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Kronach

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#1
Ich bin 23 Jahre alt, trotz kfm. Ausbildung und Führerschein seit mittlerweile über zwei Jahren arbeitslos - Leiharbeit in drei Schichten für einen Hungerlohn lehne ich ab - und wohne bei meiner berufstätigen Mutter (54), die zur Miete lebt.

Ein Jahr lang erhielt ich ALGI. Ein ALGII-Antrag meiner Mutter für mich letztes Jahr wurde abgelehnt, da zuviel Vermögen in der Bedarfsgemeinschaft vorhanden wäre. Wir haben damals keinen Widerspruch eingelegt. Das war ein Fehler, weiß ich heute!

Mein einziges Vermögen war ein Bausparvertrag, der nun aufgebraucht ist. Meine Mutter allerdings hat natürlich Altersrücklagen und hält unsere beiden Autos. Aber trotz dieses Vermögens muß es doch eine Möglichkeit geben vom Staat Unterstützung zu bekommen! Ich habe hier im Forum etwas von 276€ gelesen. Ist das ALGII? Wäre ich da auch kranken- und rentenversichert? Welche Pflichten habe ich als Leistungsbezieher?

Müßte meine Mutter dafür einen neuen ALGII-Antrag stellen und bei erneuter Ablehnung einfach Widerspruch einlegen? Was ist, wenn der Widerspruch nichts bringt? KANN MIR JEMAND HELFEN?
 

Emma13

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#2
Ich bin 23 Jahre alt, trotz kfm. Ausbildung und Führerschein seit mittlerweile über zwei Jahren arbeitslos - Leiharbeit in drei Schichten für einen Hungerlohn lehne ich ab - und wohne bei meiner berufstätigen Mutter (54), die zur Miete lebt.

Ein Jahr lang erhielt ich ALGI. Ein ALGII-Antrag meiner Mutter für mich letztes Jahr wurde abgelehnt, da zuviel Vermögen in der Bedarfsgemeinschaft vorhanden wäre. Wir haben damals keinen Widerspruch eingelegt. Das war ein Fehler, weiß ich heute!

Mein einziges Vermögen war ein Bausparvertrag, der nun aufgebraucht ist. Meine Mutter allerdings hat natürlich Altersrücklagen und hält unsere beiden Autos. Aber trotz dieses Vermögens muß es doch eine Möglichkeit geben vom Staat Unterstützung zu bekommen! Ich habe hier im Forum etwas von 276€ gelesen. Ist das ALGII? Wäre ich da auch kranken- und rentenversichert? Welche Pflichten habe ich als Leistungsbezieher?

Müßte meine Mutter dafür einen neuen ALGII-Antrag stellen und bei erneuter Ablehnung einfach Widerspruch einlegen? Was ist, wenn der Widerspruch nichts bringt? KANN MIR JEMAND HELFEN?
Hallo,

lies mal hier http://www.rechtpraktisch.de/artikel.html?id=1236

Du lässt also deine Mutter für euch beide sorgen, obwohl du durchaus arbeitsfähig bist, aber nicht für einen "Hungerlohn" arbeiten willst - finde ich persönlich nicht o.k. - :eek:

Bist du denn bei der Arbeitsagentur als arbeitssuchend gemeldet ? Eigentlich sollte dir in diesem Fall ein sogenanntes "Sofortangebot" unterbreitet werden.

Emma
 

gerda52

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#3
Hallo Kronach und willkommen im Forum

Von mir bekommst Du jetzt erst mal diesen Link. Dort kannst Du Dir die Handlungsanweisungen zu den einzelnen Paragraphen des SGB II downloaden.

Um das vorhandene Vermögen richtig einzuschätzen, fange mit § 12 an.

Über die Angemessenheit eines PKWs, der jedem erwerbsfähigem HE zugestanden wird, findest Du da auch was.

Das Einkommen Deiner Mutter dürfte ebenfalls ne Rolle spielen. (§ 11)

Ironie on :Am einfachsten wäre es, sie setzt Dich vor die Tür.: Ironie off

Obwohl Deine Mutter Dir nicht mehr unterhaltsverpflichtet ist, wird das leider durch Deine Bedürftigkeit und die darauf dann begründete Bedarfsgemeinschaft außer Kraft gesetzt.

Wenn Du nach der Lektüre noch Fragen hast, einfach wieder melden.
 

vagabund

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#4
Ja ihr müsst erneut einen Antrag stellen. Innerhalb des letzten Jahres gab es einige gestzliche Änderungen, z.B. bezüglich der Vermögensfreibeträge...

Wenn du Leistungen bekommst, bist du auch krankenversichert. Ist zuviel Vermögen da, mußt du dich freiwllig versichern.

Wird die Leistung abgelehnt, müsst ihr erst den Bescheid prüfen, bevor ihr Widerspruch einlegt. kann ja sein, dass euch wirklich nichts zusteht.

Deine Pflicht wäre es, bei Leistungsbezug alles zu tun, um deine Bedürftigkeit zu beenden.
 

Helga Ulla

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#5
Erst einmal willkommen in Forum, dann zu Deinem Problem.
Ja, den Zahn, weil Du eine abgeschlossene Ausbildung und Führerschein hast,
deswegen nicht zu einer Leihfirma, im Schichtsystem für einen Hungerlohn zu arbeiten wird man Dir schnell ziehen.
Du könntest und wirst bestimmt zu einen 1 EJob mit heran gezogen werden, zumindest können. Was dann, ablehnen? Dann gibt es Sanktionen, erst 30%, dann 60% und mehr.
Wie hast Du denn die Zeit überbrückt während der Algi - Zeit? Hast Du Dich beworben, oder abgewartet, bis man Dir eine Stelle angeboten hat, naturlich in Deinem Traumjob, mit einem guten Gehalt, ohne dies würdest Du es ja nicht machen.
Noch nichts mitbekommen, das die Zeiten der Vollbeschäftigung vorbei sind, dass gerade junge Menschen, unter 25 Jahren sich Einschränkungen unterwerfen müssen, die Regeln bestimmt die ARGE. Das hat der Gesetzgeber so gewollt, auch das man ohne wichtige Gründe nicht vor dem 25. Lebensjahr ausziehen darf.
Hättest gerade nach dieser Ablehnung Dich schon einmal ausreichend informieren müssen.
Nicht alles was die Arge fordert ist Rechtens und stimmt mit dem Gesetz und dessen Ausführung überein.
Vielleicht sind Euch, Deiner Mutter und Dir durch hier schon Nachteile entstanden. Auch ein Bausparvertrag, muss nicht unbedingt aufgelöst werden, denn hier gibt es auch Schonvermögen, wenn ich mich nicht irre, 150€ pro Lebensjahr bis zu einer gewissen Grenze. Hier lass ich lieber andere User ran, die Gesetzes besser kennen.
Mensch Kronach, wo hast Du nur die letzten beiden Jahre hingehört - oder gesehen. Wundere Dich nicht, es ist sehr kalt geworden in Deutschland.
Lese hier im Forum nach. unter der Rubrik " unter 25 Jährige" Kontoauszüge ist für Dich hier auch wichtig, damit Muttern nicht selbst noch zum Hilfeempfänger wird.
Ja, der Regelsatz von 278€ stimmt.
Das ist plus Mietanteil das Einkommen, was einem jungen Menschen oder in einer BG wohnenden Person bewilligt wird.
Du siehst, brauchst Dir keine Gedanken mehr zu machen über Vermögen.
Schau zu, das Du selbst den Antrag bei der ARGE stellst, nicht Deine Mutter, Du bist volljährig und musst diese Wege selbst machen.
Denn Deine Mutter hat Arbeit, Ihr steht dann kein Allg 2 zu, Ihr Einkommen wird nur mit in die Berechnung mit einbezogen.
Informier Dich besser, bis Dein kopf qualmt.
 

