Kassenbuchführung bei Kleingewerbetreibenden u.a.

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Gartenzwerg

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Hallo,

ich frage hier für einen Freund und erhoffe mir Tipps von euch für ein Erwiederungsschreiben an das JC.

Also, dieser besagte Freund bekam ein Schreiben mit folgendem Satz:

Bitte legen Sie zum Termin Ihr Kassenbuch vor und Unterlagen aus denen die zukünftige Entwicklung Ihrer selbständigen Tätigkeit prüffähig nachvollzogen werden kann.

Was dabei für uns fragwürdig ist:

1. Der Termin ist an einem Werktag vormittags, also während der Arbeitszeit. Kann man ohne Nachteile einen Termin für Berufstätige verlangen, auch wenn man aktuell noch keinen festen Kundentermin für diesen Zeitpunkt nachweisen kann? Natürlich kann der Selbständige seine Termine selbst gestalten, aber im Zweifelsfalle könnte das ja auch zu Verdienstausfall führen.

2. wurde bereits eine schätzende EKS eingesandt. Was wollen die denn noch alles an Unterlagen für eine Schätzung haben und noch dazu prüffähig? Was reicht ihr da so ein?

3. wollen die die Vorlage eines Kassenbuchs, welches dieser Freund aber gar nicht führt. Meines Wissens nach ist er als Kleingewerbetreibender auch gar nicht zur Führung eines Kassenbuchs verpflichtet oder?

Bin sehr dankbar für Hinweise auf Paragraphen, Links zu Urteilen oder andere wissenswerten Fakten.

Danke :)
 

musiker01

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zu 3.: so mitteilen. Hab ich seinerzeit auch gemacht.

Zukünftige Entwicklung? Kannst Du bzw. der SB Hellsehen? Entspechende Unterlagen sind nicht vorhanden, fertig!
 

franky0815

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3. wollen die die Vorlage eines Kassenbuchs, welches dieser Freund aber gar nicht führt. Meines Wissens nach ist er als Kleingewerbetreibender auch gar nicht zur Führung eines Kassenbuchs verpflichtet oder?

alle einnahmen und ausgaben die in bar abgewickelt werden sollten bzw. müssen in einem kassenbuch festgehalten werden.

wenn alles unbar abläuft braucht es auch kein kassenbuch.
 

Seepferdchen 2010

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Meines Wissens nach ist er als Kleingewerbetreibender auch gar nicht zur Führung eines Kassenbuchs verpflichtet oder?

Es besteht zwar keine Buchführungspflicht als Kleinunternehmer, aber das Aufzeichnen der täglichen Betriebseinnahmen sollte hier geführt werden, schon alleine wegen der Übersicht und ggf. gegenüber dem Finanzamt zwecks Darstellung wie die Einnahmen ermittelt werden.

Hier könnte das FA sonst eine Schätzung vornehmen.

Kassenbuch: Notwendig für Kleinunternehmer? |

Zu deinen anderen Fragen kommen noch Hinweise.

:icon_pause:
 

Koelschejong

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Da würde ich doch mal nett nachfragen, der geschätzte SB möge doch bitte, bitte einmal sehr detailliert darlegen, wie man die Zukunft prüffähig nachvollziehen kann. Wenn der das kann, das wäre nachgerade sensationell, absolut Nobelpreis würdig.:icon_lol::icon_lol:
 
E

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Es besteht zwar keine Buchführungspflicht als Kleinunternehmer, aber das Aufzeichnen der täglichen Betriebseinnahmen sollte hier geführt werden, schon alleine wegen der Übersicht und ggf. gegenüber dem Finanzamt zwecks Darstellung wie die Einnahmen ermittelt werden.

Die nicht vorhandene "Buchführungspflicht" (Aufstellung von Bilanzen) ergibt sich aus den §§ 140 und 141 AO
AO - Einzelnorm
ist aber nicht mit der Befreiung zur Führung von "Aufzeichnungen" zu verwechseln.

