• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Kann man mir vorwerfen, daß ich mich erkundigt habe?

Status
Nicht offen für weitere Antworten.

Peter R.

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
6 Jun 2006
Beiträge
22
Gefällt mir
0
#1
Guten Abend,

mir wurde von meinem Fallmanager ein Angebot unterbreitet und zwar ging es um eine Firma, die Arbeitslose an Leiharbeitnehmer nach Holland vermittelt. Ich würde diese Tätigkeit sehr gerne annehmen, nun habe ich aber erfahren, dass Bewerber ohne PKW und Führerschein dort nicht berücksichtigt werden, ich denke einmal, das bezieht sich auf die Leiharbeitsfirmen. Mein Fallmanager meinte jedoch vorher, er habe vor einiger Zeit 2 Leute ohne Führerschein vermittelt und diese hätten Fahrgemeinschaften gebildet.
Ich habe aber erfahren, dass nur höher qualifizierte Mitarbeiter, wie Polier oder Vorarbeiter ohne Führerschein genommen werden.

Was soll ich denn nun machen? Kann man es mir zum Vorwurf machen, das ich mich vorher erkundigt habe? Genauer, ein Bekannter, der sich ebenfalls für dieses Angebot interessierte und mir dann diese Info weitergeleitet hatte?

Gruß

Peter
 
E

ExitUser

Gast
#2
Peter, was möchtest du denn nun von uns hören. Was genau ist deine Frage?

Nein, dir wird niemand einen Vorwurf machen, wenn du dich über eine Firma, zu der du vermittelt wurdest, erkundigst. Das gehört immer mit zur Bewerbung, damit man dann, wenn es zum Bewerbungsgespräch kommt, sich gut auskennt. Interesse bekunden, heißt das.

Wie hast du dieses Angebot denn bekommen? Mündlich? Schriftlich?

Ist eine Rechtsfolgebelehrung dabei?

Hast du schon mit jemandem von der Firma selber gesprochen?
 

Peter R.

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
6 Jun 2006
Beiträge
22
Gefällt mir
0
#3
Hallo Barney,

nein, es ist keine Rechtsfolgebelehrung dabei gewesen. Ich habe es wenn man so will mündlich bekommen und einen Prospekt gleich mit dazu.
Es geht darum, dass diese Firma, auch Qualifizierungskurse anbietet, aber alles im Hinblick darauf, dass man vermittelt wird bspw. nach Holland. Die Gesellschaft nennt sich im übrigen GBA und GBD, ist aber offenbar identisch. Das heißt, die ARGE würde diese Qualifizierung nicht zahlen, wenn man nicht vermittelt werden würde.

Der Bekannte von mir hat sich schriftlich per EMail erkundigt und eben diese Antwort erhalten, dass Bewerber ohne PKW und Führerschein nur berücksichtigt werden, wenn sie bspw, Polier oder Vorarbeiter sind, also leitende Arbeitnehmer eben.

Dieser o.g. Verein vermittelt die Arbeitslosen lediglich weiter an die Leiharbeitsfirmen, aber die zuständigen Sachbearbeiter kennen sich sicherlich damit aus, denn sie arbeiten damit ja eng zusammen mit diesen Firmen.

Gruß

Peter
 

Peter R.

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
6 Jun 2006
Beiträge
22
Gefällt mir
0
#4
Ich hatte es sowieso vor gehabt, mich morgen selbst zu erkundigen.
Es ist eben nur so, normalerweise sollte ich meinem Fallmanager Bescheid sagen, ob ich nun dieses Angebot wahrnehme oder nicht. Ich sollte es mir überlegen meinte er. Natürlich würde ich es sehr gerne wahrnehmen, aber wenn ich doch nun mal nicht die Voraussetzungen erfülle, ist das Ganze doch sowieso zum scheitern verurteilt oder?

Oder soll ich einfach sagen, dass ich es mache und es wird sich von ganz alleine klären, spätestens dann, wenn ich mich bei dieser Gesellschaft melde? Denn da diese ja eine Garantie auf eine anschließende Stellenvermittlung geben, dürften die das bestimmt vorher abklären und nicht erst, wenn die ARGE die Quailifizierung bezahlt hat.

Gruß

Peter
 

Peter R.

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
6 Jun 2006
Beiträge
22
Gefällt mir
0
#6
ok Barney, hast ja recht, man kann nicht den 2. vor dem 1. Schritt machen. :)

Du meinst also, ich sollte bei der GBA anrufen oder lieber meinen Fallmanager um diesem zu sagen, dass ich dieses Angebot annehmen werde? Ich meine, dann wird es sich eh entscheiden ob es klappt oder nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Gesellschaft eine Garantie für eine Stellenvermittlung übernimmt, wenn die Voraussetzungen nicht 100 pro stimmen, oder wie siehst Du das?

In jedem Fall danke für Deine Antworten. :)

Gruß

Peter
 
E

ExitUser

Gast
#7
Du hast doch geschrieben, dass die Bedingung für die Einstellung der Führerschein sei, den du nicht hast.

Nun rufst du in der Firma an und fragst, ob es auch ohne ginge.

Frage doch noch, ob sie dir jemanden nennen können, den du über die Fahrgemeinschaften fragen könntest, weil du doch sehr an einer Einstellung interessiert bist.

Dann kannst du noch fragen, ob du eine schriftliche Bescheingung bekommen könntest, dass für die Einstellung ein Führerschein benötigt wird. Den muß dir dann das Arbeitsamt bezahlen und kann dir für ein Auto ein Darlehen gewähren.

