Kann man für die gleiche Sache zweimal gekürzt werden?

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yuki

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Hallo

Wenn man eine bestimmte Trainingsmaßnahme (Bewerbungstraining) abgelehnt, und dafür wahrscheinlich gekürzt wird (wie hoch kann man gekürzt wenn man ablehnt?), kann man vom Amt innerhalb von 6 Monaten in die gleiche Maßnahme noch einmal gezwungen werden? Und bei erneuter Ablehnung seitens des AlgII Empfängers, diesen dafür auch (erneut) Kürzen? (Anm: Die Ablehnung durch den AlgII Empfängers erfolgt mit seiner Sicht wirklichen Grund und nicht aus Unlust.)

Wie ist am Besten vorzugehen, wenn man eine solche, aus meiner Sicht unnötige (da auch schon öfters ähnliche besucht), den Steuerzahler belastende Maßnahme (allein zur Statistikschönung), abwenden möchte?

Nichts unterschreiben? Von der Maßnahme fern bleiben? Damit die Ablehnung demonstrieren.
Auf Aufforderung zur Stellungsnahme warten und diese dann hervorbringen?
Bei Kürzung in Widerruf gehen?

Vielen Dank
 

wolliohne

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sehe ich genau so-unsinnig.

schriftl.Widerspruch nicht vergessen und möglichst juristisch beraten lassen.
vorher hat allerdings eine Anhörung zu erfolgen.

woher kommst du?
 

Arania

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Selbstverständlich kann einem dieselbe Massnahme nochmal angeboten werden , manche ARGEN machen das dann auch sehr gerne

Wenn eine Sanktion erfolgt kann man nur Widerspruch einlegen und hoffen das eine spätere Klage nicht negativ verlaufen wird, denn einfach so ablehnen dürfte keine gute Idee sein
 

Mario Nette

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Beim ersten Mal wird um 30 % sanktioniert (bei U25ern ggf. auch um 100 %). Beim zweiten Mal und wenn es sich exakt um den gleichen Mist handelt, kann die ARGE dann wegen Widerholung im gleiche Sachverhalt um 60 % sanktionieren.

Und denke daran, dass, wenn die SBen ihre Säge rausholen, um dich zu kürzen, du denen schnell verklickern solltest, warum sie es sein lassen sollten. Bestes Argument: "Nur ungekürzt sichere ich Ihnen Ihren Arbeitsplatz." Das gilt ganz besonders dann, wenn man anfängt, von oben statt von unten zu kürzen.

Mario Nette
 
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