Hier könnte das FA sonst eine Schätzung vornehmen.

Ja. Vor allem Gewerbetreibende, die häufig Bareinnahmen verzeichnen, erfreuen sich der besonderen Aufmerksamkeit des Fiskus.
Ein Kassenbuch ist deshalb nur dann obsolet, wenn es keine Bargeschäfte gibt. Dann kann mann ein solches kaufen, vorne den Namen raufschreiben und das leer ans JC geben. Und wehe, die versenken das im Reißwolf, anstatt es zeitnah zuückzugeben.
 

Koelschejong

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Nöö, nimm den klassischen Markthändler. Der führt kein Kassenbuch, sondern notiert (vergröbert) nur, was war morgens in der Kasse und was ist abends drin. Das reicht.
 
E

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Nöö, nimm den klassischen Markthändler. Der führt kein Kassenbuch, sondern notiert (vergröbert) nur, was war morgens in der Kasse und was ist abends drin. Das reicht.

Das ist ein Kassenbuch. Im Detail:


Der Kassensturz am Ende des aktuellen Geschäftstages

abzüglich des Kassenbestandes am Beginn des aktuellen Geschäftstages (üblicherweise Kassensturz von gestern)

abzüglich eventuell eingelegtes Wechselgeld

zuzüglich aus der Kasse entnommene Beträge
(Wareneinkauf, Benzinquittung, Aushilfe, ... - einzeln aufzuführen)

ergibt Umsatz des aktuellen Geschäftstages


Funktioniert so einfach aber nur bei Kleinunternehmern oder bei einheitlichem Steuersatz.
Und muß JEDEN Abend gemacht werden, nicht einfach frei Schnauze am Monatsende.
 

Koelschejong

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Falsch.

Im Kassenbuch werden alle Zahlungseingänge und -ausgänge erfasst, und zu jeder Erfassung existiert ein Beleg.

Was Du beschreibst ist eine sog. offene Ladenkasse, nicht aber ein Kassenbuch. Wie zuvor bereits geschrieben, weitaus die meisten EÜR-Gewerbler sind überhaupt nicht zur Führung eines Kassenbuchs verpflichtet (Bilanzierer aber immer!)
 
E

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Das "Kassenbuch" sieht eben einmal so und einmal anders aus. Das tut aber letztlich nichts zur Sache, denn meinen Ausführungen entnimmst Du, daß auch in der offenen Ladenkasse die Abgänge einzeln aufgeführt werden. Wenn der Betrieb keine Bareinnahmen hat, dann erübrigt sich logischerweise auch die Umsatzermittlung via Kassenbuch.

Tatsache ist, daß mit "nicht buchführungspfichtig" nicht gemeint ist, daß einem jede gemeinhin als "Buchführung" nicht näher spezifizierte Tätigkeit am Allerwertesten vorbei gehen könne.
Es mag zwar sein, daß man einen Kontierer oder gar hungrigen StB findet, der einem den blauen Sack für hundert Euro pro Monat ausleert, aber die BP macht das bestimmt nicht. Und ich glaube auch nicht, daß die Nachzahlungen nach einer BP vom JC übernommen werden. Das würde irgendwie nicht zu den anderen Diskussionsthemen passen.
 

Koelschejong

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Das sehe ich anders. Kassenbuch ist ein durchaus "fest geklopfter" Begriff und der bedingt detaillierte, belegte, tägliche Eintragungen. Du versuchst unter diesem Begriff unterschiedliche Sachverhalte zusammen zu fassen. Das ist in meinen Augen bedenklich, weil es ausgesprochen verwirrt.
 
E

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Ich weiß nicht, ob es verwirrt. In Anbetracht der Tatsache, daß kein Gewerbetreibender seine Bargeschäfte sowohl als offene Ladenkasse, als auch als Einzelaufzeichnung führen würde und der Oberbegriff etwas sperrig wäre, sehe ich da kein Problem darin.