Nach SGB 2 § 16 Abs. 2

(
2) Über die in Absatz 1 genannten Leistungen hinaus können weitere Leistungen erbracht werden, die für die Eingliederung des erwerbsfähigen Hilfebedürftigen in das Erwerbsleben erforderlich sind. Dazu gehören insbesondere
und nun werden Leistungen aufgeführt, die insbesondere gewährt werden sollen. Das heißt also, dass auch weitere Leistungen gewährt werden sollen. Dazu gehört der Führerschein.

Dringende Notlage (Anordnungsgrund)
Sie können eine Einstweilige Anordnung nur beantragen, wenn Sie in einer "dringenden Notlage" sind. Ferner muss ein "wesentlicher Nachteil" (§ 86 Abs. 2 SGG) mit einer sofortigen Entscheidung abgewendet werden und es darf nicht zumutbar sein, länger auf die beantragte Leistung zu warten. (§ 86b Abs. 2 SGG) Sie müssen daher darlegen, dass Sie keine Möglichkeit haben, sich anderweitig zu behelfen.
Dringenden Bedarf haben Sie beispielsweise immer, wenn Sie
... zum Erhalt Ihres Jobs einen Führerschein brauchen und der Fallmanager sich weigert, diesen zu finanzieren oder wenn...
 

Peter R.

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
6 Jun 2006
Beiträge
22
Gefällt mir
0
#8
dankeschön Barney, werde ich machen.

Nur wie schon erwähnt, ich kann nur hoffen, dass mein Fallmanger keine Probleme macht, weil dieser eigentlich wollte, dass ich ihm Bescheid sage, ob ich das nun mache oder nicht.

Vielleicht habe ich mich auch viel zu kompliziert ausgedrückt tut mir leid.

Man weiß ja heutzutage nie, ab wann drohen Sanktionen und dergleichen.

Außerdem möchte ich gerne, das wir ein gewisses Vertrauensverhältnis behalten können, denn wenn man erst einmal schief angesehen wird, dürfte es damit sicherlich vorbei sein oder?

Die Zeiten werden leider härter.

Gruß

Peter
 
E

ExitUser

Gast
#9
@ Peter,
ich verstehe deine Sorge immer noch nicht. Es kann dir nun absolut keine Sanktion drohen, wenn du dich bei der Firma erkundigst, wie das mit dem Führerschein ist.

Und richtig ist auch, dass du dich für die Durchsetzung deiner Rechte manchmal stark machen mußt. Es gibt allerdings auch FM und SBs, die einsichtig sind und ihre Kunden richtig beraten und unterstützen. Leider gehören diese zu den absoluten Ausnahmen.

Vielleicht hast du Glück.

Ich habe dir in meinem letzten Beitrag geschrieben, dass dir ein Führerschein vom Amt, wenn es denn zur Einstellung Bedingung ist, bezahlt werden muß.

Deine Aufgabe ist es nun, dem Amt dies nachzuweisen. Dazu mußt du doch schnellstens bei der Firma anrufst. Dann vereinbarst du mit deinem SB ein Gespräch und klärst den Rest. Wo befürchtest du da Sanktionen?
 

Peter R.

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
6 Jun 2006
Beiträge
22
Gefällt mir
0
#10
Neuigkeiten

Hallo alle zusammen,

so, ich habe heute mit dieser Weiterbildungsfirma gesprochen, die haben mir gesagt, dass sie grundsätzlich nur Menschen mit Führerschein und eigenem PKW nehmen, da sie einen Überschuss an Fußgängern hätten.


Dann habe ich mit meinem Fallmanager gesprochen und ihn gebeten, mir den Führerschein und dergleichen zu finanzieren, damit ich diese Stelle antreten kann. Doch das hat er abgelehnt. Er gibt mir lediglich einen Bildungsgutschein für die Qualifizierung, danach hat er nichts mehr mit mir zu tun, weil er fest davon ausgeht, dass ich weitervermittelt werde an die niederländische Leiharbeitsfirma. Er meint, er habe es zu bestimmen, ob ich eingestellt werden würde oder nicht.
So sehr ich mich ja auch darüber freue, aber es sind offensichtlich keine Mitfahrgelegenheiten vorhanden, wie soll ich denn dann in die Niederlande kommen und zu den jeweiligen Einsatzorten?

Kann ein Fallmanager es bestimmen, dass eine Firma mich einstellt? Wohl kaum, oder?
Wenn die Firma doch sagt, sie stellt nur noch Autofahrer ein, ist das doch die Entscheidung der Firma. Gut, ich bekomme einen Bildungsgutschein von der ARGE, damit zahlt diese meine Qualifizierung aber deshalb wird die Firma sich kaum verpflichtet fühlen mich einzustellen, nur weil mein Fallmanager das bestimmt oder?

Grüße

Peter
 

Peter R.

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
6 Jun 2006
Beiträge
22
Gefällt mir
0
#11
Bin ja mal gespannt

Hallo noch mal,

ich bin ja echt mal gespannt was daraus nun wird. Wenn mein Fallmanager es wirklich bestimmen kann und ich dort anfange in dieser Leiharbeitsfirma in den Niederlanden.

Also eins weiß ich schon mal. Wenn ich während der Woche dort bleibe und das ist ja der Fall, dann bekomme ich schon einmal die Fahrtkosten von zu Hause in die Niederlande nicht bezahlt und zurück ebenso wenig.
Es wird auch nicht bei einem evtl. sich ergebenen ergänzenden ALGII berücksichtigt, auch das ist bekannt, weil ich ja in der Woche dort bleibe.
Schade, dass man noch nicht einmal die Heimfahrten berücksichtigt oder?

