kann man einen freiwilligen 1-Euro-Job abbrechen?

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juergen1958

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Hallo,
mein SB hat mir einen 1-Euro-Job vorgeschlagen, meint aber, er will mich nicht zwingen und daher steht in der unterschriebenen Eingliederungsvereinbarung: "kann an einer Arbeitsgelegenheit teilnehmen". Diese ist dort außer mit den Stundensatz nicht weiter definiert. Der SB wollte nur, daß ich ihn innerhalb von 10 Tagen informiere, ob ich diese Arbeitsgelegenheit annehme.

Einige Zeit danach bekam ich eine "Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandentschädigung gemäß § 16d SGBII .... schlage ich Ihnen folgende zusätzliche .... Arbeit vor:". Dort ist diese bis auf den Stundensatz recht ausführlich definiert.

Was passiert nun, wenn ich zwar die Maßnahme antrete, aber irgenwann abbreche. Passiert nichts, weil ich sie ja freiwillig angetreten habe, oder es es mit dem Antreten mit der Freiwilligkeit vorbei?

Ich freue mich über sachliche Äußerungen.

Viele Grüsse
Jürgen
 
E

ExitUser

Gast
Freiwilligkeit gibts im SGB II nicht. Wenn es eine Zuweisung zur Maßnahme gibt, musst Du Dich beugen, egal, ob Du ohnehin wolltest oder eben nicht. Auch wenn Du an sowas teilnehmen möchtest, wird eine Zuweisung ausgegeben.


Hallo,
mein SB hat mir einen 1-Euro-Job vorgeschlagen, meint aber, er will mich nicht zwingen und daher steht in der unterschriebenen Eingliederungsvereinbarung: "kann an einer Arbeitsgelegenheit teilnehmen". Diese ist dort außer mit den Stundensatz nicht weiter definiert. Der SB wollte nur, daß ich ihn innerhalb von 10 Tagen informiere, ob ich diese Arbeitsgelegenheit annehme.

Einige Zeit danach bekam ich eine "Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandentschädigung gemäß § 16d SGBII .... schlage ich Ihnen folgende zusätzliche .... Arbeit vor:". Dort ist diese bis auf den Stundensatz recht ausführlich definiert.

Was passiert nun, wenn ich zwar die Maßnahme antrete, aber irgenwann abbreche. Passiert nichts, weil ich sie ja freiwillig angetreten habe, oder es es mit dem Antreten mit der Freiwilligkeit vorbei?

Ich freue mich über sachliche Äußerungen.

Viele Grüsse
Jürgen
 
E

ExitUser

Gast
Hast du die EGV unterschrieben?

Stell sie bitte mal ein und was du zu der Maßnahme bekommen hast, persönliche Daten schwärzen.

Um eine Maßnahme sanktionslos abbrechen zu können, bedarf es schon wichtiger Gründe z.B. Krankheit oder eine Arbeitsaufnahme
 
B

Bobby001

Gast
@Jürgen
Schaue doch mal in die Teilnehmervereinbarung rein. :confused:
Beachte jeden Buchstaben. :eek:




Gruß Bobby, der auszog den argen Kakerlaken das Fürchten zu lehren
 

gelibeh

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Laut Gesetz gibt es eine Sanktion, wenn Du eine Arbeitsgelegenheit abbrichst. Dann lass Dir mal im Vorwege schriftlich geben, dass das sanktionslos bleibt. Ich glaube nicht daran. Und bitte alles einscannen, wie Sperling schon geschrieben hat.
 

verona

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Leistungsbezieher können sich freiwillig eine Maßnahme aussuchen, müssen an dieser bei Zustandekommen dann aber auch teilnehmen. Trifft nicht nur bei Eurojobs zu, sondern auch bei Weiterbildungen, Jobaufnahme in sozialversicherungspflichtigen Tätigkeiten etc.

