet ist.
Mit dem ärztlichen Gutachten werden Rechte des Widerspruchsführers weder begründet noch geändert, entzogen oder festgestellt. Es wurde keine Entscheidung über einen Rechtsanspruch getroffen. Somit konnte im Rahmen des Widerspruchsverfahrens keine Entscheidung in der Sache getroffen werden.
Fragen:
Weiß jemand vielleicht noch etwas mehr zu diesem Thema (Widerspruch und Klage) ?
Wie soll ich mich verhalten, wenn ich nun wieder vom Arbeitsvermittler eine Einladung bekomme,
obwohl ich weiterhin krank und arbeitsunfähig bin ?
 

Arania

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#12
Widerspruch gegen das ärztliche Gutachten wird wohl wirklich nicht möglich sein, aber eine Klage dagegen, bez. kannst Du ein zweites Gutachten verlangen, wie es mit der Kostenfrage dabei aussieht, weiss ich leider nicht, da kann Dir eigentlich nur Dein Hausarzt helfen, bei Klagen gegen Ärzte bin ich allerdings pessimistisch.
 

Angeloo

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#13
Hallo Gisela!

In deiner konkreten Situation ist es Zeit, fachmännische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Suche dir in der Nähe einen Anwalt für Sozialrecht, schildere ihm den Vorgang und frage ihn, ob er dich in dieser Sache vertreten kann. Er wird dir dann sagen, wo du den dafür notwendigen Beratungsgutschein holen musst. dieser steht dir als Hartz IV-Empfängerin zu. Aber ich würde eben erst den anwalt fragen, ob er Willens ist, dich für diesen Gutschein zu beraten, denn ich weiß, dass nicht alle Anwälte unbedingt scharf drauf sind, für den Gutschein aktiv zu werden. Du kannst auch mal auf der Seite des VDK vorbeischauen und hier nach einem Beratungszentrum in deiner Nähe suchen und hier um Rat fragen.


Angeloo
 

Heiko1961

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#14
Widerspruch gegen das ärztliche Gutachten wird wohl wirklich nicht möglich sein, aber eine Klage dagegen, bez. kannst Du ein zweites Gutachten verlangen, wie es mit der Kostenfrage dabei aussieht, weiss ich leider nicht, da kann Dir eigentlich nur Dein Hausarzt helfen, bei Klagen gegen Ärzte bin ich allerdings pessimistisch.
Stimmt, du kannst aber gegen die daraus resultierende Entscheidung, Widerspruch einlegen. Dann kommt es evtl. zum nächsten Gutachten.
Ein Gegengutachten vom Hausarzt kann da hilfreich sein.;)
 

Zwiebel

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#15
hatte im letzten jahr so meine erfahrungen mit gutachten gehabt,gegen das gutachten selbst kann man kein widerspruch einlegen!aber gegen den dazu gehörigen bescheid der arge!in dem widerspruch kann man gleichzeitig ein neues gutachten beantragen!das müssen die akzeptieren,da das erste nicht in ordnung war.hatte in meinem fall meine anwältin befragt und sie meinte,das man erstmal diesen weg gehen müsste,anders geht es nicht.hatte meinem fm klar gesagt,das ich nicht arbeiten könne und ihm blieb nichts anderes übrig alles noch mal von vorn zu beginnen!man muss da ziemlich stur bleiben,hatte ein paar monate gedauert und es hat dann ein akzeptables gutachten gegeben!
 

Gisela53

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#18
Stimmt, du kannst aber gegen die daraus resultierende Entscheidung, Widerspruch einlegen. Dann kommt es evtl. zum nächsten Gutachten.
Ein Gegengutachten vom Hausarzt kann da hilfreich sein.;)
Ein Gegengutachten ist ja eigentlich eine gute Idee.
Aber wäre solch ein Gutachten auf eigenen Wunsch überhaupt für mich kostenlos ?

Ich würde das gerne machen lassen, zumal ein Gutachten auf eigenen Wunsch sicherlich sorgfältiger und objektiver wäre, als diese unzumutbaren Scheingutachten, die vom Jobcenter in Auftrag gegeben wurden, und die ausschließlich das eine Ziel haben, den Patienten um jeden Preis arbeitsfähig zu "schreiben".

Ich habe schon öfters gehört, daß diese Scheingutachten des Jobcenters Methode haben, und keine Einzelfälle sind. Dann wäre doch durchaus eine Sammelklage gegen die "Bundesagentur für Arbeit" interessant !?

Weiß jemand was diese Gutachten kosten, oder ob das in bestimmten Fällen auch von der Krankenkasse übernommen wird ?
 

Heiko1961

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#19
Ein Gegengutachten ist ja eigentlich eine gute Idee.
Aber wäre solch ein Gutachten auf eigenen Wunsch überhaupt für mich kostenlos ?
Das ist eine gute Frage. Das weiß ich auch nicht. Hängt vielleicht auch vom Arzt ab. Wir haben eben ein Gutachten für meine Frau von unserem Hausarzt abgeholt. Auftraggeber war aber die DRV (nicht zu werwechseln mit der EAV:icon_hihi: ) Er kann das Gutachten mit 25 € abrechnen.
 