gerda52

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#6
Helga Ulla sagte :
Noch nichts mitbekommen, das die Zeiten der Vollbeschäftigung vorbei sind, dass gerade junge Menschen, unter 25 Jahren sich Einschränkungen unterwerfen müssen, die Regeln bestimmt die ARGE. Das hat der Gesetzgeber so gewollt, auch das man ohne wichtige Gründe nicht vor dem 25. Lebensjahr ausziehen darf.
Man könnte fast meinen, die Jobs liegen nur so auf der Straße. Man muss sich nur BÜCKEN, um sie aufzusammeln?

Ich mag es nicht, wenn hier mit weisen Ratschlägen die SBs der ArGen noch übertroffen werden sollen. Ich bitte um Sachlichkeit.

Helga Ulla sagte :
Du siehst, brauchst Dir keine Gedanken mehr zu machen über Vermögen.
Schau zu, das Du selbst den Antrag bei der ARGE stellst, nicht Deine Mutter, Du bist volljährig und musst diese Wege selbst machen.

Das ist falsch. Bei U25 muss hier die Mutter den Antrag stellen. Der Sohn kann nach § 38 die Selbstvertretung beantragen.

Denn Deine Mutter hat Arbeit, Ihr steht dann kein Allg 2 zu, Ihr Einkommen wird nur mit in die Berechnung mit einbezogen.

Woher willst Du das wissen?

Informier Dich besser, bis Dein kopf qualmt.
:eek: :eek:
 

Rote Socke

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#7
Ich glaub ich bin im falschem Forum.
Sind denn jetzt alle von Der INSM bekehrt worden?

Der Junge kämpft gegen Lohndumping und gegen die U25-Regelung.
Und Ihr fallt ihm so in den Rücken?
:icon_kotz2:
 

kleinram

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#8
Das ist falsch. Bei U25 muss hier die Mutter den Antrag stellen. Der Sohn kann nach § 38 die Selbstvertretung beantragen.

Falls die Mutter nicht bedürftig ist,muß sie auch keinen Antrag stellen.Der Sohn ist Antragsteller (auch bei U 25) Mein Sohn 24 Jahre ist auch Antragsteller und der nichtbedürftigen Elternteil nur BG-Mitglieder.Dies war mir wichtig,weil noch Geschwister vorhanden sind.Die Geschwister haben dem Antragsteller gegenüber somit keine Pflichten.Der SB versucht zwar Mutter zum Antragsteller zu zwingen,würde mich nicht darauf einlassen.Sie hat nur Mitwirkungspflicht,mehr nicht. Sie haben keine Formulare für Bedürftigte U25 und sind dann mit der Berechnung etwas überfordert,daß ist aber deren Problem.
MfG Ramona
 

Martin Behrsing

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#9
Ich denke mal, dass wir Unterstützung geben sollten, gegen Lohndumping und Leiharbeit. Dabei reicht es, wenn rechtliche Hinweise gegeben werden, wie die Sachlage ist und was man dann dagegen tun kann. Nicht akzeptabel ist, wenn hier gegen jemand sofort die Moralkeule herausgeholt wird. Bitte denkt daran. Wofür steht denn bei uns in riesen Lettern: Kein Lohn unter 10 Euro?
 

Arania

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#10
Der Kampf dafür und die Realität sind aber noch zwei verschiedene Paar Schuhe, wenn nun jeder darauf warten sollte das dieses wahr wird, haben wir bis dahin noch ein paar Millionen Arbeitslose mehr

Muss jeder selber entscheiden, das ist richtig, aber sich zu Hause hinzusetzen als junger Mensch und darauf zu warten, ob das das Richtige ist?

Wir wissen doch auch gar nicht wie seine/ihre berufliche Laufbahn bis jetzt war
 

gerda52

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#11
@ kleinram

Okay, diesen Passus muss ich revidieren. Im Prinzip kann ja jede erwachsene Person einer BG die Vertretung aller durch die Antragstellung übernehmen. Trotzdem: Auf die Berechnung selbst und die Einkommensverteilung hats keinen Einfluss.
 

Kronach

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#12
...

Hallo und danke für die (teilweise) recht freundliche Hilfe!

Meine "berufliche Laufbahn"? :icon_kinn: Nun, ich bin 23 Jahre alt. Mit 17 habe ich die Realschule abgeschlossen. Im gleichen Jahr begann ich eine kfm. Ausbildung, die ich 2004 erfolgreich beendete. Bis 2005 wurde ich befristet im Lehrbetrieb weiterbeschäftigt. Was danach alles kam, habe ich in meinem Eröffnungsbeitrag schon geschrieben. Was ich allerdings vergessen habe, ist, daß mich die BA von April bis September diesen Jahres in so eine sinnlose Maßnahme geschickt hat. Dafür erhielt ich 345,-€ Unterhaltsgeld und war krankenversichert.

Was bedeutet eigentlich INSM?

Und, liebe Helga Ulla (A-Lecken?), während meiner ALGI-Zeit habe ich mich natürlich am laufenden Band beworben. Ohne viel Erfolg, wie man sieht.

Mir wurde damals bei der ARGE gesagt, daß meine Mutter den Hartz-Antrag für mich stellen MUSS! Erst jetzt erfahre ich, daß das nicht stimmt.

Ich glaube nicht, daß man mich als 1€-Jobber in drei Schichten ans Fließband stellen könnte. Das wäre dann doch ein bißchen zu heftig. Und wenn, den lieben Onkel Doc gibt's ja schließlich auch noch...

