• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.
    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc...
    Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.
    (Dieser Hinweiß kann oben rechts, für die Sitzung, ausgeblendet werden)

Kann mir der Führerschein wegen krankheitsbedingten Konzentrationsproblemen entzogen werden?

Frank12

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
19 Dez 2007
Beiträge
271
Bewertungen
6
Kämpfe seit langen mit mittleren Depression um die EM Rente. Bin jetzt bei der Klage und habe am Donnerstag Gutachterteremin. Auf dem Blatt, was ich ausfüllen soll, geht wie oft fahren sie mit dem Wagen.
ich habe durch die Krankheit natürlich Konzentrationsprobleme, aber kein Problem beim Autofahren, da nur kurzstrecke.

Habe natürlich Angst, dass das an die Verkehrszentrale weiter gegeben wird und die meine Lappen dann einziehen. Kann das passieren? Anwalt sagte, könnte. Habe noch nen Klage Behindertenausweis. Anwalt sagte, beide Behörden sitzen "fast" im gleichen haus, darum überlege ich schon, die Klage Behindertenausweis zurück zu sehen. hat da jemand Erfahrungen? Benötige eine schnelle Antwort !

Danke!
 

Kassalla

Elo-User*in
Mitglied seit
13 Mai 2018
Beiträge
43
Bewertungen
2
Wer psychische Probleme hat, ist womöglich nicht geeignet um ein Kraftfahrzeug zu führen.

Letztlich ist dies aber Sache eines Gutachters. Ich kann mir jedoch vorstellen, daß Du von denen noch hören wirst.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Curt The Cat

Teammitglied
Redaktion
Mitglied seit
18 Jun 2005
Beiträge
7.760
Bewertungen
2.391
Moinsen Frank12 ...!

Ich war mal so frei und hab' den Titel Deines Fadens etwas abgerundet. Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit sollte sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11
[FONT=Arial,Wide Latin]11. Themen/Threads erstellen
[/FONT]
[FONT=Arial,Wide Latin]Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder [/FONT]Klage EM Rente Führerschein / EILT!!!!!!!!![FONT=Arial,Wide Latin], sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt![/FONT]
Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 110! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...

Erhellendes zum Thema findet man auch hier ... ->klick

Ich wünsche Dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt hier im Forum.


:icon_wink:
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dez 2008
Beiträge
12.313
Bewertungen
1.876
Wenn es um die EM-Rente geht, ist es deinem Gutachter völlig egal, ob du Auto fahren darfst oder nicht. Ich würde ungefragt überhaupt nicht darauf eingehen.
Was denkst du denn, was ich alles für komische Diagnosen habe, weshalb ich eigentlich nicht mehr Auto fahren dürfte und es hat mich noch niemand gefragt.
Du hast lediglich ein Problem, wenn du dich auffällig im Straßenverkehr benimmst und das bemerkt wird.
Zuständig für die Belehrung, dass du nicht mehr fahren darfst, ist in erster Linie dein HA und nicht ein Gutachter
 

vidar

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
27 Jan 2014
Beiträge
1.781
Bewertungen
1.422
Mit Verlaub, hier sollte doch bitte trotzdem jedem bewusst sein, dass selbst wenn momentan keine Störungen beim Autofahren vorhanden sein sollten, dies noch lange nicht bedeutet, dass diese Konzentrationsstörungen nicht doch irgendwann mal während einer Autofahrt vorkommen könnten. Selbst bei einer Kurzstrecke könnten sich diese Störungen negativ bemerkbar machen. Hier bestünde dann ggf. auch die Gefahr, dass man nicht nur sich selbst, sondern auch Unbeteiligte gesundheitlich gefährden könnte.
 

Regensburg

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
2 Sep 2009
Beiträge
2.685
Bewertungen
2.090
AW: Klage EM Rente Führerschein / EILT!!!!!!!!!

Nein, ärztliche Schweigepflicht.
So einfach sehe ich das nicht.
Ich meine, das es sogar seine Pflicht ist es der Führerscheinstelle Melden. Hier geht es um öffentliche Sicherheit.

Ein anderes Beispiel. Ein Arzt muss eine Schussverletzung Melden.
 