Arania

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#20
Ich würde auch den Hausarzt als ersten Ansprechpartner nehmen, der weiss sicher ob er das erstens selbst machen kann oder zweitens wer es machen könnte, für die Kostenfrage würde ich mal bei der Krankenkasse anfragen
 

Zwiebel

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#21
ein gegengutachten muss selbst bezahlt werden und kostet ca.1500,-euro!!
der hausarzt kann es nicht erstellen,da er keine gutachterfunktion hat.der hausarzt ist von der arge angeschrieben worden und hat unterlagen denen zugeschickt.manchmal wird dieses nicht berücksichtigt.man kommt wirklich nur zu einem neuen gutachten wenn diese beim fm beantragt wird in dem bescheid zum letzten gutachten.man hat das recht auf einen gutachter ausserhalb des medizinischen dienstes!der wird zwar auch von der arge gestellt,aber wie in meinem fall kann man dann mehr glück haben.
die gehen doch davon aus das man schon genug mit seiner krankheit zu kämpfen hat und keine energie mehr hat es mit der arge aufzunehmen.da kann man nur sagen-jetzt erst recht!
 

Heiko1961

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#22
ein gegengutachten muss selbst bezahlt werden und kostet ca.1500,-euro!!
der hausarzt kann es nicht erstellen,da er keine gutachterfunktion hat.der hausarzt ist von der arge angeschrieben worden und hat unterlagen denen zugeschickt.
Hi Gisela53,
dann vergiss alles was ich geschrieben habe. Verlass dich auf Zwiebel, und du bist verlassen.:icon_confused: So ein Quatsch habe ich noch nie gehört.:icon_lol: :icon_lol:

Sorry, aber ich dachte, wir wollten hier Hilfestellung geben.:eek:
 

Arania

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#23
Also ich denke das ist nachdem ich in einigen Rechtsforen herumgelesen habe eine sehr komplizierte Angelegenheit, also ich würde mit dem Hausarzt und der Krankenkasse regeln und wenn das nichts bringt, mit einem Anwalt

Dies nur zu dem Fall des Gegengutachtens, alles andere war ja, glaube ich, schon geklärt
 

Zwiebel

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#24
hallo Heiko,
nenn du es quatsch,ich gebe hier lediglich meine eigenen erfahrungen an und die meinung meiner anwältin in meiner sache,die problematik ist die gleiche wie bei gisela!!!
 

kalle

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#25
Da muß ich Zwiebelchen zustimmen. Der Hausarzt kann eine Bescheinigung oder ein Attest ausstellen. Aber er kann kein Gutachten ausstellen. Die Rentenversicherung z. B. geht dann nämlich von Befangenheit aus. Der Hausarzt ist keine unabhängige , fremde Person. Und nur eine solche kann ein Gutachten erstellen.
Dieses ist mir gerade von der DRV bestätigt worden.

Über die Kosten kann ich nix sagen, aber es könnte mit den 1.500€ hinkommen.
 

Heiko1961

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#26
Da muß ich Zwiebelchen zustimmen. Der Hausarzt kann eine Bescheinigung oder ein Attest ausstellen. Aber er kann kein Gutachten ausstellen. Die Rentenversicherung z. B. geht dann nämlich von Befangenheit aus. Der Hausarzt ist keine unabhängige , fremde Person. Und nur eine solche kann ein Gutachten erstellen.
Dieses ist mir gerade von der DRV bestätigt worden.

Über die Kosten kann ich nix sagen, aber es könnte mit den 1.500€ hinkommen.
Also ich halte gerade das, von der DRV angeforderte Guten unseres Hausarztes in der Hand. Ein Hausarzt kann durchaus auch ein Gutachter sein.
Aber okay, vielleicht spinne ich ja und halte gerade Butterbrotpapier in den Händen. Muss wohl erst meine Frau fragen, was das ist.:icon_pfeiff: :biggrin:

Dann halte ich mich mal raus aus dem Funkverkehr hier.:icon_frown:
 

kalle

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#27
Heiko, wenn Dein Arzt Butterbrotpapier verwendet, dann hoffentlich mit schmackhaftem;) Inhalt.:icon_kratz:

Aber Spaß beiseite:
Sicherlich kann Dein Hausarzt auch Gutachten schreiben. Kann ja auch sein, das dieses von Deinem SB bei der DRV so angefordert wurde.
Nur, im Endeffekt wird nicht der SB über die Dinge entscheiden , sondern ein Arzt des medizinischen Dienstes. Und wie der dann dieses Gutachten gewichtet, das ist die Frage die uns alle beschäftigt.
Und im Normalfall sagt der Mediziner aufgrund seiner Richtlinien:
Hausärzte oder behandelnde Ärzte sind voreingenommen und befangen, da sie den Patienten ja behandeln und doch ihre eigene Diagnose nicht in Zweifel ziehen werden.
Und deshalb werden Gutachten von Hausärzten zwar gelesen, zur Kentniss genommen, aber meistens nicht als Gutachten gewertet. Da macht es dann mehr Sinn, sich vom Gericht oder der DRV mehrere Gutachter nennen zu lassen welche von denen aktzeptiert werden. Und dann geht man mit den Unterlagen dort hin und läßt sich unabhängig begutachten.
Dieses wird dann mehr gewichtet als das Hausarztgutachten.

Alles klar?
 

Heiko1961

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#28
Ist schon richtig Kalle.
Wie ein Hausarztgutachten gewichtet wird, ist mir schon klar.
Jetzt kommt das große Aber. Die DRV hat in unserem Fall das Gutachten vom Hausarzt extra angefordert. Mit der Begründung, dass sie gute Erfahrungen mit Hausärzte gemacht haben.

Wie es nun bei der Arge und den ärztlichen Dienst aussieht, kann ich nicht sagen. :wink:
 

Zwiebel

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#29
@heiko,
jetzt hast du aber den witz des tages gebracht!!!!!
zur arge und dem medizinischen dienst kannst du nichts sagen aber lässt hier einiges vom stapel!es ging aber gerade um dieses thema!!!die drv steht auf einem anderen butterbrotpapier...........
 

Helga Ulla

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#30
Katastophale Begutachtung

Hallo Gisela,
nein ein von Dir selbst beautragtes Gutachten ist nicht kostenlos.
Habe dies in einer eignen Sache die beim SG abgeschmettert wurde, mit meinem Facharzt besprochen. Wohlgemerkt mein Facharzt. Hier hätte ich für ein Gutachten mindestens 750,00 € zahlen müssen. Erstellen können die das wohl. Besser ist, die Gegenseite zu einer neuen Begutachtung zu bringen. Ich werde da ich meine Sache nun beim LSG weiterbetreibe hierauf dringen.

Der behandelte Facharzt(meiner) schreibt mir diesbezüglich aber nun ein ausführlicheres Attest.

Wünsche Dir viel Glück
Gruß Helga Ulla
 

Heiko1961

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#31
@heiko,
jetzt hast du aber den witz des tages gebracht!!!!!
zur arge und dem medizinischen dienst kannst du nichts sagen aber lässt hier einiges vom stapel!es ging aber gerade um dieses thema!!!die drv steht auf einem anderen butterbrotpapier...........
Dann lach doch.:tongue:
Es ist aber immer gut zu sehen, dass es doch Leute gibt, die wirklich Bescheid wissen. Man muss nur genug falsche Antworten geben. Weil man ja keine Ahnung hat, und sich nur unterhalten will.:icon_confused:

Man Heiko, was hast du nur angerichtet?:icon_hmm:
 

Heiko1961

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#32
Dann lach doch.:tongue:
Es ist aber immer gut zu sehen, dass es doch Leute gibt, die wirklich Bescheid wissen. Man muss nur genug falsche Antworten geben. Weil man ja keine Ahnung hat, und sich nur unterhalten will.:icon_confused:

Man Heiko, was hast du nur angerichtet?:icon_hmm:
Bitte jetzt nicht falsch verstehen, es ist nicht böse gemeint.
Ich hatte die Sache mit unserem Gutachten nur gepostet, weil wir es gerade durchmachen.
Das daran aber irgendwas nicht stimmt, habe ich erst jetzt erkannt.
Ich bitte um Nachsicht.:icon_cry:
 

Gisela53

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#34
Falls das Jobcenter einen neuen Gutachter-Termin veranlassen würde,
hätte ich wirklich große Angst, daß ich wieder an den Gutachter vom letzten Mal gerate.
Könnte das möglich sein, oder habe ich das Recht auf einen neuen Gutachter ?


Vielen Dank für Eure Hilfe.:icon_hug:
 

Heiko1961

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#35
Das denke ich aber auch.:icon_hihi:

Falls das Jobcenter einen neuen Gutachter-Termin veranlassen würde,
hätte ich wirklich große Angst, daß ich wieder an den Gutachter vom letzten Mal gerate.
Könnte das möglich sein, oder habe ich das Recht auf einen neuen Gutachter ?


Vielen Dank für Eure Hilfe.:icon_hug:
Hab da keine Angst,
du musst dich nur gut vorbereiten. Es gibt ein Merkblatt dazu, auch hier im Forum. Siehe hier . Es ist zwar ne Menge Text, aber sehr zu empfehlen.
 

Zwiebel

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#36
hallo Gisela,
es muss sogar ein anderer gutachter sein!es kann ja nicht funktionieren mit dem gleichen.und der würde sich sowieso nicht die blösse geben und sein sogenanntes gutachten den tatsachen entsprechend abändern!!
ich hatte sogar einen termin in einer praxis,der gutachter hatte dort extra termine samstags.dem hatte ich dann noch eine ganze liste mitgebracht warum ich wann,was und wieso nicht machen kann.wenn man da ist kann es passieren das man die hälfte vergisst bei den vielen fragen!ist auch hilfreich für den gutachter,da das eigene empfinden nicht in arztberichten aufgeführt sind.wünsche dir viel erfolg-und nicht unterkriegen lassen!!

gruss zwiebel
 

tiegerboy35

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#37
Gutachten/ARGE

Ein Gegengutachten ist ja eigentlich eine gute Idee.
Aber wäre solch ein Gutachten auf eigenen Wunsch überhaupt für mich kostenlos ?

Ich würde das gerne machen lassen, zumal ein Gutachten auf eigenen Wunsch sicherlich sorgfältiger und objektiver wäre, als diese unzumutbaren Scheingutachten, die vom Jobcenter in Auftrag gegeben wurden, und die ausschließlich das eine Ziel haben, den Patienten um jeden Preis arbeitsfähig zu "schreiben".

Ich habe schon öfters gehört, daß diese Scheingutachten des Jobcenters Methode haben, und keine Einzelfälle sind. Dann wäre doch durchaus eine Sammelklage gegen die "Bundesagentur für Arbeit" interessant !?

Weiß jemand was diese Gutachten kosten, oder ob das in bestimmten Fällen auch von der Krankenkasse übernommen wird ?
Hallo Gisela !!

Möchte nur kurz mitteilen das ich 2002 auch ein Gutachten bei der Arbeitsagentur hatte indem falsche unwahre Sachen drinstanden Z.B. eine ganz krasse Zeile (Man würde Rauschgift konsumieren)Dies grenzt schon an eine faktische Scheinbeleidigung der Behörde gegen diese Unwahrheiten vorzugehen und diese Leute die solche Scheingutachten verteilen mal in die Stiefel zu Stellen.Habe in meiner Familie mindestens 5 Zeugen die belegen können das ich noch nie in meinem Leben Rauchgift konsumiert habe.In deinem Falle würde ich auch einem zweiten Gutachten dem Weg ebnen.

