Kann mein Mann gezwungen werden die Stelle zu kündigen? (1 Betrachter)

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MirasFrage

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Hallo,ich habe folgendes Anliegen bzw Frage..
Mein Mann hatte 2016 eine Umschulung angefangen weil er körperlich eingeschränkt ist,er hatte einige Unfälle gehabt.Diese wurde mit Zustimmung gekündigt, da er in dem Betrieb ausgebrannt wurde,so schlimm das er sehr oft krankgeschrieben war und letztendlich eine Op am.Arm hatte.Er hatte allerdings nur gekündigt weil sein Alter Chef aus den Niederlanden ihn wieder haben wollte.Er würde( und das macht er seit Ende 2017) sehr viel Rücksicht auf seine Gesundheit nehmen und ihn wie im Amtsärztlichen Gutachten steht leichte Arbeiten ausüben.Nun der Haken...er ist auf 22 Stunden und verdient Brutto 1250€ so das wir bis September 19 aufstockend Alg2 bekamen.Er hat bei Arbeitsantritt mündlich gesagt bekommen das es eine Chance gibt das er auf mehr Stunden kommen kann.DAS alles war vorher mit dem Arbeitsamt,Arbeit und Weiterbildung und dem Alg2 Center abgesprochen vor Arbeitsantritt 2017,da er hier in Deutschland keinen anerkannten Beruf erlernt hat und körperlich nicht fit ist,was vom Amtsarzt damals bestätigt wurde und ihm wie gesagt sein Alter Arbeitgeber mit Kusshand wieder haben wollte,allerdings war jedem bewusst das es nur 22 Std sind mit Aussicht auf mehr.Es tut sich aber halt noch immer nichts und fragen will mein Mann nicht dauernd.
Nun habe ich etwas Angst.
Mein Mann fragt immer mal wieder was mit mehr Stunden ist aber es tut sich noch nichts.
Wir werden im.Sommer 2020 ins Alg 2 System zurückfallen da ich nicht mehr krankenversichert bin und ich keine Arbeitstelle habe.Ab nächstes Jahr wenn der kleine 3 Jahre alt ist und einen Kindergartenplatz hat will ich etwas haben um auch krankenversichert zu sein.
Jetzt habe ich allerdings Angst,das das Amt im.Sommer fordern wird,er soll sich eine neue Stelle suchen weil sich dort einfach noch nichts tut.
Wir merken alle das ihm die Stelle gut tut,er ist seit 2017 nicht einmal mehr krankgeschrieben gewesen.Was vorher immer und immer wieder der Fall war,weil keine Rücksicht auf seine körperlichen Einschränkungen genommen wurde.
(Ach ja die Frage bekam ich schon häufiger, ich kann über meinen Mann nicht kostenlos krankenversichert werden weil es das in den Niederlanden nicht wie hier in Deutschland gibt.
Wir müssten ab Sommer also nur wenigstens für 1 Jahr überbrücken damit ich ab nächstes Jahr so arbeiten kann um krankenversichert zu sein.

Darf das Amt das nun im.schlimmsten Fall fordern das er den Job aufgibt obwohl diese alle zugestimmt hatten damals ?!
Es ist erfahrungsgemäß sehr schwer das er jetzt etwas findet wo man auf seine körperlichen Einschränkungen Rücksicht nimmt und dazu hier ungelernt ist.Ich habe mal das Gutachten vom Amtsarzt beigefügt, natürlich aus Datenschutzgründen eingeschwärzt.Das stammt aus 2016.
Ich sage schon mal danke.
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Falls die Frage auftaucht warum ich nicht arbeiten kann,weil er nur 22 Std macht.Das geht nicht weil er sehr unflexibel eingeteilt ist .Ab nächstes Jahr steht dem aber nichts mehr im Wege,da die Kundenbetreuung dann sichergestellt sein sollte
 

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Kerstin_K

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Bevor man ueber Kündigung redet, muss erstmal eine neue Stelle da sein.
 

abcabc

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Hey,
willkommen im Forum.
So schnell kann da nichts passieren. Das JC kann ihn erst zur Kündigung zwingen, wenn er einen anderen Job hat, in dem er mehr verdient. Bis dahin ist es ein weiter Weg.

