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Karstadt und Quelle "in schwerer Lage"

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Gast
#3
Der angeschlagene Touristik- und Handelskonzern Arcandor mit den Traditionsmarken Karstadt und Quelle befindet sich nach den Worten des neuen Vorstandsvorsitzenden Karl-Gerhard Eick "in einer schweren Lage". Schließungen und Entlassungen bei Arcandor? | tagesschau.de
Dazu:

.... Unterdessen wird immer deutlicher, dass der von dem damaligen Arcandor-Chef Thomas Middelhoff als Befreiungsschlag bejubelte Verkauf der Karstadt-Immobilien zwar schnelles Geld in die leeren Kassen brachte, nun jedoch die Probleme der Häuser verstärkt. Middelhoff hatte die Immobilien an Highstreet offiziell für insgesamt 4,5 Milliarden Euro verkauft - dabei gehen Insider davon aus, dass nach Abzug von Provisionen und Ausschüttungen an Investoren deutlich weniger als 4,5 Milliarden bei Karstadt ankamen. Dem gegenüber stehen aber jetzt Mietverpflichtungen von rund 350 Millionen Euro im Jahr, die vorher nicht anfielen.

Noch stärker belastet wird der Konzern durch die vergleichsweise hohe Miete für fünf Häuser, die Karstadt bis 2003 an die Oppenheim-Esch-Fonds verkauft hatte. Allein für die Immobilien in Potsdam, Karlsruhe, München, Wiesbaden und Leipzig werden jährlich 20 Millionen Euro fällig.

Einer der größten Fonds-Zeichner ist Thomas Middelhoff selbst. Am Warenhaus in Potsdam haben er und sein Frau zusammen sogar gut 23 Prozent gezeichnet. Während Middelhoff den Karstadt-Mitarbeitern schon in seiner Amtszeit erhebliche Beiträge zur Sanierung des Konzerns abverlangt hatte, blieben die Mieten bislang unangetastet."
Arcandor-Pleite: Karstadt-Vermieter bereiten sich auf Insolvenz vor - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
Führungswechsel bei Arcandor Middelhoff, der gescheiterte Held

Thomas Middelhoff, der deutsche Madoff? Auch er gehört zur Truppe der sogenannten "Bilderberger". 1999 (klick) stand er auf der Einladungsliste.


http://www.elo-forum.org/soziale-po...achrichtensperre-massenmedien.html#post422541
:icon_pfeiff:



 
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#4
Pleite-Gefahr

Arcandor-Chef warnt vor Karstadt-Katastrophe

Von Hagen Seidel 1. Juni 2009, 13:21 Uhr
Der Chef des Handelskonzerns Arcandor, Karl-Gerhard Eick, warnt vor einer Pleite von Karstadt und Co. Für diesen Fall rechnet Eick mit Milliardenkosten für die Allgemeinheit und Tausenden Arbeitslosen. Der Vorstandschef sagt WELT ONLINE, warum der Staat nach Opel auch Arcandor helfen müsse.

Pleite-Gefahr: Arcandor-Chef warnt vor Karstadt-Katastrophe - Nachrichten Wirtschaft - WELT ONLINE


In diesem Zusammenhang auch lesenswert >>> http://www.elo-forum.org/news-diskussionen-tagespresse/34448-zumwinkel-co-abfindungen-pensionen.html#post423365
 
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#5
Schickedanz vor Scherbenhaufen

Sie gilt als medienscheu, gibt kaum Interviews, hält sich im Hintergrund. Mit dem Überlebenskampf des Arcandor-Konzerns ist Großaktionärin und Milliardenerbin Madeleine Schickedanz aber ungewollt ins Rampenlicht gerückt.

Chic war gestern : Schickedanz vor Scherbenhaufen - n-tv.de


Mal sehen, ob ihr die Milliarden bleiben :icon_twisted:


Wasser steht bis zum Hals - Arcandor spricht mit Metro

Der schwer angeschlagene Handels- und Tourismuskonzern Arcandor ist bereit, mit Metro über die Zusammenlegung von Kaufhof und Karstadt zu einer deutschen Warenhaus AG zu sprechen. Beide Unternehmen hätten inzwischen ein Spitzengespräch über eine solche Lösung vereinbart, sagte Konzernsprecher Gerd Koslowski. Dies soll nach Medieninformationen in der kommenden Woche stattfinden.

Wasser steht bis zum Hals : Arcandor spricht mit Metro - n-tv.de
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Arcandor-spricht-mit-Metro-article320455.html
 

physicus

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#6
dazu passt dann auch die email gestern an mich ;)

Liebe Quelle-Partnerin, lieber Quelle-Partner,

die Quelle bittet Sie heute um Ihre Unterstützung.

Wir müssen eine schwierige Zeit überbrücken, die Finanzkrise bedroht unser
Unternehmen. Wir brauchen in dieser Ausnahmesituation die Hilfe des
Staates. Bleibt die staatliche Unterstützung aus, droht dem
Arcandor-Konzern die Zahlungsunfähigkeit mit allen damit verbundenen
negativen Folgen - und damit leider auch für Ihre und unsere Quelle. Wir
verfolgen deshalb alle ein Ziel, wir wollen es nicht zulassen, dass eine
großartige Marke wie Quelle in den Sog der Finanzkrise gerät. Kämpfen Sie
deshalb gemeinsam mit uns - mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,
mit der Geschäftsleitung, unseren Geschäftspartnern und Kunden - um eine
gute Zukunft der Quelle. Setzen Sie sich bei wichtigen politischen
Entscheidungsträgern dafür ein, dass der Quelle-Mutterkonzern Arcandor die
dringend benötigte Staatsbürgschaft erhält. Wir wollen nichts geschenkt.

Denn bei einer Bürgschaft des Staates fließt kein Euro an Steuergeldern.
Und die Kredite von unseren Banken zahlen wir natürlich Euro für Euro
zurück.

Wenn auch Sie Quelle unterstützen möchten, richten Sie E-Mails an die
Adressen wichtiger politischer Entscheidungsträger, die in den nächsten
Tagen mit über das Schicksal Ihrer Quelle entscheiden werden. Reichen Sie
diese E-Mail gerne auch an die von Ihnen betreuten Kunden und an Ihren
Freundes- und Bekanntenkreis weiter.

1. internetpost@bundeskanzlerin.de
2. internetpost@bundesregierung.de
3. info@bmwi.bund.de
4. mail@bundestag.de

Tragen Sie in dem Schreiben Ihre Sorge und Ihr Unverständnis vor, dass eine
Handelsinstitution, wie keine zweite in diesem Land, von den Folgen der
Finanzkrise in dramatischer Art und Weise gefährdet und bedroht ist. Oder
nutzen Sie gerne diesen Vorschlag:



Ich bin in Sorge um Quelle, das seit Jahrzehnten führende
Versandunternehmen in Deutschland.

Seit vielen Jahren bin ich Geschäftspartner von Quelle. Und das mit voller
Überzeugung, weil die Quelle etwas Besonderes ist und zwar ein kunden- und
qualitätsorientiertes Handelsunternehmen, das über Jahrzehnte hinweg
maßgeblich die deutsche Konsumgeschichte geprägt und mitgestaltet hat und
Millionen zufriedener Kunden zählt. Die Quelle verfügt - und das kann ich
Ihnen aus eigener Erfahrung versichern - über ein ausgezeichnetes und
intaktes Geschäftsmodell und zwar sowohl im klassischen Kataloggeschäft als
auch im modernen E-Commerce. Diese Verbrauchervorteile dürfen nicht
verloren gehen. Die Quelle darf nicht Opfer der Finanzkrise werden. Wir
unterstützen die Mitarbeiter und die Geschäftsleitung der Quelle in ihrem
Kampf um die Arbeitsplätze und um eine gute Zukunft der Quelle.
Bitte tun Sie alles in Ihrer Macht stehende, um die Staatsbürgschaft
möglich zu machen. Die Quelle hat es verdient.

Liebe Quelle-Partnerin, lieber Quelle-Partner,

Ich darf Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr
herzlich für Ihre Unterstützung danken. Wir wollen weiterhin für Sie da
sein und Sie auch in Zukunft zum Kreise unserer zufriedenen Kunden zählen.

Herzlichst Ihr

Dr. K**** H****
Quelle-Geschäftsführer
mfg physicus
 
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Gast
#7
Sollen die Verursacher erstmal ihre Kohle rausrücken und zahlen und dann am besten eingebuchtet werden! (Schickedanz, Middelhof & Co.)

Von wegen "die Finanzkrise bedroht unser Unternehmen". Die haben vorher schon alles versaubeutelt. :icon_neutral:
 

Jesaja

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#8
Wenn ich mir die hässlichen, überteuerten und zudem auch noch spießigen Klamotten bei Karstadt und die hässlichen, überteuerten und dazu auch noch nach Größen gestaffelten und in schlechter Qualität produzierten Klamotten bei Quelle anschaue, weiss ich, warum die in den Miesen stehen.