Hartzeola

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
10 Aug 2011
Beiträge
10.180
Bewertungen
3.424
AW: Klage EM Rente Führerschein / EILT!!!!!!!!!

So einfach sehe ich das nicht.
Ich meine, das es sogar seine Pflicht ist es der Führerscheinstelle Melden. Hier geht es um öffentliche Sicherheit.
Es ist völlig egal, wie du es siehst. Es kann allerdings nützlich sein erst zu lesen,was bereits gepostet wurde, bevor du etwas schreibst:

Der behandelnde Arzt ist verpflichtet, seinen Patienten auf die eingeschränkte Fahrtüchtigkeit hinzuweisen. Melden darf er das der Führerscheinstelle allerdings nicht. Es liegt also am Patienten, ob er der Behörde seine Krankheit offenlegt.
Link #3

Ach ja, eine Schutzverletzung ist keine Krankheit und muss natürlich gemeldet werden. Allerdings nicht der Zulassungsstelle, sondern der Polizei.
 

Regensburg

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
2 Sep 2009
Beiträge
2.685
Bewertungen
2.090
Es ist völlig egal, wie du es siehst.
Nicht nur ich:
Der Arzt wendet sich gegen den Willen seines Patienten an die Straßenverkehrsbehörde,
weil dieser als Kraftfahrer weiterhin am Straßenverkehr teilnimmt, obwohl er wegen
einer bestehenden Erkrankung wie Epilepsie oder infolge von Medikamenteneinnahme
sich und andere gefährdet.
Quelle: https://www.aerztekammer-bw.de/10aerzte/40merkblaetter/10merkblaetter/schweigepflicht.pdf - Seite 4
 

Hartzeola

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
10 Aug 2011
Beiträge
10.180
Bewertungen
3.424
Fortsetzung des Zitats:

Erforderlich ist in den Fällen der Offenbarungsbefu
gnis auf Grund des Güterabwägungsprinzip, dass der Arzt zuvor auf den Patienten ohne Erfolg eingewirkt hat, um ihn
zur Ergreifung der notwendigen Maßnahmen von sich aus zu veranlassen.
Kein Arzt wird sich darauf einlassen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Frank12

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
19 Dez 2007
Beiträge
271
Bewertungen
6
So wie ich das alles mal gelesen habe, hat niemand seinen Lappen wegen Depressionen und EM Rente abgeben müssen. Außer bei sehr schweren Depressionen. Darum aber trotzdem die Frage, wem ist das passiert?

Autofahren ist für mich, wenn es nur um mal 10-15 Minuten, eher eine Entspannung.
Medikamente nehme ich nicht aus Angst vor denen. (aber andere Geschichte)

Klar spreche ich das nicht an, nur muss ich halt Son Zettel ausfüllen, wo steht:Besitzen Sie einen Führerschein? Wenn welche Klasse?
Falls Sie einen Führerschein besitzen, wie oft steuern Sie pro Woche ein Auto?
Wie oft benutzen Sie pro Woche öffentliche Verkehrsmittel?
Sind Sie bei der Steuerung von Kraftfahrzeugen oder öffentlicher Verkehrsmittel Eingeschränkt? Wann ja, wodurch und seit?

Meine Angst ist, das dies der Verkehrsbehörde dann vom Gutachter mitgeteilt wird.

Konzentrationsprobleme habe ich nur, wenn ich unter Stress wie auf der Arbeit wäre, sonst nicht ganz. Vielleicht habe ich mich da auch bisschen unglücklich ausgedrückt.

Mein Arzt hat (seit 4 Jahren krankgeschrieben) noch nie etwas davon erwähnt. Bei Zweifel hätte er mich drauf hingewiesen.

