kann verlängerung erzwungen werden?

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groucho marx

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Vorgeschichte:

Aus sentimentalen gründen habe ich im april 09 freiwillig einen 1eurojob in einem tierheim angenommen.
Dort verrichtete ich überwiegend nicht zusätzliche arbeiten wie pflege der grünanlagen (rasenmähen, hecken schneiden), reinigung der zwinger.

Anliegen:

Am 13.10.09 läuft der 6 monatige vertrag aus. Trotz bekundungen meines chefs wie zufrieden er doch mit mir ist will er mich nicht einstellen, da kein geld vorhanden sei. Meinen vorschlag mit dem SB zu sprechen lehnte er mit derselben begründung ab.
Bei gesprächen mit der betreuung vom träger ließ ich mehrfach durchblicken, daß die arbeiten nicht zusätzlich seien, und ich unter diesen umständen kein interesse an einer verlängerung habe.
Auch bei dem letzten termin bei meinem SB (mit beistand!) erwähnte ich diese umstände der nicht zusätzlichkeit, denen er zustimmte und fragte ob ich eine andere stelle haben möchte, was ich verneinte, da der job nur noch 6 wochen ging und ich mir hoffnungen auf eine einstellung (mind teilzeit) machte. Unter diesen umständen stand mein SB einer verlängerung "sehr kritisch" gegenüber.

Problem/Frage:

Heute erhielt ich auf meiner Mailbox von der betreuerin des trägers die mitteilung sie wolle den 1€job verlängern, auch wäre nun mein SB dafür.
Ich bin stocksauer, da ich allen beteiligten klar gemacht habe, daß ich unter diesen umständen (1€-job) nicht bereit bin weiterzumachen.

Kann eine unterschrift unter den 1€job-vertrag von mir erzwungen werden? Wie steht es dabei mit der vertragsfreiheit?
Welche möglichkeiten habe ich die verlängerung abzuwehren?


Anmerkung: Zu dem 1€job hab ich weder eine zuweisung noch habe ich eine egv.
 
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Warte bitte ab, bis eine neue Zuweisung und evtl. auch eine neue EGV kommt. Nichts unterschreiben!!! Alles einstecken. Danach kannst du das hier reinstellen. Es müsste alles schriftlich abgelehnt werden, mit der Begründung, dass die Arbeit sich im nachhinein als nicht zusätzlich erwies und niemals in Arbeit gebracht hätte.

Es kann dich niemand zu einer Unterschrift zwingen. Inzwischen ist auch die Nicht-Unterschrift einer EGV nicht mehr sanktionierbar. Sie kommt dann per VA, und dagegen kann man einen Widerspruch einreichen.
 

groucho marx

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Vielen Dank für den Rat!

Der träger (IB) hat demnach auch keine handhabe mich zum weiter machen zu zwingen? Ich vermute mal stark, daß es beim träger und dessen plötzlichen sinneswandel nur um das geld geht, daß ich ihnen dann nicht mehr einbringe.

Gibt es eine möglichkeit, die anbieter überprüfen zu lassen?
 
E

ExitUser

Gast
Vielen Dank für den Rat!

Der träger (IB) hat demnach auch keine handhabe mich zum weiter machen zu zwingen? Ich vermute mal stark, daß es beim träger und dessen plötzlichen sinneswandel nur um das geld geht, daß ich ihnen dann nicht mehr einbringe.

Gibt es eine möglichkeit, die anbieter überprüfen zu lassen?

Der Träger ist ein Nutznießer. Der freut sich über die Billigkraft. Der hat keine handhabe.

Sehe es bitte so: Sobald deine jetztige Zuweisung abläuft, brauchst du keinen Tag länger hin. Wenn eine schriftliche Verlängerung kommt, müsstest du sie hier reinstellen. Gleiches gilt für eine neue EGV.
 
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