Karstadt und Quelle "in schwerer Lage"

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ExitUser

Gast
Der angeschlagene Touristik- und Handelskonzern Arcandor mit den Traditionsmarken Karstadt und Quelle befindet sich nach den Worten des neuen Vorstandsvorsitzenden Karl-Gerhard Eick "in einer schweren Lage". Schließungen und Entlassungen bei Arcandor? | tagesschau.de

Dazu:

.... Unterdessen wird immer deutlicher, dass der von dem damaligen Arcandor-Chef Thomas Middelhoff als Befreiungsschlag bejubelte Verkauf der Karstadt-Immobilien zwar schnelles Geld in die leeren Kassen brachte, nun jedoch die Probleme der Häuser verstärkt. Middelhoff hatte die Immobilien an Highstreet offiziell für insgesamt 4,5 Milliarden Euro verkauft - dabei gehen Insider davon aus, dass nach Abzug von Provisionen und Ausschüttungen an Investoren deutlich weniger als 4,5 Milliarden bei Karstadt ankamen. Dem gegenüber stehen aber jetzt Mietverpflichtungen von rund 350 Millionen Euro im Jahr, die vorher nicht anfielen.

Noch stärker belastet wird der Konzern durch die vergleichsweise hohe Miete für fünf Häuser, die Karstadt bis 2003 an die Oppenheim-Esch-Fonds verkauft hatte. Allein für die Immobilien in Potsdam, Karlsruhe, München, Wiesbaden und Leipzig werden jährlich 20 Millionen Euro fällig.

Einer der größten Fonds-Zeichner ist Thomas Middelhoff selbst. Am Warenhaus in Potsdam haben er und sein Frau zusammen sogar gut 23 Prozent gezeichnet. Während Middelhoff den Karstadt-Mitarbeitern schon in seiner Amtszeit erhebliche Beiträge zur Sanierung des Konzerns abverlangt hatte, blieben die Mieten bislang unangetastet."
Arcandor-Pleite: Karstadt-Vermieter bereiten sich auf Insolvenz vor - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
Führungswechsel bei Arcandor Middelhoff, der gescheiterte Held

Thomas Middelhoff, der deutsche Madoff? Auch er gehört zur Truppe der sogenannten "Bilderberger". 1999 (klick) stand er auf der Einladungsliste.


https://www.elo-forum.org/soziale-p...achrichtensperre-massenmedien.html#post422541

:icon_pfeiff:



 
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Pleite-Gefahr

Arcandor-Chef warnt vor Karstadt-Katastrophe

Von Hagen Seidel 1. Juni 2009, 13:21 Uhr
Der Chef des Handelskonzerns Arcandor, Karl-Gerhard Eick, warnt vor einer Pleite von Karstadt und Co. Für diesen Fall rechnet Eick mit Milliardenkosten für die Allgemeinheit und Tausenden Arbeitslosen. Der Vorstandschef sagt WELT ONLINE, warum der Staat nach Opel auch Arcandor helfen müsse.

Pleite-Gefahr: Arcandor-Chef warnt vor Karstadt-Katastrophe - Nachrichten Wirtschaft - WELT ONLINE


In diesem Zusammenhang auch lesenswert >>> https://www.elo-forum.org/news-diskussionen-tagespresse/34448-zumwinkel-co-abfindungen-pensionen.html#post423365

 
E

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Gast
Schickedanz vor Scherbenhaufen

Sie gilt als medienscheu, gibt kaum Interviews, hält sich im Hintergrund. Mit dem Überlebenskampf des Arcandor-Konzerns ist Großaktionärin und Milliardenerbin Madeleine Schickedanz aber ungewollt ins Rampenlicht gerückt.

Chic war gestern : Schickedanz vor Scherbenhaufen - n-tv.de


Mal sehen, ob ihr die Milliarden bleiben :icon_twisted:


Wasser steht bis zum Hals - Arcandor spricht mit Metro

Der schwer angeschlagene Handels- und Tourismuskonzern Arcandor ist bereit, mit Metro über die Zusammenlegung von Kaufhof und Karstadt zu einer deutschen Warenhaus AG zu sprechen. Beide Unternehmen hätten inzwischen ein Spitzengespräch über eine solche Lösung vereinbart, sagte Konzernsprecher Gerd Koslowski. Dies soll nach Medieninformationen in der kommenden Woche stattfinden.