Ein größeres Problem wäre es in meinen Augen, mit dem JC erst in der Hauptverhandlung vor dem SG darauf zu kommen, daß die mit der Anforderung "Kassenbuch" eigentlich die Ladenkasse gemeint haben. Daß sich weder der SB, noch der durchschnittliche Ladenbesitzer um diese Feinheit kümmert, darf man wohl als gesicherte Erkenntnis betrachten.
 
E

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Kleinunternehmer haben keine Buchführungspflicht. Darunter verstehe ich, dass man zwar seine ganzen Belege sammeln muss (Das muss man immer), diese aber nicht irgendwo schriftlich festhalten muss.
Selbstverständlich macht das alles sehr kompliziert, weshalb wohl jeder mindestens ne Excel-Tabelle hat.

Ein Drittel meiner Einnahmen stammt aus Bareinnahmen und diese halte ich in der Spalte "Barneinnahmen" fest, den Rest eben unter "Überweisung".

Allerdings frage ich mich auch manchmal, ob das dem FA so recht ist? Müsste ich z.B. Bareinnahmen auf mein "Geschäftskonto" (Was einfach nur ein dediziertes Privatgirokonto ist) einzahlen und könnte es erst dann als Privatentnahme auf mein privates Girokonto überweisen?
Ich lasse den Schritt immer aus, was ich bar bekomme wandert in meine Brieftasche für den Sofortgebrauch oder es wird auf mein privates Girokonto eingezahlt.
 

Solanus

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Lies mal bitte hier !

Dann solltest Du alles wichtige zur Buchführungspflicht wissen.

Unterliegst Du nun nicht der Buchführungspflicht, so mußt du trotzdem eine E/Ü Rechnung anfertigen.

Diese ist nun wiederum verhältnismäßig leicht.

Einfach eine Tabelle mit allen Ein- und Ausgängen und einer abschließenden Summe.

In dem Falle wäre das Kassenbuch die E/Ü Rechnung. Da im Kassenbuch sämtliche Ein- und Ausgänge aufgezeichnet werden.

Beim Vorlegen unbedingt den Datenschutz beachten.

Du darfst keinesfalls Adressen und/oder Namen deiner Kunden und Lieferanten offenlegen. Dies wäre ein Verstoß gegen das BDSG.
 
E

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Kleinunternehmer haben keine Buchführungspflicht.

Stimmt. Steht so in Beitrag Nummer 7.

Darunter verstehe ich, dass man zwar seine ganzen Belege sammeln muss (Das muss man immer), diese aber nicht irgendwo schriftlich festhalten muss.

Klär das einfach mit Deinem Finanzamt, wenn Du uns nicht glaubst. Und mit Deinem JC, ob sie Dir die Steuernachzahlungen übernehmen, wenn das Finanzamt Deine Einnahmen schätzt. Uns mußt Du nicht überzeugen.
 
E

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Gast
Beim Vorlegen unbedingt den Datenschutz beachten.

Du darfst keinesfalls Adressen und/oder Namen deiner Kunden und Lieferanten offenlegen. Dies wäre ein Verstoß gegen das BDSG.

Beim Vorlegen im JC, nicht beim Finanzamt ... Das ist aber kein Problem. Die chronologisch geordneten Belege bekommen vom ersten bis zum letzten des Jahres eine fortlaufende Nummer.

Und in den Baraufzeichnungen (Kassenbuch bzw. Ladenkasse) steht dann eben nur am jeweiligen Tag der (beispielhafte) Eintrag:
"520,84 Euro Wareneinkauf (8)"
Der Finanzbeamte bekommt den Ordner mit den Belegen und blättert bis zur Rechnung der Firma XYZ für einen Ballen Gardinenstoff, die die Nr. 8 bekommen hat. Dieser Ordner geht freilich nicht zum JC.
 
E

ExitUser

Gast
Stimmt. Steht so in Beitrag Nummer 7.


