Kann man das so formulieren oder geht das zu weit als Beschwerde?

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DerMannohneHut

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Sehr geehrte Damen und Herren,

da ich in sechs Monaten, vier verschiedene Fallmanager hatte, richtet sich meine Beschwerde generell gegen das Jobcenter XY.

Und da wären wir auch schon bei der ersten Beschwerde. M.E. sind ständig wechselnde Fallmanager absolut kontraproduktiv. Die Mitarbeiter im Jobcenter sind generell empathielos und agieren mit uns "Kunden", wie mit Menschen zweiter Klasse. Neben den unfreundlichen und verachtenden Umgang, bekommt man keine Jobangebote vermittelt und um Termine, muss man sich selbst kümmern. Termine werden kurzfristig abgesagt und auf Nachfrage wird man vertröstet und bekommt erst Wochen später einen neuen Termin. Die Machtposition und der Beamtenstatus wird charmelos ausgenutzt. Es wird einem nicht geholfen, Weiterbildungen werden generell abgelehnt und stattdessen wird man in fragwürdige Maßnahmen gesteckt. Arbeitsscheu und unverschämt!

Hochachtungsvoll
 

Nena

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Du schreibst MAN. Da Du wahrscheinlich keinen Auftrag hast (möglicherweise nicht mal Belege für Deine Behauptungen?), solltest Du Dich auf DICH beschränken. Was DIR passiert ist.
ARBEITSSCHEU? Das ist boshaft, unterstellend und - echt - anmaßend. Spätestens dann nehme ich - Leserin - Dein Schreiben nicht mehr ernst. Weil es zeigt, dass Du keine Ahnung hast (nein, kannst Du auch nicht haben).
Aber das Wichtigste:
Was soll das bringen?
 

Cha

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Das Schreiben enthält keine Beleidigungen.
Es spiegelt den tatsächlichen Eindruck und den eigenen Frust wieder.
Ich denke, es ist vollkommen in Ordnung, wenn die Geschäftsführung/Amtsleitung eine solche Rückmeldung bekommt.

Nur "Beamtenstatus", "charmelos", "arbeitsscheu" und "unverschämt" würde ich weglassen.
Diese Formulierungen nehmen dem Schreiben den Ernst und ziehen es ins lächerliche.

Viele Grüße

Cha
 

SeptemberSun

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Wie schon gesagt wurde, wird das Schreiben tatsächlich überhaupt nichts bringen. Insbesondere, solange die "Vorwürfe" so allgemein gehalten werden. Bei einzelnen Verfehlungen (rein menschlicher Art) bleibt dir die Dienstaufsichtsbeschwerde, die bekanntermaßen sinnlos ist, außer vielleicht ein bisschen Schreibaufwand zu produzieren.

Das Recht auf "einen dauerhaften" Fallmanager gibt es nicht. Letztlich sollte jeder "Neue" aufgrund der Eintragungen im System über deine persönliche Situation informiert sein. Sollte dies im Einzelfall nicht so sein und sollte es konkretes (fachliches) Fehlverhalten eines Fallmanagers geben, hast du den Weg der Fachaufsichtsbeschwerde. Dann aber mit Nennung von Ross und Reiter und eben jenes Fehlverhaltens.
 

Matt45

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Diese "Beschwerde" kannst du gerne zum Arbeitsminister schicken. Bei einem JC hätte man mit dir nur Mitleid und würde dich nicht mehr ernst nehmen. > > > Nichts gegen TE, aber so baut man keine Beschwerde auf.

Wenn, muss so etwas "Hand" und "Fuß" haben.
 

Couchhartzer

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Wenn, muss so etwas "Hand" und "Fuß" haben.
Genauso ist es und darum ist das hier:
Diese "Beschwerde" kannst du gerne zum Arbeitsminister schicken.
schlichtweg auch einfach nur völliger Blödsinn.

Wenn überhaupt, dann geht so eine Beschwerde an die Fachaufsicht und die sitzt entweder in der AfA in Nürnberg oder die entsprechende Regionaldirektion (bei Jobcentern die keiner Optionskommune angehören), oder aber beim Landrat bzw. in der Geschäftsleitung des JC (wenn es sich um eine Optionskommune handelt).
 

Matt45

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Der Satz ...zum Arbeitsminister.......war ironisch gemeint von mir. Leider nicht gekennzeichnet von mir, im Forum beim Lesen ist etwas anderes als "draußen" beim sprechen, kann mir auch passieren im Forum. Couchhartzer hat aber Recht.
 

Imaginaer

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Es gibt kein Recht auf feste Ansprechpartner. Dein Ansprechpartner ist das Jobcenter als Behörde, der Arbeitsvermittler/Sachbearbeiter sieht dich als Vorgangsnummer. Nicht mehr, nicht weniger. Die Frage ist...realisierst Du bzw. die anderen Erwerbslosen das endlich? Die zwischenmenschliche Verständigung ist nie vorgesehen gewesen. Sonst würde deine berichtigten Punkte nicht in großer Zahl auftauchen.

Das System hat keine Fehler, es IST der Fehler.
 

Merse

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Was soll das bringen?

In erster Linie wohl eine Maßnahme, in der die schriftliche Kommunikation per Brief geübt wird. Dazu mehr Vermittlungsvorschläge, da sich der Kunde langweilt und über zu wenig VV klagt.


@DerMannohneHut

Die Antwort des JC wäre, dass du kein Mitspracherecht bei Personalentscheidungen des JC hast und Sachbearbeiter beispielsweise krankheitsbedingt ausfallen können.
 

Holler2008

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Das Schreiben enthält keine Beleidigungen.
Ach das soll tatsächlich so rausgehen? Das würde so für dich nichts zum Positiven verändern.
Alles gefühlsgeladene muss raus und was dir selbst widerfahren ist mit Beispielen verdeutlichen, sonst ist das zu allgemein.

Du könntest schreiben, dass es dir kaum hilft, wenn du immer einen neuen Fallmanager bekommst, sobald sich der alte in deine Akte eingearbeitet hatte.
Wie die anderen schon schrieben nicht "man" sondern "ich" und dann genau nennen in welchem Fall die was geschah. Wann wurde dir von wem welcher Termin kurzfristig abgesagt. Wann genau bei welchem Treffen wurdest du von wem in welcher Form unfreundlich oder gar verachtend behandelt? Welche Maßnahme war wieso fragwürdig. Wann wurde dir bei was nicht geholfen?
Du musst die konkreten Ereignisse einfach sachlich aufführen.

(Wobei keine Termine und keine Vermittlungsvorschläge finden manche sogar gut.)
 
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