Ich bin nicht das kleine dumme Bübchen, für das Du mich vielleicht hältst. Und die Zeiten der Vollbeschäftigung sind also angeblich vorbei. Hast Du Dich etwa schon damit abgefunden? Glaubst Du alles, was Politiker und Medien Dir vorbeten? Ein paar andere Stichworte: "Der Aufschwung kommt bei den Menschen an" - "Die Rente ist sicher" - "Zur Globalisierung gibt es keine Alternative". Wieviele hier sind eigentlich für die soziale Gerechtigkeit politisch aktiv? Das würde mich einmal interessieren. Ich jedenfalls bin es, weil ich micht nicht einfach mit den Zuständen in diesem Land abfinde.

Wer sich von diesem liberalistisch-kapitalistischen Ausbeutersystem um die Früchte seiner Arbeit betrügen läßt, auch wenn er eine Wahl hat, der ist meiner Meinung nach selber schuld.

Zur BA gehe ich gar nicht mehr, weil mir dort sowieso nur noch beschissene Leiharbeitsangebote gemacht werden. So falle ich aus der Statistik, weil sie mich nachher einfach nicht mehr als arbeitsuchend führen. Und die Medien verkaufen uns das dann als Sinken der Arbeitslosenzahlen... Lügenstaat.

Und Emma13, dieser Thomas Hentzschel kann sich seine diskriminierenden, selbstherrlichen Ausführungen getrost in seinen breiten, FAULEN CDU- oder FDP-Bonzenarsch stecken!
 

kleinram

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#14
Ich glaube nicht, daß man mich als 1€-Jobber in drei Schichten ans Fließband stellen könnte. Das wäre dann doch ein bißchen zu heftig. Und wenn, den lieben Onkel Doc gibt's ja schließlich auch noch...

Zur BA gehe ich gar nicht mehr, weil mir dort sowieso nur noch beschissene Leiharbeitsangebote gemacht werden. So falle ich aus der Statistik, weil sie mich nachher einfach nicht mehr als arbeitsuchend führen.

Bedenke dabei,daß Du nicht mehr krankenversichert bist,weil Familienversicherung ab 23 Jahre ausgeschlossen und Pflichtversicherung nur bei Alg.2 Bezug möglich ist. Du mußt dich "freiwillig" versichern.Kostet "nur" ca.135€ im Monat.Du bist gesetzlich verpflichtet krankenversichert zu sein,von was du die Beiträge bezahlst ist denen egal.
MfG Ramona
 

Lothenon

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#15
Ich glaube nicht, daß man mich als 1€-Jobber in drei Schichten ans Fließband stellen könnte. Das wäre dann doch ein bißchen zu heftig.
EEjs dürfen nur zusätzliche Arbeiten sein. Ansonsten sind diese nicht zulässig, da sie dann dazu missbraucht werden, reguläre Arbeitsplätze zu vernichten. Wie man sich gegen solche nichtzusätzlichen EEJs wehren kann, steht hier im Forum.
 
E

ExitUser

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#16
@ Kronach

Dickes Lob das du dich nicht für einen Hungerlohn versklaven lässt:icon_daumen:

Das beste wäre wenn dich deine Mutter rausschmeißt. Ist ja nur zum besten aller Beteiligten.


Und an alle die die Meinung vertreten: Man muss für jeden Lohn den man angeboten bekommt zu arbeiten.

Ich kriege das :icon_kotz2: bei euch

Gerade deswegen geht es uns so beschissen. Deshalbb müssen sooooo viele auch auf staatliche Gelder zurückgreifen. Das darf nicht sein. :icon_evil:


Ich gebe Martin Recht

10 € Mindestlohn muss sein. Dies ist unausweichlich.:icon_smile:
 

Faustus

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#17
kein Lohn unter 10€

Ich denke mal, dass wir Unterstützung geben sollten, gegen Lohndumping und Leiharbeit. Dabei reicht es, wenn rechtliche Hinweise gegeben werden, wie die Sachlage ist und was man dann dagegen tun kann. Nicht akzeptabel ist, wenn hier gegen jemand sofort die Moralkeule herausgeholt wird. Bitte denkt daran. Wofür steht denn bei uns in riesen Lettern: Kein Lohn unter 10 Euro?
Und das ist noch zu wenig!
 

Kronach

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#18
Ich werde nun sehr bald zum Jobcenter gehen und mir einen ALGII-Antrag geben lassen.

Muß ich in meiner Situation (U25) dabei und beim Ausfüllen bestimmte Dinge besonders beachten? Welche Unterlagen usw. brauche ich?

Ich habe gehört, daß einem das Jobcenter beim Ausfüllen des Antrages sogar helfen muß, wenn man darauf besteht. Stimmt das?

Muß ich mit meiner Mutter einen Untermietervertrag abschließen? Welche Möglichkeiten habe ich, um in meiner Situation soviel Geld wie möglich zu bekommen?

Wo kann ich hier im Forum vielleicht die wichtigsten Tips zu ALGII/U25 nachlesen?
 

Mario Nette

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#19
Selbst wenn dem so ist, willst du dich wirklich vom Jobcenter beraten lassen?

Mario Nette
 

Kronach

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#20
Nein, wahrscheinlich nicht. War ja nur eine Frage! Kaum ein Jobcenter wird einem Erwerbslosen wirklich etwas Gutes wollen.
 

hellucifer

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#21
Ich werde nun sehr bald zum Jobcenter gehen und mir einen ALGII-Antrag geben lassen.

Muß ich in meiner Situation (U25) dabei und beim Ausfüllen bestimmte Dinge besonders beachten? Welche Unterlagen usw. brauche ich?

Ich habe gehört, daß einem das Jobcenter beim Ausfüllen des Antrages sogar helfen muß, wenn man darauf besteht. Stimmt das?

Muß ich mit meiner Mutter einen Untermietervertrag abschließen? Welche Möglichkeiten habe ich, um in meiner Situation soviel Geld wie möglich zu bekommen?

Wo kann ich hier im Forum vielleicht die wichtigsten Tips zu ALGII/U25 nachlesen?
Du kannst zwar selbst einen Antrag auf Alg-2 stellen, du bildest aber trotzdem mit deiner Mutter eine Bedarfsgemeinschaft. Ihr Vermögen wird dann weiterhin für Euren bzw. deinen Lebensunterhalt herangezogen.

Wenn du deiner Mutter das nicht länger zumuten willst, dann findest du selbst eine Lösung dafür. Da muss dir hier keiner Ratschläge geben!

Ich würde z.B. eine Arbeit suchen. Egal was, Hauptsache raus aus dem Alg-2-Bezug. Dann ist der Weg für deine Mutter frei, ihre Altersvorsorge Hartz-IV-sicher anzulegen. Falls du dann wieder arbeitslos wirst, ist ihr Vermögen nicht mehr anzurechnen!