Wasser steht bis zum Hals : Arcandor spricht mit Metro - n-tv.de
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Arcandor-spricht-mit-Metro-article320455.html
 

physicus

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dazu passt dann auch die email gestern an mich ;)

Liebe Quelle-Partnerin, lieber Quelle-Partner,

die Quelle bittet Sie heute um Ihre Unterstützung.

Wir müssen eine schwierige Zeit überbrücken, die Finanzkrise bedroht unser
Unternehmen. Wir brauchen in dieser Ausnahmesituation die Hilfe des
Staates. Bleibt die staatliche Unterstützung aus, droht dem
Arcandor-Konzern die Zahlungsunfähigkeit mit allen damit verbundenen
negativen Folgen - und damit leider auch für Ihre und unsere Quelle. Wir
verfolgen deshalb alle ein Ziel, wir wollen es nicht zulassen, dass eine
großartige Marke wie Quelle in den Sog der Finanzkrise gerät. Kämpfen Sie
deshalb gemeinsam mit uns - mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,
mit der Geschäftsleitung, unseren Geschäftspartnern und Kunden - um eine
gute Zukunft der Quelle. Setzen Sie sich bei wichtigen politischen
Entscheidungsträgern dafür ein, dass der Quelle-Mutterkonzern Arcandor die
dringend benötigte Staatsbürgschaft erhält. Wir wollen nichts geschenkt.

Denn bei einer Bürgschaft des Staates fließt kein Euro an Steuergeldern.
Und die Kredite von unseren Banken zahlen wir natürlich Euro für Euro
zurück.

Wenn auch Sie Quelle unterstützen möchten, richten Sie E-Mails an die
Adressen wichtiger politischer Entscheidungsträger, die in den nächsten
Tagen mit über das Schicksal Ihrer Quelle entscheiden werden. Reichen Sie
diese E-Mail gerne auch an die von Ihnen betreuten Kunden und an Ihren
Freundes- und Bekanntenkreis weiter.

1. internetpost@bundeskanzlerin.de
2. internetpost@bundesregierung.de
3. info@bmwi.bund.de
4. mail@bundestag.de

Tragen Sie in dem Schreiben Ihre Sorge und Ihr Unverständnis vor, dass eine
Handelsinstitution, wie keine zweite in diesem Land, von den Folgen der
Finanzkrise in dramatischer Art und Weise gefährdet und bedroht ist. Oder
nutzen Sie gerne diesen Vorschlag:



Ich bin in Sorge um Quelle, das seit Jahrzehnten führende
Versandunternehmen in Deutschland.

Seit vielen Jahren bin ich Geschäftspartner von Quelle. Und das mit voller
Überzeugung, weil die Quelle etwas Besonderes ist und zwar ein kunden- und
qualitätsorientiertes Handelsunternehmen, das über Jahrzehnte hinweg
maßgeblich die deutsche Konsumgeschichte geprägt und mitgestaltet hat und
Millionen zufriedener Kunden zählt. Die Quelle verfügt - und das kann ich
Ihnen aus eigener Erfahrung versichern - über ein ausgezeichnetes und
intaktes Geschäftsmodell und zwar sowohl im klassischen Kataloggeschäft als
auch im modernen E-Commerce. Diese Verbrauchervorteile dürfen nicht
verloren gehen. Die Quelle darf nicht Opfer der Finanzkrise werden. Wir
unterstützen die Mitarbeiter und die Geschäftsleitung der Quelle in ihrem
Kampf um die Arbeitsplätze und um eine gute Zukunft der Quelle.
Bitte tun Sie alles in Ihrer Macht stehende, um die Staatsbürgschaft
möglich zu machen. Die Quelle hat es verdient.


Liebe Quelle-Partnerin, lieber Quelle-Partner,

Ich darf Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr
herzlich für Ihre Unterstützung danken. Wir wollen weiterhin für Sie da
sein und Sie auch in Zukunft zum Kreise unserer zufriedenen Kunden zählen.