Neckermann hat vorgemacht, wie es besser geht, aber Quelle und Karstadt klammern sich ja lieber an ihren muffigen, aus dem 1950ern Jahren stammenden Prinzipien fest.
 

pinguin

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#9
Von wegen "die Finanzkrise bedroht unser Unternehmen". Die haben vorher schon alles versaubeutelt. :icon_neutral:
Nun, ist ja auch die Ansicht der EU-Spitze.

C&A, beispielsweise, war in den vergangenen 10 Jahren auch schon einmal in einer existentiellen Krise, nur haben die daraus gelernt und sich auf ihre Wurzeln besonnen; darüberhinaus ist C&A auch nicht an der Börse notiert und hat damit ganz andere Freiheiten.

ciao
pinguin
 

Atlantis

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#10
Künstlich beatmet

Die deutsche Politik sollte sich bei der 'EU-Kommission bedanken, Die Brüsseler haben endlich offen ausgesprochen, was sich in Berlin offenbar niemand traut; Arcandor hat kein Anrecht auf Staatshilfen. Seit Jahren liefert der Konzern in seinem Handelsgeschäft ein Trauerspiel ab. Dieses nun auch noch mit Bürgschaften und Krediten aus Steuergeldern zu unterstützen würde nicht nur das Missmanagement im Nachhinein belohnen. Es käme in dem wettbewerbsintensiven Umfeld auch einer unzulässigen Subvention gleich;
Arcandor hat eine solvente Unternehmerin und eine Privatbank in der Hinterhand. Sie sind zuallererst gefragt wenn es um die Rettung des Konzerns geht Vor deren Türen sollten die Beschäftigten demonstrieren, nicht in Berlin und anderswo. Ihre Jobs haben die Konzernlenker in den vergangenen zehn Jahren in Gefahr gebracht, nicht die Finanzkrise.
 
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Gast
#11
Künstlich beatmet

Die deutsche Politik sollte sich bei der 'EU-Kommission bedanken, Die Brüsseler haben endlich offen ausgesprochen, was sich in Berlin offenbar niemand traut; Arcandor hat kein Anrecht auf Staatshilfen. Seit Jahren liefert der Konzern in seinem Handelsgeschäft ein Trauerspiel ab. Dieses nun auch noch mit Bürgschaften und Krediten aus Steuergeldern zu unterstützen würde nicht nur das Missmanagement im Nachhinein belohnen. Es käme in dem wettbewerbsintensiven Umfeld auch einer unzulässigen Subvention gleich;
Wieso, die Milchbauern werden doch jetzt auch subventioniert, und nicht zu knapp. Ich finde, gleiches Recht für alle. :icon_pfeiff:
 

Sissi54

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#13
Volle Zustimmung, Jesaja ! :icon_klatsch:

Zusammengefasst, beides nur noch ein einziger Lumpenhandel ! :icon_kotz:
Wer bei Humana einkauft, sieht besser gekleidet aus ! :icon_twisted:
Bei Quelle kauft nur noch, wer auf Raten zahlt.
Einziger Vorteil.

Oder wer kauft schon Elektrogrossgeräte bei Quelle mit Namen "Privileg", wo keiner weiß, was für ein Hersteller das ist ? :confused:
Steht jetzt auch bei Karstadt alles voll.

Die nächsten Kandidaten sind Kaufhof und C&A ! Wetten !

Ist zwar traurig, dass so viele ihre Arbeitsplätze verlieren, aber die haben die Zeit einfach verschlafen.
 

Jesaja

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#15
Volle Zustimmung, Jesaja ! :icon_klatsch:

Zusammengefasst, beides nur noch ein einziger Lumpenhandel ! :icon_kotz:
Wer bei Humana einkauft, sieht besser gekleidet aus ! :icon_twisted:
Bei Quelle kauft nur noch, wer auf Raten zahlt.
Einziger Vorteil.

Oder wer kauft schon Elektrogrossgeräte bei Quelle mit Namen "Privileg", wo keiner weiß, was für ein Hersteller das ist ? :confused:
Steht jetzt auch bei Karstadt alles voll.

Die nächsten Kandidaten sind Kaufhof und C&A ! Wetten !