Die andere Seite ist, ach kann ja locker Autofahren, dann geht arbeiten auch.
Meine Beschwerden sind, bei Stress (Arbeit 1-2h) dann geht nix mehr. Das Autofahren für Stadt und kurze Strecken entspannen mich eigentlich.
Und so verantwortlich bin ich schon, falls wie bei dem GA Termin fährt meine Frau mich hin und die Sozialarbeiterin fährt mich heim. Da setzte ich mich nicht hinters Steuer. Soll ich das so sagen? Und was soll ich auf dem Zettel angeben? (Punkt Einschränkungen)

Das ganze steht bei dem Fragebogen unter persönlichen Angaben Blatt 1 von 6
 
Zuletzt bearbeitet:

Allimente

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Sep 2013
Beiträge
1.175
Bewertungen
1.351
Auf dem Blatt, was ich ausfüllen soll, geht wie oft fahren sie mit dem Wagen.!
Wie ich das sehe, wir lediglich gefragt, wie oft Du mit dem Wagen fährst. Es wird nicht gefragt, ob Du Probleme hast einen Wagen zu fahren, was in meinen Augen was ganz anderes ist.

Natürlich solltest Du dich rein aus Selbstschutz und Schutz unbeteidigter Personen, selber hinterfragen, ob Du tatsächlich noch in der Lage bist ein Fahrzeug zu führen.
 

Frank12

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
19 Dez 2007
Beiträge
271
Bewertungen
6
Hallo Alimente, da steht doch was drin:

Sind Sie bei der Steuerung von Kraftfahrzeugen oder öffentlicher Verkehrsmittel Eingeschränkt? Wann ja, wodurch und seit?
 

Allimente

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Sep 2013
Beiträge
1.175
Bewertungen
1.351
Hallo Alimente, da steht doch was drin:

Sind Sie bei der Steuerung von Kraftfahrzeugen oder öffentlicher Verkehrsmittel Eingeschränkt? Wann ja, wodurch und seit?
Ok, das ist natürlich etwas ganz Anderes. Ich habe mich da nur auf Deinen Eingangstext bezogen. Wobei die Frage auch nur subjektiv ist. Kommt ja auch immer darauf an, wie Du dich selber einschätzt. Sollte allerdings in Arztberichten oder Beipackzetteln stehen, dass Du mit der/die Krankheiten, diese oder jene Medikamenten, kein Fahrzeg mehr führen darfst, wird es sicher anders ausehen.

Da sollte man dann wohl besser einen fachkundigen Anwalt zu Rate ziehen.
 

Frank12

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
19 Dez 2007
Beiträge
271
Bewertungen
6
Mwinw Angst geht dahin, wenn ich schreibe nur kurze Strecken (und zb bei stress wie den GA Termin, da lasse ich mich fahren) das die das dann an die Zulassungsstelle weitergeben und ich den Führerschein entzogen bekomme.

Habe auch Angst, weil ich bis zum Ga Termin kaum schlafen kann, dann total durch den Wind bin. Was ja bei der Klage erstmal für mich spricht aber bei dem Führerschein.
 

Doppeloma

Teammitglied
Super-Moderation
Mitglied seit
30 Nov 2009
Beiträge
11.064
Bewertungen
12.640
Hallo Frank12,

Kämpfe seit langen mit mittleren Depression um die EM Rente. Bin jetzt bei der Klage und habe am Donnerstag Gutachterteremin. Auf dem Blatt, was ich ausfüllen soll, geht wie oft fahren sie mit dem Wagen.
Mit "mittleren Depressionen" (+ künstliche Herzklappe) wurde meine EM-Rente auch von der DRV abgelehnt, meine Fahrtüchtigkeit wurde trotzdem bisher niemals komplett in Frage gestellt, auch nicht von den gerichtlichen Gutachtern. :icon_evil:

Ja und was kannst du da genau hinschreiben, eine Zahl oder z.B. den Hinweis "Selten bis gar nicht" oder "Je nach Tagesform kurze Strecken" ???

Ich erinnere mich gerade nicht mehr genau an die Fragen der Gutachter vom Gericht (können ja bei dir auch andere Fragebögen sein), es ist nun (zum Glück) schon lange genug her, dass es mich nicht mehr ständig beschäftigt.

Hatte nur einen Fragebogen für den Internisten, der sah dann fertig bei mir aus wie ein "wüstes" Durcheinander, weil mir immer wieder noch (vermeintlich) "wichtige" Ergänzungen eingefallen sind, die ich dann irgendwo dazwischen geschmiert habe, hatte wohl zu lange Zeit bis zum Termin (fast 2 Monate) ... :icon_hihi:

ich habe durch die Krankheit natürlich Konzentrationsprobleme, aber kein Problem beim Autofahren, da nur kurzstrecke.
Wenn du es nicht zutreffend angeben kannst, dann lass es doch einfach offen (ich nenn das "Mut zur Lücke" :idea:) und erkläre das auf Nachfrage, wann du noch Auto fährst ...

