Kann man diese Schweigepflichtsentbindungen mit etwas umgehen?Ich weiß nicht weiter..wer kann mir einen Hinweis geben? (1 Betrachter)

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CottonEyeJoe

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Hallo ich bin psychisch Krank und mit vielem überfordert. Jedes Mal wenn ich mich hier durchlesen möchte, fang ich an zu heulen, weil mir das zu viel ist.

Deshalb entschuldigt bitte wenn ich jetzt ein paar Fragen stelle, die wahrscheinlich schon Tausend Mal gestellt wurden. Ich verkneife mir auch schon seit Monaten diese Fragen, einfach aus Angst dafür angemacht zu werden, solche x Mal beantworteten Fragen zu stellen.

Ich bin 26 und alle Versuche mich in die Arbeitswelt etc. zu integrieren, sind auf Grund meiner psychischen Probleme gescheitert.

Das Jobcenter hat mich vor fast 6 Monaten auf meine Arbeitsfähigkeit überprüfen lassen. Das Ergebnis war das ich erstmal 6 Monate nichts machen muss und dann nochmal geprüft wird.

Bald ist es soweit, der Termin beim Amtsarzt.

Ich habe unglaublich Angst davor, daß ich als arbeitsfähig eingestuft werde.

Zum einen will der Amtsarzt bestimmt mehrere Schweigepflichtsentbindungen.
Die ich nicht bereit bin zu geben. Das ist mir zu privat, unübersichtlich, gefährlich und würde meinem Gedankenkarusell Chaos aus Negativität, noch mehr Input geben.

Kann man diese Schweigepflichtsentbindungen mit etwas umgehen? Z.b in Form eines Berichts, unterschrieben und abgestempelt, vom Hausarzt/Psychotherapeut persönlich?

Was ist wenn der Amtsarzt mich als Arbeitsfähig einstuft?
Anwalt? Ich weiß das es da Kostenbeihilfe gibt. Aber ist das dann völlig umsonst?


Oder anders ausgedrückt: Ich weiß von mir das ich zu 100% nicht arbeitsfähig bin. Das wird mir auch sicherlich ein Psychotherapeut unterschreiben. Muss ich mir überhaupt Sorgen machen, demnächst Arbeiten zu gehen oder Anwälte bezahlen zu müssen?

Ich danke vielmals. Ich fühle mich einfach wie ein hilfloser Sandsack der nur hin und hergeschubst wird und nur heulen kann.

Edit:
Ich kenne mich Politisch nicht aus, ich stelle jetzt eine neutrale Wertfrei Frage und werde etwas behaupten, was ich bloß gehört habe.

Die Partei AFD, soll angeblich nicht so sozial für Geringverdiener, Arbeitslose etc. zu sein.
Nehmen wir mal an ich beziehe endlich Grundbedarf/Sozialhilfe. Weil ich als Arbeitsunfähig anerkannt wurde.
Können Gesetze so verändert werden, daß ich als anerkannt erwerbsunfähiger gezwungen werden kann, arbeiten zu gehen?
 

Kampfmops

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AW: Ich weiß nicht weiter..

Willkommen im Forum :welcome:

Ich bin auch psysisch krank und mit vielem schnell überfordert, also bist du nicht alleine.

Vor dem Besuch beim Amtsarzt solltest du versuchen, dir keinen Kopf zu machen, ob er dir erwersfähig schreiben könnte. Es ist schwer, das weiss ich. Aber wenn man zu viel grübelt, macht man sich noch verrückter im Kopf, als man eh ist.


Wie das mit den Schweigepflichsentbindungen geht, weiss ich nicht genau. Wenn du die EGV unterschreibst, musst du sie ausfüllen, das ist leider so. Ob es eine Möglichkeit gibt, wie man direkt einen Termin beim Amtsarzt bekommt, ohne vorher viele Zettel zu unterschreiben, kann dir hoffentlich wer anders beantworten.

Was Gesetzesänderrungen allgemein angeht, glaub ich nicht, das ein Gesetz verabschiedet werden kann, wonach alle, die krank sind, plötzlich als Gesund und Arbeitsfähig gelten. Das würden alleine schon die Chefs von Firmen nicht wollen, da dann plötzlich viele (vom JC erzwungene) Bewerbungen eintrudeln, von Menschen, die für die Berufe nicht geeignet sind.
 

humble

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AW: Kann man diese Schweigepflichtsentbindungen mit etwas umgehen?Ich weiß nicht weiter..wer kann mir einen Hinweis gebe

Ich zitiere mich eben einfach:

""Die vorgelegten Schweigepflichtentbindungen (12 Stück) habe ich nicht unterschrieben. Die sind ja auf 3 Jahre ausgelegt. Ich habe Ich habe zusammen mit dem Fragebogen eine modifizierte und zeitlich sehr begrenzte Spe vorgelegt und nur auf die Untersuchung beschränkt. Unterlagen habe ich direkt im verschlossenen Umschlag direkt beim äD abgegeben, nicht beim jc.

So in etwa:

"Ausschließlich zur Erstellung eines Gutachtens entbinde ich meine behandelnden Ärzte (nachfolgend) gegenüber der/dem begutachtenden Ärztin/Arzt des ärztlichen Dienstes von der ärztlichen/psychotherapeutischen Schweigepflicht und bin damit einverstanden, dass erforderliche Befundunterlagen, Untersuchungsergebnisse oder ähnliche Unterlagen der/dem begutachtenden Ärztin/Arzt des ärztlichen Dienstes im verschlossenen Umschlag zur Auswertung zur Verfügung gestellt werden, soweit dies für die Feststellung meiner gesundheitlichen Voraussetzungen innerhalb der Inanspruchnahme von Sozialleistungen erforderlich ist. Diese Erklärung gilt für die Dauer von 2 Monaten, bis zum ....... ab dem Datum der Unterzeichnung.
Gleichzeitig entbinde ich die/den begutachtenden Ärztin/Arzt des ärztlichen Dienstes bzw. den ärztlichen Dienst von der Schweigepflicht gegenüber den aufgeführten Ärzten und bitte um Übersendung des vollständigen Gutachtens (Teil A und B) nach Erstellung an meine behandelnden Ärzte.""

Sonst kannst Du hier nachlesen, wie es weiter gehen könnte.

P.S. Lass bitte in Zukunft das Politische aus Sachfragen aus. Danke.
 

Hyena

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AW: Kann man diese Schweigepflichtsentbindungen mit etwas umgehen?Ich weiß nicht weiter..wer kann mir einen Hinweis gebe

@humble

meine Version wurde leider mit wehenden Fahnen abgelehnt.
Scheint da wohl auch wieder regionale Unterschiede, wenn nicht gar von ÄD zu ÄD zu geben.

@CottonEyeJoe
Ich kenne auch diese Situationen, wo man einfach nicht mehr weiter weiß.

Ich denke du kommst mit dem Internet klar, daher lege ich dir die Suche nach einer Beratungsstelle ans Herz (habe selbst gute Erfahrungen damit gemacht). Leider weiß ich nicht ob das alle Städte anbieten, aber ich hab beim SpD (Sozialpsychiatrische Dienst) gute Erfahrungen gemacht - manchmal braucht es auch einfach jemand Außenstehenden um einen klaren Kopf zu bekommen.
 

Aurora

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AW: Kann man diese Schweigepflichtsentbindungen mit etwas umgehen?Ich weiß nicht weiter..wer kann mir einen Hinweis gebe

Ich frage einfach jedes Mal, welche Unterlagen genau benötigt werden und gebe diese als Kopie (durch das Amt gezahlt) beim Amtsarzt persönlich ab. Hat bisher jedes Mal funktioniert.
Mich haben sie die letzten 3 Jahre ca 6 Mal zum ärztlichen gescheucht. Allein in den letzten 4 Monaten hatte ich 3 Aufforderungen zum äD zu gehen und sollte jedes Mal die kompletten Unterlagen neu ausgefüllt einreichen.
 

Fairina

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AW: Kann man diese Schweigepflichtsentbindungen mit etwas umgehen?Ich weiß nicht weiter..wer kann mir einen Hinweis gebe

humble? Was soll das?

Und:
Man muss keine EGV unterschreiben und auch keine Schweigepflichtsentbindung.

