Kann ich sinnlose Maßnahme (Integration nach Weiterbildung) ablehnen?

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Kraetze

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Hallo Forumsmitglieder,
ich fürchte, ich bin nicht die erste mit diesem Problem, aber ich schildere es hier trotzdem, weil ich aus dem Herumlesen im Forum nicht richtig schlau werde und auch nicht einschätzen kann, ob Fälle aus z.B. 2011 noch aktuell sind.

Mir wurde von meinem "Betreuer" bei der Agentur am Dienstag eine Maßnahme zugewiesen mit Inhalt Bewerbungstraining und Coaching. Der Titel lautet "Integration nach Weiterbildung (FbW)" und wird hier in Berlin von "Trias" durchgeführt. Das Ganze soll drei Monate in Vollzeit durchgeführt werden und am Montag (sic!) beginnen. Ich bin völlig aus den Latschen gekippt, weil ich gerade (letzten Freitag) eine viermonatige Weiterbildung beendet habe und überhaupt nicht damit gerechnet hatte, sprich: mein Betreuer hat mich überrascht. Eigentlich wollte ich mich jetzt mit den neuen Kenntnissen auf viele Stellen bewerben - die gibt es in meinem Bereich tatsächlich (i.E. Online- und Social Media Redaktion in Berlin).
Ich möchte diese Maßnahme also nicht machen - auch weil sie unspezifisch alle Berufsgruppen anspricht und sozialpädagogische Elemente enthält, ich halte sie für Zeitverschwendung und glaube, es geht nur darum, mich aus der Statistik rauszukriegen. Ich bin seit 15.5. arbeitslos, davon aber 4 Monate Weiterbildung. Beim Gespräch habe ich eine Reihe Gegenargumente vorgebracht, die jeweils nur gekontert wurden mit "dann habe ich Sie demnächst wieder hier sitzen). Mir wurde die Zuweisung mitgeben, welche eine Rechtsfolgenbelehrung enthält, die Sanktionen bei Nichtantritt oder Abbruch in Aussicht stellt. Eine EGV gibt es aus dem Juli. In dieser ist aber lediglich von Bewerbungsaktivität die Rede.
Es gibt noch nicht mal einen Starttermin, den soll ich selber erfragen. Die Zuweisung enthält nur die Angaben Zuweisungsbeginn (nächster Montag) und Ende (20.3.)

Jetzt endlich die Fragen:
Kann ich die Maßnahme ablehnen?
Falls ja, welches Vorgehen wäre anzuraten?
Kann/soll ich gegen die Zuweisung Widerspruch einlegen?
Falls ja, müsste ich trotzdem anfangen?
Wenn ich die Sperrzeit in Kauf nähme, würde dann nach eurer Erfahrung gleich die nächste Zuweisung ins Haus flattern?

Vielen Dank für eure - möglichst schnellen - Antwort(en)
 

gelibeh

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Scann das mal bitte ohne persönliche Daten ein und zeig uns das.

Ablehnen solltest Du die Maßnahme nicht. Da geht man anders vor.
Im Regelfall soll man beim Maßnahmeträger irgendetwas unterschreiben. Die Unterlagen steckt man ganz schnell ein und sagt dann, dass man das erst in Ruhe prüfen wird/prüfen lässt. Oft hat sich das dann schon erledigt, ansonsten findet sich in den meisten Verträgen irgendetwas, was es einem nicht möglich macht, zu unterschreiben. Man will ja sooooo gerne teilnehmen, aber das kann man nicht unterschreiben :icon_mrgreen:
 

Kraetze

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hallo Gelibeh,
vielen Dank für die erste Antwort. Eine kleine Beruhigung ist davon eingetreten. ;(
Ich lade die Dateien hoch: die Zuweisung in zwei Seiten und den Flyer der Trägers. Bin gespannt, ob / was euch dazu einfällt. Der Flyer strotzt übrigens nur so vor Rechtschreibfehler. Noch so ein Punkt, der mich zweifeln lässt, was dir mir als langjähriger Redakteurin zum Thema Texten beibringen wollen.
Vielen Dank an euch
 

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ExUser 3872

Gast
hachja, TRIAS... typischer "4. Hinterhof" Laden ohne irgendwelche Kompetenz...
Viel Spass!


War dort mal vor vielen, vielen Jahren...sollten mir Stellen vorschlagen.. das gleiche potemkinsche Dorf wie bei den ganzen anderen Massnahmen.
 

gelibeh

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Hingehen, nichts sofort unterschreiben und dann hier wieder melden.

Du hast das Recht, jegliche Unterlagen in Ruhe zu prüfen, mach Dir das bewusst und lass Dir nicht mit irgendwelchen Sperren drohen.

Für mich ist das Maßnahmeangebot nicht ausreichend konkretisiert. Was sind denn die genauen Inhalte? Wie soll die aktive Mitarbeit ganz genau aussehen? Das ist mir viel zu unkonkret, was dort steht.
 
E

ExitUser

Gast
Ich denke, weiß es aber nicht, dass du nur ein paar Stunden pro Woche teilnehmen musst. Laut Einladung bist du verpflichtet, zu Terminen des Bildungsträgers zu erscheinen, also vermutlich nicht laufend dort anwesend sein.
 