Habe natürlich Angst, dass das an die Verkehrszentrale weiter gegeben wird und die meine Lappen dann einziehen. Kann das passieren? Anwalt sagte, könnte.
Das Gutachten wird für den Richter gemacht, damit er zu deiner EM-Rente entscheiden kann und nicht für die "Verkehrsbehörde", es macht zudem einen Unterschied, ob du durchaus noch in der Lage bist SELBER einzuschätzen WANN du fahren kannst und wann du es besser bleiben lässt.

Ansonsten müsste wohl vielen Leuten der Führerschein entzogen werden, schon im "normalen" Leben ist man bei Krankheit selber verantwortlich das Risiko für sich und andere einzuschätzen oder das Fahrzeug stehen zu lassen, wenn man sich NICHT "Verkehrstüchtig" fühlt.

Auch viele Epileptiker dürfen durchaus Auto fahren (privat) wenn sie entsprechend mit Medikamenten eingestellt sind, mein Männe fährt unter BTM, sonst könnte er gar nicht mehr fahren VOR Schmerzen.

Bisher hat ihm noch KEIN Arzt (und KEIN Gutachter) verboten Auto zu fahren und ihn deswegen an die Verkehrsbehörde "gemeldet".

Der eine "Gutachter" der DRV war sogar der Meinung er müsse noch viel mehr von dem Zeug schlucken, dann könne er auch ohne "unzumutbare Schmerzen" Vollzeit arbeiten ... :doh:

Habe noch nen Klage Behindertenausweis. Anwalt sagte, beide Behörden sitzen "fast" im gleichen haus, darum überlege ich schon, die Klage Behindertenausweis zurück zu sehen. hat da jemand Erfahrungen? Benötige eine schnelle Antwort !
Bloß weil die im gleichen Haus sitzen haben sie noch lange nicht das Recht deine Daten "fröhlich" auszutauschen und sich überhaupt über die verschiedenen Antragsteller und ihre laufenden Klagen zu unterhalten. :icon_evil:

Dein Anwalt scheint von Schweigepflichten und Dienstgeheimnissen noch nicht viel gehört zu haben, wem erzählt er denn so Alles (unbefugt) was über seine Mandanten und deren konkrete Probleme ...

Dem Gutachter vom Gericht wird es sicher um wichtigere Dinge gehen (müssen) als nur darum, ob man dir den Führerschein besser wegnehmen sollte weil du manchmal unkonzentriert bist, dann solltest du natürlich besser NICHT Auto fahren aber es gibt sogar noch bei (zeitweise) schweren Depressionen mal wieder "bessere Tage".

So wie ich das alles mal gelesen habe, hat niemand seinen Lappen wegen Depressionen und EM Rente abgeben müssen.
Nun auch gleich noch wegen EM-Rente, wie kommst du denn darauf ???

Also Männe und ich haben BEIDE ihre Führerscheine noch und wir beziehen BEIDE EM-Rente und nehmen etliche Pillen wegen diverser Diagnosen ...

Bei den meisten steht dabei, dass man besonders bei Beginn der Einnahme vorsichtig sein sollte auch mit Auto fahren und letztlich IMMER selbst einschätzen muss nach dem aktuellen Befinden, ob das gerade geht oder nicht.

Genau so sehen das auch unsere Ärzte und haben noch nie was auch nur "angedeutet", uns deswegen von der Straßen-Verkehrs-Behörde überprüfen zu lassen, ob wir den Führerschein überhaupt noch haben dürfen. :icon_evil:

In meinem psychiatrischen Gerichts-Gutachten steht sogar wörtlich drin, dass ich aufs selber Fahren "besser verzichten sollte", es ist aber auch nur eine Empfehlung und hatte bisher keinerlei weitere Konsequenzen für mich. :icon_evil:

Ich fahre freiwillig schon länger nicht mehr aber für den Notfall möchte ich mir die Möglichkeit noch bewahren so lange unser Auto noch fährt ... falls ich meinen Männe mal irgendwo "einsammeln" oder hinfahren muss, traue ich mir das schon noch zu.

