• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Kann mein Sohn mit einem 450 Euro Job aus der Bedarfsgemeinschaft gerechnet werden? SB will Vollzeitbeschäftigung

Waldeule

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
20 Jun 2013
Beiträge
54
Gefällt mir
1
#1
Hallo zusammen...

ich möchte gerne von euch wissen, ob mein Sohn mit seinem 450 Euro Job (sind genau 450) nicht aus der Bedarfsgemeinschaft gerechnet werden kann...!?

Er überbrückt bis zum nächsten Jahr und sucht parallel zur momentanen Arbeit eine Ausbildungsstelle. Jetzt ist es so, dass der SB mit dem 450 Euro Job nicht zufrieden ist, sondern möchte, dass er Vollzeit arbeiten geht und ihn 'bedrängt' sich weiter zu bewerben.

Ich habe ein wenig quergelesen: insofern er seinen Bedarf doch durch seinen Verdienst decken kann, kann er doch aus der Bedarfsgemeinschaft rausgerechnet werden, oder sehe ich das falsch?

Wie kann ich am Do im Gespräch arguentieren, wenn er darauf bestehen sollte bzw. dies so in der EGV verankern will?

Der Gesamtbedarf meines Sohnes liegt bei 546,98 Euro
Sein Verdienst liegt bei 450,00 Euro
Demzufolge liegt er mit seinem Verdienst etwas darunter. Würde in diesem Falle das Kindergeld von 194,00 Euro dazugerechnet werden, oder nicht? Und der 'Überschuss' (also was zuviel ist), dann quasi wieder bei mir als Einkommen angerechnet werden?

Letztendlich würde er ja auch mit einem Teilzeitjob aus der Bedarfsgemeinschaft fallen, ein Vollzeitjob ist doch dazu nicht zwingend nötig, oder?

Vielleicht könnt ihr mir da ein paar Tipps geben.

Viele Grüße und danke schon mal:smile:

Waldeule
 

vidar

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
27 Jan 2014
Beiträge
1.560
Gefällt mir
1.167
#2
Moin @Waldeule,

schau dir bitte mal die Informationen aus dem unten aufgeführten Link an. Dort findest du z.B. die Informationen, dass das Einkommen eines Kindes + Kindergeld nicht berücksichtigt werden darf, sofern das Kind seinen Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln bestreiten kann, und das Einkommen sich hier dann auch oberhalb des Bedarfs des Kindes befinden sollte. Hilfreich könnte hier: § 7 Abs. 3 Nr. 4 SGB II sein.

Der Mietanteil deines Sohnes wird aber bei der Errechnung der KDU für dich/euch in Abzug gebracht. Sollte das Einkommen deines Sohnes sich oberhalb seines Beadrfs befinden, wird der übersteigende Betrag, nach Berücksichtigung der Freibeträge des Sohnes, auch dir/euch angerechnet.

https://www.gegen-hartz.de/news/hartz-iv-einkommen-kinder-bedarfsgemeinschaft
 

RoxyMusic

Elo-User/in
Mitglied seit
18 Okt 2016
Beiträge
725
Gefällt mir
389
#3
Wenn ich richtig gerechnet habe, hat dein Sohn noch Anspruch auf ergänzende Leistungen (170€ Freibetrag auf Erwerbseinkommen):

547 Gesamtbedarf
- 280 anrechenbares EK
- 194 Kindergeld
--------
73 Anspruch
 

vidar

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
27 Jan 2014
Beiträge
1.560
Gefällt mir
1.167
#4
Moin@RoxyMusic

Da sich das Einkommen des Sohnes in Höhe von (450+194) 644 € oberhalb seines Bedarfs von 547 € befindet, bin ich trotzdem der Meinung, dass der Sohn innerhalb der BG gesondert betrachtet werden müsste.
 

Waldeule

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
20 Jun 2013
Beiträge
54
Gefällt mir
1
#5
Moin@RoxyMusic

Da sich das Einkommen des Sohnes in Höhe von (450+194) 644 € oberhalb seines Bedarfs von 547 € befindet, bin ich trotzdem der Meinung, dass der Sohn innerhalb der BG gesondert betrachtet werden müsste.
So habe ich jetzt auch gerechnet.
Und das, was durch das Kindergeld dann über 547 Euro liegt (97 Euro in dem Fall), würde mir dann wiederum als 'Restkindergeld' angerechnet. So verstehe ich das.