Es spricht nichts dagegen, dass deine Mutter einen Untermietvertrag mit Dir abschließt. Weil deine Mutter aber unterhaltsverpflichtet ist, dürfte der Mietvertrag unbeachtlich sein für die Arge. (Allenfalls Nebenkosten wird man anerkennen.)


Unter 25-Jährige

Junge Menschen, die in einem Haushalt mit ihren Eltern oder einem Elternteil leben, bilden bis zu ihrem 25. Geburtstag mit den Eltern eine Bedarfsgemeinschaft. (§ 7 Abs. 2 Nr. 3 SGB II)
Gleichzeitig wird der Auszug aus dem gemeinsamen Haushalt dadurch erschwert, dass dass junge Erwachsene zunächst eine Zusicherung für die Übernahme der Warmmiete für die neue Wohung einholen müssen. (§ 22 Abs. 22a SGB II)
 

Kronach

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#22
Wie stehen denn nun meine Chancen, ALGII bewilligt zu bekommen?!
 

Kronach

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#24
Was muß ich denn nun tun, um wenigstens sozialversichert zu sein und den Satz von 276,-€ zu erhalten?! Bitte helft mir.
 

goweidlich

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#25
Hallo

Was Du tun kannst, steht doch da, einfach Antrag ALG2 ausfüllen.

Untermietvertrag machen und Deine Mutter überzeugen, dass sie Dir keinen Unterhalt mehr gewährt. Nach BGB und Rechtsprechung,
sind Deine Eltern Dir mit dem 18 Geburtstag, nicht mehr Unterhaltsverpflichtet.

Somit solltest Du selbstverständlich 347€ Plus Mietkosten erhalten.
Wenn Du eigene Wohnung bekommst (zerrüttete Familienverhältnisse) vollen Mietpreis.

Wo ist denn nun das Problem :icon_biggrin:

gruß goweidlich
 

Mario Nette

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#26
Du musst dafür einen Antrag auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts (= ALG II) stellen. Wenn du ihn stellst, wird deine Mutter und ihr Vermögen womöglich mit hineingerechnet (siehe die Hinweise weiter oben). Wenn du das nicht willst, wirst du wohl den Umstand, der dafür sorgt, dass ihr als Bedarfsgemeinschaft eingestuft werden würdet, eliminieren müssen. Ich tät mir wirklich langsam mal 'n Kopf machen (dein Problem steht hier im Forum seit 4 Monaten!), denn du schreibst, dein Bausparvertrag ist aufgebraucht, deine Mutter zahlt dein Auto (und wer weiß noch ...) und du hast im Prinzip 0 € Einkommen. Ich sag's unverblümt: Es sieht für mich so aus, als ob du ihr vollständig auf der Tasche hängst. Da du mittlerweile auch als Langzeitarbeitsloser durchgehst, wirst du nicht mit die supertollen Jobs so auf Anhieb bekommen.

Mario Nette
 

biddy

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#27
Kronach, Du solltest Dir hier im Forum jemanden suchen, der Dich zur ARGE begleitet. Es gibt ein extra Unterforum dazu.

Oder erkundige Dich doch mal, ob es an Deinem Wohnort eine Erwerbsloseninitiative oder Ähnliches gibt, die Dir beratend zur Seite stehen, auch evtl. begleiten kann. Ich merk', Du traust Dir das nicht allein zu und hast wohl auch viele schlimme Geschichten hier gelesen. Du bist nicht der Einzige, dem es so geht. Das weiß auch Mario, der hat nämlich am 31. an einer tollen Aktion teilgenommen und dort Viele getroffen, denen es vor dem ersten Schritt wohl ähnlich ging wie Dir. Ne, Mario? ;)

Du schaffst das! Fang' einfach mal an. Erstens: Antrag downloaden und ausdrucken, los. :icon_biggrin:
 

Siggi

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#28
@Kronach, aus welcher Stadt kommst du. Wenn du aus Köln, Bonn oder Siegburg kommst, würde ich dir gern persönlich bei den Formalitäten helfen und dich auch zur ARGE als Beistand begleiten.
 
E

ExitUser

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#29
@Kronach

Das beste wäre wenn dich deine Mutter rausschmeißt. - dem kann ich nur zustimmen!

Dann stellst selbst einen ALG II Antrag und die ARGE kann nicht ans Geld deiner Mutter...
 

WurzelZwerg

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#30
Also ich kann mich den Vorrednern nur anschliessen, und ehrlich gesagtkann ich nicht verstehen, wie man so viel Naivität an den Tag legen kann und erwartet vom Staat versorgt zu werden.

So lange Du die Füße bei Deiner Mutter unter den Tisch stellst, wirst Du aus dem Kreislauf nur schwer raus kommen.
Der eifachste und sinnvollte wäre also, der ARGE mitzuteilen, das Deine Mutter Dich nicht weiter unterstützen wird und Du innerhalb der nächsten 3 Monate den gemeinsamen Haushalt zu verlassen hast.
Dann wäre die ARGE gefordert Dir verbindlich zu sagen und zu erklären was zu tun ist, also Wohnungssuche etc. Anträge einreichen für Erstausstattung etc.

Wichtig ist auch, das "Dein" Pkw auf Deine Mutter läuft, also sie der Halter / Eigentümer ist, denn sonst wirst Du den nicht mehr lange haben.

Und nu mal Klartext:
selbst mit eigener Bude und allen Verpflichtungen, glaube mal nicht das es so einfach ist, wenn man mit 23 noch an Mutters Brust hängt und selbst nicht bereit ist etwas gegen die Arbeitslosigkeit zu tun.
Mit dieser Einstellung wirst Du ganz schön auf die Nase fallen.
Das die Gesetze rund um Hartz IV nicht das Gelbe vom Ei ist, sollte jedem klar sein, und solange sich dahingehend nichts ändert, sind wir halt die Verlierer dieser Gesellschaft.
DU mußt Dich auf jeden Fall bewegen sprich um alles kümmern, und nicht alles von Muttern machen lassen.
Ob da was zu machen ist, weil Du unter 25 bist, vermag ich nicht zu beurteilen.
Dieses Alter hab ich schon vor Jahren hinter mir gelassen mit einem Überschallknall :icon_wink: (hatte schon mit 17 ne eigene Bude).
 

Kronach

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#31
Für die vielen hilfreichen Beiträge bedanke ich mich natürlich recht herzlich! Ich muß mich hier aber nicht immer wieder von einigen Leuten von oben herab behandeln lassen.

Und ich bin bestimmt kein kleines Würstchen, daß sich nichts traut, wie manche hier anscheinend denken, nur weil ich noch bei meiner Mutter lebe. Ich bin recht offen und eloquent und lasse mich so schnell von nichts und niemandem einschüchtern.