Ist zwar traurig, dass so viele ihre Arbeitsplätze verlieren, aber die haben die Zeit einfach verschlafen.
Humana kenne ich noch aus Leipzig, die hatten dort mal eine riesige Verkaufsfläche, aber zum grössten Teil waren die angebotenen Klamotten wirklich grauenhaft, außerdem sagt man dem Unternehmen sektenartige Strukturen nach.

Bei C&A kann ich mich nicht ganz so anschliessen. Die haben es auch nach ihrer Krise geschafft, ein einigermaßen attraktives Angebot für Kunden zu schaffen. Kaufhof hat vom Sortiment her ein paar gute Seiten, z.B. Bücher zu günstigen Preisen und recht nette Eigenmarken, die dann aber doch noch etwas teuer sind.
Versandhäuser, die Preisstaffelung betreiben, versuch ich grundsätzlich zu vermeiden, und von der Qualität von Quelle bin ich ohnehin nicht überzeugt.

Das Problem bei vielen Unternehmen scheint wohl auch so zu sein, dass sie im Zuge von Globalisierung und Hyperkapaitalismus einfache kaufmännische Prinzipien vergessen haben :

Gutes Produkt, Guter Preis --> Guter Umsatz
Kunden, können nur kaufen, wenn sie genügend Geld bekommen
Geschäfte müssen für beide Seiten befriedigend sein
 
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#16
Wenn ich mir die hässlichen, überteuerten und zudem auch noch spießigen Klamotten bei Karstadt und die hässlichen, überteuerten und dazu auch noch nach Größen gestaffelten und in schlechter Qualität produzierten Klamotten bei Quelle anschaue, weiss ich, warum die in den Miesen stehen.
Ich habe 10 Jahre bei Quelle gearbeitet (Pakete ausgepackt, geprüft, sortiert, neu gepackt und stimme dir zu. Wenn ihr wüsstet, was da wirklich noch so abgeht...

Unternehmen, die sterben, sollte man sterben lassen. Das ist Kapitalismus.
Warum ist die Mauer eigentlich weg, ist doch bald wie in der DDR. Wer hat hier eigentlich wen angeschlossen?

Privilegwaschmaschinen sollte man unter die (Ver)kleidung schauen, dann weiß man, wer sie herstellte.
Privileg-ob WM, Herde oder Sonstiges sind verschiedene Hersteller. Bauknecht, AEG, Gorenje. Auf das Typblatt schauen. Ich habe natürlich eine Privileg-Waschmaschine.
 

Jesaja

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#18
Ich habe 10 Jahre bei Quelle gearbeitet (Pakete ausgepackt, geprüft, sortiert, neu gepackt und stimme dir zu. Wenn ihr wüsstet, was da wirklich noch so abgeht...
Auja, plauder mal aus dem Nähkästchen, das würde mich wirklich mal interessieren. :icon_smile:

Unternehmen, die sterben, sollte man sterben lassen. Das ist Kapitalismus.
Genau, schliesslich reguliert sich der Markt wie von Zauberhand von selbst.:cool:
 

dr.byrd

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#19
Es ist genauso wie bei Hertie. Es ging den Verbrechern nur um die Immobilien in bester Lage.

Es wird der Tag kommen, da werden diese Herrschaften zur Verantwortung gezogen werden.
Ist er mit Schuld an den hohen Mieten, unter denen Karstadt ächzt - und haben er und seine Frau davon profitiert? Ungewöhnliche Immobiliengeschäfte stürzen Ex-Arcandor-Chef Middelhoff in Erklärungsnöte. Justizministerin Zypries empfiehlt nach SPIEGEL-Informationen nun sogar, Ermittlungen zu prüfen.
Weiterlesen auf: SPON
 

physicus

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#20
zumindest kam die absage der gelder schonmal vorab von der merkel..
sind ja auch keine banken ^^
 
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#21
4000 arbeiten für Kaufhäuser und Versandgeschäft:

Arcandor-Pleite könnte auch Jobs bei Post kosten

Arcandor ist ein wichtiger Kunde der Post-Tochter DHL. Damit hätte eine Insolvenz des Handelskonzerns enorme Auswirkungen auf das Geschäft der Post. Konkrete Sorgen um Arbeitsplätze mache man sich aber nicht, heißt es.

Von einem Zusammenbruch des Handelskonzerns Arcandor wäre auch die Deutsche Post indirekt betroffen. Der Sprecher der Frachtsparte DHL, Claus Korfmacher, sagte am Freitag in Bonn, rund 4000 Post-Mitarbeiter seien für die Kaufhäuser und das Versandgeschäft von Arcandor tätig. Er bestätigte insoweit einen Bericht des «Handelsblatts», fügte aber hinzu, es sei nicht ganz richtig, dass die Post um diese Arbeitsplätze fürchte.