Der Gesamtbedarf meines Sohnes von 547 Euro setzt sich aus

Grundmiete 144 Euro
Heizung 24 Euro
Nebenkosten 40 Euro

zusammen.

Er müsste also den Mietanteil, Heizung, Nebenkosten trotzdem tragen, da er ja noch bei mir wohnt.

Tut mir leid, aber ich habe bei diesen Berechnungssachen echt einen Knoten im Kopf :sorry:
 

RoxyMusic

Elo-User/in
Mitglied seit
18 Okt 2016
Beiträge
725
Gefällt mir
389
#6
Und warum sollen bei ihm nicht die Freibeträge auf Erwerbseinkommen berücksichtigt werden?

100€ Grundfreibetrag
20% von 101€ bis 1.000€ Bruttolohn
=> Abzug vom Nettolohn
[>Posted via Mobile Device<]
 

vidar

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
27 Jan 2014
Beiträge
1.560
Gefällt mir
1.167
#7
Und warum sollen bei ihm nicht die Freibeträge auf Erwerbseinkommen berücksichtigt werden?
Weil hier dann wohl wahrscheinlich nur die 30 € Pauschale als Abzug für Versicherungen zum Tragen kommt. Sollte der Sohn auch noch Fahrkosten zur Arbeit haben, könnte er diese auch ggf. zusätzlich in Abzug bringen.
 

RoxyMusic

Elo-User/in
Mitglied seit
18 Okt 2016
Beiträge
725
Gefällt mir
389
#8
Das kann ich gerade nicht nachvollziehen. Warum nicht die üblichen Freibeträge auf Erwerbseinkommen?
[>Posted via Mobile Device<]
 
Mitglied seit
22 Jul 2018
Beiträge
74
Gefällt mir
30
#10
So habe ich jetzt auch gerechnet.
Hallo Waldeule,

wie alt ist Dein Sohn, und ist er noch familienversichert, oder da schon raus aus der familiären GKV, bzw. habt Ihr gar keine Familienversicherung in der GKV ?

Beziehst Du selbst auch Leistungen vom Staat, oder bist Du prinzipiell unterhaltsfähig für Deinen Jungen ?

Und das, was durch das Kindergeld dann über 547 Euro liegt (97 Euro in dem Fall), würde mir dann wiederum als 'Restkindergeld' angerechnet. So verstehe ich das.
Das ist ohne Ergänzung Der Fragestellung auf meine Rückfrage hin erst mal nicht beantwortbar. Wie alt ist Dein Junge und bezieht Ihr beiden ( derzeit ) Sozialleistungen für die Bewohnung der gemeinsam benutzten Wohnung.

Bitte bringe uns hier erst mal Licht ins Dunkel.

Der Gesamtbedarf meines Sohnes von 547 Euro setzt sich aus
Vermutlich erst mal "fiktiv" berechnet. Zu wie vielen wohnt Ihr in der Wohnung? Bekommst Du selbst, oder noch jemand anderes innerhalb der Wohnung ergänzende Leistungen vom Staat. ( z.B. aufstockendes ALG II )

Er müsste also den Mietanteil, Heizung, Nebenkosten trotzdem tragen, da er ja noch bei mir wohnt.
Ja, mit eigenem Einkommen kann ihm das je nach Alter und Einkommen zzgl. Kindergeld als Vorrangsleistung mindernd auf seinen eigenen Teilbedarf mit amgerechnet werden, solange er noch bei Dir wohnt.

Wohnt Ihr nur zu zweit in der Wohnung, oder leben dort noch mehr Menschen ? Passt der Anteil in 1 : Anzahl der Personen in Deiner Wohnung für Deinen Sohn ?

