Kann schriftliche Bewerbung bei VV sanktioniert werden, wenn Arbeitgeber sich Email-Bewerbung wünscht? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Otto27

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Habe VV erhalten und jetzt gerade schriftliche Bewerbung fertig (wollte gerade ausdrucken anfangen und dann noch in Postkasten werfen...), da sehe ich, Arbeitgeber wünscht sich eine Email-Bewerbung. Jetzt Frage, kann das sanktioniert werden, wenn ich mich trotzdem nur schriftlich bewerbe? Hintergrund ist einfach, dass ich mich bei unpassenden VVs halt grundsätzlich nur schriftlich bewerben wollte, auch um Sb bißchen abzuhalten mich damit zu fluten...und auf die Stelle habe ich sowieso keine Chance, Bewerbung ist reine Zeitverschwendung...

PS: Schnelle Hilfe wäre super, will das noch heute raushaben, entweder als email oder halt schriftlich...
 

Otto27

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Will halt auch keine Dauer-Bewerbungs-Coaching, indem SB z. B. sagt, hier in der Maßnahme gibts einen wunderbaren Computer, ich teile sie mal dort solange ein, bis es ihnen möglich ist auch selbst wieder email-Bewerbungen zu schreiben.

Andere Frage ist noch, kann es evtl. als Negativ-Werbung zählen? Evtl. gibts ja auch bei der AfA einen Raum wo öffentlich nutzbare Computer rumstehen, die man dann dafür benutzen soll (ohne Maßnahme...), weiß ich aber nicht...
 

Kerstin_K

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Ich finde, dass kommt auch immer drauf an, in welchen Bereich man sich bewirbt. Für eien ITler ist es unglaubwürdig, keinen Internetzugang zu haben, für einen Tischler sieht das anders aus.
 

Otto27

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Also ich streite nicht ab, Internet zu haben...offizielle Begründung ist, will mich absichern weil es durch VV für mich potentiell gefährlicher ist und Sanktionen bei Nicht-Bewerbung/Erhalt drohen...email kann immer mal verloren gehen bei Arbeitgeber die hunderte emails pro Tag erhalten, ein falscher Klick und gelöscht oder falsch verschoben...bei schriftlichen Bewerbungen habe ich mehr vertrauen und auch Anscheins-Beweis durch Briefmarken-Kauf.
 

vidar

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Moin @Otto27,

Der Arbeitgeber entscheidet allein, wie er den Bewerbungsprozess durchführen möchte. Dass eine EMAIL-Bewerbung ständig mehr bevorzugt wird, sollte mittlerweile allgemein auch bekannt sein. Es steht dir trotzdem frei deine Bewerbung auf den postalischen Weg zu versenden. Hieraus eine Sanktion konstruieren zu wollen sehe ich nicht, denn deiner Bewerbungspflicht bist du auch so nachgekommen.
Evtl. gibts ja auch bei der AfA einen Raum wo öffentlich nutzbare Computer rumstehen, die man dann dafür benutzen soll ...
Allein schon aus Datenschutzgründen bist du nicht verpflichtet auf einen Fremdcomputer deine persönlichen Daten reinzutippen.
,
 

Otto27

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@Kerstin_K: Wie gesagt, das ist nur die offzielle Begründung...hatte ja vorher geschrieben, ich will damit Sb abhalten mir sinnlose VVs zu schicken die mir Lebenszeit klauen...war alleine gestern halben Tag unterwegs um Bewerbungszeugs zu kaufen...
 

Kerstin_K

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Wieso brauchst Du nen halben Tag für die paar Sachen?
 

Otto27

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Hinlaufen 1 Stunde, heimlaufen 1 Stunde, verschiedene Läden anschauen, dann davor stehen und gründlich überlegen was man kauft...schaue ja immer zuerst was mir gefällt und danach erst auf den Preis, nur dabei dann fast Schock bekommen was solche Bewerbungsmappen kosten (die mir gefallen...), dann wieder neu überlegt und das ganze kostet halt Zeit^^

PS: Nach Fotografen auch noch geschaut, für schönes Bildchen, nur war mir dann zu teuer, also das kann man nicht alles für 5€ haben (die es wohl maximal pro Bewerbung gibt)...
 

vidar

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...war alleine gestern halben Tag unterwegs um Bewerbungszeugs zu kaufen...
Wieso brauchst Du nen halben Tag für die paar Sachen?
Tja, das hätte man sich auch ersparen können, wenn man die Bewerbung per EMAIL vornimmt. Ich kann jedenfalls diese Verweigerungshaltung nicht verstehen.
Als ich noch Bewerbung zu tätigen hatte war ich immer glücklich, wenn ich diese per EMAIL machen konnte. Selbst für "höhere" Positionen ist das nämlich
mittlerweile ein ganz normaler Vorgang
.
 