Schon seit Ende Dezember habe ich kein eigenes Fahrzeug mehr, da meine Mutter mir dessen Unterhalt nicht länger finanzieren konnte. Soviel zum Thema, ich würde nur meine Mutter ausnutzen. Vielleicht weiß der eine oder andere, wie es ist, wenn man jahrelang mobil war und nun bei jeder Gelegenheit auf einen Fahrer angewiesen ist. Mein Auto wurde für 3.500,-€ verkauft. Das Geld liegt nun auf meinem Girokonto. Sparbuch und Bausparvertrag habe ich ja nicht mehr.

Momentan zahlt meine Mutter mir nur die Krankenversicherung. Für Kost und Logie mußte ich noch nie bezahlen und solange ich kein geregeltes Einkommen habe, muß ich das auch weiterhin nicht.

Und ich ziehe mit Sicherheit nicht ganz alleine in eine neue Wohnung, ohne Arbeit und ohne Frau oder Freundin.

Ich komme aus Kronach. Das ist eine Kleinstadt in Nordbayern.

Auf Anhieb "die tollsten Jobangebote" bekam ich noch nie, auch in der ALGI-Zeit nicht. Beworben habe ich mich wie ein Verrückter, bekam aber entweder gar keine Antwort oder nur Absagen. Schon mit 16 hatte ich trotz Realschulabschluß "nur" die Wahl zwischen zwei Lehrstellen, ich nahm die Ausbildung im Holzgroßhandel statt im Steuerfach. Bereut habe ich das nicht, da die Lehre sehr viel Spaß machte. Leider war der Spaß nach drei Jahren Ausbildung und einem Jahr Zeitvertrag 2005 wieder vorbei.

Da sich seit 2000 die Situation auf dem Arbeitsmarkt bekanntlich noch weiter verschlechtert hat, wundert es mich eigentlich nicht, daß ich ohne entsprechende Berufserfahrung nach der Ausbildung keine anständige Arbeit bekomme. Im Arbeitsamt kommen sie Dir nur mit Hilfs- oder Leiharbeit. Ich finde das dreist. Wie kann man von Fachkräftemangel sprechen, wenn Hunderttausende junge Menschen wie ich mit Schul- und Berufsabschluß auf der Straße stehen?

Ich habe keine Ahnung, was in einen Untermietvertrag alles hineingehört oder wie meine Mutter den Unterhalt verweigern muß. Hier wird immer so getan, als wüßte jeder wie ein Experte bescheid. Seid doch etwas direkter!
 

Mario Nette

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#32
Da steht sinngemäß drin: "Ich, NAME, zahle meinem Sohn, NAME keine Unterhaltsleistungen und werde das auch in Zukunft nicht tun." - womöglich noch, seit wann das so ist, fertig. Ist ein formloser Brief an die ARGE. Name, Datum und dann mit dem Antrag zusammen abgeben. Beim Antrag zählt jeder Tag. Du bekommst ab dem Tag Geldleistungen, an dem du den Antrag stellst, rückwirkend nicht!

OK, Auto also nicht mehr. Du schreibst, der Arbeitsmarkt ist schlecht - wissen wir ja alle, sonst wären wir nicht hier :) Wie weit willst du dich noch herunterwirtschaften? Willst du dies Geld (3.500 €) auch noch aufbrauchen? Ich denke mal, das willst du nicht (es gibt ja auch beim ALG II ein Schonvermögen, dass der Staat nicht antasten darf). Die Tipps mit der Wohnung kommen daher, weil wir wissen, was vom Amt wie eingeordnet wird und welche Folgen das hat. Sie wurden dir verdeutlicht. Du allein musst jetzt wählen, was du willst. Hast du ja schon: Du willst erstmal nicht ausziehen. Die Folge: U. U. wird das Vermögen und das Einkommen deiner Mutter mit reingerechnet. Das ist aber nicht so krank, wenn man ein Untermietverhältnis hat. Guck mal im Netz, da gibt es einige Muster-Untermietverträge.

Besprich dich auch mit deiner Mutter. Meiner Meinung nach hat sie berechtigtes Interesse an der Entwicklung der Dinge. Z. B. ist die Krankenversicherungsbelastung von sicherlich über 100 € monatlich dann nicht mehr gegeben, weil nämlich diese Kosten von der ARGE übernommen werden, wenn dein Antrag durch ist.

Mario Nette
 

WurzelZwerg

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#33
Hallo Kronach
also wenn ich Dir in irgendeiner Art und Weise evtl. zu nahe getreten tut mir das leid, aber eben diese Vorgehensweise von wegen Auszug, keine weitere Unterstützung durch die Mutter wäre meines Erachtens der einzige Weg der ARGE mit zu teilen, das Handlungsbedarf besteht und auch die ARGE sich in Deiner Sache mal bewegen muß anstatt nur Ratschläge zu geben.

Das es außerdem für jemanden nicht leicht ist von jetzt auf gleich praktisch ein ganz neues Leben anzufangen und auf eigenen Beinen zu stehen, ist auch nachvollziehbar.

Das Du Deinen Pkw nicht mehr hast, ist aus Deinem Post nicht hervor gegangen, so das wir wohl annehmen mußten, das er nach wie vor existent ist.
Solange Du ein Guthaben in der Form von besagten 3500€ auf Deinem Konto hast, wirst Du auch nicht als Hilfebedürftig von seitens der ARGE eingestuft.

Hast Du schon einmal daran gedacht Dich umschulen zu lassen ?
Das es auf dem Arbeitsmarkt seit der Kohl Regierung immer weiter bergab gegangen ist, ist wahrlich wohl jedem in unserem Lande bekannt.
Ich weiß das bringt Dich nicht viel weiter, aber wenn Du etwas von unserem Staat oder ARGE erwartest, dann mußt Du Dich dahingehend auch bewegen und auch Kompromisse eingehen - so ist das leider.
Evtl. gibt es in Deiner Nähe ja auch soetwas wie eine Hilfsorganisation für Erwerbslose, Caritas etc., die Dir in einem Gespräch vielleicht weiter helfen können oder Perspektiven aufzeigen.
Auch solltest Du mal mit einem Arbeitsberater reden, der Dir evtl. einen Weg aus Deiner Lage aufzeigt, anstatt nur dumme Sprüche ab zu lassen - denn dafür sind sie da.
 

Kronach

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#34
Wurzelzwerg sagt, ich bekomme nichts, solange ich die 3.500,-€ habe. Mario Nette sagt, das fällt noch unter Schonvermögen.

Was jetzt?!

Und Umschulung? Zu was denn? Vermögensberater? Call-Center-Agent?
 

biddy

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#35
Für mich ist das ebenfalls Schonvermögen. Gut, dass es nicht viel mehr ist. Ist knapp drunter.