Tut mir leid, aber ich habe bei diesen Berechnungssachen echt einen Knoten im Kopf :sorry:
Kein Problem, wir müssen doch auch erst mal genau wissen, was rechnerich und sachlich bei Euch Phase ist. Wenn ich mich nicht irre, wird Kindergeld an sich aber 1:1 mindernd gegen Sozialleistungen aufgerechnet im Gesamtanspruch.

ohne genaue Sachkenntnis der individuellen Situationen und Rechenposten sind solche Berechnungen leider nicht wirklich sicher extern überprüfbar.

Mfg & schönen Abend

Gescheitert1524
 

Waldeule

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
20 Jun 2013
Beiträge
54
Gefällt mir
1
#11
Aaaaalso...

Wir bilden zu dritt eine Bedarfgemeinschaft... Im Moment bin ich wieder komplett ALG II Empfängerin.

Mein Sohn ist 21 und meine Jüngste 16 (sie geht zur Schule).

Der Gesamtbedarf meiner Tochter liegt bei 527 Euro.

Hilft das irgendwie weiter?

Ich möchte meinem Sohn eigentlich diese Willkür ersparen dort wöchentlich Rückmeldung (so ist es schon angesprochen worden) zu geben, ob er denn jetzt nun endlich einen Vollzeitjob bekommen hat (weil 450 oder Teilzeit dem SB nicht reicht).

Ich möchte mich schon mal bei euch bedanken, für die Tipps und Hinweise, die ihr bisher gegeben habt :icon_idee:

Habe noch vergessen zu schreiben, dass mein Sohn selbst versichert ist und nicht mehr zur Familienversicherung gehört (heißt schlussendlich: insofern er arbeitet, ist er über den Arbeitgeber versichert)...
Wäre er wieder ohne Job, zahlt das JC die Beiträge.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

RoxyMusic

Elo-User/in
Mitglied seit
18 Okt 2016
Beiträge
725
Gefällt mir
389
#12
Ein Minijob ist kein SV-pflichtiges Beschäftigungsverhältnis (erst ab 451€).
Wöchentliche Termine?! Nicht eher monatlich?

Seit 2016 gibt es im SGB II für ab 15-Jährige die Familienversicherung nicht mehr.

Ich bleibe dabei - bei der Einkommensanrechnung müssen die Freibeträge auf Erwerbseinkommen berücksichtigt werden. Ich lasse mich aber gerne belehren. :) Wenn dir früher ein Kindergeld-Überhang von deinem Sohn angerechnet wurde, müsste sein Lohn zu der Zeit höher ausgefallen sein (ggfl. Unterhalt?).
[>Posted via Mobile Device<]
 

Waldeule

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
20 Jun 2013
Beiträge
54
Gefällt mir
1
#13
Wöchentliche Termine?! Nicht eher monatlich?

Ich bleibe dabei - bei der Einkommensanrechnung müssen die Freibeträge auf Erwerbseinkommen berücksichtigt werden. Ich lasse mich aber gerne belehren. :) Wenn dir früher ein Kindergeld-Überhang von deinem Sohn angerechnet wurde, müsste sein Lohn zu der Zeit höher ausgefallen sein (ggfl. Unterhalt?).
[>Posted via Mobile Device<]
Es war tatsächlich von wöchentlicher Rückmeldung die Rede (telefonisch oder per Mail um die Bemühungen nach einer Vollzeitstelle nachzuweisen) und regelmäßige persönliche Termine sollen auch folgen. Wie der SB das genau umsetzen will, erfahren wir dann wohl beim Termin diese Woche.

Mein Sohn hat dieses Jahr die Schule beendet. Gearbeitet hat er (außer Ferienjob) bis dato noch nicht - außer jetzt aktuell der 450 Euro Job.

Unterhalt vom Vater erhalten meine Kinder nicht. Bin alleinerziehend.

Das Kindergeld wird bei mir als Einkommen angerechnet.
 