Na ja und dann weiß ich noch nicht, ob man mir die Fahrtkosten zu den verschiedenen Baustellen berücksichtigt von seitens der ARGE aus, fest steht, von der Leiharbeitsfirma kommt nichts, das muss aus eigener Tasche finanziert werden.

Außerdem besteht ja lt. Info dieser Firma ein Überschuss an Fußgängern, deshalb will man ja nur Autofahrer annehmen. Das heißt, ich weiß noch nicht einmal, wie ich da mit öffentlichen Verkehrsmitteln hinkommen soll, mit dem Zug bestimmt und dann vielleicht mit einem Bus keine Ahnung.
Hätte ich mich doch bloß nie für dieses Angebot interessiert, aber ich dachte, endlich Arbeit, doch da bin ich ja davon ausgegangen, dass ich in einer Fahrgemeinschaft mitffahren könnte, aber da ja offenbar ein Überschuss an Fußgängern herrscht, dürfte das wohl flach fallen.
Aber mein Fallmanger bestimmt es eben, was soll ich da machen, ich habe ja zugesagt, weil ich von anderen Voraussetzungen ausgegangen bin.

Im Moment weiß ich wirklich nicht mehr was ich machen soll. Ich soll, so mein Fallmanger am Freitag erst zu einer allgemeinen Infoveranstaltung und mir dann am Montag den Vermittlungsgutschein für die Quali abholen.

Hoffentlich habe ich mich da nicht hereinlegen lassen.

Gruß

Peter
 

Peter R.

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
6 Jun 2006
Beiträge
22
Gefällt mir
0
#13
Denke ich ja auch

Hallo Heiner,

danke für die Antwort. Denke ich ja auch, denn die Zeitarbeitsfirma bezahlt mich und nicht mein Fallmanager. Also so etwas habe ich wirklich noch nie erlebt. Da will man natürlich arbeiten und ist interessiert und erfährt dann solche Ungereimtheiten.

Weiß vielleicht jemand, ob es in einer niederländischen Leiharbeitsfirma auch eine Lohnfortzahlung im Kranheitsfall gibt?

Wenn es nur Geld gegen Arbeit gibt und ohne Arbeit kein Geld, was wäre dann während einer Krankheit?

Na ja, ich gehe erst einmal zur Infoveranstaltung und dann mal sehen, also wenn der zuständige Leiter dabei bleibt, wird es sich eh von alleine lösen, ich kann mir nicht vorstellen, das mein Fallmanager da etwas zu bestimmen hat. Dann könnten die ja jeden Arbeitgeber dazu zwingen jemanden einzustellen.

Wer hat überhaupt schon einmal etwas von der Fa. GBA oder GBD gehört? Diese beiden Firmen hängen zusammen. Und diese haben Kontakt zu niederländischen Firmen und vermitteln die Arbeitskräfte dorthin. Das ist ein Projekt, was auch mit von der ARGE gefördert wird, nämlich die Quali von höchstens 12 Wochen.

Gruß

Peter
 
E

ExitUser

Gast
#14
Stelle den Antrag zur Bezahlung des Führerscheins bitte schriftlich. Berufe dich dabei auf die §§, die ich dir in # 7 genannt habe.

Alles andere macht wenig Sinn.

Inzwischen verstehe ich deine Ausführungen aber so, dass du an eine private Arbeitsvermittlung von der Arge abgegeben wirst, die dich vermitteln soll. Diese hat ein Praktikumsplatz bei einer holländischen Firma. Ist das so?
 

Peter R.

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
6 Jun 2006
Beiträge
22
Gefällt mir
0
#15
Hallo Barney,

nicht ganz. :)

Also mein Fallmanger gab mir einen Prospekt von dieser besagten Fa. GBA oder GBD, die beiden Firmen gehören zusammen, deshalb muss ich sie gemeinsam nennen, ist aber eine Firma. Das ist eine Leiharbeitsfirma und diese hat Kontakt zu niederländischen Leiharbeitsfirmen.
Man wird innerhalb von 12 Wochen qualifiziert und diesen Kurs zahlt dann die ARGE mittels eines Gutscheines. Dann giibt diese Fa. eine Garantie auf eine Stellenvermittlung in eine niederländische Firma.

Mein Fallmanager meinte, ich solle es mir überlegen, das tat ich auch und sagte zu, dass ich mich dafür interessieren würde. Klar, warum auch nicht, Hauptsache Arbeit.

Na ja und dann kam eben heraus, dass diese Fa. GBD eben im Moment nur Autofahrer einstellt weil sie einen Überschuss an Fußgängern haben, so wörtlich. Das heißt also, es wird wahrscheinlich noch nicht einmal eine Mitfahrgelegenheit für mich geben wenn ich Pech habe, obwohl mein Fallmanager meinte, dass das geregelt sei, ist es aber wahrscheinlich gar nicht.

Na ja und nun soll ich eben am Freitag zu dieser Infoveranstaltung fahren und mir alles ansehen. Ich schätze einmal vom gesunden Menschenverstand her, dass der Leiter dieser Fa. dabei bleibt, das er nur Autofahrer einstellt, auch wenn mein Fallmanager das Gegenteil meint, das er das zu bestimmen habe.

Egal, es ist jedenfalls kein Praktikum sondern eine richtige Arbeit die mit ca. 1.600 Euro netto bezahlt wird, wieso man so genau den Nettobetrag ermitteln kann ist mir zwar ein Rätsel, aber man kann es offenbar, obwohl es doch ein Unterschied ist, ob jemand nun Singel ist oder wie ich Familienvater.

