Kann man Widersprüche etc - wie Anträge - überall abgeben? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Julchen68

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
13 Februar 2009
Beiträge
710
Bewertungen
420
Hallo,

Da ich inzwischen einen Job habe, der Ärger mit der ArGe nun aber erst richtig loszugehen scheint, wüßte ich gerne, ob für Widersprüche und sonstige schriftliche Kontaktaufnahme dasselbe gilt wie für Anträge.

Nämlich, daß man sie bei jeder Behörde gegen Empfangsbestätigung abgeben kann.

Bisher habe ich alles per Einschreiben abgeschickt. Nur leider liegt die nächste gut erreichbare Postfiliale genau entgegengesetzt von meinem jetzigen Arbeitsweg und hat dermaßen unmögliche Öffnungszeiten, daß ich sie weder vor noch nach der Arbeit aufsuchen kann.

Was jedoch exakt auf meinem Arbeitsweg liegt und auch schon viel früher als die Post geöffnet hat, wäre eine Filiale des Arbeitsamtes (also keine ArGe/Jobcenter). Ich müßte nur schnell aus der U-Bahn raus, Treppe hoch, Wisch abgeben, Stempel, Treppe runter, rein in die nächste Bahn. Zeitverlust 5-10 Minuten.

Oder darf ich mir für meine Postwege nun tatsächlich freinehmen?
 

Mario Nette

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
13 Dezember 2007
Beiträge
12.325
Bewertungen
847
Hm, also ist die Frage, ob ein Widerspruch einem Antrag gleichgestellt ist und so § 16 SGB I greifen würde. Also ich würde es versuchen.

Mario Nette
 
G

Gelöschtes Mitglied 4560

Gast
Versuchsanordnung
Ich würde es mit dem Terminbriefkasten des nächsten Gerichtes testen.
 

ShankyTMW

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
4 Juni 2009
Beiträge
1.697
Bewertungen
289
Um Himmels Willen, bloß das nicht. :eek:

Empfangsbestäting des Faxgerätes kann auch mal nicht gesendet werden oder es kommt auf dem Amt nicht an. Wenn die da erstmal anfangen mit "Bei uns ist nix eingegangen..." stehst da mit dem nicht vorhandene Nachweis das Dues auch wirklich da hin geschickt hast - gerade bei Wiedersprüchen und dem Zeitrahemn ein sehr geläufiges Verschleppungsspiel in den ARGEn.

Nein, lieber Einschreiben oder am besten im selben Amt gegen Eingangsbestätigung abgeben. Ersatzweise ein Amt oder Außenstelle die für den Bezirk zuständig sind - aber ekein andere und mit NAmens und Adressangabe des eigentlichen SBs. Das sollte auch zwischen BA & ARGE gehen.

So blöd es bei all der modernen Technik auch klingt, aber SnailMail und Papiernachweise rules - gerade bei Behörden, mit Anwalt und vor Gericht :icon_daumen:
 

Julchen68

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
13 Februar 2009
Beiträge
710
Bewertungen
420
Sodala .... es hat tatsächlich funktioniert.
Die Dame am Arbeitsamt-Tresen war so nett und hat die Schreiben so schnell angenommen und gestempelt, daß sie erst danach gemerkt hat, daß das eigentlich an die Arge adressiert war :biggrin:
Aber weitergeleitet wird es auf jeden Fall.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten