Kann von einer Umschulung auf Teilzeit gewechselt werden?

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ReneRH

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Hallo und ein Frohes Neues Jahr erstmal!


Meine Partnerin hat ein Problem.

Sie ist vor ca 15 Jahren nach Deutschland, hat hier bis 2010 ca. 9 Jahre gearbeitet ( als Küchenhilfe in einer größeren Kantine seitdem sie 18 war, sie kam mit 15) eine Ausbildung machte sie nicht, Ihre erste Schulbildung in Deutschand machte sie 2012-2014 in der örtlichen Abendrealschule (Vorkurs halbes Jahr + 1 Jahr bis zum Hauptschulabschluss)

Während dieser Zeit war sie schon Alg II Empängerin und die Beraterin vom JB machte gut Druck das es so nicht weitergehen könnte Anfang 2014. Meine Partnerin ist 33, schaffte ein sehr guten Hauptschulabschluss und wollte eigentlich noch das 2te Jahr machen um den Realschulabschluss zu bekommen und danach eine schulische Ausbildung zur Kindererzieheruín zu machen. Sie hätte dafür sogar Bafög bekommen, das war damals alles schon soweit geklärt mit den entsprechenden Ämtern.

Aber wie gesagt, die Beraterin vom JB machte Druck und wollte das sie die Abendrealschule aufgibt und entweder eine reguläre Arbeit findet, oder eine Umschulung machen würde das sie ja nun den Hauptschulabschluss hatte.

Leider ist sie darauf eingegangen, auch aus Angst das es sonst Sanktionen geben könnte.

Sie machte im Sommer eine Maßnahme mit zur Eignungsprüfung für eine Umschlung, Teil davon war auch ein betriebliches Praktikum. Da sie früher in einer Küche arbeitete (Hatte sie damals aufhören müssen aufgrund gesundheitlicher Probleme bzw. sie sollte dort regelmäßig ca. 10 KG schwere Kartons tragen und hatte dadurch Rückenprobleme die therapiert werden mussten) entschied sie sich für ein Praktikum als Hauswirtschafterin in einem Altenheim in dem sie auch schon ein halbes Jahr als 1 Euro Kraft arbeitete während sie abends zur Abendrealschule ging.

Der Betrieb fand sie super, und wollte sie auch gerne gleich dabehalten als Umschülerin zur Hauswirtschafterin. Die Beraterin vom JB fand das alles natürlich supi und leider dachte auch ich das es ein guter Weg sein könnte.

Inzwischen, ein halbes Jahr später hat meine Partnerin Grauen vor dieser Arbeit, schläft schlecht, wacht auf ist oft schlecht gelaunt und bereut es zutiefst das sie nicht weiter zur Abendrealschule ging. Im nachhinein in einem Gespräch im September mit der Beraterin als meine Partnerin mit ihr darüber sprach das diese Umschulung schlecht sei für sie meinte die Beraterin sie hätte ja eigentlich auch bei der Schule bleiben können wenn sie wenigstens einen Teilzeitjob haben würde.

Leider hatte sie sich vorher gänzlich anders angehört, wir hatten nun schon mehrere Male Krach deswegen weil auch ich ihr damals zu der Umschulung geraten habe.

Meine eigentliche Frage nun, wäre es möglich das sie die Umschulung abbrechen kann wenn sie einen Teilzeitjob findet um danach auch weiter den alten Plan zu verfolgen den Realschulabschluss zu erlangen?

Für die Umschulung werden keine Schulungsgebühren bezalht vom Amt, sie bekommt lediglich den normalen SGBII Satz. Es gab lediglich einmal 40 Euro für ein Schulbuch im August.


Jegliche Antworten zum Thema wären toll.

Mit freundlichen Grüßen,

Rene H.
 
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