Viel Glück noch !!
 
E

ExitUser

Gast
#38
Gutachten in Sinne der Arge

so wie @Angeloo ist es mir heute ergangen.Aufgrund meiner Ablehnung des 1Euro-Jobs aus gesundheitlichen Gründen wurde ich zum "Amtsarzt" bestellt.
die Untersuchung war sehr obeflächlich, die Einwilligung , von 5 behandelnden Fachärzten Gutachten und Befunde beizuholen, wurde nicht genutzt. Zitat: Brauch ich nicht.Selbs mitgebrachte Befunde konnten nicht gelesen werden oder waren schlichtweg von Null Interesse.
Stattdessen lag dort meine Ablehnung des MAE vor und daraufhin wurde ich BAD-fähig ( Bundesarbeitsdienst) für bis mittelschwere Arbeiten erklärt.
Trotz teilzerstörter Hüftgelenke, Wirbelsäule, Kopfschmerzsyndron incl Schwindelanfälle und Schwerhörigkeit .

Ich gehe davon aus, das hier ein privater Krieg meiner Fallmanagerin in gegen mich läuft. Zitat von ihr: ... So, ich schick Sie zum Amtsarzt, und wenn der Sie Arbeitsfähig erklärt, dann DRÜCK ich Ihnen den nächsten 1-Euro-Job rein... Zitat Ende.

Solche Spielarten seitens der Argen müssen offen gelegt werden, damit wir nicht wie Abfall behandelt werden.

Ich plane erstmal ein Widerspruch gegen das Gutachten ( §278, falsche oder unrichtige GA) und eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Fallmanager. Der Rüde Umgangston ist hier gang und gäbe, mir sind weitere Fälle von teils heftigen Beschwerden gegen die Arge bekannt, sowas sppricht sich hier im Viertel schnell rum.

Ist mein weiteres Vorgehen korrekt oder kann ich mir selbst n Strick legen, Was muß ich besonders beachten, damit ich Erfolg habe.

Edit: Ich würde gern auf eine unabhängige GA bestehen. Wer macht sowas und was kostet das mich? Sind aber zumeist spezielle Gutachten wie Neurologie, HNo Orthopäde etc.??

@ Angeloo
warst du auch im 3 Brückenhaus und wie hies die Ärztin? Antwort bitte per PN.
 

Unwichtig

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#39
Ich gehe davon aus, das hier ein privater Krieg meiner Fallmanagerin in gegen mich läuft. Zitat von ihr: ... So, ich schick Sie zum Amtsarzt, und wenn der Sie Arbeitsfähig erklärt, dann DRÜCK ich Ihnen den nächsten 1-Euro-Job rein... Zitat Ende.
Man kann auch Ablehnungsanträge gegen Sachbearbeiter stellen.


Wenn notwendige Röntgenbilder ignoriert werden ohne das eigene Röntgenbilder gemacht werden, dann dürfte das schon ein Hinweis darauf sein das mit dem Jungen etwas nicht stimmt.

Je mehr Leute Strafanzeige gegen solche Ärzte stellen, desto eher ändert sich da etwas.


§ 278 Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse

Ärzte und andere approbierte Medizinalpersonen, welche ein unrichtiges Zeugnis über den Gesundheitszustand eines Menschen zum Gebrauch bei einer Behörde oder Versicherungsgesellschaft wider besseres Wissen ausstellen, werden mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
 
E

ExitUser

Gast
#40
Wie soll ich mich verhalten, wenn ich nun wieder vom Arbeitsvermittler eine Einladung bekomme,
obwohl ich weiterhin krank und arbeitsunfähig bin ?
Wenn aus dem Attest hervorgeht, daß es dir unmöglich ist bei der ARGE zu erscheinen, gehst du nicht hin...du könntest dann aber, um deinen guten Willen zu zeigen, jemanden mit Vollmacht hinschicken...
 
E

ExitUser

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#41
@ Unwichtig

danke erstmal für die Antwort.
Es ist sicher richtig, wenn ich das Gutachten erhalte /bei bestimmt bald folgender Vorladung zur Arge) es lese und dann in den Widerspruch gehe?
Den Strafantrag gebe ich wohl auch bei der Arge ab oder im grünweißen Hauptquartier?

Was ist mit einer wirklich unabhängigen Untersuchung, kann das meine Neurologin auch machen?

Und schwerbeschädigt bin ich auch übrigens...ein weiterer neufeststellungantrag läuft schon seit Monaten.

Murmel
 

Heiko1961

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#42
Trotz teilzerstörter Hüftgelenke, Wirbelsäule, Kopfschmerzsyndron incl Schwindelanfälle und Schwerhörigkeit .
Jetzt muss ich mal dumm fragen, wurde dir schon ein GdB zuerkannt?