Ich kenne den Wagen sehr gut habe ihn Jahre lang täglich zur Arbeit genutzt, da wäre ich die letzte Zeit "im Dienst" eher eine "Gefahr" gewesen, so Schi**e wie es mir oft zum Feierabend auf der Heimfahrt gegangen ist (es waren auch nur ein paar Minuten, aber ich war froh wenn "alles gut gegangen war").

Autofahren ist für mich, wenn es nur um mal 10-15 Minuten, eher eine Entspannung.
Medikamente nehme ich nicht aus Angst vor denen. (aber andere Geschichte)
Ich denke mal die fehlende medikamentöse Behandlung wird eher ein "Thema" werden, für das du dir gute Argumente zurechtlegen solltest ... ich hatte welche schriftlich von meinen Kardiologen, da war auch dieses Thema bei den gerichtlichen Gutachtern schnell vom Tisch.

Klar spreche ich das nicht an, nur muss ich halt Son Zettel ausfüllen, wo steht:Besitzen Sie einen Führerschein? Wenn welche Klasse?
Müssen "musst" du gar nichts aber es gibt ja auch keinen Grund zu leugnen, dass man den Führerschein irgendwann mal gemacht hat und in welcher Klasse ...

Falls Sie einen Führerschein besitzen, wie oft steuern Sie pro Woche ein Auto?
OHHH, es soll Leute geben, die den Führerschein haben und gar kein Auto besitzen ... ist ja keine Pflicht ... oder es fährt der Partner (überwiegend) wie bei mir ... :wink:

Wie oft benutzen Sie pro Woche öffentliche Verkehrsmittel?
WIR = gar nicht ... weil wir noch ein Auto haben ... :bigsmile:

Sind Sie bei der Steuerung von Kraftfahrzeugen oder öffentlicher Verkehrsmittel Eingeschränkt? Wann ja, wodurch und seit?
Na, die Öffis wirst du ja eher nicht selber "steuern", es wird also um die "Nutzung" gehen ???
Klar, Männe ist eingeschränkt, schon durch seine diversen körperlichen "Gebrechen" aber wenn er erst mal drin ist (im Auto :idea:), dann ist alles Schick, es ist ein Automatik, so braucht er sein linkes "Problembein" auch nicht zum sicheren Fahren ...

Sofern es ihm ansonsten gut genug dafür geht, ist er immer noch ein sehr sicherer Autofahrer, wir hatten jedenfalls noch nie einen Unfall auch nicht mit BTM im Bauch ...
Dafür hat er einen Ausweis vom Arzt falls er mal kontrolliert wird, dass er kein "Junkie" ist.

Männe hat inzwischen GdB 90, Merkzeichen "G", seit über 2 Jahren einen Defibrillator in der Brust und seit letztes Jahr den Pflegegrad 2, aber den Führerschein wollte ihm bisher noch KEINER wegnehmen. :icon_evil:

Meine Angst ist, das dies der Verkehrsbehörde dann vom Gutachter mitgeteilt wird.
Da halte ich deine Befürchtungen dazu (wegen rein psychischer Probleme) für ziemlich übertrieben, es liegt doch an dir dem Gutachter klar zu machen, dass du NUR dann mal kurze Strecken fährst wenn es dir gerade gut genug dafür geht ...
Und das kommt eben leider nicht mehr oft vor, obwohl du eigentlich sehr gerne mal Auto fährst "so zur Entspannung" ...

Der Gutachter kann auch nicht kontrollieren, ob du alleine unterwegs bist oder (fast) immer eine Begleitung dabei hast ... Männe fährt z.B. meist nur mit mir zusammen irgendwo hin ... eben auch aus "Sicherheits-Gründen" ... und weil er meist (auch je nach Tagesform) Hilfe beim Ein- und Aussteigen braucht.

