Kann man zu Umzug gezwungen werden?

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hsm1

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Bitte um persönliche Erfahrungen und rechtliche Hinweise (möglichst mit §§ oder Grundsatzurteilen, habe im SGB II keine ganz eindeutige Formulierung gefunden):

Bei mir rückt der Tag, an dem ich wahrscheinlich ALG II beantragen muss, immer näher. Meine Wohnung ist zu groß und etwas zu teuer - ganz sicher wird man mich auffordern, umzuziehen. Ich packe das derzeit aber psychisch absolut nicht, es gibt auch kaum geeignete Wohnungen, und aus verschiedenen privaten Gründen denke/hoffe ich, dass ich nur vorübergehend ALG II beantragen muss - auf jeden Fall möchte ich gern noch einige Zeit in der derzeitigen Wohnung bleiben. Nun hat mir jemand gesagt, dass mich keiner zum Umzug zwingen kann, dass man mir dann eben nur die erlaubte Miete zugesteht und ich die Differenz aus dem Regelsatz begleichen müsste. Ich hab mir jetzt überlegt, dass ich die Differenz mit dem, was ich von einem Nebenjob behalten dürfte, abdecken könnte. Oder ich würde notfalls auch noch einige Monate aus dem Schonvermögen (diese 150 € je Lebensjahr) drauflegen können. Müsste das so akzeptiert werden? Wo kann ich das nachlesen?

Recht herzlichen Dank für alle Hinweise und Hilfen, ich bin aus verschiedenen Gründen psychisch ziemlich am Ende, und die Vorstellung, meine Wohnung verlassen zu müssen, macht mich noch richtig fertig.
 
E

ExitUser

Gast
Bitte um persönliche Erfahrungen und rechtliche Hinweise (möglichst mit §§ oder Grundsatzurteilen, habe im SGB II keine ganz eindeutige Formulierung gefunden):

Bei mir rückt der Tag, an dem ich wahrscheinlich ALG II beantragen muss, immer näher. Meine Wohnung ist zu groß und etwas zu teuer - ganz sicher wird man mich auffordern, umzuziehen. Ich packe das derzeit aber psychisch absolut nicht, es gibt auch kaum geeignete Wohnungen, und aus verschiedenen privaten Gründen denke/hoffe ich, dass ich nur vorübergehend ALG II beantragen muss - auf jeden Fall möchte ich gern noch einige Zeit in der derzeitigen Wohnung bleiben. Nun hat mir jemand gesagt, dass mich keiner zum Umzug zwingen kann, dass man mir dann eben nur die erlaubte Miete zugesteht und ich die Differenz aus dem Regelsatz begleichen müsste. Ich hab mir jetzt überlegt, dass ich die Differenz mit dem, was ich von einem Nebenjob behalten dürfte, abdecken könnte. Oder ich würde notfalls auch noch einige Monate aus dem Schonvermögen (diese 150 € je Lebensjahr) drauflegen können. Müsste das so akzeptiert werden? Wo kann ich das nachlesen?

Recht herzlichen Dank für alle Hinweise und Hilfen, ich bin aus verschiedenen Gründen psychisch ziemlich am Ende, und die Vorstellung, meine Wohnung verlassen zu müssen, macht mich noch richtig fertig.

Hallo,also bei mir hat das mit dem "Rest draufzahlen" auch funktioniert..musste dich halt mit denen vom Jobcenter einigen...
 

Seepferdchen 2010

Super-Moderation
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Hallo hsm,

so schnell geht das nicht, wenn deine Miete zu hoch ist bekommst du irgendwann
eine Kostensenkungsaufforderung, da hast du ein halbes Jahr Zeit dir eine Wohnung zu suchen, findest du keine muß das JC deine Miete weiter übernehmen.

Die Wohnungssuche dann schriftlich dir aufschreiben zwecks Nachweis, das ist wichtig!

So das ist erstmal der eine Punkt, schau mal in die örtliche Richtlinie

nach deiner Stadt!

Harald Thome - Örtliche Richtlinien

Und lies hier wie du die Kostensenkungsaufforderung abwehren kannst.

https://www.elo-forum.org/kosten-unterkunft/72737-kostensenkungsaufforderung-gegenwehr.html

https://www.elo-forum.org/kosten-unterkunft/87090-abwehr-kostensenkungsaufforderungen.html

Noch etwas du kannst auch einen Eigenanteil an der Miete zahlen, beachte aber das Betriebskostenabrechnungen.

Bei Gutschrift steht dir das anteilig zu und darf nicht abgezogen werden.

Zum Schluss man kann dich nicht zwingen umzuziehen.

Gruß
 

StartMeUp2013

Accountproblem bitte Admin informieren.
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Zum Umzug kann keiner gezwungen werden (-> Freizügigkeit GG).
Aber es kann auch kein Kostenträger gezwungen werden, astronomische Mieten zu übernehmen.
So wird aus dem "nicht genehmigten" KdU ein Umzugszwang hergeleitet.
 
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