Wenn aus dem Attest hervorgeht, daß es dir unmöglich ist bei der ARGE zu erscheinen, gehst du nicht hin...du könntest dann aber, um deinen guten Willen zu zeigen, jemanden mit Vollmacht hinschicken...
Sehe ich auch so, mache es wie beschrieben.;)
 

larifari33

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#43
Heiko, wenn Dein Arzt Butterbrotpapier verwendet, dann hoffentlich mit schmackhaftem;) Inhalt.:icon_kratz:

Aber Spaß beiseite:
Sicherlich kann Dein Hausarzt auch Gutachten schreiben. Kann ja auch sein, das dieses von Deinem SB bei der DRV so angefordert wurde.
Nur, im Endeffekt wird nicht der SB über die Dinge entscheiden , sondern ein Arzt des medizinischen Dienstes. Und wie der dann dieses Gutachten gewichtet, das ist die Frage die uns alle beschäftigt.
Und im Normalfall sagt der Mediziner aufgrund seiner Richtlinien:
Hausärzte oder behandelnde Ärzte sind voreingenommen und befangen, da sie den Patienten ja behandeln und doch ihre eigene Diagnose nicht in Zweifel ziehen werden.
Und deshalb werden Gutachten von Hausärzten zwar gelesen, zur Kentniss genommen, aber meistens nicht als Gutachten gewertet. Da macht es dann mehr Sinn, sich vom Gericht oder der DRV mehrere Gutachter nennen zu lassen welche von denen aktzeptiert werden. Und dann geht man mit den Unterlagen dort hin und läßt sich unabhängig begutachten.
Dieses wird dann mehr gewichtet als das Hausarztgutachten.

Alles klar?

Selbst ein Heilpraktiker kann ein Gutachten schreiben ,genau wie ein Hausarzt oder ein Zahnarzt ...... nur ob es anerkannt wird bei einer Behörde ist sehr fraglich (eher nicht ) deshalb hat der Staat ja seine eigenen Ärzte und Gutachter ...... Wenn du nun ein solches Gutachten anfechten willst musst du selbstverständlich ein Gegengutachten machen lassen ( amtlich anerkannter Gutachter ) oder eben von einem Professor .... was natürlich richtig Geld kostet :icon_kotz:
 
E

ExitUser

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#44
@ Heiko

... ja, habe schon länger etliche Grade an GdB. Diel letzte Aktion ist eine Neufeststellung, da sich meinen "Zustände" verschlimmert haben.

Murmel
 

hannibal-1

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#45
kann mir jemand helfen, bin vom Amtsarzt untersucht worden und habe gegen das Gutachten Widerspruch eingelegt. Als Antwort, gegen das
Gutachten ist kein Widerspruch möglich.
Habe HWS und LWS sowie Dauerkopfschmerzen, alles sogut wie
nicht bewertet.
 

Arania

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#46
Es können Gegengutachten beantragt werden oder aber um Erstellung eines Obergutachtens gebeten werden. Ansonsten bleibt der Weg der Klage beim Sozialgericht.
 

Zwiebel

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#47
Hallo Hannibal,
das ist schon richtig,gegen das Gutachten selbst kann man kein Widerspruch einlegen!Dazu braucht man den Bescheid vom FM in dem aufgelistet ist,was die meinen,was noch geht.Wenn darin dann nicht alles an Einschränkungen angegeben ist kannst Du dann den Widerspruch einlegen.Die vergessen ganz gerne die Bescheide dazu zu schicken.Hatte es selbst so erlebt aber nicht locker gelassen.Endresultat war dann von denen aus ein neues Gutachten und das war dann auch ok.Die rechnen damit,das man sich alles gefallen lässt,da es dann weniger Arbeit macht!!
 

Gisela53

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#48
Katastrophale Begutachtung 2

:icon_cry::icon_cry:

Es wird für mich bald eine nächste Begutachtung durch einen vom Jobcenter beauftragten Gutachter geben.

Meine letzte Begutachtung habe ich ja hier schon in einem anderen Thread beschrieben ( Katastrophale Begutachtung ).

Dieser Gutachter kam mir vor wie ein sadististischer Psychopath, der versucht seine sadististischen Neigungen an seinen Patienten auszuleben, Körperverletzung etc. ...

Weiß jemand, ob ich daß Recht habe, diesen Gutachter vom Jobcenter einfach abzulehnen, und auf einen anderen zu bestehen, falls die mir wieder den selben Gutachter zuweisen wollen ?
Ich denke in diesem Fall wäre es klug, das Jobcenter schon vorher daraufhin zu weisen, daß ich diesen Gutachter ablehne. Aber wie soll ich das offiziell begründen, denn ich hatte bei der Begutachtung ja leider keine Zeugen dabei.

Oder soll ich vielleicht doch lieber erst abwarten, bis ich die Zuweisung (Termin) bekomme und nur dann reagieren wenn es wieder derselbe Gutachter sein sollte ?

Oder wäre es in dem Fall wenn der Termin schon feststeht, zu spät einen anderen Gutachter zu verlangen ?

Ich habe mir schon überlegt, wenn ich nochmal wiederholt zu diesem sadistischen Psychopathen (Gutachter) muß, mir eine kleine Waffe zur Selbstverteidigung mitzunehmen. Denn ich sehe es wirklich nicht ein, selbst wenn ich als Hartz 4 Empfängerin für DIE nur der letzte Dreck bin, mich wiederholt als Opfer für diesen sadistischen Psychopathen herzugeben.

Für Eure Hilfe wäre ich wirklich sehr dankbar !!


:icon_cry::icon_cry:
 

TomAL

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#49
naja ne dose pfefferspray und ein Handy würd ich mitnehmen wenn er so rabiat wird pfefferspray (aber vorher darauf hinweisen das du dieses einsetzen wirst sollte er sich nicht arztgerecht verhalten) angewandt und dann die cops rufen.

Wie gesagt ist meine Meinung kann nat. vom Recht abweichen.
 

Hartzbeat

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#50
Sind wir hier bei der Fleischbeschau - oder was?