Autora:
Das würde ich verweigern. 3 mal äD in 4 Monaten? Das ist Schikane und könnte in Richtung Untreue gehen.
 

humble

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AW: Kann man diese Schweigepflichtsentbindungen mit etwas umgehen?Ich weiß nicht weiter..wer kann mir einen Hinweis gebe

@humble

meine Version wurde leider mit wehenden Fahnen abgelehnt.
Scheint da wohl auch wieder regionale Unterschiede, wenn nicht gar von ÄD zu ÄD zu geben.
Was heißt "abgelehnt"? Jetzt bestimmt das äD sogar die Form der SPE?


humble? Was soll das?
Was soll was? :confused:
 

nicefull

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AW: Kann man diese Schweigepflichtsentbindungen mit etwas umgehen?Ich weiß nicht weiter..wer kann mir einen Hinweis gebe

Hallo CottonEyeJoe,

ich stecke in dergleichen Situation wie du und habe sogar schon einen Termin bekommen.

Zum einen will der Amtsarzt bestimmt mehrere Schweigepflichtsentbindungen.
Die ich nicht bereit bin zu geben. Das ist mir zu privat, unübersichtlich, gefährlich und würde meinem Gedankenkarusell Chaos aus Negativität, noch mehr Input geben.

Kann man diese Schweigepflichtsentbindungen mit etwas umgehen? Z.b in Form eines Berichts, unterschrieben und abgestempelt, vom Hausarzt/Psychotherapeut persönlich?
Genau dieses Gefühlschaos habe ich leider auch. Ich persönlich habe mich dazu entschieden, keine Schweigepflichtsentbindung zu unterschreiben. Ich sehe da auch keinen höheren Sinn drin. Ich kann doch die Unterlagen selber vom Arzt besorgen und beim Amtsarzt abgeben. Dann entscheide ich welche Unterlagen er kriegt. Ich würde niemals freiwillig meine Entscheidungsgewalt an Dritte abgeben. Die Abgabe der Schweigepflichtsentbindung ist FREIWILLIG.
Die Schweigepflichtentbindung habe ich unausgefüllt zum Gesundheitsamt geschickt. Vor Ort werde ich da auch nichts unterschreiben, warum auch, ein paar Diagnosen nehme ich mit. Das muss doch reichen.

Das Ergebnis einer solchen Untersuchung ist relativ offen, ich habe die Erfahrung gemacht, dass die eh schreiben was die wollen. Ich war vor langer Zeit schonmal da, was ich erzählt habe, war dem relativ egal. Letztlich hat er kein Gutachten geschrieben, weil ich angeblich keine Unterlagen eingereicht hatte. Völliger Blödsinn , damals hatte ich noch eine Schweigepflichtentbindung unterschrieben, er hätte sich sämtliche Unterlagen selbst holen können (was er auch machen wollte). Ich habe auch niemals eine Sanktion bekommen. Alleine daran sieht man, dass die Schweigepflichtentbindung nicht immer sinnvoll ist.

Gruß
nicefull
 

Doppeloma

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AW: Kann man diese Schweigepflichtsentbindungen mit etwas umgehen?Ich weiß nicht weiter..wer kann mir einen Hinweis gebe

Hallo CottonEyeJoe, :welcome:

nur für den Fall, dass dich die Antworten auf deine Fragen auch mal irgendwann interessieren sollten ...

Ich bin 26 und alle Versuche mich in die Arbeitswelt etc. zu integrieren, sind auf Grund meiner psychischen Probleme gescheitert.
Dann bist du ja sicher auch in laufender ärztlicher Behandlung und hast eine reguläre AU-Bescheinigung vom Arzt, denn was der ÄD so feststellt gilt NUR für das JC und sonst für Niemanden.

Das Jobcenter hat mich vor fast 6 Monaten auf meine Arbeitsfähigkeit überprüfen lassen. Das Ergebnis war das ich erstmal 6 Monate nichts machen muss und dann nochmal geprüft wird.
Das bedeutet also NUR, dass man (wieder) überprüfen wird, für die interne Verwendung, ob du jetzt (oder bald) in Arbeit (und in welche) vermittelbar sein könntest.