Es gibt also im Moment nur Ungereimtheiten, der eine sagt hü der andere hot, ich kriege langsam die Krise.

Na ja und dann die vielen Fragen. Was ist, wenn es keine Mitfahrgelegenheit gibt, was fast anzunehmen ist, da man ja Fußgänger im Überschuss hat und aus diesem Grund nur Autofahrer einstellen will.

Dann kann ich zusehen, wie ich mich per Bahn und Bus und ggfs. zu Fuß zu dieser Unterkunft hangeln kann und zu den unterschiedlichen Baustellen, alles auf eigene Kosten. Mit dem Auto kein Problem aber so?

Ist das überhaupt zumutbar, dass man so etwas machen muss? Womöglich komme ich noch nicht einmal jedes Wochenende nach Hause und wenn ich eben da bin, kann ich schon wieder weg, weil alleine die Fahrt einige Stunden dauern wird mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Hätte ich das alles vorher gewusst, ich hätte nicht zugesagt.

Oder aber ist noch alles insofern offen, weil mein Fallmanger heute meinte, ich solle am Freitag erst zu dieser Infoveranstaltung gehen und mir alles ansehen und ihn dann am Montag anrufen um diesen Gutschein abzuholen? Hätte er dann nicht gesagt, ich solle direkt morgen kommen?

Ich weiß im Moment gar nichts mehr.

Gruß

Peter
 

egjowe

Elo-User/in

Mitglied seit
16 Okt 2005
Beiträge
565
Gefällt mir
7
#16
für mich hört sich das alles sehr dubios an.
deutsche arge vermittelt an niederländische arbeitsleihfirma und diese an niederländische arbeitgeber.
schon allein die verbindung deutsche arge zu einer ausländischen arbeitsvermittlerfirma.
mein gefühl sagt mir, da ist irgendetwas oberfaul.
 

Peter R.

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
6 Jun 2006
Beiträge
22
Gefällt mir
0
#17
Hallo,

ja, es kommt mir ja auch so vor, aber ich wusste das ganze Ausmaß doch vorher nicht, habe nun meinem Fallmanager zugesagt, dass ich das Angebot annehmen würde.

Stellt sich nun die Frage, kann ich da wieder zurück? Denn er hatte mir ja gesagt, dass ich in einer Fahrgemeinschaft mitfahren kann und nun ist ja offenbar dort ein Überschuss an Nichtautofahrern, man stellt deshalb nur Autofahrer ein, was ist, wenn mein Manager es doch bestimmen kann und wenn man mich nur nimmt, wegen des Geldes von der ARGE? Immerhin gibt es dafür ja einen Gutschein für diese Firma.

Das war ja bei meiner ersten Anfrage gar nicht bekannt oder geht so etwas grundsätzlich nur gegen so einen Gutschein? Dass man das auch bei meiner Erstanfrage schon gewusst hatte, dass man sowieso einen Gutschein erhalten würde?

fakt ist, diese Firma gibt, wenn man diese Quali besucht hat, die ja von der ARGE bezahlt wird, eine Garantie für eine anschließende Weitermittlung in die Niederlande und das sieht die ARGE natürlich nur und deshalb zahlt sie auch sicherlich diese Quali.

Ein direkter Zwang kann da nie hintergesteckt haben, zumindest nicht am Anfang, sonst hätte man mir ganz bestimmt keine Überlegungszeit gegeben oder?
Aber ich will doch unbedingt wieder arbeiten und wer wei0, vielleicht hätte man mir das auch negativ angerechnet, wenn ich von vornherein nein gesagt hätte.
Na ja und deshalb habe ich eben zugesagt, allerdings nur bei meinem Fallmanager und dieser sagte, ich solle am Freitag zu dieser Infoveranstaltung gehen, diese Firma macht jeden Freitag so eine Infoveranstaltung für jedermann, also werben die wohl im großen Stil Leute an.
Aber da dachte ich noch, dass es eben Fahrgemeinschaften gibt. Wenn ich nun mit dem Zug dorthin fahren muss, bin ich womöglich Stunden unterwegs, alleine schon bis zur Grenze und das wird sicherlich nicht direkt an dieser liegen und wenn ich dann dort bin, muss ich noch zu den unterschiedlichen Einsatzorten in einem fremden Land, dessen Sprache ich nicht kenne und wo ich mich auch so nicht auskenne.
Stellt sich die Frage, kann ich denn nach dieser Info noch absagen, weil ich von anderen Voraussetzungen ausgegangen bin oder muss ich dann mit Sanktionen rechnen? Und dementsprechend auch, dass ich in Zukunft mies behandelt werde?

Gruß

Peter
 

Peter R.

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
6 Jun 2006
Beiträge
22
Gefällt mir
0
#18
Hallo,

leider bin ich es noch mal.

Ich habe ja leider auch im nachhinein erfahren müssen, dass es in Holland bei Zeitarbeitsfirmen üblich ist, dass diese nur Geld zahlen wenn man arbeitet, gibt es keine Arbeit gibt es auch kein Geld. Man spart dafür Zeit auf auf einem bestimmtem Zeitkonto. Gut, wenn man denn genug Zeit gespart hat kein Problem, aber wer garantiert mit, das ich genug Arbeit bekomme, damit ich meine Familien weitr ernähren, meine Miete und den Strom zahlen und meine Fahrtkosten bestreiten kann? Niemand wahrscheinlich.