Wäre schön, wenn es so wäre. Freiwillig begonnen und kann deswegen ohne weitere Gründe abbrechen. Die beste Möglichkeit, dem ganzen Sch... von sinnlosen Maßnahmen zu entgehen:icon_smile:

Es müssen wichtige Gründe vorliegen, die zu einer vorzeitigen Beendigung führen können. Je nach SB kann sich das einfacher oder eben schwieriger, d.h. mit Sanktionen gestalten.
 
B

Bobby001

Gast
Hallo Jürgen,

hab auch vor kurzem was von Schadensersatz und Schadensersatzpflicht des Teilnehmers gelesen im SGB.
Deshalb ACHTUNG! AUFPASSEN! :eek:

Wenn du mich fragst: Mittlerweile kann Elo und Eloline weder Worten noch argem Schriftlichem vertrauen! :eek:
Wenn du eine individuelle schriftliche Vereinbarung über Sanktionslosigkeit bei Abbruch aushandeln könntest, dann siehe zu, dass dir auch keine Schadensersatzpflicht gegenüber dem "Bildungs-/Maßnahmeträgers" entsteht ...
Ich wette, diese individuelle Vereinbarung wirst du NIE bekommen. :icon_twisted:

Gruß an alle Widerständler :biggrin:
 

Rechtsverdreher

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mein SB hat mir einen 1-Euro-Job vorgeschlagen, meint aber, er will mich nicht zwingen und daher steht in der unterschriebenen Eingliederungsvereinbarung: "kann an einer Arbeitsgelegenheit teilnehmen". Diese ist dort außer mit den Stundensatz nicht weiter definiert. Der SB wollte nur, daß ich ihn innerhalb von 10 Tagen informiere, ob ich diese Arbeitsgelegenheit annehme.

Einige Zeit danach bekam ich eine "Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandentschädigung gemäß § 16d SGBII .... schlage ich Ihnen folgende zusätzliche .... Arbeit vor:". Dort ist diese bis auf den Stundensatz recht ausführlich definiert.

Was passiert nun, wenn ich zwar die Maßnahme antrete, aber irgenwann abbreche. Passiert nichts, weil ich sie ja freiwillig angetreten habe, oder es es mit dem Antreten mit der Freiwilligkeit vorbei?


Wenn der das auf freiwilliger Basis machen wollte, dann wird es da schon einen Haken geben den man ausnutzen kann.

Ohne die genaue Beschreibung des EEJ und der persönlichen Umstände kann man dazu nicht mehr sagen.
 

juergen1958

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Hallo,
danke für eure rege Beteiligung.
ich kann mir nicht eine Arbeitsgelegenheit aussuchen, sondern darf laut EGV eine Arbeitsgelegenheit annehmen oder ablehnen. Im Gesetz wird die Nichtaufnahme und der Abbruch gleich behandelt, da müßte doch logischerweise bei freiwilliger Aufnahme auf die Fortführung freiwillig sein. Zumindest ist dies nicht in den genannten Paragraphen definiert.

Nun habe ich erfahren, daß freiwillige Arbeitsgelegenheiten wohl eher die Ausnahme sind, da dürfte es wohl auch wenige Urteile zu deren Abbruch geben?
Hängt eine Sanktion beim Abbruch nur von meinem SB ab oder entscheiden da noch andere im Jobcenter mit?
 
E

ExitUser

Gast
Um was für einen Ein-Euro-Job handelt es sich denn (Tätigkeitsbeschreibung)? Wenn das schon auf freiwilliger Basis durchgeführt werden soll, dann wird das höchstwahrscheinlich nicht koscher sein. Ich würde mich hier auf jeden Fall nicht darauf verlassen, dass man den Ein-Euro-Job ungestraft abbrechen kann. Das JC nutzt normalerweise jeden Vorwandt dazu, Sanktionen zu verteilen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 4560

Gast
Denkfehler
Es gibt keine freiwilligen EEJ. EEJ ist eine Fördermassnahme. Bedarf stellt SB fest.
Freiwillig wäre eine Bespassung.
 
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