23 Jahre x 150 Euro = 3450 Euro Vermögensfreibetrag (plus 750 Euro für notwendige Anschaffungen = 4200 Euro)

Arbeitslosengeld II – Wikipedia
 

ronk96

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#36
Soweit ich weiß ist das mit dem Schonvermögen Altersabhängig.
Pro Lebensjahr so und soviel eine Art Altersvorsorge, genaue Zahlen kenn ich nicht.
Und es ist mir auch neu das man als Alg 2 empfänger kein Auto haben darf,
so lang es einen bestimmten Wert nicht übersteigt.
Man braucht es ja evtl. für die spätere Arbeit.
 

WurzelZwerg

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#37
Soweit ich weiß ist das mit dem Schonvermögen Altersabhängig.
Pro Lebensjahr so und soviel eine Art Altersvorsorge, genaue Zahlen kenn ich nicht.
Und es ist mir auch neu das man als Alg 2 empfänger kein Auto haben darf,
so lang es einen bestimmten Wert nicht übersteigt.
Man braucht es ja evtl. für die spätere Arbeit.
Alles eine Definitionssache, und wer weiß denn schon, wie so ein Mitarbeiter der ARGE tickt ?!
Für mich haben die meisten eh dort wo das Hirn sitzt ne Meise am twisten.

Also wenn die einem schon Geld abziehen, wenn z.Bs. mein Bruder, Mutter oder Freund mal nen hunderter auf mein Konto überweist, dann frag ich mich was die nicht alles versuchen wenn sie wissen da ist ein Pkw und Bargeld.
Das waren meine Bedenken denn denen bei der ARGE trau ich mittlerweile ALLES zu!!!
 

theota

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#38
Alles eine Definitionssache, und wer weiß denn schon, wie so ein Mitarbeiter der ARGE tickt ?!
Für mich haben die meisten eh dort wo das Hirn sitzt ne Meise am twisten.

Also wenn die einem schon Geld abziehen, wenn z.Bs. mein Bruder, Mutter oder Freund mal nen hunderter auf mein Konto überweist, dann frag ich mich was die nicht alles versuchen wenn sie wissen da ist ein Pkw und Bargeld.
Das waren meine Bedenken denn denen bei der ARGE trau ich mittlerweile ALLES zu!!!
ist meines Wissens ein gewaltiger Unterschied!

Zahlungseingänge auf KONTO sind Einkommen, welches vom ALGII in dem Monat, in dem es zufließt, abgezogen wird

Pkw bis zu einem bestimmten Wert ist erlaubt! (bis zu dem gesetzlich genehmigten Wert sozusagen erwünscht, da dadurch höhere Mobilität und damit verbunden höhere Vermittlungsmöglichkeit - nach DEREN Rechnung - wo keine Stelle, da auch kein Pkw nötig...)

ebenso gibt es genaue gesetzliche Regelungen hinsichtlich des Schonvermögens; wurde hier ja nun auch schon ausreichend aufgelistet, daher spar ich mir das mal :) ...
 

Kronach

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#39
Zitat: "Also wenn die einem schon Geld abziehen, wenn z.Bs. mein Bruder, Mutter oder Freund mal nen hunderter auf mein Konto überweist, dann frag ich mich was die nicht alles versuchen wenn sie wissen da ist ein Pkw und Bargeld."

Soll das etwa heißen, meine Girokontobewegungen werden vom Jobcenter überwacht? Wie läuft das?
 

theota

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#40
Zitat: "Also wenn die einem schon Geld abziehen, wenn z.Bs. mein Bruder, Mutter oder Freund mal nen hunderter auf mein Konto überweist, dann frag ich mich was die nicht alles versuchen wenn sie wissen da ist ein Pkw und Bargeld."

Soll das etwa heißen, meine Girokontobewegungen werden vom Jobcenter überwacht? Wie läuft das?
bei Erstantrag werden die Kontoauszüge der letzten 6 Monate verlangt, um zu prüfen, ob der Antragsteller bedürftig ist oder nicht - es könnte ja - rein theoretisch - "jeder" kommen und ALG II beantragen

auch bereits vorhandenes Vermögen wird geprüft, z.B. bei Besitz eines Kraftfahrzeuges; ein nach dem SGB II angemessenes Kraftfahrzeug darf z.Zt. den Wert von Euro 5.000 nicht übersteigen, ansonsten könnte die ARGE verlangen, daß das Kfz veräußert wird, damit der Antragsteller die Differenz, um die das Kfz die Euro 5.000 beim Verkauf übersteigt, erst verbraucht wird, bevor er Anrecht auf ALG II hat...
 

ronk96

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#41
Ich glaube der erlaubte Wert eines Autos ist auf 7.500 Euro erhöht worden.
 

biddy

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#42
Fassung vom 17.12.2007

• Rz. 12.24: Umsetzung des. BSG-Urteils vom 7.9.2007 - B 14/7 b AS 66/06 R
hinsichtlich Angemessenheit eines Kraftfahrzeugs.


"3.2 Kraftfahrzeug

Ein angemessenes Auto für jeden Erwerbsfähigen der Bedarfsgemeinschaft
oder ein Motorrad ist nicht als Vermögen zu berücksichtigen.
Die Prüfung der Angemessenheit hat unter Berücksichtigung der
Umstände des Einzelfalls (Größe der Bedarfsgemeinschaft, Anzahl
der Kfz im Haushalt, Zeitpunkt des Erwerbs) zu erfolgen.
Ist ein Verkaufserlös abzüglich ggf. noch bestehender Kreditverbindlichkeiten
von maximal 7.500 € (vgl. BSG vom 7.9.2007 - B 14/7
b AS 66/06 R) erreichbar, ist eine Beurteilung, ob ein Kfz angemessen
ist, entbehrlich. Nicht plausible Angaben im Antrag sind insbesondere
mit den im Internet angebotenen Wertermittlungsprogrammen
zu überprüfen.
Soweit ein Kfz nicht angemessen ist, ist der die Angemessenheit
übersteigende Wert auf den Vermögensfreibetrag nach § 12 Abs. 2
Nr. 1 SGB II anzurechnen (vgl. Rz. 12.11); die Gründe für die Entscheidung
sind im Bescheid zu dokumentieren."

http://www.arbeitsagentur.de/zentra...estext-12-SGB-II-ZuBeruecksicht-Vermoegen.pdf
 

Mario Nette

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#43
Der Wert des möglichen Kfz liegt bei 7.000 oder 7.500 €, bin da nicht ganz sicher. Jedenfalls aber nicht 5.000 €.