Ich werde aber morgen noch einmal dort nachfragen. Nur, wenn sich das bewahrheitet, was zu vermuten ist, könnte ich dann meine Zusage an meinen Fallmanager wieder zurücknehmen ohne Sanktionen befürchten zu müssen? Immerhin ist es doch nicht zumutbar, dass man befürchten muss, dass das Geld ungeregelmässig kommt oder?

Gruß

Peter
 

jennifer

Elo-User/in

Mitglied seit
24 Mai 2006
Beiträge
10
Gefällt mir
0
#19
Zumutbarkeit

Lieber Peter, zuerst einmal, eine sehr schwierige Situation. Die Hartz IV Gesetzgebung defineirt sehr einseitig, dass DU alles annehmen mußt. Bitte nicht sauer sein. Jedoch... es gibt einige Auswege, wenn Du Dich redlich (haha, sehr emotionales Wort) um Arbeit bemühst. Du mußt mir nicht antworten, aber wenn Du eine Möglichkeit hast, dann kontaktiere die telefonische Sprechstunde einer in Wuppertal ansässigen Hilfeverein. Ich will hier keine Werbung machen, denn ich schätze diese Organisation - ELO - sehr. Persönliche Vorsprache mit Vorbereitung (Fall plus Ablauf) ist noch besser.
Desweiteren bleibt Dir zu prüfen, ob Du andere Gründe hast, ob Du zur Zeit ortsgebunden bist.

J. down low

- PS. Ich gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder nicht mehr.
 

Peter R.

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
6 Jun 2006
Beiträge
22
Gefällt mir
0
#20
Hallo Jennifer,

damit wir uns nicht falsch verstehen, ich will gerne arbeiten, sonst hätte ich meinem Fallmanager bestimmt nicht zugesagt, dass ich dieses Angebot gerne annehmen würde,

Jedoch bin ich da noch von anderen Voraussetzungen ausgegangen, die wurden ja erst hinterher bekannt.

Morgen muss ich zur Infoveranstaltung, ist also kein Bewerbungsgespräch im eigentlichen Sinne sondern eine Veranstaltung für jedermann und dann werde ich mit dem zuständigen Herrn endlich persönlich sprechen.

Es stimmt also mindestens 2 Dinge nicht, die vorher ganz anders geschildert oder verschwiegen worden sind:

1. Es hieß, ich könne dort auch ohne Führerschein anfangen mit der Begründung von meinem Fallmanager, er habe vor einiger Zeit 2 Leute ohne Führerschein dorthin vermittetl.
Nun kam aber heraus, man sucht nur Autofahrer, also muss ich das erst einmal abwarten. Ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, dass mein Fallmanager es bestimmen kann, ob ich dort eingestellt werde oder nicht. Er kann allenfalls bestimmen ob ich die Quali bezahlt bekomme oder nicht, aber keine Einstellung.

2. Ich hatte auch vorher nicht gewusst, dass man in Holland andere Gesetze hat wie bspw. nur Geld gegen Arbeit, keine Arbeit kein Geld.

Falle ich erst einmal aus dem ALGII heraus, dann ist es vorbei, dann wird meine Familie und mich niemand mehr auffangen, wenn ich keine Arbeit dort habe und dementsprechend auch kein Geld erhalte, denn ich gelte ja immer noch als angestellt bei der Firma.

So und in genau dieser Zwickmühle hänge ich derzeit und bin schon ganz verzweifelt. Hätte ich das alles vorher gewusst, es wäre einfacher, aber so, muss ich eben morgen da erst hin und abwarten.

Zudem kommt noch, dass ich auch erfahren musste, dass meine Fahrtkosten zur Arbeit und wieder zurück nicht vom Amt berücksichtgt werden, wenn ich über der Woche in Holland bleibe, toll nicht wahr?

Gruß

Peter
 

jennifer

Elo-User/in

Mitglied seit
24 Mai 2006
Beiträge
10
Gefällt mir
0
#21
Zur Klarstellung

Nur damit Du es weißt,ich weiß, dass Du da raus möchtest. Wir - auch ich bin in dieser Situation - möchte da raus. Auch ich habe Familie, daher gehen meine Gedanken ganz besonders mit Deiner Situation.

Viel Erfolg. Sieh mal Deine PM nach. J.

P.S. Das ist alleine meine Meinung.
 

Quirie

Elo-User/in

Mitglied seit
23 Mrz 2006
Beiträge
627
Gefällt mir
3
#22
Als erstes mal, keine Angst vor dem Termin morgen. Sieh das ganze doch so, dass Du doch schon immer gern einen Führerschein machen wolltest.

Geh zu der Infoveranstaltung, um dort die Ohren aufzusperren und sich um Auto und Führerschein zu kümmern.

Unterschreibe nichts, wenn man Dir irgendwelches Papier gibt. Du hast das Recht, es zu prüfen.

Dir kann nichts passieren, wenn Du hingehst, es ist eine INFOVERANSTALTUNG, keine Hinrichtung. Und berichte uns, was da gelaufen ist.

Und wenn Du Dich noch woanders erkundigen willst: Immer zu ! Wir hier verstehen uns nicht als Konkurrenz zu anderen Organisationen, die sich der Problematik annehmen. Und wenn Du Dich dazu entschließen solltest, könntest Du ja auch darüber berichten. Wir lernen gern dazu.

:mrgreen: :daumen: :daumen: :daumen:
 
E

ExitUser

Gast
#23
Peter, so wie ich solche Veranstaltungen kennen gelernt habe, wird zwischen der BA und einem Unternehmen ein Vertrag geschlossen. Eine sogenannte Maßnahme.