Bald ist es soweit, der Termin beim Amtsarzt.
Ich habe unglaublich Angst davor, daß ich als arbeitsfähig eingestuft werde.
Du hast schon einen Termin oder "befürchtest" du den bisher nur bald zu bekommen ?
Der ÄD KANN dich überhaupt nicht als "Arbeits-Fähig" einstufen, wenn du von einem ambulanten (behandelnden) Arzt Arbeits-UNFÄHIG geschrieben bist. :icon_evil:

Der ÄD kann nur deine aktuelle Vermittlungsfähigkeit einschätzen wollen und mit einer AU von deinem Arzt nützt es ihm (und dem JC) nicht wirklich viel an deiner generellen "Arbeits-Unfähigkeit" zweifeln zu wollen.

OHNE eine solche (rechtlich überall anerkannte) AU-Bescheinigung von einem behandelnden Arzt kann der ÄD nur dafür sorgen, dass du in Sozial-Hilfe abgeschoben werden sollst ... besonders wenn er dich weiterhin für "Vermittlungs-Unfähig" begutachtet.

Der ist ganz sicher KEIN Facharzt für deine psychischen Probleme um das weiterführender alles beurteilen zu können.

Dazu wurde hier tatsächlich schon sehr viel geschrieben, auch von der "Wertlosigkeit" für die restliche Welt bei den Feststellungen der JC-"Amtsärzte", wenn mann nicht auch bei ambulanten Ärzten in Behandlung ist und dort eine AU-Bescheinigung bekommt.

Dann bist du aktiv sowieso NICHT "vermittelbar", egal wie der ÄD das gerne sehen möchte ... :icon_evil:

Zum einen will der Amtsarzt bestimmt mehrere Schweigepflichtsentbindungen.
Dir wurde ja schon bestätigt, dass Schweigepflicht-Entbindungen freiwillig sind und in der Regel werden die schon vorher "gewünscht" und nicht erst vom "Amtsarzt".
Der gibt seine Einschätzung an den "Auftraggeber" (normal dein SB vom JC) und damit ist sein Job vorerst wieder erledigt ...

Kann man diese Schweigepflichtsentbindungen mit etwas umgehen?
Sehr einfach also, man unterschreibt sie einfach NICHT ...

Z.b in Form eines Berichts, unterschrieben und abgestempelt, vom Hausarzt/Psychotherapeut persönlich?
Das ist immer die beste Variante, SELBER was zu einem Termin beim ÄD mitzunehmen, wo aktuell dein Zustand vom behandelnden Arzt / Therapeuten beschrieben ist.

Dann sind jegliche Schweigepflicht-Entbindungen sowieso schon völlig überflüssig.

Was ist wenn der Amtsarzt mich als Arbeitsfähig einstuft?
Das geht gar nicht wenn du eine AU-Bescheinigung vom behandelnden Arzt hast und beim JC-SB weiterhin vorlegen kannst ... der ÄD hat NICHT zu entscheiden ob du krank oder gesund bist, sondern was du (theoretisch) arbeiten "könntest" wenn du gesund wärst (also auch ohne AU-Bescheinigung).

Anwalt? Ich weiß das es da Kostenbeihilfe gibt. Aber ist das dann völlig umsonst?
Was willst du da beim Anwalt, der kann dem ÄD auch nicht vorschreiben was in das "Gutachten" soll, das ist eine ärztliche Stellungnahme, auch Anwälte sind KEINE Ärzte ... :icon_evil:

Oder anders ausgedrückt: Ich weiß von mir das ich zu 100% nicht arbeitsfähig bin. Das wird mir auch sicherlich ein Psychotherapeut unterschreiben.
Dass DU das selber meinst zu wissen, hat aber noch weniger Bedeutung als die Ansichten vom JC-ÄD, es ist ja für dich vielleicht trotzdem nachvollziehbar, dass kein Amt unbedingt schon lebenslang für dich zahlen WILL, ohne das mal gelegentlich wieder nachzuprüfen.

Ich bestreite ja nicht, dass man für sich selber dieses Gefühl schon haben kann auch mit 26 Jahren, aber das sollte man doch vielleicht mal versuchen, durch gezielte Behandlung wieder zu bessern ... egal ob man dann wirklich wieder richtig "Arbeits-Fähig" wird oder nicht sondern vorrangig für die ganz persönliche Lebensqualität ... :sorry:

Muss ich mir überhaupt Sorgen machen, demnächst Arbeiten zu gehen oder Anwälte bezahlen zu müssen?
Darum sicher nicht, wer sollte dich denn einstellen wollen in deinem aktuellen Zustand und einen Anwalt brauchst du (vielleicht) mal wenn das Amt dir die Leistungen einstellen will ... aber soweit ist es ja im Moment noch nicht.

