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Kann man mich zur Privatinsolvenz zwingen mit Rechtsfolgen!

Status
Nicht offen für weitere Antworten.

Sabine333

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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29 Jun 2007
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#1
Habe einen Termin wahrgenommen bei einer Schuldnerberatung auf eigenem Wunsch.
Trotzdem wurde mir von der Arge gedroht wenn ich diesen Termin
nicht wahrnehme erhalte ich weniger ArbeitslosengeldII.
Als ich diesen Termin wahrnahm wurde ich beraten und erhielt
unter anderem die Auskunft wenn ich die Privatinsolvenz einreichen
würde kostet mich, als Antragsteller, der Insolvenzverwalter und Treuhänder Geld.Diese 1500.-Euro würden mir gestundet werden und später erlassen.
Ich habe noch keine Eingliederungsvereinbarung abgeschlossen.
Ich holte mir eine 2.Meinung bei einem Schuldenberater ein.Der meinte die Kosten des Insolvenzverfahrens müsste ich selbst tragen und die Kosten
würden mir nicht erlassen höchstens gestundet.
Gestern erhielt ich einen Brief von der oben genannten Schuldenberatung, ich solle schnellstens meine Gläubigerunterlagen,Schufaauskunft und Auszug ausdem Schuldnerregister einreichen und Alg2 Bescheid einreichen.
Man droht mir mit Rechtsfolgen und hätte die Arge(Arbeitsamt)
schon darüber informiert.
Meine Frage ist nun:
1.)Kann die Arge jetzt mit Rechtsfolgen drohen die Insolvenz einzureichen,
denn schliesslich kostet mich das mein Geld.Zudem soll in Zukunft
das Insolvenzverfahren vereinfacht werden mit weniger Kosten.Deswegen
möchte ich noch warten!
Zudem wurde ich falsch beraten indem man mir erzählte die Kosten würden
gestundet und dann erlassen.
2.)Ist es richtig dass die Schuldenberatung eine Integrationsleistung ist
und in die Eingliederungsvereinbarung gehört?.Ich habe noch keine Vereinbarung getroffen.
3.)Ist es möglich dass die Arge die Gerichtskosten und Insolvenzkosten
übernimmt?Ich finde es unverschämt dass die Arge mir mit Rechtsfolgen
droht denn schliesslich muss ich das Insolvenzverfahren ja zahlen.
 

wusel

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#2
es kann dich keiner zwingen in die inso zu gehn
und wenn man das machen möchte weiss ich nicht ob die arge die kosten übernimmt


aber zwingen kann dich keiner
 

Borgi

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#3
Hast du der ARGE eine Schweigepflichtentbindung für die Schuldnerberatung unterschrieben?
Ich sollte folgende Erklärung unterschreiben, was ich jedoch nicht tat.
Erklärung

Ich erkläre verbindlich, dass meine Angaben vollständig sind und der Wahrheit entsprechen. Wenn sich etwas an meinen Daten ändern sollte, werde ich sie unverzüglich nachreichen.

Ferner erkläre ich mich damit einverstanden, dass meine Daten zum Zwecke der Betreuung und Arbeitsvermittlung bei der Kooperation Fallmanagement GESA/GQH und der ARGE gespeichert werden dürfen und meine Personalien und meine berufsbezogenen Angaben (keine sozialen) an Dritte weitergegeben werden dürfen.

Ich ermächtige hiermit die Kooperation Fallmanagement GESA/GQH im rahmen der persönlichen Hilfe über mich Auskünfte bei der Agentur für Arbeit, Fortbildungsträgern, Beratungsstellen* und evt. Ehem. Arbeitgebern einzuholen.
Diese Erklärung gilt bis zu ihrem Widerruf.


Wuppertal, den _________________________________________________
…………………Datum …………………….Unterschrift

Wenn du eine solche Schweigepflichtentbindung unterschrieben hast, dann sieh zu, dass du sie widerrufst!
 

Sabine333

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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29 Jun 2007
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#4
Nein,eine Schweigepflichtentbindung habe ich nicht unterschrieben!

Hier Sabine,

Nein,eine Schweigepflichtentbindung habe ich nicht unterschrieben!
Ist das so üblich?
 

gerda52

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Redaktion
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#5
Gestern erhielt ich einen Brief von der oben genannten Schuldenberatung, ich solle schnellstens meine Gläubigerunterlagen,Schufaauskunft und Auszug ausdem Schuldnerregister einreichen und Alg2 Bescheid einreichen.
Man droht mir mit Rechtsfolgen und hätte die Arge(Arbeitsamt)
schon darüber informiert.
Kann eine Schuldnerberatung überhaupt mit Rechtsfolgen drohen? Was ist das denn für ein Verein?

Mir kommt das wie eine Nötigung zu einem Vertragsabschluss vor. :icon_kinn:
 

AnjaSD

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#6
puh....

....da wird einem ja Angst und Bange!
Denke nämlich auch darüber nach die PI anzumelden.Das muss ich doch der Agentur für Arbeit nicht mitteilen?
Das geht die doch nix an?
Das die PI um 1.500 Euro kostet weiß ich,aber die kann man ja im Anschluß in Raten abtragen.
Das muss man natürlich ausrechnen,was einem besser kommt.

Aber ich hatte nicht vor der AgfüAr das mitzuteilen.......:confused:

LG Anja
 
Mitglied seit
10 Jan 2007
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#7
??

Mit welcher Rechtgrundlage will der SB seinen Kunden zwingen. Die Mitwirkungspflichten geben derartiges nicht her.
Und dann nochwas. Wenn die ARGE was Kostenpflichtiges will, dann hat sie dieses auch zu finanzieren. Ein Zwang noch weitere wirtschaftliche Verpflichtungen einzugehen ist mit SGB nicht in Einklang zu bringen. Der SB hat nicht das Recht dem Kunden die Verwendung seines Regelsatzes oder seiner Vielleichteinkünfte in der Zukunft vorzuschreiben.
Warum informiert der Schuldnerberater die ARGE? Das könnte schon Mandantenverrat darstellen.
In jedem Fall ist die Vertrauensbasis vorsätzlich zerstört. Haftung???

Die ARGE darf die Kosten des Verfahrens nicht übernehmen. Es fehlt die Rechtsgrundlage.
 
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