Dann wird zu einer Infoveranstaltung eingeladen. Die ist in der Regel unverbindlich. (Das müßte die morgige Veranstaltung sein.) Erst danach wird es verbindlich. Erst wenn du in die Maßnahme vermittelt wirst.

Dein FM kann dich in die Inforveranstaltung schicken und in Abstimmung mit dem Unternehmen in den Lehrgang. Einstellen kann er dich nicht. Selbst wenn du den Lehrgang machst, ist das keine 100 %ige Sicherheit, dass du den Job kriegst. Leider.

Die Einstellung nimmt das Unternehmen vor. Das Amt hat da nur sehr wenig bis gar kein Mitspracherecht.

Wenn es nun bei dir diesmal nicht klappt, weil du weder Führerschein noch Auto hast, solltest du dich schnellstens darum kümmern. Ich habe dir ja schon in einem weiter oben stehenden Beitrag geschrieben, wie das geht.

Es wird weitere solcher Maßnahmen geben. Mittlerweile ist es ein sehr übliches Verfahren.
 

Peter R.

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
6 Jun 2006
Beiträge
22
Gefällt mir
0
#24
Hallo Ihr Lieben,

danke, Ihr seid alle so gut zu mir. :)

Um den Führerschein wollte ich mich sowieso kümmern, danke noch mal für Deinen Rat Barney.

Gerne informiere ich Euch, was da weiter abläuft.

Ich habe eben nur ein so mulmiges Gefühl. Fakt ist, ich habe meinem FM zugesagt, dass ich dieses Angebot annehmen werde, aber ich vermute einmal ich werde auch nicht in den Lehrgang kommen.

Warum nicht? Ganz einfach, weil die Fa. GBA bzw. GBD nämlich garantiert, dass eine anschließende Stellenvermittlung erfolgen soll. Auf diese Garantie wird sich natürlich mein FM berufen bei der Fa. natürlich.
Und da aber im Moment nur Autofahrer eingestellt werden also Menschen die nicht nur einen Führerschein sondern auch einen Wagen haben, gehe ich davon aus, dass die GBA diese Haftung nicht übernimmt, oder wie seht Ihr das? Wie kann man für etwas garantieren, was man nicht einhalten kann.
Aber wisst Ihr, dass man die Fahrtkosten von zu Hause zur Arbeit und wieder zurück nicht berücksichtigt bekommt, wenn man während der Woche in Holland lebt?

Gruß

Peter
 
E

ExitUser

Gast
#25
Aber wisst Ihr, dass man die Fahrtkosten von zu Hause zur Arbeit und wieder zurück nicht berücksichtigt bekommt, wenn man während der Woche in Holland lebt?
Diese Frage solltest du morgen auf der Infoveranstaltung klären: Wer bezahlt die Fahrkosten.

Es gibt ein Reisekostengesetz. Das regelt sowas. Aber laß es dir dort morgen noch einmal genau erklären. Es wird nicht nur dich interessieren. Oft werden solche Fragen aber nicht gestellt, weil sich keiner traut. :mrgreen:
 

Peter R.

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
6 Jun 2006
Beiträge
22
Gefällt mir
0
#26
Das weiß ich bereits, dass die Fahrtkosten selbst bezahlt werden müssen, also sowohl von zu Hause zur Arbeit und zu den verschiedenen Einsatzorten. :(
 

egjowe

Elo-User/in

Mitglied seit
16 Okt 2005
Beiträge
565
Gefällt mir
7
#27
@ peter r.

ich habe mal unter dem begriff "arbeitsüberlassung" ein wenig rumgegooglet und zwei, meiner meinung nach, interessante links gefunden.
http://www.stepstone.de/content/DE/DE/career/zeitarb/zeitarb_artikel.html

http://europa.eu.int/eures/home.jsp?lang=de

unter letzterem kann man sich über bedingungen in den niederlanden und den anderen eu-ländern informieren.
ist sehr umfangreich.
man kann dort auch namen von beratern finden, die man kontaktieren kann.
vielleicht ist ja einer ganz in deiner nähe, den man anrufen könnte.
viel glück.
 

Peter R.

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
6 Jun 2006
Beiträge
22
Gefällt mir
0
#28
Hallo egjowe,

danke für den interessanten Link. Nur gilt das alles auch für Leiharbeitnehmer in Holland?

Gruß

Peter
 

Quirie

Elo-User/in

Mitglied seit
23 Mrz 2006
Beiträge
627
Gefällt mir
3
#29
Peter R. sagte :
Hallo egjowe,

danke für den interessanten Link. Nur gilt das alles auch für Leiharbeitnehmer in Holland?

Gruß

Peter
Frag doch morgen einfach mal. Du hast Dich doch jetzt super vorbereitet auf den Termin.

:daumen: :daumen:
 

egjowe

Elo-User/in

Mitglied seit
16 Okt 2005
Beiträge
565
Gefällt mir
7
#30
@ peter r.

beim ersten link bezieht sich meiner meinung nach alles auf deutschland,
weil ja deutsches recht angeführt wird.

beim zweiten kann man sicherlich etwas über die rechtlichen bedingen in den anderen eu-ländern finden.
aber wie gesagt, was eures da anbietet, erscheint mir sehr umfangreich zu sein.
und möglicherweise wird jeder für sich etwas zu seinem individuellen fall finden.
ich habe diese website auch erst heute entdeckt, so dass ich deine frage nicht beantworten kann.
dachte nur, dass es hilfreich wäre, eine mögliche informationsquelle gefunden zu haben.
vielleicht wäre auch noch sinnvoll, mal nach eu-recht in diesem zusamenhang zu googln.
gut fand ich eben auch, dass dort eures-berater zu finden sind, an die man sich wenden kann.
die wissen sicher über die rechtslage und bestimmungen am besten bescheid.
 