RoxyMusic

Elo-User/in
Mitglied seit
18 Okt 2016
Beiträge
725
Gefällt mir
389
#14
Das Kindergeld darf bei dir nur in der Höhe des von deinem Sohn für seine Bedarfsdeckung nicht benötigten Betrags in Abzug gebracht werden (abzüglich 30€ Versicherungspauschale, wenn du kein Einkommen hast). In den Monaten, in denen dein Sohn kein Einkommen hat(te), muss das KG bei ihm berücksichtigt werden. Kannst du das so nachvollziehen auf den letzten Berechnungsbögen?
[>Posted via Mobile Device<]
 

Waldeule

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
20 Jun 2013
Beiträge
54
Gefällt mir
1
#15
Das Kindergeld darf bei dir nur in der Höhe des von deinem Sohn für seine Bedarfsdeckung nicht benötigten Betrags in Abzug gebracht werden (abzüglich 30€ Versicherungspauschale, wenn du kein Einkommen hast). In den Monaten, in denen dein Sohn kein Einkommen hat(te), muss das KG bei ihm berücksichtigt werden. Kannst du das so nachvollziehen auf den letzten Berechnungsbögen?
[>Posted via Mobile Device<]
Ich habe nochmal nachgeschaut. So ist die momentane Berechnung meines Sohnes (450 Euro Job noch nicht berücksichtigt):

Gesamtbedarf Sohn: 547 Euro

zu berücksichtigendes monatliches Einkommen (Kindergeld): 194 Euro
abzüglich Absetzung vom Gesamteinkommen: 30 Euro

ergibt ein zu berücksichtigendes personenbez. Gesamteinkommen von: 164 Euro

Diese 164 Euro werden vom Gesamtbedarf von 547 Euro in Abzug gebracht, so dass 383 Euro übrig bleiben.

Höhe der monatlich zustehenden Leistungen nach Berücksichtigung von Einkommen (Sohn):

Regelbedarf nach allen Abzügen (also 332 Euro abzügl. 164 Euro zu berücksichtigendes Einkommen): 168 Euro
Mehrbedarf: 8 Euro
KDU: 207 Euro
________
Summe 383 Euro

Er bekommt also 383 Euro vom JC. (Beträge sind gerundet).

Ich hoffe, ich habe es schlüssig aufgeschrieben :confused:

Ich würde mal fast vermuten, dass es etwas Licht ins Dunkel bringen könnte? :icon_kratz:

Das Kindergeld wird laut Berechnungsbogen vom jeweiligen Gesamtbedarf meiner Kinder in Abzug gebracht, was letztendlich ja auf unsere Bedarfsgemeinschaft zurückfällt. Das Kindergeld wird also komplett angerechnet.


Also, wenn ich mir das jetzt in meinem Kopf so durchrechne (grübel) bzw. darüber nachdenke, dann müsste er mit 450 Euro doch aus der BG rausfallen... weil 450 Euro doch schon den ursprünglichen Regelsatz von 332 Euro überschreitet... !??

Oder denke ich vollkommen falsch??
 

RoxyMusic

Elo-User/in
Mitglied seit
18 Okt 2016
Beiträge
725
Gefällt mir
389
#16
Siehe oben - Freibeträge auf Erwerbseinkommen:

100€ Grundfreibetrag - incl. 30€ Versicherungspauschale, bisher beim KG berücksichtigt
20% von 101€ bis 1.000€ Bruttolohn
=> Abzug vom Nettolohn = 170€
=> anrechenbares Einkommen = 280€

547 Gesamtbedarf
- 280
- 194
------
73 Anspruch

Querprobe :icon_confused:
383
-280
- 30 Vers.P. beim KG berücks.
-----
73
 
Zuletzt bearbeitet:

Nena

Elo-User/in
Mitglied seit
10 Okt 2015
Beiträge
880
Gefällt mir
490
#17
Wenn er kein ALG2 mehr kriegen würde, müsste er sich "freiwillig" krankenversichern (ca. 180 Euro).

Dem SB reicht der Minijob nicht? Emmm, Deinem Kind reicht der Minijob nicht...
 
Mitglied seit
8 Apr 2018
Beiträge
64
Gefällt mir
40
#18
Hallo zusammen...

Waldeule
Hallo Waldeule :welcome:, meines Erachtens nach machst Du Dir (nachvollziehbar) zu große Sorgen. Wieso?