NETZEITUNG WIRTSCHAFT UNTERNEHMEN NACHRICHTEN: Arcandor-Pleite könnte auch Jobs bei Post kosten
 
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#22
Vorhin im Radio gehört, lediglich SPIEGEL kann ich als Quelle anbieten.

Ist er mit Schuld an den hohen Mieten, unter denen Karstadt ächzt - und haben er und seine Frau davon profitiert? Ungewöhnliche Immobiliengeschäfte stürzen Ex-Arcandor-Chef Middelhoff in Erklärungsnöte. Justizministerin Zypries empfiehlt nach SPIEGEL-Informationen nun sogar, Ermittlungen zu prüfen.
 
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#24
... Sollte die Bundesregierung den Notkredit von 437 Millionen Euro morgen ablehnen, müsse man schon morgen Insolvenz anmelden, heißt es von Arcandor...

http://newsticker.sueddeutsche.de/arcandor_droht_schon_montag_insolvenz


Essen (dpa) - Dem angeschlagenen Handelskonzern Arcandor droht bereits morgen die Insolvenz. Wenn die Bundesregierung den beantragten Notkredit von 437 Millionen Euro ablehne, müsse Arcandor noch am gleichen Tag Insolvenz anmelden. Die Zahlungsunfähigkeit soll bei einem heutigen Krisentreffen noch abgewendet werden. METRO-Chef Eckhard Cordes sieht bei einer Übernahme der Karstadt-Filialen durch Kaufhof für fast alle davon betroffenen Mitarbeiter eine «sichere Zukunft». Es gebe einen zügigen Vier- Stufen-Plan zur Rettung.
http://www.ad-hoc-news.de/arcandor-droht-schon-montag-insolvenz--
 
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#25
Auja, plauder mal aus dem Nähkästchen, das würde mich wirklich mal interessieren. :icon_smile:
Lieber nicht.
Aber mal etwas anderes. Quelle kann und konnte es gar nicht so schlecht gehen. Oder wie erklärt sich Folgendes?:

Ein Schuldner lässt sich über die Oma von Quelle eine Waschmaschine an seine Adresse liefern und die Oma bezahlt die WM. Oma wohnt in Leipzig, Enkel in Erlangen.
Die Oma will daraufhin wieder etwas an den Schuldner liefern lassen und auch bezahlen, aber Quelle lehnt das ab. Die Oma bestellt jetzt lieber für ihren Enkel bei einem anderen Versandhaus.

Wenn man so arrogant und blöd ist, dann ist man auf Geld nicht angewiesen und braucht es jetzt auch nicht.
 
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#27
AW: Opel gerettet? Nicht wirklich...

Karstadt-Mitarbeiter geschockt

Bund lehnt Arcandor-Notkredit ab

Eine Insolvenz des Handels- und Touristik-Konzerns Arcandor rückt immer näher: Die Bundesregierung hat offenbar auch einen Notkredit für den angeschlagenen Handelskonzern Arcandor abgelehnt. .....

Schock bei Karstadt

Der Karstadt-Betriebsrat reagierte geschockt und mit Unverständnis auf erste Informationen über eine Ablehnung des Rettungskredites

Kompletter Artikel >>>> http://www.n-tv.de/wirtschaft/Bund-lehnt-Arcandor-Notkredit-ab
 

holla

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#28
AW: Opel gerettet? Nicht wirklich...

@Muci

Es ist aber schon lange bekannt das der Karstadt-Konzern finanzielle Probleme hat!
Jetzt aber auf der Krisenwelle mitzureiten und nach Staatshilfen zu Rufen,Ich weiss nicht!

Wie wäre es wenn sich die Mitarbeiter mal an die Manager/Anteilseigner wenden bevor sie nach Staatshilfe rufen!?
Und der Betriebsrat macht da noch fleißig mit,für mich unverständlich!

Schade für die Mitarbeiter aber wenn das Unternehmen jetzt auch noch Geld bekommt stehen Alle Schlange!
 
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#29
AW: Opel gerettet? Nicht wirklich...

Ich bin auch dagegen!

Wie kommst Du drauf, daß ich dafür sein könnte?
 

holla

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#31
AW: Opel gerettet? Nicht wirklich...

Ich bin auch dagegen!