Klär das einfach mit Deinem Finanzamt, wenn Du uns nicht glaubst. Und mit Deinem JC, ob sie Dir die Steuernachzahlungen übernehmen, wenn das Finanzamt Deine Einnahmen schätzt. Uns mußt Du nicht überzeugen.

Ich bin nicht beim JC- und ich versuche auch niemanden von irgendwas zu überzeugen. Ich sage dir nur, was meiner Auffassung nach "keine Buchführungspflicht" und "keine Pflicht ein Kassenbuch zu führen" bedeutet.

Das hat alles nichts damit zu tun, wie ich meine Bücher führe.
 
E

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Gast
Das Problem besteht eben nur darin, daß manche Leute solche Meinungen für bare Münze nehmen, vor allem, wenn das so schön bequem ist.

Nun, Fakt ist dass ein Kleinunternehmer nicht zur Führung eines Kassenbuches verpflichtet ist. Ebenso ist er von der Buchführungspflicht "befreit". Dass man trotzdem eine EÜR macht, sollte schon der gesunde Menschenverstand diktieren, wie sonst sollte man seine Steuererklärung machen......

Grundsätzlich hast du meinen ersten Beitrag nicht richtig gelesen und hast da irgendwas rein interpretiert.
 
E

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Gast
Nun, Fakt ist dass ein Kleinunternehmer nicht zur Führung eines Kassenbuches verpflichtet ist. Ebenso ist er von der Buchführungspflicht "befreit". Dass man trotzdem eine EÜR macht, sollte schon der gesunde Menschenverstand diktieren, wie sonst sollte man seine Steuererklärung machen......

Mit einer EÜR erfüllt man nicht "trotzdem" die nicht vorhandene Buchführungspflicht. Unter "Buchführungspflicht" wird klar und eindeutig die Verpflichtung zum Aufstellen einer Bilanz und der nach der Größe des Unternehmens dazu gehörenden Anhänge und Berichte verstanden, nichts anderes. Die Verpflichtung ergibt sich aus dem HGB (kraft Rechtsform) sowie den §§ 140 und 141 AO (nach Gewinn- und Umsatzgrößen).

Das Aufzeichnen von Einnahmen und Ausgaben, vor allem wenn es sich um Barbewegungen handelt und es darüber keine anderen Unterlagen gibt, ist das absolute Minimum an Verwaltungsaufwand und hat mit "Buchführungspflicht" nichts zu tun. Ein Kleinunternehmer, der weder Umsatzsteuer abführt noch Vorsteuer zieht (den Begriff "Kleinunternehmer" existiert überhaupt nur in Zusammenhang mit der Umsatzsteuer -> § 19 Abs. 1 UStG) muß dennoch nachvollziehbar seinen Gewinn ermitteln. Für das Finanzamt, für externe Gläubiger und ggf. eben auch für Sozialversicherungsbehörden wie die RV oder die ALV.

Da wir uns hier in einem Forum aufhalten, in dem ein großer Teil der Mitglieder auf staatliche Unterstützung angewiesen ist, muß man da um so mehr aufpassen. Ein Kleinkrieg mit den Sachbearbeitern, ob jemand nun ein Kassenbuch führen muß oder nicht, ist solange nicht zielführend, wie diese nichts anderes als Aufzeichnungen über die Überschüsse haben wollen, die zur korrekten Ermittlung der Unterstützungsleistung benötigt werden. Ich habe noch nichts davon gelesen, daß der SB von einem Marktschreier verlangt hätte, ihm jeden einzelnen Lollipop nachzuweisen, den er das letzte halbe Jahr auf den Kinderfesten der Region verkauft hat.

Den Leuten sagt man korrekterweise, sie müßten kein Kassenbuch führen. Also schreiben sie nichts auf und meinen, daß ihnen das Finanzamt ja ohnehin nichts könne. Klar, die Steuerschätzungen egal welcher Höhe sind bei einem ALG II-Empfänger in der Regel nicht zu realisieren. Dann wendet sich das Finanzamt eben an die Kommune und initiiert ein Gewerbeuntersagungsverfahren.
 