Stressfrei ist ja der Straßenverkehr heutzutage auch nicht mehr (was ein Grund für meine Zurückhaltung ist, ich bin lieber Beifahrer), du wirst vermutlich kaum weiter was dazu sagen müssen ... und wo du keine Antworten hinschreiben magst, lässt du das eben offen, da wird man schon nachfragen wenn es erforderlich ist.

Die andere Seite ist, ach kann ja locker Autofahren, dann geht arbeiten auch.
Zumindest ist die "Wegefähigkeit" nicht eingeschränkt, weil es dir auch möglich wäre mit einem PKW einen Arbeitsplatz zu erreichen ... du machst dir vermutlich um die falschen Dinge Gedanken dabei ... Niemand hat vor dir den Führerschein wegzunehmen ... :idea:

Und so verantwortlich bin ich schon, falls wie bei dem GA Termin fährt meine Frau mich hin und die Sozialarbeiterin fährt mich heim. Da setzte ich mich nicht hinters Steuer. Soll ich das so sagen?
Das wäre auch ziemlich "dumm" wenn du da selber hinfährst mit dem Auto, eine Begleitung sollte auch vor Ort bleiben, um den Ablauf mit zu beobachten.
Man wird ohnehin genau nachfragen, wie du hingekommen bist und wie du wieder heimkommen wirst ... auch ob Alleine oder in Begleitung wird im Gutachten angegeben.

Das ganze steht bei dem Fragebogen unter persönlichen Angaben Blatt 1 von 6
Meine Güte wenn du wo nicht weißt was du hinschreiben sollst, dann lass es offen, es gibt keine Pflicht das ALLES ordentlich auszufüllen.
Das ist auch schon ein Test wie genau du so was nimmst und machst ... gerade ein Psychiater / Psychologe wird daraus einige Schlüsse ziehen können, die mit Führerschein und Auto fahren sehr wenig zu tun haben.

Vergiss nicht dir das noch selber als Kopie zu sichern, ehe du das zum Gutachter mitnimmst ... damit du später auch noch weißt, was du da auf 6 Seiten Fragebogen so alles eingetragen hast.

MfG Doppeloma
 

Frank12

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
19 Dez 2007
Beiträge
271
Bewertungen
6
Hallo Doppeloma,

erstmal vielen lieben Dank!
Jo ich fahre auch Automatik, da führerschein mal in USA gemacht habe und hier umschreiben lies. 1990. Da ich immer Amilike fahre, max 120 km/h auf der AB, entspanne ich total.

Der Anwalt ist ja auch ehrlich und sagte nicht, nö passiert nie im Leben. Sondern halt, kann passieren. Bwonders halt das ich noch Klage wegen Behindertenausweis habe. Aber auch EM Rente könnte das passieren.
Hatte auch zuerst Steuerung von KFZ......Einschränkungen geschrieben: Konzentrationsmangel seit ca. 4 Jahren
Denke mal da könnte es doch gefährlich mit dem Entzug der Fahrerlaubnis werden.

Hatte das so gedacht:
Fahre 1-2 mal pro Woche, kurze Strecke
... Eingeschränkt: Lange Strecken weiß ich nicht, bei stress (zb. GA Termin) lasse ich mich immer fahren.

Kommt aber noch nen Punkt dazu auf Seite 5

Beschwerde /Wie oft/Seit wann

Da schreibe ich rein Schwindel/unter Stress/ca. 5 Jahre. Nicht das dadurch mir nen Strick gedreht wird, nach dem Motto Straßenverkehr stressig bekommt Schwindel.
 
E

ExitUser

Gast
Ich sage ganz klar, nein.

Ich bin von zwei Fachärzten für fahruntauglich erklärt worden.
Ich habe sie direkt gefragt, ob sie dem Straßenverkehrsamt Bescheid geben würden.
Nein, dies dürften sie nicht.

Ich sollte aber bedenken das mein Versicherungsschutz auf dem Spiel stehen würde, sollte ich trotzdem mit dem Auto fahren.
 

Frank12

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
19 Dez 2007
Beiträge
271
Bewertungen
6
Hallo Domino,

danke für Deine Antwort. Bei mir geht es aber um den Gutachtertermin, und das GA landet ja beim Gericht. Und meine Sorge ist, das der GAoder Richter das weitergeben.
 
Oben Unten