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Kann Miete nicht zahlen, Versagungsbescheid

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libelle99

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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21 Okt 2007
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#1
Hallo,

bin neu hier deshalb bitte etwas nachsichtig sein wenn ich Fehler mache.

Folgendes Problem kurz dargestellt.

Bin Mutter 21 mit Kind 4 Jahre.
Beziehe seit ca. 2 Jahren SGBII.
Seit ca. 5 Monaten habe ich ein kleines Zusatzeinkommen als Kleingewerbetreibende.

Seitdem hab ich nur Problem mit der ARGE. Inzwischen wurde mir sogar die Leistung versagt weil behauptet wird das Unterlagen nicht abgegeben wurden (welche hielt man in dem Schreiben nicht für nötig mitzuteilen).

Habe Widerspruch eingelegt, aber das wird sicher dauern bis darüber entschieden wird.

Besuche inzwischen (seit September 2007) die Berufsoberschule und bekomme irgendwann Bafög (Antrag ist gestellt).

Mein Problem ist da ich aus der Selbständigkeit nur ca. 200-300 Euro erwirtschafte kann ich davon nicht leben und auch nicht meine Miete bezahlen.

Wenn ich die Miete nicht zahle fliege ich aus der Wohnung, das kann doch nicht im Interesse der Behörde sein ?!

Was kann ich tun damit wenigstens meine Miete bezahlt wird bis der Widerspruch entschieden ist, für einen Anwalt habe ich kein Geld.

Danke schon mal im voraus für eure sachkundigen Tipps
 

Hartzbeat

Elo-User/in

Mitglied seit
24 Sep 2007
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#2
Keine Mietzahlung möglich - was tun?

Hallo libelle und willkommen in diesem Forum,
keine Angst erstmal, auch wir machen Fehler...ein untrügliches Zeichen, dass Du es auch hier mit Menschen zu tun hast...

libelle: ...Inzwischen wurde mir sogar die Leistung versagt weil behauptet wird das Unterlagen nicht abgegeben wurden (welche hielt man in dem Schreiben nicht für nötig mitzuteilen).Habe Widerspruch eingelegt, aber das wird sicher dauern bis darüber entschieden wird.
Nehme an, es wurden Dir sämtliche Leistungen versagt. Da das Widerspruchsverfahren sich bis zu 3 Monaten hinziehen kann, wäre es notwendig die Sache zu beschleunigen, zumal Du Deine Miete derzeit nicht zahlen kannst bzw. Dir Obdachlosigkeit droht.

Mein Vorschlag: Sprich möglichst schnell beim örtlichen Sozialgericht vor. Lege alle Unterlagen dort dem Rechtspfleger vor und stelle Antrag auf Beratungskosten. Kläre mit dem Rechtspfleger ab, wie Du eine Einstweilige Anordnung erwirken kannst, dass die ARGE Dir sofort Leistungen für den Unterhalt und Kosten der Unterkunft bis zur endgültigen Klärung des Widerspruchs zahlt. Der Antrag auf Beratungskosten (10,- EUR dafür mitnehmen!) ermöglicht Dir eine kostenlose Beratung bei einem Fachanwalt Deiner Wahl, lass Dich auch hierzu erstmal vom Rechtspfleger beraten.

RECHT viel Erfolg
wünscht Dir Hartzbeat
 
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