Nein, die ARGE kann deine Kontobewegungen nicht überprüfen. Sie können nur prüfen, wo du Konten hast. Bei berechtigtem Verdacht müssen sie weitere Anstrengungen unternehmen, um auf dein Konto gucken zu können. Bevor sie das machen, möchten sie aber - aufgrund des Verdachts - i.d.R. erstmal die Kontoauszüge sehen.

Mario Nette
 

theota

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#44
ja, 7.500 € war auch mein Kenntnisstand - bis vor ein paar Wochen (muß Ende Februar/Anfang März 2008 gewesen sein) - unser Dozent aus meiner aktuellen 1 € - Schulungsmaßnahme so nett war, mit der hiesigen Stadtbücherei in Kontakt zu treten, um regelmäßig über die aktuellen SGB II - Änderungen auf dem Laufenden gehalten zu werden

die Broschüre, die wir also zu dem Zeitpunkt in die Hände bekamen, besagte Euro 5.000 - ich muß sagen, ich war verwundert, weil ich davon nichts mitbekommen hatte... :icon_question:

sei es, wie es sei - im I-Net sind leider keine aktuelleren Angaben als die von biddy zu finden, aber mit Stand von Ende 05 sagt folgender link, daß da individuell entschieden werden KANN, auch Kfz. mit Wert ÜBER 7.500 können UNTER UMSTÄNDEN noch als angemessen anerkannt werden

Arbeitslosen NETZ Deutschland - Alg II und Auto?

da ich gerade eine Klage bezüglich Vorlage von Konto-Auszügen laufen habe (mit einer Vorlaufzeit von fast einem Jahr, in der ich so ziemlich alles, bis hin zum LDI - Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationssicherheit - in Bewegung gesetzt habe) ist mein Kenntnisstand nach wie vor, daß bei ERSTANTRAG Kto.-Auszüge verlangt werden DÜRFEN - aber nur zur Einsicht, Kopieren is nich; bei Fortzahlungsanträgen allerdings nur bei zuvor schriftlich begründetem Verdacht auf Leistungsmissbrauch...
 

WurzelZwerg

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#45
@theota
dann frag ich mich wie die an solche Informationen kommen, also wenn man bei einer Auktion etwas verkaufte, oder wie bei einem Freund geschehen er von jemandem einen Betrag auf´s Konto überwiesen bekam für eine "Gefälligkeit" (als Art kleines Dankeschön).

Müßte ich doch glatt mal meinen Sachbearbeiter bei der Bank fragen, wie sich das genau verhällt.
 

theota

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#46
@theota
dann frag ich mich wie die an solche Informationen kommen, also wenn man bei einer Auktion etwas verkaufte, oder wie bei einem Freund geschehen er von jemandem einen Betrag auf´s Konto überwiesen bekam für eine "Gefälligkeit" (als Art kleines Dankeschön).

Müßte ich doch glatt mal meinen Sachbearbeiter bei der Bank fragen, wie sich das genau verhällt.
VERKAUFEN darfst du - oder verstehen wir uns jetzt falsch? :confused:

wenn es einem FREUND (nicht dir) passiert ist: GANZ sicher, daß er nicht Konto-Auszüge vorgelegt hat? (wenn nicht, sollte er da ganz schnell nachhaken, wo die die Info her haben!)

und ich habe ja extra betont: ZahlungsEINGÄNGE WERDEN als Vermögen betrachtet und das ALG II somit um genau diese Beträge gekürzt - daher Zuwendungen der Familie/Freunde NIE über Konto laufen lassen!!!

wenn es allerdings um die Frage geht, wie sie ohne Einsicht in Kto.-Auszüge an die Info gelangen konnten ---> s.o.

nur mal ein Beispiel: hatte 2005 wg. Weigerung, mir ALG II zu gewähren, aus lauter Not GEBRAUCHTE Gegenstände über e*** verkauft, im kleinen Umfang (ist übrigens VermögensUMWANDLUNG, da der Gegenwert ja schon zum Zeitpunkt der Antragstellung vorhanden war und nicht WÄHREND ALG II Bezug neu hinzukommt - genau hier liegt der Unterschied! :) ) und zudem über das Mitgliedskonto eines Bekannten - bei meinem nächsten Besuch hatte die SB sich einen Ausdruck des e***-Profils gemacht (Mitgliedsname war auf Kto.-Auszügen ersichtlich gewesen), um über VERKÄUFE auf dem Laufenden zu bleiben...:icon_motz:...ich habe darauf hingewiesen, daß sie das bitte schleunigst zu unterlassen hätten, da ich mit den zukünftigen e***-Einnahmen einer Person xyz nun nix mehr zu tun hätte...auch so kommt "man" an Infos bzw. vermeintlich!
 

WurzelZwerg

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#47
@theota
das mit Verkäufe ist schon klar, und meinen Angehörigen hab ich schon gesagt, das absolut nichts in der Sache auf mein Konto gehen darf.
Wenn dann geht/läuft das über meinen Bruder.
Meinen Freund werde ich deswegen beim nächsten Telefonat noch einmal fragen.
Er hat sich ein Konto eingerichtet (anonym) wo die ARGE ins Leere läuft.
Da fällt mir ein, ich könnte ja nen Konto eröffnen in Östereich oder Lichtenstein :icon_razz:
 

theota

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#48
@theota
das mit Verkäufe ist schon klar, und meinen Angehörigen hab ich schon gesagt, das absolut nichts in der Sache auf mein Konto gehen darf.
Wenn dann geht/läuft das über meinen Bruder.
Meinen Freund werde ich deswegen beim nächsten Telefonat noch einmal fragen.
Er hat sich ein Konto eingerichtet (anonym) wo die ARGE ins Leere läuft.
Da fällt mir ein, ich könnte ja nen Konto eröffnen in Östereich oder Lichtenstein :icon_razz:

:icon_daumen:
 

ewalyn

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#49
:icon_klatsch:
Ich glaub ich bin im falschem Forum.
Sind denn jetzt alle von Der INSM bekehrt worden?

Der Junge kämpft gegen Lohndumping und gegen die U25-Regelung.
Und Ihr fallt ihm so in den Rücken?
:icon_kinn:Ja, sehr bedenklich!!!!!


Warum werden die unter 25-jährigen diskriminiert? Es gibt kaum Jobs, was soll das denn dann?

So pauschal über den jungen Mann herzufallen!!!!

Ich empfehle: Sich über Schonvermögen zu informieren.
Einen Job jenseits der Hungerlöhne, Ein-Euro-Mist und Prekärstarbeit habe ich leider auch nicht, aber dies hier-pro qualifizierte Arbeit zu tariflich korrekten Konditionen, sollte ich damit auch anecken:


Schon mal über kurze Weiterbildung informiert, im Strukturwandel? Klicke alle Weiterbildungsträger an, informiere Dich sehr!!! Unterscheide Scheinweiterbildung von seriösen Angeboten, ob es danach Jobs gibt. Aufträge.