Hallo Gisela,

Ich denke in diesem Fall wäre es klug, das Jobcenter schon vorher daraufhin zu weisen, daß ich diesen Gutachter ablehne. Aber wie soll ich das offiziell begründen, denn ich hatte bei der Begutachtung ja leider keine Zeugen dabei.
Du brauchst keine Zeugen für Deine Aussage, dass Du nicht von diesem Herrn begutachtet sein möchtest. Schreibe einfach vor dem Termin, dass Du eine persönliche Abneigung gegen die "Art des Herrn" hegst und Dich weder von ihm begutachten noch berühren lassen möchtest. Bitte darum, Dir bis Termin einen anderen Gutachter zu ermöglichen. Lass' Dir nix einreden - die haben Vertreter für solche Fälle, schließlich ist das eine sehr intime Sache. Und der Typ ist ein Mann - Du aber eine Frau. Spiel' das ruhig hier mal aus und an, liebe Gisela...:icon_wink:

Das war's... Mehr nicht! Wir sind hier weder bei Mengele noch bei der Fleischbeschau, wenn ich das mal deutlich sagen darf.

RECHT viel Erfolg
wünsch' ich Dir
Hrtzbeat


P.S. Wäre echt toll, wenn Du uns den weiteren Verlauf hier allen schildern würdest, damit wir alle was lernen können. Dank Dir im Voraus.
 

ethos07

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#51
1. Wie ist es eigentlich: darf man zu einem solchen Gutachter-Termin auch einen Beistand mitbringen?

M.E. müsste das möglich sein.
Dann würde ich mir an deiner Stelle einen medizinisch auf deinem Gebiet vorgebildeten mitnehmen. Der/die sollte dann ein genaues BeobachtungsProtokoll führen, was der/die Gutachterin mit dir antstellt.

Falls das erlaubt ist, könntest du vermutlich über eine Medizinische Fakultät einen fortschrittene Medizinstudentin als Beistand gewinnen - einfach dort vor Ort oder online eine entsprechende Anfrage ans Pinnbrett und eine angemessenes Studi-Honorar anbieten.

2. Wie von Hartzbeat schon angedeutet: Da man auch bei polizeilichen Vernehmungen oder bei Grenzkontrollen als Frau immer nur von einer Frau "angefasst" werden darf, nehme ich stark an, dass du darauf bestehen kannst, nur eine weibliche Gutachterin zu akzeptieren.

Ich würde vermutlich dies beiden Punkte der ARGE erst dann bekannt geben, wenn sie dir einen neuen Gutachter-Termin mitteilen. Um nicht schlafende Hunde zu wecken.
 

Gisela53

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#52
Ich würde vermutlich dies beiden Punkte der ARGE erst dann bekannt geben, wenn sie dir einen neuen Gutachter-Termin mitteilen. Um nicht schlafende Hunde zu wecken.
Über den rechten Zeitpunkt bin ich am grübeln.

Aber andererseits hat mir das Jobcenter schon mitgeteilt, das definitiv ein neues Gutachten eingeleitet werden wird, ich soll schon diesen dafür vorgesehen "Gesundheitsfragebogen" wieder ausfüllen und dem Jobcenter zuschicken.

Ich dachte, das ich dabei auch mitteilen könnte, daß ich den alten Gutachter zukünftig ablehne. Andererseits weiß ich jedoch noch nicht welchen Gutachter die mir diesmal überhaupt zuweisen.

Zunächst dauert das ja ein bißchen, aber wenn dann erstmal der neue Termin schon feststeht ist es doch schwieriger dann wieder was zu ändern, oder ?
 

Gisela53

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#53
2. Wie von Hartzbeat schon angedeutet: Da man auch bei polizeilichen Vernehmungen oder bei Grenzkontrollen als Frau immer nur von einer Frau "angefasst" werden darf, nehme ich stark an, dass du darauf bestehen kannst, nur eine weibliche Gutachterin zu akzeptieren.
Bedeutet das also, das ich jetzt als Frau nur einen Mann als Gutachter ablehnen darf ?

Gilt da nur ausschließlich immer dieses Mann / Frau Argument ?

Oder kann man generell einen Gutachter ablehnen, auch aus anderen Gründen. z. B. eben schlechte Erfahrung mit diesem Gutachter/in, kein Vertrauen ...etc. ?

Weil es ist ja auch möglich, daß eine Frau mal mit einer Gutachterin schlechte Erfahrungen machen könnte.

Welche Argumente / Begründungen gäbe es dann ?
 
E

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#54
Bedeutet das also, das ich jetzt als Frau nur einen Mann als Gutachter ablehnen darf ?

Nein

Gilt da nur ausschließlich immer dieses Mann / Frau Argument ?

Nein

Oder kann man generell einen Gutachter ablehnen, auch aus anderen Gründen. z. B. eben schlechte Erfahrung mit diesem Gutachter/in, kein Vertrauen ...etc. ?

Ja

Weil es ist ja auch möglich, daß eine Frau mal mit einer Gutachterin schlechte Erfahrungen machen könnte.

Eben

Welche Argumente / Begründungen gäbe es dann ?
Am sinnvollsten die Wahrheit.
 
E

ExitUser

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#55
Ich dachte, das ich dabei auch mitteilen könnte, daß ich den alten Gutachter zukünftig ablehne. Andererseits weiß ich jedoch noch nicht welchen Gutachter die mir diesmal überhaupt zuweisen.

Teile es ihnen gleich mit. Mit ausführlicher Beschreibung was beim letzten Mal passiert ist und weise daraufhin, daß Du zwar nichts gegen eine Begutachtung hast, aber auf gar keinen Fall eine Begutachtung durch den letzten Arzt/Ärztin zulassen wirst.
-
 

Gisela53

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#56
Am sinnvollsten die Wahrheit.