Peter R.

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
6 Jun 2006
Beiträge
22
Gefällt mir
0
#32
Hallo,

so war bei der Info, waren noch 5 andere da, verschiedene Berufe.

Also, man sagte noch einmal, das es zu wenig Fahrgemeinschaften geben würde, das heißt, es ist nicht sicher, ob man immer einen Fahrer und einen Wagen hat, so habe ich das jedenfalls verstanden und der Infoleiter meinte, wir sollten uns das alle noch überlegen, weil es in Holland bspw. bei Leiharbeitnehmern kein Geld gibt bei schlechtem Wetter und wenn es eben keine Arbeit gibt. Und bestimmt 3 Monate lang wäre in Holland schlechtes Wetter, aber ich denke, bei der monentanen Wetterlage im allgemeinen, dürfte das noch häufiger der Fall sein.

Er meinte, wir würden keine Sperre bekommen wenn wir ablehnen.

Dumm ist ja eben nur, ich hatte ja schon per EMail zugesagt und sollte mir ja Montag den Bildungsgutschein abholen für die Quali.

Doch nun sind ja noch mehr Ungereimtheiten herausgekommen.

Also an diesem Angebot hing keine Rechtsbehelfsbelehrung, also keine Ankündigung einer Sanktion oder dergleichen, wie es sonst üblich ist, das ist alles vorwiegend mündlich, per EMail und am Telefon geschehen.

Was meint Ihr, kann ich nun noch zurück? Das alles ist mir zu wackelig, kein Geld bei schlechtem Wetter, das in unseren Breitengraden.
Keine Gewähr auf eine feste Fahrgemeinschaft und dergleichen.

Wäre das ein Grund? Immerhin habe ich den heute erst komplett erfahren.

Na ja und der Verdienst beträgt ca. 1.300 euro netto auf einmal nur und davon werden 90 Euro abgezogen für die KV. Nicht viel gell?

Aber ich bekäme ja aufstockendes ALGII und die Fahrtkosten von hier nach Holland und zu den Baustellen zahlen die auch, müsste mir dann nur von den jeweiligen Fahrern ne Quittung geben lassen, aber ich hoffe mal, dass die das machen, falls ich überhaupt einen Fahrer bekommen würde bzw eine Fahrgemeinschaft.

Was meint Ihr, kann ich jetzt noch zurück? Anhand der neuen Erkenntnisse? Immerhin habe ich Familie und Verantwortung, wenn ich dann mal nicht nach Holland komme, weil ich keinen Fahrer habe oder nicht zun den Einsatzorten stehe ich da. Dann bekomme ich 1. kein Geld und 2. würde womöglich noch die fristlose Kündigung riskieren und eine Sperre.

Wäre lieb, wenn Ihr mir da einen Rat geben könntet.

Gruß

Peter
 
E

ExitUser

Gast
#33
Eine e-Mail-Zusage hat keine Rechtskraft.

Außerdem hat der Mensch auf der Infoveranstaltung doch auch gesagt, es gibt keine Sanktionen.

Ich nehme mal an, du hast vergessen, dir schriftlich geben zu lassen, dass eine Fahrerlaubnis notwendig ist, um den Job zu bekommen, da zuwenig Fahrgemeinschaften gebildet werden können.

Noch ein Tipp: Immer so lange fragen, bis man auch alles verstanden hat. Nach solch einer Veranstaltung sollten keine Unklarheiten mehr bestehen.
 

Peter R.

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
6 Jun 2006
Beiträge
22
Gefällt mir
0
#34
Hallo Barney,

ein Führerschein alleine würde ja nicht reichen, man braucht ja auch ein Auto.

Aber ich habe etwas anderes, mir wurden heute 2 Mails weitergeleitet von einem Bekannten, dieser hatte sich erkundigt bei der besagten Firma und nachgefragt und es wurde 2 x schriftlich betont, dass man zur Zeit nur Autofahrer einstellen würde, Autofahrer wohlverstanden, nicht nur Führerscheininhaber, weil die Fußgänger zur Zeit in der Überzahl wären.
Es sei denn, jemand hätte ein Vorarbeiterniveau, dann würde man eine Ausnahme machen, 2 x wie gesagt.

Gut, eine Email hat keine Rechskraft, aber sie könnte dennoch ein Beweis sein, weil der Absender dieser Firma ja daraus hervorgeht.

Außerdem wieso hat er mich erst zu dieser Infoveranstaltung geschickt? Er meinte noch, ich solle mir da alles ansehen.

Na ja und das habe ich ja auch getan, mein Name und der Name meines FM wurde notiert.

Nur, wenn dann so etwas herauskommt, das es zu wenig Fahrzeuge gibt, dann ist doch nie im Leben gewährleistet, dass ich regelmässig zur Arbeit, zu den verschiedenen Baustellen und wieder nach Hause komme und genau davon bin ich ja erst ausgegangen.

Oder ist es zumutbar, wenn man von mir verlangt, dass ich auf mich selbst gestellt irgendwie zusehen muss, wie ich überall hinkomme? Wenn das hier im näheren Umkreis wäre und man mit Bus und Bahn alles gut erreichen könnte, aber im Ausland?