Falls das JC ihn zwingen sollte, sich zu bewerben, kann er viel machen um sanktionsfrei einen neuen Job zu vermeiden. Das fängt damit an, dass die Bewerbungsunterlagen NICHT an die Stellen angepasst werden, sondern einfache Standardschreiben sind (keine Lücken im Lebenslauf kaschiert sind usw.), keine Telefonnummer oder E-Mail Adresse angegeben ist. Sofern er selbst nach Stellenanzeigen sucht, immer 1-2 Bewerbungen pro Monat mehr als erforderlich schreiben. Den potentiellen AG NICHT über das Aufstocken informieren! Einladungen zu Vorstellungsgesprächen entsorgen und diese Bewerbungen gegenüber dem JC verschweigen - sofern es keine VVs vom JC sind! Wenn er genug Bewerbungen schreibt, erfüllt er dann trotzdem seine Anzahl an Pflichtbewerbungen.....
Falls es trotzdem zum Vorstellungsgespräch kommen sollte, ist er durch seinen Job in den Niederlanden natürlich unflexibel bzgl. des Termins. Beim Gespräch sagt er deutlich, dass er seinen Arm nicht belasten darf und ingesamt massive Knochenprobleme hat.
Dann ist es äußerst unwahrscheinlich, dass ihn noch irgendein Arbeitgeber haben will.
 

MirasFrage

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Hey,
willkommen im Forum.
So schnell kann da nichts passieren. Das JC kann ihn erst zur Kündigung zwingen, wenn er einen anderen Job hat, in dem er mehr verdient. Bis dahin ist es ein weiter Weg.

Falls das JC ihn zwingen sollte, sich zu bewerben, kann er viel machen um sanktionsfrei einen neuen Job zu vermeiden. Das fängt damit an, dass die Bewerbungsunterlagen NICHT an die Stellen angepasst werden, sondern einfache Standardschreiben sind (keine Lücken im Lebenslauf kaschiert sind usw.), keine Telefonnummer oder E-Mail Adresse angegeben ist. Sofern er selbst nach Stellenanzeigen sucht, immer 1-2 Bewerbungen pro Monat mehr als erforderlich schreiben. Den potentiellen AG NICHT über das Aufstocken informieren! Einladungen zu Vorstellungsgesprächen entsorgen und diese Bewerbungen gegenüber dem JC verschweigen - sofern es keine VVs vom JC sind! Wenn er genug Bewerbungen schreibt, erfüllt er dann trotzdem seine Anzahl an Pflichtbewerbungen.....
Falls es trotzdem zum Vorstellungsgespräch kommen sollte, ist er durch seinen Job in den Niederlanden natürlich unflexibel bzgl. des Termins. Beim Gespräch sagt er deutlich, dass er seinen Arm nicht belasten darf und ingesamt massive Knochenprobleme hat.
Dann ist es äußerst unwahrscheinlich, dass ihn noch irgendein Arbeitgeber haben will.
Das ist auch wirklich so,er hatte vor der Umschulung schon zahlreiche Absagen bekommen,also dessen ist sich das Amt ja bewusst,daher kam das Thema Umschulung damals auf.In dieser Umschulung ist er so verbrannt worden das er dadurch nur noch mehr Schwierigkeiten bekam mit seinem Arm.Er war ununterbrochen krankgeschrieben zum Schluss.Als mein Man damals mit seinem.alten Chef telefonisch Kontakt hatte,machte er ihm sofort dieses Angebot. Bevor er da zusagte...sprach er alles mit den Behörden ab...also wie ich oben schon schrieb.Nur deswegen hat er den Job auch angenommen..Nachteil halt es keine Vollzeitstelle...aber es geht ihm gesundheitlich besser weil Rücksicht genommen wird.
 

Gaestin

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Du weißt aber, dass Dir rechtlich ein Kita-Platz zusteht, wenn der Kleine schon zwei ist. In Deutschland. Eigentlich ab ein Jahr, aber wenn das Kind schon zwei ist.... Und wenn kein Kita-Platz da ist, hat man Anspruch auf Betreuung durch eine Tagesmutter, wenn die Mutter berufstätig ODER arbeitssuchend ist. (Der Vater arbeitet ja.)
 

MirasFrage

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Du weißt aber, dass Dir rechtlich ein Kita-Platz zusteht, wenn der Kleine schon zwei ist. In Deutschland. Eigentlich ab ein Jahr, aber wenn das Kind schon zwei ist.... Und wenn kein Kita-Platz da ist, hat man Anspruch auf Betreuung durch eine Tagesmutter, wenn die Mutter berufstätig ODER arbeitssuchend ist. (Der Vater arbeitet ja.)
Ja das weiß ich ,da habe ich mich erkundigt
 
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