Kann man einer Aufforderung beim Ärtzlichen Dienst zu erscheinen, widersprechen ?? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

E

ExitUser

Gast
Ich wollte wissen wenn ich aufgrund zu langer Krankschreibung einen Termin vom Amsarzt bekomme kann ich dagegen wiedersprechen..?

oder

müsste ich den Wahrnehmen..?

wie lange kann man eigentlich Krankgeschrieben sein ohne befürchten zu müssen das ein Termin vom Amsarzt ins haus flattert...?
 

Karinik

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AW: Wenn Amsarzt Termin, was Tun..?

Hallo
Der Aufforderung zur amtsärztlichen Untersuchung kannst du nicht erfolgreich widersprechen - sprich du musst zum Termin hin. Wenn du nicht hingehst werden die Leistungen eingestellt.
Eine Mindestfrist ab wann die Aufforderung zulässig ist - also im Sinne von "erst ab xx Wochen Krankschreibung" gibt es nicht.
 

axellino

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Hallo schokokind44,

ich möchte dich zukünftig auf die Forenregel 11 hinweisen.

11. Themen/Threads erstellen

Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!!, sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
Habe mir jetzt mal die Mühe gemacht und deine Themenüberschrift erweitert und sie somit aussagekräftiger gestaltet.

Wünsche Dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt hier im Forum.

VG
axellino
 

ZynHH

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Ich wollte wissen wenn ich aufgrund zu langer Krankschreibung einen Termin vom Amsarzt bekomme kann ich dagegen wiedersprechen..?

oder

müsste ich den Wahrnehmen..?

wie lange kann man eigentlich Krankgeschrieben sein ohne befürchten zu müssen das ein Termin vom Amsarzt ins haus flattert...?
Der Termin ändert vor allem nichts daran, das du weiterhin AU bist....wenn du mit Amtsarzt dem ärztlichen Dienst der Agentur für Arbeit bzw. des Jobcenter meinst.

Der MDK ( Medizinische Dienst der Krankenkassen) könnte dich gesund schreiben, wenn dein Arzt das zulässt, diese fallkonstellation ist aber beim jc eher unwahrscheinlich.

Der äD der AfA/ jc überprüft nicht die AU sondern die erwerbsfähigkeit.
 

lunalilli

Elo-User*in
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Ich wollte wissen wenn ich aufgrund zu langer Krankschreibung einen Termin vom Amsarzt bekomme kann ich dagegen wiedersprechen..?

oder

müsste ich den Wahrnehmen..?

wie lange kann man eigentlich Krankgeschrieben sein ohne befürchten zu müssen das ein Termin vom Amsarzt ins haus flattert...?
Hallo schokokind,

was befürchtest du, wenn du den Termin beim Amtsarzt wahrnimmst? Laut Krankschreibung bist du "krank" und nichts anderes würde der Amtsarzt feststellen. Also gehe doch hin und lass dich untersuchen.

Und wenn du irgendwann zum Gutachter musst, genau das selbe.

Verstehe nicht so ganz, warum da Befürchtungen im Raum stehen.

Gruß Luna
 

axellino

Super-Moderation
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Ich wollte wissen wenn ich aufgrund zu langer Krankschreibung einen Termin vom Amsarzt bekomme kann ich dagegen wiedersprechen..?
Nein.

§ 62 SGB I Untersuchungen

Wer Sozialleistungen beantragt oder erhält, soll sich auf Verlangen des zuständigen Leistungsträgers ärztlichen und psychologischen Untersuchungsmaßnahmen unterziehen, soweit diese für die Entscheidung über die Leistung erforderlich sind.
-------------------------------

müsste ich den Wahrnehmen..?
Solltest Du, so denn Du gesundheitlich in der Lage bist den anberaumten Termin wahrzunehmen.

§ 66 SGB I Folgen fehlender Mitwirkung

(2) Kommt derjenige, der eine Sozialleistung wegen Pflegebedürftigkeit, wegen Arbeitsunfähigkeit, wegen Gefährdung oder Minderung der Erwerbsfähigkeit, anerkannten Schädigungsfolgen oder wegen Arbeitslosigkeit beantragt oder erhält, seinen Mitwirkungspflichten nach den §§ 62 bis 65 nicht nach und ist unter Würdigung aller Umstände mit Wahrscheinlichkeit anzunehmen, daß deshalb die Fähigkeit zur selbständigen Lebensführung, die Arbeits-, Erwerbs- oder Vermittlungsfähigkeit beeinträchtigt oder nicht verbessert wird, kann der Leistungsträger die Leistung bis zur Nachholung der Mitwirkung ganz oder teilweise versagen oder entziehen.
 

Der Auflehnende

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Wird der Meldetermin beim ÄD nicht wahrgenommen, dürfen die SGB II-Leistungen nicht eingestellt werden. Es handelt sich um eine Meldeaufforderung nach § 59 SGB II i.V.m. § 309 SGB III. Hier hat § 32 Abs. 1 SGB II Vorrang gegenüber entsprechende Vorschriften des SGB I. Ohne Nennung eines wichtigen Grundes kann nur eine 10% Sanktion erfolgen.