Nehmen wir mal an ich beziehe endlich Grundbedarf/Sozialhilfe. Weil ich als Arbeitsunfähig anerkannt wurde.
Dafür musst du als VOLL Erwerbsgemindert anerkannt werden, im besten Falle direkt von der DRV (Rentenkasse), sonst wird man dich immer wieder hin und her schieben zwischen den "sozialen Ämtern" ...

Wegen "Arbeits-Unfähigkeit" bekommt man KEINE Sozial-HILFE, auch dann nicht wenn das mal länger dauert ... eine Erwerbsminderung MUSS anerkannt werden ... rechtlich für ALLE Ämter verbindlich ist das NUR von der DRV.

Das erfolgt rein amtlich in deinem Alter sehr wahrscheinlich noch nicht "auf Dauer", da wird es immer wieder Überprüfungen geben, ob du nicht doch ein wieder wenig "Erwerbstätig" sein könntest, auch das Sozial-AMT (SGB XII) hat dafür "Gutachter" (Gesundheitsamt) und lässt das immer mal wieder überprüfen.

Können Gesetze so verändert werden, daß ich als anerkannt erwerbsunfähiger gezwungen werden kann, arbeiten zu gehen?
Wer soll dir das beantworten "KÖNNEN" (das kommt immer auf die Interessen der gerade aktiven Regierung und deren konkrete Gesetzgebung an), bisher bist du ja noch nicht mal wirklich "anerkannt Erwerbsunfähig" ... :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

Hyena

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AW: Kann man diese Schweigepflichtsentbindungen mit etwas umgehen?Ich weiß nicht weiter..wer kann mir einen Hinweis gebe

@humble

Sorry für die extrem verspätete Antwort - der Tread ist bei mir total unter gegangen.

Bei mir brannte damals ein wenig die Hütte und dann kam noch

Leider ist das Schreiben, wo Sie Ihre Ärzte entbinden nicht zulässig.
Also bin ich eingeknickt.

Resultat: Wichtigste Arzt wurde nicht kontaktiert und ich aus diesem Grund als VZ / 6h+ bescheinigt.

Die Rückmeldung vom ÄD bekam ich am selben Tag wie meine Kündigung - meine SB war dann noch weniger "amused" als ich von der Begutachtung.

Aber: ÄD ist kein Verwaltungsakt und kann kein Einspruch erhoben werden.

Mitlerweile hab ich mir selbst Hilfe gesucht und bin in einer "aufbauenden" AGH.
 

humble

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AW: Kann man diese Schweigepflichtsentbindungen mit etwas umgehen?Ich weiß nicht weiter..wer kann mir einen Hinweis gebe

@humble
Sorry für die extrem verspätete Antwort
Kein Problem.

Kann ich bestens nachvollziehen, dass es Dir gereicht hat. Jeder, der gesundheitlich angeschlagen ist und auch noch gegen das jc kämpfen muss, hat eben bessere und schlechtere Phasen. Deshalb landen auch viele in der Obdachlosigkeit oder bei den Tafeln, weil sie sich mit diesem System gar nicht abgeben wollen oder überhaupt können.

Wenn Du einen für Dich akzeptablen Weg gefunden hast, ist es doch ok. Viel Erfolg und seelische Ruhe :wink:

Leider ist das Schreiben, wo Sie Ihre Ärzte entbinden nicht zulässig.
Damit würde ich mich sicher nicht zufrieden geben. Aber ich gebe zu, dass ich tatsächlich gute Unterstützung der Gutachterin des äD bekommen habe. Wäre sonst möglicherweise auch deutlich komplizierter geworden.
 

Hyena

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@humble

wie sagt man so schön: Der Kampf geht weiter ^^

Kurze Zeit später erhielt ich die Rückmeldung zum GDB.
So niedrig, dass selbst mein Fachdoc die Haare gerauft hat.
Warte nun schon seit 10 Wochen auf die Reaktion von meinem Widerspruch.

Aber das ist eine andere Geschichte :wink:
 
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