1. Ausbildungsstellen sind i.d.R. Vollzeitstellen (Bewerbungen erfolgen somit ohnehin)
2. die 450 Euro und das Kindergeld werden voll angerechnet
3. der Gesetzgeber fordert eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung...deshalb drängt das JC...ab 451 Euro wäre diese Regelung erfüllt...
4. ca. 40 % aller Erwerbstätigen arbeiten in Teilzeit (Stand 2017)...lt. statistischen Bundesamt
5. OnlineBewerbungen auch als Alibifunktion für das JC auf Vollzeitstellen die (auch) nicht in Betracht kommen tun nicht weh und bringen Geld
6. das Jobcenter wird immer eine Vollzeitstelle fordern...na und...meistens ändert sich die Gemengenlage wenn ein sv-pflichtiger job auch auf teilzeitbasis besteht, und spätestens wenn dein sohn einen ausbildungsjob hat...

:welcome: lg micha
 

Birgit63

Elo-User/in
Mitglied seit
11 Mai 2011
Beiträge
489
Gefällt mir
306
#19
Dein Sohn hat noch fast ein Jahr bis zu seiner Ausbildung. Was spricht dagegen, sich einen sozialversicherungspflichtigen Job zu suchen?
 

heutehier

Elo-User/in
Mitglied seit
18 Jul 2012
Beiträge
883
Gefällt mir
195
#20
Die Rechnung von @ RoxyMusic sind sowiet korrekt.

Ihr bleibt also weiterhin eine BG mit drei Personen, da dein Sohn seinen Unterhalt nicht durch Einkommen und Kindergeld decken kann.

Und ja natürlich will der SB, dass er mehr verdient und aus dem Leistungsbezug rausfällt. Halte ich für legitim
 

morama

Elo-User/in
Mitglied seit
11 Mrz 2016
Beiträge
474
Gefällt mir
38
#21
Mal eine Frage...Wenn man doch Einkommen hat, sprich 450,- dann werden doch nicht noch auf das Kindergeld 30,- Versicherungspauschale gewährt, denn man hat ja schon den Freibetrag auf die 450,- (100 Euro und 20%). Das stimmt die Rechnung doch oben nicht!
 

RoxyMusic

Elo-User/in
Mitglied seit
18 Okt 2016
Beiträge
725
Gefällt mir
389
#22
Bei dem von der TE angegebenen bisherigen Anspruch von 383€ wurde der Freibetrag für die Versicherungspauschale beim Kindergeld berücksichtigt. Diese 30€ werden bei der unteren Berechnung wieder heraus genommen, da ja bereits im Grundfreibetrag auf Erwerbseinkommen enthalten. Die Berechnung oben geht vom Gesamtbedarf aus.
 

Waldeule

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
20 Jun 2013
Beiträge
54
Gefällt mir
1
#23
Kurze Rückmeldung:

Nena
Wenn er kein ALG2 mehr kriegen würde, müsste er sich "freiwillig" krankenversichern
Darüber hatte ich noch gar nicht nachgedacht.

MichaelBelek
Hallo Waldeule , meines Erachtens nach machst Du Dir (nachvollziehbar) zu große Sorgen. Wieso?
Du triffst es schon sehr genau :bigsmile:... ich denke meist wirklich über alles mögliche nach, was passieren könnte oder so... :icon_kinn:
Danke dir...

Birgit63
Dein Sohn hat noch fast ein Jahr bis zu seiner Ausbildung. Was spricht dagegen, sich einen sozialversicherungspflichtigen Job zu suchen?
Dagegen spricht ja auch nichts... ich dachte, mit einem 450 Euro Job, würde er auch schon aus der BG fallen.

Ihr habt mir sehr geholfen. Manches war mir nicht so schlüssig und an Kleinigkeiten, wie zum Beispiel Krankenversicherung habe ich erst gar nicht gedacht. Vielen Dank euch dafür.

Und jetzt lese ich mich mal durch das Thema Maßnahmen durch. Meinem Sohn wurde das gestern sowas von schmackhaft gemacht (Bewerbungen und Lebenslauf erstellen, Coaching, Praktikas und sowas alles) - als Alternative zum sozialversicherungspflichtigem Arbeiten und dann gleich für sechs Monate (juchuuu).

Euch ein schönes Wochenende.

LG
Waldeule
 
Oben Unten