Durch Nichtwahrnehmung des Termins würde man sich günstiger stehen als wenn der Termin wahrgenommen wird und Untersuchung, Begutachtung verweigert wird. Erst dann greifen die Vorschriften des SGB I.

Nach Möglichkeit sollte der Termin beim ÄD allerdings wahrgenommen werden. Dort kann ggf. abgeklärt werden, welche Einschränkungen man hat. Des Weiteren gibt es immer auch SB die trotzdem die Geldleistung, fälschlicherweise auf Grundlage des SGB I, einstellen.
 
E

ExitUser

Gast
Krankgeschrieben länger als 6 Wochen, erwartet mich nun der Amsarzt..?

Schönen guten morgen alle miteinander,

ich war bei einem Psychiater der mich ab dem 21.09.2017 Krankgeschrieben hatte bis zum 6.11.2017

er meinte allerdings das dies nicht meine Letzte Krankschreibung sein wird.

nun meine Frage wie sollte ich mich verhalten wenn ich einen Termin zu vorstellung beim amsarzt bekomme..?
 
S

sternlicht

Gast
AW: Krankgeschrieben länger als 6 Wochen, erwartet mich nun der Amsarzt..?

Hast Du den Termin schon ?
Mach Dich nicht jetzt schon durcheinander nutze die Zeit für Dich.
Beim Termin ganz einfach so wie Du bist .
 

doppelhexe

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AW: Krankgeschrieben länger als 6 Wochen, erwartet mich nun der Amsarzt..?

das man länger al 6 wochen AU ist heisst nicht automatisch, das man auch gleich zum med. dienst/amtsarzt (wie immer das auch bei deinem JC genannt wird) geschickt wird. das liegt im ermessen deines SB

wenn er allerdings damit anfängt...

bekommst du einen fragebogen mit schweigepflichtsentbindungen. fast immer wollen die SB die sachen dann ausgefüllt zurück, um die begutachtung mit den kompletten unterlagen einzuleiten.

ich persönlich rate dazu, die unterlagen NICHT dem SB zu übergeben, sondern direkt an den med. dienst zu schicken. dazu die adresse beim SB erfragen.
leider schnüffeln SB gerne in den unterlagen, obwohl sie med. nicht geschult sind und sie diese unterlagen nichts angehen. steht ja auch auf dem info-zettel, das man die unterlagen im verschlossenen umschlag zurückgeben soll, was SB nicht davon abhält, diesen zu öffnen.

auch was die schweigepflichtsentbindungen angeht, diese sind laut gesetz freiwillig, was aber gern mit drohungen bei nichtabgabe dieser bedacht wird.
schweigepflichtsentbindungen, so du bereit bist diese zu unterschreiben, dann unbedingt zeitl. begrenzen. ich hab 3 monate genommen, andere nur wenige wochen. da kommt es auch immer darauf an, wie lange es bis zum gutachtertermin dauert.

ich persönlich habe zu diesen unterlagen auch die mir wichtigen mir vorliegenden befunde beigelegt, so das ich beide male NICHT persönlich zum termin musste. wer persönlich begutachtet werden will sollte da auch nicht zu viel mitschicken.

ansonsten vielleicht mal über einen "jammerlappen" nachdenken, also für 1-2 wochen notieren, wo und wie einen die krankheiten beeinträchtigen, daran ist dann oft auch gut zu erkennen, ob man überhaupt in der lage wäre einen ganzen/halben arbeitstag zu überstehen.

befunde sammeln sollte man unabhängig davon, ob man mal zu einer begutachtung muss, das erspart die rennerei, wenn man sie iwann mal für iwas braucht. ich hab eine 10 jahre umfassende "sammlung", bin also nicht mehr darauf angewiesen, ob arzt grade mal zeit hat, iwelche befunde rauszugeben...
 
E

ExitUser

Gast
Kann man Schweigeplichtsentbindungen wiederrufen?

Hallo ich wollte wissen kann man Schweigeplichtsentbindungen wiederrufen..?

es wäre so das ich die Schweigeplichtsentbindung vom Medizinischen Dienst ans Jobcenter/Arbeitsamt wiederrufen möchte..

kann mir wer sagen wie das machbar ist..?

gibt es da vielleicht eine vorlage?
 

HermineL

Super-Moderation
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AW: Kann man Schweigeplichtsentbindungen wiederrufen?

Sehr geehrter ***********,

hiermit widerrufe ich die von mir am xx.xx.2017 unterzeichnete Schweigepflichtsentbindung vollumfänglich.


Mit freundlichen Grüßen


Eine Begründung musst du nicht angeben. Denke aber daran dies der Widerruf nicht für die Vergangenheit gilt sondern nur ab Zustellung beim Empfänger. Informationen und Daten die vorher schon weitergegeben wurden werden davon nicht berührt.
 
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