Na ja und dann die Tatsache, dass man kein Geld bekommt wenn schlechtes Wetter ist. Man kann die versäumten Stunden aufholen, aber wie? Es sind 40 Stunden in der Woche angesetzt, kommt man darüber muss man Überstunden in Holland kräftig versteuern, aber auch da bin ich doch auf meine Fahrer angewiesen, Und wenn es bspw. tagelang regnet und angeblich soll in Holland lt. Aussage des Infoleiters 3 Monate schlechtes Wetter sein, wie soll man denn die Stunden wieder auffangen?

Jeden Tag 8 Stunden?

Ich frage mich nur, ist das eine zumutbare Arbeit oder eher nicht?

Gruß

Peter
 

Peter R.

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
6 Jun 2006
Beiträge
22
Gefällt mir
0
#35
Noch mal eine Frage:

Wenn der FM einem ein Stellenangebot macht, muss dahinter immer eine Rechtsbehelfserklärung hängen? Also ein Hinweis darauf, dass, wenn man diese Stelle grundlos ablehnt, eine Leistungskürzung oder Sperre droht?

Das war ja nur ein mündliches Angebot und er hatte mir sowieso Zeit gegeben zum überlegen. Na ja ich hatte ihm per EMail zugesagt, aber da wusste ich ja noch nicht was da alles auf der Infoveranstaltung herauskommen würde und schon davor ein wenig.

Wäre so ein Job denn grundsätzlich zumutbar oder nicht?

Gruß

Peter
 

Peter R.

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
6 Jun 2006
Beiträge
22
Gefällt mir
0
#36
nur mal so eine Frage: Muss ich wohl nun damit rechnen, dass mein FM mich schikaniert? Vielleicht 50 Bewerbungen pro Monat und andere unerfüllbare Forderungen oder indem er mich ständig hin- und herjagt. Wie sind Eure Erfahrungen eigentlich mit Euren FM? Aber in diesem Fall hoffe ich, dass ich zumindest keine Kürzung befürchten muss oder was meint Ihr?

Gut oder weniger gut?

Gruß

Peter
 

Martin Behrsing

Mitarbeiter
Redaktion
Mitglied seit
16 Jun 2005
Beiträge
22.327
Gefällt mir
4.162
#37
verstehe nicht, warum du nicht auf Antworten eingehst?
Ein Stellenangebot benötigt keine Rechtsfolgebelehrung. Schau bei uns in den Urteilen mal srein. Habe gerade keine Lust dir die entsprechenden Urteile rauszusuchen.

Auto und Führerschein sind seit 98 völlig passe. Es gibt nur noch ganz seltene Ausnahmen, auf die kein Rechtsanspruch besteht und sich auch nicht herstllen läßt.
 

Peter R.

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
6 Jun 2006
Beiträge
22
Gefällt mir
0
#38
sorry Martin, aber wo bin ich denn nicht auf Antworten eingegangen? Wenn das passiert sein sollte tut es mir leid.

Außerdem hatte es Barney netterweise vorgeschlagen mit der Finanzierung des Führerscheines und von einem Auto habe ich auch nicht geschrieben.
Mir ist schon klar, dass ich darauf keinen Rechtsanspruch habe.

Es ging mir in 1. Linie um den von mir geschilderten Fall, da hatte mir mein FM von Anfang an gesagt, ich könne es mir überlegen. Da ich unbedingt arbeiten wollte, hatte ich ihm per EMail mitgeteilt, dass ich das Angebot sehr gerne annehmen würde.
Heute nun sind wiederum einige Dinger herausgekommen, die alles andere als beruhigend sind, was im einzelnen, habe ich ja schon geschildert.

Ich will auch immer noch gerne arbeiten, aber wenn noch nicht einmal gesichert ist, wie ich dort hinkomme und dergleichen, was soll ich denn da machen? Wenn es hier im Umkreis wäre kein Problem, aber das ist Ausland und mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht unbedingt gut zu erreichen. Und wenn man bei schlechtem Wetter nicht bezahlt wird, auch da muss ich mich doch absichern. Falle ich 1 x aus dem ALGII Bezug raus, dann kann ich sehen wie ich meine Familie ernähre, Miete bezahle und dergleichen.

Kannst Du denn nicht verstehen, dass mich das beunruhigt?

Im übrigen hatte Barney anfangs schon gefragt, ob bei dem Angebot ein Rechtsbehelf angehangen hatte. Bislang waren die an meinen früheren Stellenangeboten immer dran, aber ich denke, diese Fall ist ein Fall für sich.

Gruß

Peter
 

Nov

Elo-User/in

Mitglied seit
5 Jun 2006
Beiträge
332
Gefällt mir
9
#39
Wäre auch mal Interessant zu wissen ob diese Firma evtl. im I-Net zu finden ist vieleicht steht ja ne www.adresse auf Deinen Broschüren weil unter den kürzeln der " Firmen " ist wenig bzw. nichts zu finden was mich ein wenig stutzig macht da man ja eigendlich immer irgend etwas findet :hmm:
 

Nov

Elo-User/in

Mitglied seit
5 Jun 2006
Beiträge
332
Gefällt mir
9
#41

Simona

Elo-User/in

Mitglied seit
10 Jun 2006
Beiträge
11
Gefällt mir
0
#42
leider kann ich den Link nicht öffnen.

Was steckt denn genau dahinter? Etwas Schlimmes?

Stellt sich nur die Frage, kommt mein Mann da wieder raus? Unterschrieben hat er noch nichts, nur, bevor er das ganze Ausmaß kannte, per EMail seinem FM in Kenntnis gesetzt, das er gerne das Angebot annehmen würde, aber da sah es ja noch wenig anders aus.

wäre aber nett, wenn Du mir mal schreiben würdest, wer dahinter steckt.

sonnige Grüße

simone
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Oben Unten