Herzlichst Ihr

Dr. K**** H****
Quelle-Geschäftsführer

mfg physicus
 
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Gast
Sollen die Verursacher erstmal ihre Kohle rausrücken und zahlen und dann am besten eingebuchtet werden! (Schickedanz, Middelhof & Co.)

Von wegen "die Finanzkrise bedroht unser Unternehmen". Die haben vorher schon alles versaubeutelt. :icon_neutral:
 

Jesaja

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Wenn ich mir die hässlichen, überteuerten und zudem auch noch spießigen Klamotten bei Karstadt und die hässlichen, überteuerten und dazu auch noch nach Größen gestaffelten und in schlechter Qualität produzierten Klamotten bei Quelle anschaue, weiss ich, warum die in den Miesen stehen.

Neckermann hat vorgemacht, wie es besser geht, aber Quelle und Karstadt klammern sich ja lieber an ihren muffigen, aus dem 1950ern Jahren stammenden Prinzipien fest.
 

pinguin

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Von wegen "die Finanzkrise bedroht unser Unternehmen". Die haben vorher schon alles versaubeutelt. :icon_neutral:
Nun, ist ja auch die Ansicht der EU-Spitze.

C&A, beispielsweise, war in den vergangenen 10 Jahren auch schon einmal in einer existentiellen Krise, nur haben die daraus gelernt und sich auf ihre Wurzeln besonnen; darüberhinaus ist C&A auch nicht an der Börse notiert und hat damit ganz andere Freiheiten.

ciao
pinguin
 

Atlantis

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Künstlich beatmet

Die deutsche Politik sollte sich bei der 'EU-Kommission bedanken, Die Brüsseler haben endlich offen ausgesprochen, was sich in Berlin offenbar niemand traut; Arcandor hat kein Anrecht auf Staatshilfen. Seit Jahren liefert der Konzern in seinem Handelsgeschäft ein Trauerspiel ab. Dieses nun auch noch mit Bürgschaften und Krediten aus Steuergeldern zu unterstützen würde nicht nur das Missmanagement im Nachhinein belohnen. Es käme in dem wettbewerbsintensiven Umfeld auch einer unzulässigen Subvention gleich;
Arcandor hat eine solvente Unternehmerin und eine Privatbank in der Hinterhand. Sie sind zuallererst gefragt wenn es um die Rettung des Konzerns geht Vor deren Türen sollten die Beschäftigten demonstrieren, nicht in Berlin und anderswo. Ihre Jobs haben die Konzernlenker in den vergangenen zehn Jahren in Gefahr gebracht, nicht die Finanzkrise.
 
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ExitUser

Gast
Künstlich beatmet

Die deutsche Politik sollte sich bei der 'EU-Kommission bedanken, Die Brüsseler haben endlich offen ausgesprochen, was sich in Berlin offenbar niemand traut; Arcandor hat kein Anrecht auf Staatshilfen. Seit Jahren liefert der Konzern in seinem Handelsgeschäft ein Trauerspiel ab. Dieses nun auch noch mit Bürgschaften und Krediten aus Steuergeldern zu unterstützen würde nicht nur das Missmanagement im Nachhinein belohnen. Es käme in dem wettbewerbsintensiven Umfeld auch einer unzulässigen Subvention gleich;

Wieso, die Milchbauern werden doch jetzt auch subventioniert, und nicht zu knapp. Ich finde, gleiches Recht für alle. :icon_pfeiff:
 
S

Sissi54

Gast
Volle Zustimmung, Jesaja ! :icon_klatsch:

Zusammengefasst, beides nur noch ein einziger Lumpenhandel ! :icon_kotz:
Wer bei Humana einkauft, sieht besser gekleidet aus ! :icon_twisted:
Bei Quelle kauft nur noch, wer auf Raten zahlt.
Einziger Vorteil.

Oder wer kauft schon Elektrogrossgeräte bei Quelle mit Namen "Privileg", wo keiner weiß, was für ein Hersteller das ist ? :confused:
Steht jetzt auch bei Karstadt alles voll.

