Kann mich die Arbeitsagentur zwingen, mich am Knie operieren zu lassen?

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Optimist63

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Hallo zusammen,

vorletzte Woche bin ich ja arbeitsunfähig aus einer 5-wöchigen Reha entlassen worden. Neben schwerer, depressiver Erkrankung, Hypertonie und anderen gesundheitlichen Problemen habe ich ausserdem eine Fraktur am Knie (vorderer Kreuzbandriss, Meniskus is weg u.a. )

Mal abgesehen davon das ich eh für die nächste Zeit krank geschrieben bin, kann mich die AfA dazu zwingen eine Operation am Knie durchführen zu lassen ? Ist nur mal so ein Gedanke von mir.

Vorab vielen Dank für Tips
Optimist63
 
Vom Fragesteller als beste Lösung gewählt.
E
Wieso ist die Grenze der Mitwirkung so erreicht ?

§65 Sozialgesetzbuch Erstes Buch (SGB I) - Grenzen der Mitwirkung
(1) Die Mitwirkungspflichten nach den §§ 60 bis 64 bestehen nicht, soweit

1. ihre Erfüllung nicht in einem angemessenen Verhältnis zu der in Anspruch genommenen Sozialleistung oder ihrer Erstattung steht oder​
2.ihre Erfüllung dem Betroffenen aus einem wichtigen Grund nicht zugemutet werden kann oder​
3.der Leistungsträger sich durch einen geringeren Aufwand als der Antragsteller oder Leistungsberechtigte die erforderlichen Kenntnisse selbst beschaffen kann.​

(2) Behandlungen und Untersuchungen,

1.bei denen im Einzelfall ein...
E

ExUser 60875

Gast
Nein, angesehen davon, dass es ein invasiver Eingriff ist, gibt es Grenzen der Mitwirkung, ind die ist aller spätestens da erreicht.
 

Optimist63

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Wieso ist die Grenze der Mitwirkung so erreicht ? Sorry für die wahrscheinlich dumme Frage :rolleyes:
Hat sich schon erledigt! Wirklich ein blöde Frage!
 
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Katzenstube

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Es ist Deine Entscheidung, weil es auch Deine Gesundheit ist.

Ich hatte mir diese Gedanken auch schon gemacht und massig Infos gefunden dass eine solche Vorgabe der freundlichen Damen und Herren nicht rechtens ist!! Die übernehmen ja auch keine Verantwortung!!!

Gruß von Katzenstube
 
E

ExUser 60875

Gast
Wieso ist die Grenze der Mitwirkung so erreicht ?

§65 Sozialgesetzbuch Erstes Buch (SGB I) - Grenzen der Mitwirkung
(1) Die Mitwirkungspflichten nach den §§ 60 bis 64 bestehen nicht, soweit

1. ihre Erfüllung nicht in einem angemessenen Verhältnis zu der in Anspruch genommenen Sozialleistung oder ihrer Erstattung steht oder​
2.ihre Erfüllung dem Betroffenen aus einem wichtigen Grund nicht zugemutet werden kann oder​
3.der Leistungsträger sich durch einen geringeren Aufwand als der Antragsteller oder Leistungsberechtigte die erforderlichen Kenntnisse selbst beschaffen kann.​

(2) Behandlungen und Untersuchungen,

1.bei denen im Einzelfall ein Schaden für Leben oder Gesundheit nicht mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann,
2.die mit erheblichen Schmerzen verbunden sind oder
3.die einen erheblichen Eingriff in die körperliche Unversehrtheit bedeuten,
können abgelehnt werden.

(3) Angaben, die dem Antragsteller, dem Leistungsberechtigten oder ihnen nahestehende Personen (§ 383 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 der Zivilprozeßordnung) die Gefahr zuziehen würde, wegen einer Straftat oder einer Ordnungswidrigkeit verfolgt zu werden, können verweigert werden.

Eine Operation fällt unter Absatz 2 und ich denke da dürfte dann erkennbar sein, wo die Grenze liegt. Ich habe den Gesamten § der Vollständigkeit halber eingefügt. Relevant wäre aber §65 Abs. 2 SGB I
 
Vom Fragesteller als beste Lösung gewählt.
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