Wie kommst Du drauf, daß ich dafür sein könnte?
Uphs,Missverständnis !
Das wollte ich dir jetzt nicht Unterstellen !
Sorry,Dachte das hier auch Diskutiert werden darf!?
 
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#32
AW: Opel gerettet? Nicht wirklich...

Missverständnis ...

Warte nur bis die Beiträge in das richtige Thema verschoben werden. Dann können wir uns gerne weiter unterhalten :icon_smile:
 

holla

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#33
AW: Opel gerettet? Nicht wirklich...

Missverständnis ...

Warte nur bis die Beiträge in das richtige Thema verschoben werden. Dann können wir uns gerne weiter unterhalten :icon_smile:
Das hört sich aber Giftig an :icon_wink:
Eigentlich wollte ich "nur" eine Anmerkung bringen,diese Pressemeldungen lesen sich immer gleich!
Die haben es Vergeigt und wollen jetzt Steuergelder,so sieht es leider aus!
 

penelope

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#34
müsse man schon morgen Insolvenz anmelden, heißt es von Arcandor...

schüss und weg!
 

silver

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#35
9.6.2009 Insolvenz wohl beantragt.

Hab noch was Hübsches aus 2006 gefunden:

Fürth, Ende der 50er-Jahre.
Gustav Schickedanz feiert Erfolge mit seinem Versandhaus Quelle.
Und Madeleine, einzige Tochter des Unternehmers aus der Ehe mit Grete Schickedanz,
steht kurz vor dem Abitur.

Die Anekdote, die ein alter Freund der Familie erzählt,
gewinnt mehr als vierzig Jahre später neue Aktualität.
Die heute 62-jährige Tochter und Haupterbin des Quelle-Imperiums, das 1999 mit Karstadt fusionierte,
steht vor einem Scherbenhaufen:
Warenhäuser, Versandhandel – unter dem Strich alles Verlustgeschäfte.

Madeleine Schickedanz versucht zu retten, was zu retten ist:
hin- und hergerissen zwischen Tradition und radikalen Veränderungen,
zwischen Kampf um das Vermächtnis ihrer Eltern und der Sorge, Millionen zu verlieren.

Seit vergangenem Jahr hat sie wohl
hauptsächlich über die Kölner Privatbank Sal. Oppenheim viel Geld aufgenommen,
um immer mehr Aktien zu kaufen.
Inzwischen hält sie über 58 Prozent an Karstadt-Quelle – das sorgt für Spekulationen.
Hinter den hohen Krediten steckt ein Plan.
Wie das Handelsblatt aus Finanzkreisen erfahren hat,
gab es eine mündliche Vereinbarung zwischen Schickedanz und befreundeten Investoren:
Karstadt-Quelle soll von der Börse genommen werden, um den Konzern dann schneller sanieren
und die Immobilien verwerten zu können.
Mit im Boot: Sal. Oppenheim,
der mit der Bank verbundene Troisdorfer Bauunternehmer Josef Esch,
der das Schickedanz-Vermögen verwaltet,
sowie Otto Gellert, der Hamburger Berater der Ex-Tchibo-Eigentümer Günter und Daniela Herz.

Das war Plan A der verworfen wurde.

Doch es gibt einen Plan B:
Karstadt-Quelle-Chef Thomas Middelhoff hat die Warenhaus-Immobilien
in ein Gemeinschaftsunternehmen mit Goldman Sachs eingebracht.
Mit dem Erlös, rund 4,5 Milliarden Euro, deckt Karstadt-Quelle seine Schulden ab.
Gleichzeitig versucht Middelhoff, den Wert der Immobilien durch Aufbau von Premium-Kaufhäusern zu erhöhen
später sollen sie dann teuer verkauft werden.

Madeleine Schickedanz: Hinten in der Villa - Unternehmen - Management - Köpfe - Handelsblatt.com

Und so sieht die Zusammensetzung des Käufers "Highstreet" aus.
Auch sehr interessant !!!

PRESSEMITTEILUNG
 
E

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#37
Metro denkt über Weiterverkauf nach


Dem Bericht zufolge will der Wirtschaftsminister sich am heutigen Mittwoch mit Arbeitnehmervertretern des Arcandor-Konzerns treffen, um über die Rettung von Arbeitsplätzen beim insolventen Unternehmen zu beraten. Unterdessen bekräftigte Metro-Chef Eckhard Cordes das Interesse seines Konzerns an den zu Arcandor gehörenden Karstadt-Warenhäusern.