.....

Teile es ihnen gleich mit. Mit ausführlicher Beschreibung was beim letzten Mal passiert ist
Das ist eigentlich auch meine Meinung:

Die wahrheitsgemäße Beschreibung was beim letzten Mal passiert ist !!

Aber ich habe gemerkt, daß mir gerade beim Schreiben was beim letzten Mal passiert ist immer wieder im zunehmenden Maße die Wut überkocht.
Sodaß es mir, weil ich ja die Betroffene und Leidtragende bin:icon_cry::icon_cry:, es manchmal schwerfällt zu beurteilen:

Ist meine geschriebene Darstellung noch rechtlich korrekt formuliert, oder könnte man mich schon deshalb wiederum zusätzlich wegen Beleidigung anzeigen, da ich mir manchmal aus Wut über diesen rücksichtslosen und sadistischen Psychopathen ( "Gutachter" ) gewisse spitze Formulierungen nicht verkneifen kann ?

Vielleicht wäre es gut, wenn ich meine schriftliche Darstellung vorher von einem Neutralen auf rechtliche Korrektheit überprüfen lassen könnte.

Gibt es da vielleicht bestimmte (Rechts-) Beratungsstellen, die einem da helfen könnten ?

Denn ich möchte deswegen nicht auch noch zusätzliche (vermeidbare) Probleme bekommen.
 

biddy

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#57
Vielleicht wäre es gut, wenn ich meine schriftliche Darstellung vorher von einem Neutralen auf rechtliche Korrektheit überprüfen lassen könnte.
Wenn Du hier im Forum jemandem Dein Vertrauen entgegenbringen könntest/kannst, könntest Du demjenigen - falls zu persönlich für eine Veröffentlichung hier - auch den Bericht per PN zusenden.

Derjenige könnte dann die "Emotionalität" aus dem Schreiben nehmen.

?
 

Gisela53

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#58
Wenn Du hier im Forum jemandem Dein Vertrauen entgegenbringen könntest/kannst, könntest Du demjenigen - falls zu persönlich für eine Veröffentlichung hier - auch den Bericht per PN zusenden.

Derjenige könnte dann die "Emotionalität" aus dem Schreiben nehmen.

?
Das wäre vielleicht eine Möglichkeit, wenn ich wüßte wem ich 100% vertrauen könnte.

Eine Veröffentlichung solch heikler persönlicher Berichte ist natürlich hier im Internet nicht möglich.

Da ja bekannter Weise hier im Forum auch die Mitarbeiter der Jobcenter herumschleichen und spionieren, wüßte ich nicht welchem Forumsbenutzer ich solch ein Vertrauen entgegenbringen könnte.

Deswegen wäre es mir eigentlich lieber, wenn ich zu einer neutralen Stelle hingehen könnte.
 

Arania

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#59
Hast Du niemandem in Deinem Familien- oder Freundeskreis der Dich da unterstützen könnte und eventuell auch zur Untersuchung mitgehen würde?
 

Zwiebel

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#60
Hallo Gisela,
Du musst nicht zu dem gleichen Gutachter!!Am besten sofort einen Antrag stellen beim FM auf einen Facharzt,denn da hast Du ein Recht drauf.Leider wissen es die wenigsten und denken man muss alles hinnehmen,dem ist aber nicht so!Kurze,sachliche Begründung dazu,warum Du den Gutachter nicht noch einmal an Dich lassen möchtest.Man kann sogar einen Facharzt beantragen,wenn Gutachten erstellt werden nach Aktenlage.
 

Gisela53

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#62
Na ich weiß nicht ob das zusammenfügen meiner Threads so günstig war.

Ist vielleicht gut gemeint.

Aber ich persönlich finde das lange Threads immer unübersichtlicher werden.

Ich finde kürzere Threads übersichtlicher. Deshalb hatte ich auch bewußt einen neuen Thread eröffnet.

Also wenn es ginge, möchte ich, daß meine Threads zukünftig nicht mehr zusammengefügt werden, wie gesagt der Übersichtlichkeit wegen ?!
 
E

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#63
Weiß jemand, ob ich daß Recht habe, diesen Gutachter vom Jobcenter einfach abzulehnen, und auf einen anderen zu bestehen, falls die mir wieder den selben Gutachter zuweisen wollen ?

Ich würds auf jeden Fall tun...aber du mußt deine Bereitschaft erkennen lassen, dich von einem anderen Arzt begutachten zu lassen.

Oder soll ich vielleicht doch lieber erst abwarten, bis ich die Zuweisung (Termin) bekomme und nur dann reagieren wenn es wieder derselbe Gutachter sein sollte ?

Ja, auf jeden Fall

Oder wäre es in dem Fall wenn der Termin schon feststeht, zu spät einen anderen Gutachter zu verlangen ?

Nein, warum?

Ich habe mir schon überlegt, wenn ich nochmal wiederholt zu diesem sadistischen Psychopathen (Gutachter) muß, mir eine kleine Waffe zur Selbstverteidigung mitzunehmen. Das laß mal lieber :)

:icon_cry::icon_cry:
Warum nimmst du nicht einen Beistand mit, der Protokoll führt, was gesagt wird oder geschieht? Und der das Protokoll danach unterschreibt, damit du dich notfalls später wehren kannst, falls du dich gezwungen siehst, die Begutachtung abzubrechen?
 

Gisela53

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#64
Oder soll ich vielleicht doch lieber erst abwarten, bis ich die Zuweisung (Termin) bekomme und nur dann reagieren wenn es wieder derselbe Gutachter sein sollte ?