Ich weiss nicht, wo Du wohnst, hier in Bochum tut sich was im bereich Messe, Veranstaltung, Sicherheit-wird aber hart von Jobagenturen pro sinnloser Massnahmen, Scheinweiterbildungen bekämpft im Klüngel. Kann man per Fachaufsichtsbeschwerde dann gegebenenfalls verhindern und kriegt diese Chance, in reguläre Arbeit zurückzukehren oder da endlich nach Berufsausbildung reinzukommen. Bürokaufleute sind viele-massenhaft-arbeitssuchend bereits, lass Dich nicht verarschen von der ARGE, dort sei es toll. Die schulen sogar-gegen jeder Realität-zu Bürokaufmann um.Verschwendete Zeit, Geld eben.ARGEN haben null Ahnung vom Arbeitsmarkt eben, aus Erfahrung. Sie vermassnahmen, alles Erfolgreiche kommt von Eigeninitiative.Für junge leute haben die nicht viel übrig, diskriminieren ebenso Mütter.Fakt, harte Realität.

Lass Dich nicht beirren, ferig machen, weil Du auf reguläre Arbeit bestehst-oder versuche es eigeninitiativ mal selber auf dem Arbeitsmarkt-man kriegt bei Bewerbungen persönlich ein Gespür für Firmen, ob sie einen billigst verheizen, keine reguläre Perspektive bieten wollen. Das hat Drehtüteffekt in ARGEN: Rasch geheuert, rasch gefeuert eben, dann rennst Du von Aufstockerjob zu Aufstockerjob, wozu, und kriegst sinnlose Massnahmen verpasst, ohne Perspektive zudem. Ewig billigst verheitz, im Hartzbezug-das draf nicht Perspektive sein-zwangsverordnet-von Deutschland. Mir als Mutter/Bürgerin platzt wirklich darüber der Kragen!!!! Dafür ist alles Steuergeld da, und die Zeitarbeitsgeier zu sponsorn, klaro.

Ich wünsche Dir für Deine bessere berufliche Zukunft-in einen regulären Job zu kommen-viel Erfolg, Durchsetzungskraft!!!Kämpfe darum.Oder nimme rstmal einen 400-Euro-Job neben dem ALG 2 an, zusätzlich, dann hast Du Luft, Raum, Dich anderweitig zu bewerben und sie behandeln Dich nicht wie einen angeblichen Schmarotzer.Oder angeblich Arbeitsscheuen, das ist auch gute Strategie. Du hast dann zeit, Dich anderweitig-auch in Richtung sinnvolle Weiterbildung-zu bewerben. Da hast Du wirklich Perspektive, in reguläre Arbeit reinzukommen, samt Führerschein und Berufsausbildung. lass Dich von Weiterbildungsträgern beraten. Vielleicht hast Du ja auch balsd einen humanen SB, der das begrüsst, wenn Du offen darpüber argumentiertst ("ich werde dem Staat als wewiger Aufstocker zu teuer, ich will in einen regulären Job eben") Oder frage beim Ministerium für Arbeit und Soziales nach, mir halfen die pro weiterbildung/regulärer Job.


Das ist ein legitimes Begehren eben, kämpfe, kämpfe!!!!!Suche Dir dazu Verbündete, s.o.ä-alle möglichen!Es gibt noch Vernunft, pro regulärer Job und wirkliche Berufsperspektive, wirklich, auch oben, im Ministerium, oder Aufsichtsbehörden! Viele Bürger unterstützen dies, sind gegen Prekärarbeit mit Aufstockerei und ewig in hartz 4, glaub´s mir. ich will Dir Mut machen Junge, bin selber betroffen und Mutter.

Gut, dass es Muttern gibt, eben.Nur werden die von ARGEN ausgenutzt, lass Dich nicht mobben , okay?Deine Mutter oder Du-Ihr könnt nichts dafür, es ist Politik, die Haushaltslage, sie wollen damit nur sparen, eben.

Was ist das für ein Land, das seinen jungen Menschen nach Berufsausbildung, null kompetenter Berufsberatung-keine berufliche Perspektive mehr bietet, sie nur billigst verheizen will, abschieben, weiterreichen, sie verhindert?

Traurig, für jeden Mist ist alles Steuergeld da, sinnlose Massnahmen, siehe Bericht Bundesrechnungshof, der das scharf kritisiert.

Und ohne Mutti geht nichts mehr, auch frauenverachtend, die jungen Leute werden ja misogynerweise-auf Kosten der Mütter-gezwungen, noch mit 25 bei Mutti zu wohnen.

Also, werft das dem jungen Mann nicht vor, er kann nichts dazu. Mütterdiskriminierung ist doch deutsche Spezialität eben.

Ich habe schliesslich-nach Babypause-lange genug gegen die komischen Arbeiterlein in ARGEN gekämpft für kurze Weiterbildung, aber k jetzt gewonnen. Ansonsten kriegen wohl nur Männer auch jede Umschulung angeboten, ich nie, na toll!!!!! Und dann noch welche am Arbeitsmarkt vorbei, lächerlich, diese Experten in den ARGEN aber auch.

Oder kontaktiere mich privat, ich berate pro regulärer Job. das ist auch teilnahme an der Gesellschaft, ich gönne Dir das sehr!!!!!

Denk an deine Zukunft, Junge, viel Erfolg.

Und höre nicht auf die Schreihälse, lass sie reden, druffkloppen, sie haben keine Lösung, reguläre Jobs sind völlig ok.Ein berechtigtes Begehren und mein Kampf dafür lohnte sehr.

Man kann ihn sogar gewinnen, und meine Mutter half dabei eben auch, notgedrungen, ich wäre fast obdachlos geworden deswegen, aber sie konnten mich nicht kaputtkriegen, pro Abschieberei von Massnahme zu Massnahme.

Ich habe es gewonnen, den Krieg, für einen regulären Job.trotz aller Unkenrufe...aber ist das ist Germany.

Du bist jung, also kämpfe für Deine bessere Zukunft!!!! ES LOHNT!!!!
 

gast_

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#54
Das ist falsch. Bei U25 muss hier die Mutter den Antrag stellen. Der Sohn kann nach § 38 die Selbstvertretung beantragen.
Du irrst. Jeder Hilfebedürftige kann einen Antrag stellen.
Ein U 25 sollte zusätzlich schreiben, daß er nur sich selbst vertritt.

Hab ich grad so für jemanden gemacht.

Ob das Amt sich nun an die Mutter wendet: Uns egal.

Der Bescheid ist übrigens heute gekommen. Meinem Schützling ist das ALG II bewilligt worden.
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
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