Allerdings könnte eine mit dem Zusammenschluss von Karstadt und der Metro-Tochter Kaufhof gebildete Warenhaus AG gar nicht lange in der Hand von Metro bleiben. Wie das «Handelsblatt» berichtet, erwägt Cordes bereits den Weiterverkauf nach einer möglichen Fusion. In Kreisen zweier beteiligter Investmentbanken werde dabei der italienische Warenhaus-Unternehmer Maurizio Borletti als Interessent genannt, heißt es in dem Bericht. Bei Metro gab man sich zu einer möglichen Übernahme der geplanten Deutschen Warenhaus AG durch den Italiener bedeckt. «Uns liegt dazu nichts vor», sagte ein Sprecher.


NETZEITUNG WIRTSCHAFT UNTERNEHMEN NACHRICHTEN: Metro hat nur kurzfristig Interesse an Karstadt




:cool:

 

wolliohne

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#38
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#39
10.06.2009 | 18:33 Uhr
Der Tagesspiegel: Die Arcandor-Pleite könnte auch für die mehr als 45 000 Betriebsrentner des Unternehmens unangenehme Folgen haben

Berlin (ots) - Arcandor-Insolvenz trifft Betriebsrentner

Die Arcandor-Pleite könnte auch für die mehr als 45 000 Betriebsrentner des Unternehmens unangenehme Folgen haben.

Womöglich müssen sie einige Monate lang auf ihre Bezüge verzichten, ehe diese vom Pensions-Sicherungs-Verein (PSV) der Wirtschaft übernommen werden. "Es ist nicht sicher, ob wir die Zahlung der Betriebsrenten übergangslos übernehmen können", sagte PSV-Vorstand Martin Hoppenrath dem Tagesspiegel (Donnerstagausgabe). Dies hänge davon ab, wann der PSV Daten über die Betriebsrentner vom Insolvenzverwalter bekomme. Womöglich werde es "eine Zahlungspause von mehreren Monaten" geben. Die ausgefallenen Renten würden dann aber nachgezahlt, versicherte Hoppenrath.

Der PSV springt ein, wenn Unternehmen pleitegehen, in denen es ein System betrieblicher Altersversorgung gibt. Er übernimmt dann die Betriebsrenten der Betroffenen. Derzeit sind 73000 Unternehmen Mitglied im PSV - dazu sind sie gesetzlich verpflichtet. In diesem Jahr lag der Schaden für den PSV durch die zahlreichen Insolvenzen bis Ende Mai bereits höher als im gesamten vergangenen Jahr 2008, wie Hoppenrath sagte. Die Mitgliedsfirmen würden daher einen höheren Beitrag zahlen müssen. Arcandor bedeute eine weitere Belastung. "Wir stehen vor dem größten Schaden unserer Geschichte", sagte Hoppenrath. Die Insolvenz werde vermutlich einen Schaden von mehr als einer Milliarde Euro bedeuten.


Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an: Der Tagesspiegel, Ressort Wirtschaft, Tel. 030-26009260.
Pressekontakt:
Der Tagesspiegel
Chef vom Dienst
Thomas Wurster
Telefon: 030-260 09-308
Fax: 030-260 09-622
cvd@tagesspiegel.de

Presseportal: Der Tagesspiegel - Der Tagesspiegel: Die Arcandor-Pleite könnte auch für die mehr als 45 000 Betriebsrentner des Unternehmens unangenehme Folgen haben


Welcome to Hartz IV :cool:

.
 
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#41
Noch mehr Pleiten bei Arcandor

Beim Essener Handels- und Tourismusunternehmen Arcandor geraten immer mehr Tochterfirmen in den Sog des Insolvenzverfahrens. Am Freitag werde sich die Zahl der betroffenen Gesellschaften voraussichtlich auf 28 erhöhen, sagte ein Unternehmenssprecher in Essen. Bis Donnerstag hatten 22 Gesellschaften Insolvenz angemeldet.

Insgesamt hat Arcandor mehr als 500 Tochtergesellschaften.


http://nachrichten.finanztreff.de/news
 
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#42
Auch das Land Bayern will Quelle durch eine Bürgschaft von knapp 21 Millionen Euro unterstützen. Man sei bereit, sich an einer Bund-Länder-Bürgschaft in Höhe von insgesamt 50 Millionen Euro zu beteiligen, sagte Ministerpräsident Seehofer. Das Versandhaus benötigt das Geld für den Druck des neuen Katalogs, ohne den der Geschäftsbetrieb nicht aufrecht erhalten werden kann.
Quelle
 

destina

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#43
Das ist eine Geldspritze für Bertelsmann. Die drucken nämlich den Katalog.