Die nächsten Kandidaten sind Kaufhof und C&A ! Wetten !

Ist zwar traurig, dass so viele ihre Arbeitsplätze verlieren, aber die haben die Zeit einfach verschlafen.
 

Jesaja

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Volle Zustimmung, Jesaja ! :icon_klatsch:

Zusammengefasst, beides nur noch ein einziger Lumpenhandel ! :icon_kotz:
Wer bei Humana einkauft, sieht besser gekleidet aus ! :icon_twisted:
Bei Quelle kauft nur noch, wer auf Raten zahlt.
Einziger Vorteil.

Oder wer kauft schon Elektrogrossgeräte bei Quelle mit Namen "Privileg", wo keiner weiß, was für ein Hersteller das ist ? :confused:
Steht jetzt auch bei Karstadt alles voll.

Die nächsten Kandidaten sind Kaufhof und C&A ! Wetten !

Ist zwar traurig, dass so viele ihre Arbeitsplätze verlieren, aber die haben die Zeit einfach verschlafen.

Humana kenne ich noch aus Leipzig, die hatten dort mal eine riesige Verkaufsfläche, aber zum grössten Teil waren die angebotenen Klamotten wirklich grauenhaft, außerdem sagt man dem Unternehmen sektenartige Strukturen nach.

Bei C&A kann ich mich nicht ganz so anschliessen. Die haben es auch nach ihrer Krise geschafft, ein einigermaßen attraktives Angebot für Kunden zu schaffen. Kaufhof hat vom Sortiment her ein paar gute Seiten, z.B. Bücher zu günstigen Preisen und recht nette Eigenmarken, die dann aber doch noch etwas teuer sind.
Versandhäuser, die Preisstaffelung betreiben, versuch ich grundsätzlich zu vermeiden, und von der Qualität von Quelle bin ich ohnehin nicht überzeugt.

Das Problem bei vielen Unternehmen scheint wohl auch so zu sein, dass sie im Zuge von Globalisierung und Hyperkapaitalismus einfache kaufmännische Prinzipien vergessen haben :

Gutes Produkt, Guter Preis --> Guter Umsatz
Kunden, können nur kaufen, wenn sie genügend Geld bekommen
Geschäfte müssen für beide Seiten befriedigend sein
 

Individualistin

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Wenn ich mir die hässlichen, überteuerten und zudem auch noch spießigen Klamotten bei Karstadt und die hässlichen, überteuerten und dazu auch noch nach Größen gestaffelten und in schlechter Qualität produzierten Klamotten bei Quelle anschaue, weiss ich, warum die in den Miesen stehen.
Ich habe 10 Jahre bei Quelle gearbeitet (Pakete ausgepackt, geprüft, sortiert, neu gepackt und stimme dir zu. Wenn ihr wüsstet, was da wirklich noch so abgeht...

Unternehmen, die sterben, sollte man sterben lassen. Das ist Kapitalismus.
Warum ist die Mauer eigentlich weg, ist doch bald wie in der DDR. Wer hat hier eigentlich wen angeschlossen?

Privilegwaschmaschinen sollte man unter die (Ver)kleidung schauen, dann weiß man, wer sie herstellte.
Privileg-ob WM, Herde oder Sonstiges sind verschiedene Hersteller. Bauknecht, AEG, Gorenje. Auf das Typblatt schauen. Ich habe natürlich eine Privileg-Waschmaschine.
 

Jesaja

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Ich habe 10 Jahre bei Quelle gearbeitet (Pakete ausgepackt, geprüft, sortiert, neu gepackt und stimme dir zu. Wenn ihr wüsstet, was da wirklich noch so abgeht...

Auja, plauder mal aus dem Nähkästchen, das würde mich wirklich mal interessieren. :icon_smile:

Unternehmen, die sterben, sollte man sterben lassen. Das ist Kapitalismus.

Genau, schliesslich reguliert sich der Markt wie von Zauberhand von selbst.:cool:
 
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dr.byrd

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Es ist genauso wie bei Hertie. Es ging den Verbrechern nur um die Immobilien in bester Lage.

