kann ich zur berufsfremden Umschulung gezwungen werden (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

bender2177

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Bei meinem letzten Meldetermin zur Beratung und Information zu Fragen der Berufswahl und beruflichen Zukunft schlug mir mein Fallmanager ein mehrmonatiges Bewerbungstraining vor.

Dies hielt ich für nicht sinnvoll da ich nach x Bewerbungscoachings mittlerweile wüßte wie eine Bewerbung auszusehen hat und er eine große Auswahl an Bewerbungen vorliegen hat.

Folgefrage seinerseits war 'Haben Sie gesundheitliche Einschränkungen?' ; 'Nein' . 'Dann machen Sie nun eine Schulung zum [völlig anderes Berufsfeld KEIN Zusammenhang zu dem was ich bisher gemacht habe oder meinen Fähigkeiten oder Qualifikationen].
Das ganze wurde dann vorerst zu Grabe getragen, weil ich zwar keine gesundheitlichen Einschränkung für das von mir angestrebte Berufsfeld habe, aber eben doch für das von ihm vorgeschlagene.

Meine Fragen lauten nun: Kann ich zur berufsfremden Umschulung gezwungen werden? Muss sowas nicht begründet werden? Habe ich kein Mitspracherecht bei der Berufswahl? Ist jeder Beruf zumutbar für den man keine gesundheitliche Einschränkung hat?

Ich hatte bisher keine Weiterbildungsmassnahme oder irgendwelche Eignungstests von Seiten des JC oder eines Massnahmeträgers. Kann ein Fallmanager einfach ohne weiteres wegen Langzeitarbeitslosigkeit einen X-beliebigen Beruf für den Hilfeempfänger aus dem Hut ziehen und ihn dazu zwingen?
 
Zuletzt bearbeitet:

krohne444

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hi
Du musst halt alles Unternehmen um aus der Bedürftigkeit heraus zu kommen und das ist alles zumutbare wenn da nicht die Gesundheit oder andere Gründe dagegen sprechen.

Und das kann auch mit Hilfe anderer sein /Amt. Und Berufsschutz usw gibt es nicht .Wenn dir eine Stelle mit RVB vorgelegt wird dann bewirbst du dich halt (ob die einen nehmen ist was anderes .Und das kann selbst der Tolle Job als WC Wächter sein auch wenn du zuvor Akademiker warst usw.

Und wenn der einen Beruf/Schulung usw vorschlägt wird er damit kommen , dass gerade dort die Chancen gut sind usw.
Besser du Suchst dir was passendes und schlägt ihm das vor .Weil der will dich loswerden egal wie .
 

Solanus

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Wenn das JC Steuergelder verschwenden will, dann soll es verschwenden. Sprich, wenn mir eine Umschulung angeboten wird und die Kosten vom JC übernommen werden. Warum dann nicht.

Eine angebotene Umschulung ist keine Garantie in dem Job arbeiten zu können, keine Verpflichtung die Ausbildung mit Erfolg abzuschließen.

Etwas zu lernen kann nie verkehrt sein. Eine Umschulung ist ein gesichertes Einkommen über die gesamte Zeit der Ausbildung.

Niemand verbietet Dir trotzdem in Deinem erlernten Beruf weiter zu suchen und wenn sich da etwas anbietet, einfach den Job anzunehmen.

Ehrlich ich würde mir da nicht zu viele Gedanken machen. Zu 99,9% bietet das JC keine 100% Berufsausbildung als Umschulung. Meistens ist dies wieder nur irgend eine Steuervernichtungsmaßnahme, die Du jederzeit bei einem Arbeitsangebot Canceln kannst.
 

götzb

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Umschulung läuft über einen Bildungsgutschein.
Kann das Jobcenter niemand dazu verpflichten. eine Fortbildung anzunehmen.

Im Gegensatz zu Zwangs-Maßnahmen, die per Zuscheisung erfolgen.
 
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