Otto27

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Wie gesagt, wenn ich normalen Sb hätte, dem ich zumindest ein bisschen vertraue, dann würde ichs nicht machen...finde schriftliche Bewerbungen eigentlich auch total sinnlos und überholt im Internet-Zeitalter...ok, jetzt das Zeugs audrucken und wegbringen, danke für eure Infos :)
 

OldieButGoldie

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Tja, das hätte man sich auch ersparen können, wenn man die Bewerbung per EMAIL vornimmt. Ich kann jedenfalls diese Verweigerungshaltung nicht verstehen.
Als ich noch Bewerbung zu tätigen hatte war ich immer glücklich, wenn ich diese per EMAIL machen konnte. Selbst für "höhere" Positionen ist das nämlich
mittlerweile ein ganz normaler Vorgang
.
Weil man sensible Daten unverschlüsselt übers Netz jagt!! Ne Postkarte ist da noch sicherer, denn die können nur von den "Postlern" gelesen werden.
Eigentlich gehört denen ein Virus geschickt.
E-Mail-Dienste: Nur ein Anbieter liest nicht mit
 

Birt1959

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Weil man sensible Daten unverschlüsselt übers Netz jagt!! Ne Postkarte ist da noch sicherer, denn die können nur von den "Postlern" gelesen werden.
Eigentlich gehört denen ein Virus geschickt.
E-Mail-Dienste: Nur ein Anbieter liest nicht mit
Man kann allerdings Mails verschlüsseln - mit PGP z.B. Das Problem besteht dann darin, dem möglichen Arbeitgeber den Schlüssel zukommen zu lassen und den Unmut abzuwehren, den eine mögliche Extraarbeit durch Entschlüsselung verursachen kann.

ABER eine E-Mail Bewerbung ist heute absolut normal und viele Unternehme bevorzugen sie, weil die Abwicklung des Bewerbungsprozesses mit ihr erleichtert wird. Deswegen finde ich es unklug, sie von vornherein nicht in Betracht zu ziehen.
 

OldieButGoldie

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Sag das mal den AG und auch den Anwälten. Ich verschlüssele, nur nutzt das nichts, wenn andere das nicht anbieten. Zudem bin ich u. a. bei Posteo. Der 1 € pro Monat ist es mir wert.
Es gehört zur Pflicht für alle Ämter, Anwälte, Unternehmen, Banken, Versicherungen, Ärzten etc. Überall, wo sensible Daten übertragen werden.

Ich versehe dann wenigstens meine Pdf mit Passwort und sende das Passwort dann an den AG per Fax (klar fax kann auch mitgelesen werden)
 

vidar

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Weil man sensible Daten unverschlüsselt übers Netz jagt!!
Ich versehe dann wenigstens meine Pdf mit Passwort und sende das Passwort dann an den AG per Fax (klar fax kann auch mitgelesen werden)
So ähnlich habe ich es seinerseits gemacht. Entweder mittels eines kurzen Telefonats oder durch eine zeitnahe Fax-Übermittlung an die Geschäftsleitung, die Personalabteilung oder die Personalberatungsfirma (nicht ZAF)
.
 

Birt1959

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Es gibt nur die Wahl zwischen der verschlüsselten E-Mail und der unverschlüsselten. Der AG hat das Recht, andere Bewerbungswege auszuschließen. Will jemand den Job, so muss der jemand die Bedingungen des AGs akzeptieren. Ob die Ablehnung einer E-Mail Bewerbung sanktioniert wird, weiß ich nicht....
 

Otto27

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Der AG hat das Recht, andere Bewerbungswege auszuschließen.
Es sind ja in der Regel keine harten Auschließungen, sondern ist formuliert wie email-Bewerbung bevorzugt oder dass sie sich das gerne wünschen, nur wünschen kann man sich viel, nur nicht alle Wünsche müssen ja immer in Erfüllung gehen^^...naja mal sehen, Bewerbung war wie gesagt sowieso sinnlos, weil unpassende Stelle für mich, VV war auch ohne Rechtsbelehrung und hatte sogar vorher schriftlich bei AfA angekündigt, dass ich mich bei zukünftigen VV nur noch schriftlich bewerbe (und dann auch gerne Bewerbungskosten von 5€ erstattet haben möchte), also wenn sie das anders sehen, hätten sie mir da auch widersprechen oder mich über meine Pflicht mich auch über andere Wege zu bewerben informieren können.
 

TazD

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Man kann jetzt ellenlang über das Für & Wider einer E-Mail-Bewerbung diskutieren, was aber mit der Eingangsfrage nichts zu tun hat.

Um darauf zurück zu kommen:
Nein, aufgrund der Verpflichtung nur postalisch erreichbar zu sein, kann daraus keine Sanktion konstruiert werden. Insbesondere auch vor dem Hintergrund der nicht-sicheren Übertragung, des Datenschutzes bei Nutzung fremder PC's und der nicht nachweisbaren Bewerbung, wenn die Bewerbung nur mittels Mail erfolgt.

Noch einen Schritt weiter gedacht:
Für Otto-Normal-Bewerber mag eine verloren gegangene Mail ärgerlich sein, für einen Elo kann das aber aufgrund der zunächst unterstellten Nicht-Bewerbung auf einen VV eine Sanktion nach sich ziehen.
 
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