Es wird der Tag kommen, da werden diese Herrschaften zur Verantwortung gezogen werden.
Ist er mit Schuld an den hohen Mieten, unter denen Karstadt ächzt - und haben er und seine Frau davon profitiert? Ungewöhnliche Immobiliengeschäfte stürzen Ex-Arcandor-Chef Middelhoff in Erklärungsnöte. Justizministerin Zypries empfiehlt nach SPIEGEL-Informationen nun sogar, Ermittlungen zu prüfen.
Weiterlesen auf: SPON
 

physicus

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zumindest kam die absage der gelder schonmal vorab von der merkel..
sind ja auch keine banken ^^
 
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4000 arbeiten für Kaufhäuser und Versandgeschäft:

Arcandor-Pleite könnte auch Jobs bei Post kosten

Arcandor ist ein wichtiger Kunde der Post-Tochter DHL. Damit hätte eine Insolvenz des Handelskonzerns enorme Auswirkungen auf das Geschäft der Post. Konkrete Sorgen um Arbeitsplätze mache man sich aber nicht, heißt es.

Von einem Zusammenbruch des Handelskonzerns Arcandor wäre auch die Deutsche Post indirekt betroffen. Der Sprecher der Frachtsparte DHL, Claus Korfmacher, sagte am Freitag in Bonn, rund 4000 Post-Mitarbeiter seien für die Kaufhäuser und das Versandgeschäft von Arcandor tätig. Er bestätigte insoweit einen Bericht des «Handelsblatts», fügte aber hinzu, es sei nicht ganz richtig, dass die Post um diese Arbeitsplätze fürchte.

NETZEITUNG WIRTSCHAFT UNTERNEHMEN NACHRICHTEN: Arcandor-Pleite könnte auch Jobs bei Post kosten
 
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ExitUser

Gast
Vorhin im Radio gehört, lediglich SPIEGEL kann ich als Quelle anbieten.

Ist er mit Schuld an den hohen Mieten, unter denen Karstadt ächzt - und haben er und seine Frau davon profitiert? Ungewöhnliche Immobiliengeschäfte stürzen Ex-Arcandor-Chef Middelhoff in Erklärungsnöte. Justizministerin Zypries empfiehlt nach SPIEGEL-Informationen nun sogar, Ermittlungen zu prüfen.
 
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ExitUser

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... Sollte die Bundesregierung den Notkredit von 437 Millionen Euro morgen ablehnen, müsse man schon morgen Insolvenz anmelden, heißt es von Arcandor...

https://newsticker.sueddeutsche.de/arcandor_droht_schon_montag_insolvenz


Essen (dpa) - Dem angeschlagenen Handelskonzern Arcandor droht bereits morgen die Insolvenz. Wenn die Bundesregierung den beantragten Notkredit von 437 Millionen Euro ablehne, müsse Arcandor noch am gleichen Tag Insolvenz anmelden. Die Zahlungsunfähigkeit soll bei einem heutigen Krisentreffen noch abgewendet werden. METRO-Chef Eckhard Cordes sieht bei einer Übernahme der Karstadt-Filialen durch Kaufhof für fast alle davon betroffenen Mitarbeiter eine «sichere Zukunft». Es gebe einen zügigen Vier- Stufen-Plan zur Rettung.
https://www.ad-hoc-news.de/arcandor-droht-schon-montag-insolvenz--
 

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Auja, plauder mal aus dem Nähkästchen, das würde mich wirklich mal interessieren. :icon_smile:
Lieber nicht.
Aber mal etwas anderes. Quelle kann und konnte es gar nicht so schlecht gehen. Oder wie erklärt sich Folgendes?:

Ein Schuldner lässt sich über die Oma von Quelle eine Waschmaschine an seine Adresse liefern und die Oma bezahlt die WM. Oma wohnt in Leipzig, Enkel in Erlangen.
Die Oma will daraufhin wieder etwas an den Schuldner liefern lassen und auch bezahlen, aber Quelle lehnt das ab. Die Oma bestellt jetzt lieber für ihren Enkel bei einem anderen Versandhaus.

Wenn man so arrogant und blöd ist, dann ist man auf Geld nicht angewiesen und braucht es jetzt auch nicht.
 
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