Ja, auf jeden Fall

Oder wäre es in dem Fall wenn der Termin schon feststeht, zu spät einen anderen Gutachter zu verlangen ?

Nein, warum?


Warum nimmst du nicht einen Beistand mit, der Protokoll führt, was gesagt wird oder geschieht? Und der das Protokoll danach unterschreibt, damit du dich notfalls später wehren kannst, falls du dich gezwungen siehst, die Begutachtung abzubrechen?
Ja also, daß es besser ist wenn man einen Zeugen hat, weiß ich ja auch.
Aber das Problem ist dabei doch wohl, jemanden zu finden der auch morgens zum Gutachtertermin überhaupt Zeit hat,
und mitkommen kann.

@ Ludwigsburg
Warum meinst Du, daß es besser wäre solange abzuwarten ?

Es könnte doch auch besser sein, gleich von Anfang an klarzustellen und das Jobcenter darauf hin zuweisen,
das es große Probleme ( ... ) bei der letzten Begutachtung gab und das man deswegen ( ... ) den alten Gutachter ablehnt.

Da bin ich mir noch nicht ganz so sicher, was wirklich richtig oder besser wäre.
Da gibt es ja hier auch unterschiedliche Meinungen dazu.
 

Arania

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#65
Weil man doch erst auf etwas reagieren kann wenn man es auch weiss, Du kannst den Gutachter immer noch ablehnen wenn es derselbe sein sollte, wenn Du das schon vorher schreibst sieht es meiner Meinung nach so aus, als wenn Du jeglicher Begutachtung aus dem Weg gehen möchtest

Und eine Begleitung die morgens Zeit hat, sollte sich doch auch finden:smile:
 

Gisela53

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#66
Weil man doch erst auf etwas reagieren kann wenn man es auch weiss, Du kannst den Gutachter immer noch ablehnen wenn es derselbe sein sollte, wenn Du das schon vorher schreibst sieht es meiner Meinung nach so aus, als wenn Du jeglicher Begutachtung aus dem Weg gehen möchtest
Ach so meint Ihr das.

Ich hatte da eine ganz andere Sichtweise:

1. Neben der Ablehnung des alten Gutachters, gleich um die Zuweisung eines anderen Gutachters zu bitten.

2. Die Termine, wenn Sie einem dann mitgeteilt werden, können manchmal sehr kurzfristig sein. Wenn ich erst nach Mitteilung des Termins, um einen anderen Gutachter bitte, kann es doch für das Jobcenter so scheinen, als wenn ich nur Gründe suche um die Sache in die Länge zu ziehen.

Deshalb dachte ich, daß vielleicht auch besser sein könnte,
gleich und sofort um die Zuweisung eines anderen Gutachters zu bitten ?!
 
E

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#67
Deshalb dachte ich, daß vielleicht auch besser sein könnte,
gleich und sofort um die Zuweisung eines anderen Gutachters zu bitten ?!
Das mußt du selbst entscheiden...

ich würds nicht im Vorfeld machen, um mir vielleicht zu ersparen, es begründen zu müssen.
 

Couchhartzer

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#68
Beim jetzt neuen Gutachten müsste nach den Vorschriften der Ärztekammer sowieso ein andere neuer Gutachter eingesetzt werden, denn der vorherige Gutachter wäre in jedem Fall befangen (und damit unzulässig), da die Gefahr besteht, dass er kaum seinem eigenen vorangegengenen Gutachten selber widersprechen und jetzt etwas anderes aussagen würde (und damit ist er selber Partei und folglich nicht mehr unparteiisch). Derselbe Arzt darf also gar nicht noch einmal begutachten und daher kann getrost abgewartet werden, bis die Einladung zum Gutachten da ist und der Gutachter genannt wird.
Sollte dann derselbe Gutachter wieder auftauchen, ist der Antrag der Ablehnung wegen nachweislicher Befangenheit zu stellen.

Auszug Ärztekammer sagte :
Gutachter müssen unparteiisch sein. Die Tätigkeit des Gutachters darf durch enge persönliche oder berufliche Beziehung zum Auftraggeber, Patienten oder den behandelnden Ärzten nicht beeinflusst werden. Etwaige Beziehungen zu den am Verfahren Beteiligten sind offen zu legen.
Quelle ~> http://www.aeksh.de/shae/2000/200009/h009065a.htm
(die Bundesärztekammer hat diese Vorgaben leider auf ihrer Seite entfernt)


Gruß...

Jörg
 

Gisela53

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#69
Beim jetzt neuen Gutachten müsste nach den Vorschriften der Ärztekammer sowieso ein andere neuer Gutachter eingesetzt werden, denn der vorherige Gutachter wäre in jedem Fall befangen (und damit unzulässig), da die Gefahr besteht, dass er kaum seinem eigenen vorangegengenen Gutachten selber widersprechen und jetzt etwas anderes aussagen würde (und damit ist er selber Partei und folglich nicht mehr unparteiisch). Derselbe Arzt darf also gar nicht noch einmal begutachten und daher kann getrost abgewartet werden, bis die Einladung zum Gutachten da ist und der Gutachter genannt wird.
Sollte dann derselbe Gutachter wieder auftauchen, ist der Antrag der Ablehnung wegen nachweislicher Befangenheit zu stellen.


Quelle ~> http://www.aeksh.de/shae/2000/200009/h009065a.htm
(die Bundesärztekammer hat diese Vorgaben leider auf ihrer Seite entfernt)


Gruß...

Jörg
Danke.

Ja das spricht natürlich eindeutig dafür, abzuwarten,

bis die Einladung zum neuen Gutachten da ist.
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
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