Nicht zuletzt in Nürnberg sorgt das in diesen Tagen für erhebliche Verunsicherung. Dort findet sich im südlichen Stadtteil Langwasser das Unternehmen, das bislang einen großen Teil der kiloschweren Quelle-Kataloge produziert. Die Druckerei Prinovis ist Teil des Bertelsmann-Konzerns. In Langwasser lässt der ADAC seine Kundenzeitschrift drucken, zu einem Teil geht dort auch der Spiegel vom Stapel.
SZ
 
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#45
Quelle: Leere Kassen - Nicht ein einziger Cent

Einfach abgeräumt: Nur wenige Stunden vor dem Arcandor-Insolvenzantrag wurden sämtliche Quelle-Guthaben an den Mutterkonzern überwiesen.

Am Morgen danach waren die Kassen bei Quelle restlos leer. Unmittelbar nach dem Arcandor-Insolvenzantrag am 9. Juni schickte der vorläufige Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg eine Handvoll Experten in die Fürther Zentrale des Versandhauses.


Als diese dort auf den Computern die aktuellen Kontostände des Unternehmens abfragten, blinkte ihnen eine Null entgegen. Denn wenige Stunden vor dem Insolvenzantrag hatte man nach Informationen der Süddeutschen Zeitung die Konten abgeräumt und sämtliche Guthaben an die Arcandor-Mutter nach Essen überwiesen. Der ganze Quelle-Konzern hatte damit keinen einzigen Cent flüssiger Mittel.


"Cash-Pooling" nennen Experten das Verfahren, das bei Konzernen nicht unüblich ist. Tochterunternehmen leiten dabei ihre Überschüsse an die Mutter, die wiederum das eingesammelte Geld, einfach formuliert, dort im Unternehmen verteilt, wo es gerade gebraucht wird. Für Quelle entpuppt sich das Prozedere nun im Nachhinein als verheerend und fatal.


Quelle: Leere Kassen - Nicht ein einziger Cent - Arcandor-Spezial - sueddeutsche.de
 
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Gast
#46
Großzügige Lieferanten
Tatsächlich steht es schlecht um Quelle.

Seit zwei Wochen lebt das Unternehmen praktisch von der Großzügigkeit seiner Lieferanten, die Zahlungen vorerst stunden. Selbst Telefon, Strom und Kantine laufen nur noch, weil die Dienstleister in Vorlage treten.

Angesichts der vielfältigen Verschachtelungen im bankrotten Quelle-Mutterkonzern Arcandor können nicht einmal die vorläufigen Insolvenzverwalter sagen, bei wem das Versandhaus wie viele Schulden hat. "Wir arbeiten vom ersten Tag an fieberhaft daran, die Summe zu ermitteln", sagte der für Quelle zuständige Insolvenzverwalter Jörg Nerlich der SZ.


http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/228/474741/text/
 
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Gast
#47
"Cash-Pooling" nennen Experten das Verfahren, das bei Konzernen nicht unüblich ist. Tochterunternehmen leiten dabei ihre Überschüsse an die Mutter, die wiederum das eingesammelte Geld, einfach formuliert, dort im Unternehmen verteilt, wo es gerade gebraucht wird. Für Quelle entpuppt sich das Prozedere nun im Nachhinein als verheerend und fatal.
Bekommen die Quelle-Mitarbeiter denn jetzt überhaupt noch ihre Gehälter, wenn keine Kohle mehr da ist?
 
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#48
Druckerei sorgt sich um die spätere Bezahlung:

Druck des Quelle-Katalogs vorerst gestoppt


Neue Probleme für Quelle: Der neue Katalog des insolventen Versandhauses könnte bald knapp werden - die zuständige Druckerei will nicht weiterarbeiten.

Neue Probleme für Quelle: Die Schlott-Gruppe hat den Druck des Hauptkatalogs für das insolvente Versandhaus gestoppt. Bislang sei nicht gewährleistet, dass der Katalog auch bezahlt werde, sagte ein Sprecher am Freitag und bestätigte einen Bericht von «Focus Online». «Wir haben noch keine Zusage», sagte Schlott-Sprecher Marco Walz. Die Schlott-Gruppe (Freudenstadt) druckt etwa ein Drittel der Gesamtauflage des Katalogs, den Quelle als Geschäftsgrundlage dringend benötigt. Die anderen zwei Drittel der Exemplare kommen von der Druckerei Prinovis.
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