E

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Mit einer EÜR erfüllt man nicht "trotzdem" die nicht vorhandene Buchführungspflicht. Unter "Buchführungspflicht" wird klar und eindeutig die Verpflichtung zum Aufstellen einer Bilanz und der nach der Größe des Unternehmens dazu gehörenden Anhänge und Berichte verstanden, nichts anderes. Die Verpflichtung ergibt sich aus dem HGB (kraft Rechtsform) sowie den §§ 140 und 141 AO (nach Gewinn- und Umsatzgrößen).

Das Aufzeichnen von Einnahmen und Ausgaben, vor allem wenn es sich um Barbewegungen handelt und es darüber keine anderen Unterlagen gibt, ist das absolute Minimum an Verwaltungsaufwand und hat mit "Buchführungspflicht" nichts zu tun. Ein Kleinunternehmer, der weder Umsatzsteuer abführt noch Vorsteuer zieht (den Begriff "Kleinunternehmer" existiert überhaupt nur in Zusammenhang mit der Umsatzsteuer -> § 19 Abs. 1 UStG) muß dennoch nachvollziehbar seinen Gewinn ermitteln. Für das Finanzamt, für externe Gläubiger und ggf. eben auch für Sozialversicherungsbehörden wie die RV oder die ALV.

Da wir uns hier in einem Forum aufhalten, in dem ein großer Teil der Mitglieder auf staatliche Unterstützung angewiesen ist, muß man da um so mehr aufpassen. Ein Kleinkrieg mit den Sachbearbeitern, ob jemand nun ein Kassenbuch führen muß oder nicht, ist solange nicht zielführend, wie diese nichts anderes als Aufzeichnungen über die Überschüsse haben wollen, die sie zur korrekten Ermittlung der Unterstützungsleistung benötigt werden. Ich habe noch nichts davon gelesen, daß der SB von einem Marktschreier verlangt hätte, ihm jeden einzelnen Lollipop nachzuweisen, den er das letzte halbe Jahr auf den Kinderfesten der Region verkauft hat. Den Leuten sagt man korrekterweise, sie müßten kein Kassenbuch führen. Also schreiben sie nichts auf.


Da hast du absolut recht!
 
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Gast
Genau, das ist eine "Kladde" und paßt normal in die Hosentasche des Markthändlers.
Und wenn Kontrolle kommt, auf dem Platz, dann wollen die dieses Büchlein sehen.

Gibt es in verschiedenen Größen und Ausführungen. Das Büchlein, welches ich früher den Mandanten empfahl, war DIN A 5 hochkant und so aufgebaut, wie ich es weiter oben beschrieben habe. Kann man auch ein billiges Notizbuch nehmen, da muß man nicht die Formularhändler noch dicker werden lassen. Es ist wichtiger, daß man jeden Tag aufschreibt, als daß das Ding für fünf bis zehn Cent pro Seite vorne blau aussieht.
 

Solanus

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Gibt es in verschiedenen Größen und Ausführungen. Das Büchlein, welches ich früher den Mandanten empfahl, war DIN A 5 hochkant und so aufgebaut, wie ich es weiter oben beschrieben habe. Kann man auch ein billiges Notizbuch nehmen, da muß man nicht die Formularhändler noch dicker werden lassen. Es ist wichtiger, daß man jeden Tag aufschreibt, als daß das Ding für fünf bis zehn Cent pro Seite vorne blau aussieht.

... und genau dies ist das "Kassenbuch" als Minimum der notwendigen Aufzeichnung der Ein- und Ausgaben.

.... und genau dies ist mit
Bitte legen Sie zum Termin Ihr Kassenbuch vor und Unterlagen aus denen die zukünftige Entwicklung Ihrer selbständigen Tätigkeit prüffähig nachvollzogen werden kann.

gemeint.

Also will das JC genau dieses Kassenbuch sehen. Keine Bilanz, keine E/Ü Rechnung sondern nur dieses Kassenbuch.
 
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