Markus24

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Das Schreiben was du hier eingestellt habe hast habe ich im selben Wortlaut auch erhalten nur das es bei mir nicht nach"Integration nach Weiterbildung" stand sondern Maßnahme zur Aktivierung und Vermittlung mit intensiver Betreuung und anwesendheitspflicht "Vollzeit" und eben Bei Context W&A soll dort ein Bewerbungstraining machen was ich auch als unsinnig befinde was könnt ihr hier dazu sagen erfahrung was man da macht?
 

gelibeh

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Laut Einladung bist du verpflichtet, zu Terminen des Bildungsträgers zu erscheinen, also vermutlich nicht laufend dort anwesend sein.
Meiner Meinung nach, hat das aber ganz konkret dort zu stehen. Wie soll man sonst prüfen können, ob zumutbar?

was könnt ihr hier dazu sagen erfahrung was man da macht?
Nichts sofort unterschreiben. Unterlagen zur Prüfung mitnehmen.
 

Kraetze

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Danke an alle! Ich erzähle wie es bislang weitergegangen ist: Ich bin am Zuweisungstag nicht hingegangen. Das war mir alles zu viel und ich bin krank geworden. Nun wird der Beginn vorauss. verschoben. In der Zwischenzeit habe ich telefonisch Kontakt mit dem Träger aufgenommen, der mir sagt, es sei keine Vollzeit-Maßnahme und explizit auf Akademiker ausgerichtet. Beides Aussagen, die diametral zu denen meines AVs entgegen stehen!! Was das soll, verstehe ich nicht. Will aber auch nicht über Motive spekulieren, da das eh keinen Sinn hat.
Mein Plan ist nun, dort anzutreten für evtl. nur einen Tag, dann zu entscheiden, ob ich dort bleibe. Habe mir prophylaktisch ein anderes Aktivierungsangebot ausgesucht, dass ich im Fall, das die TRIAS-Maßnahme ganz schrecklich ist, meinem AV alternativ vorschlagen werde. Falls auch das abgelehnt würde ist Plan B, mir selber einen möglichst langes Praktikum zu suchen, um auf diese Weise möglichst wenig Zeit beim Bildungsträger zubringen zu müssen.
Interessant ist vielleicht noch, dass ich Hinweise habe, dass die TRIAS-Maßnahme von der Agentur per Ausschreibung eingekauft wurde und dass sie jetzt die Plätze nicht vollkriegen - Probleme, die irgendwann den Bundesrechnungshof interessieren werden. Aber wo bleibe ich und Betroffene in diesem Spiel?
Wünsche euch allen ein frohes Fest und möglichst gutes Abschalten!
 

gti88

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Widerspruch machen und abwarten...

Wenn die Rückantwort dir nicht gefällt...

Klage beim Sozialgericht machen...keine Lust drauf dann vom Anwalt erledigen lassen (Prozesskosten beantragen)!

So werde ich es auch machen! Frohes Fest!
 

Texter50

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Ich würde da weniger telefonieren, denn da lassen sich die Inhalte der Gespr#che später nicht nachweisen.
Im Zweifel hat da keiner was gesagt und als TE hat man mit der Reinigungsfachkraft des Trägers geredet - nie aber mit einer verantwortlichen Person.
Wichtige Anliegen sind per Fax mit Sendebericht weitaus besser geeignet. :icon_stop:

Das ist wieder eine von den besonders eifrigen Täger, die die Teilnehmer auch gerne noch ein paar Monate nach der Zwangszuführung betreuen. :icon_stop:
 

Kraetze

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hallo an alle,
ich will mal berichten, wie es weitergegangen ist. Ich bin vor Weihnachten nicht mehr bei der Maßnahme angetreten, da ich krank war. - Zur Erinnerung: Die Zuweisung war sehr kurzfristig am 15.12. mit Start zum 21.12. ausgesprochen worden - Ich habe die Zeit aber genutzt, um alternative Angebote für passgenauere Bewerbungscoaching zu suchen und habe meinem SB eine solche am 28.12. vorgeschlagen. Leider gab es bis zum 4.1. (dem vorgesehenen neuen Start der zugewiesenen Maßnahme) trotz Nachfragen per Mail und telefonischer Bitte um Rückruf erst am 4.1. (sic!) Rückmeldung meines SB in folgender lapidarer Form: "Es freut mich, dass Sie sich nach alternativen Angeboten umgesehen haben. Da es sich bei der Maßnahme Trias um ein Angebot der Agentur für Arbeit handelt, dass Sie bereits zugewiesen bekommen haben und dieses ebenso für Akademiker zumutbar ist, kann ich leider keine andere Maßnahme fördern."

Basta-Politik. Ich glaube nicht mehr, dass ich diesen SB noch irgendwie erweichen kann, habe aber nochmal um mehr Information zur Maßnahme und insbesondere fachliche Qualifikation des Trägers gebeten, welche lt. zugrunde liegender Ausschreibung dem Afa als Ausschreibenden vorhanden sein müsste, da sie dort vorgelegt werden musste. Daraufhin habe ich bislang (wieder mal) keine Antwort erhalten.

Stattdessen kam heute die neue Zuweisung mit Beginndatum 18.1.
Anbei war eine Empfangsbestätigung, die ich unterschreiben soll und hier dokumentiere.
bestaetigung_trias.jpg

Meine Fragen nun:
- Da es ja hier im Forum ja immer heißt, man soll beim MAT nichts unterschreiben: Gilt dieser Rat auch für so eine Empfangsbestätigung?
- Könnt ihr in dem Text irgendetwas erkennen, was man anfechten sollte?
- Thema Datenschutz: Kann ich es verhindern bzw. die Zustimmung dazu verweigern, dass der Träger Zugriff auf meine Daten beim Afa erhält?

Eine weitere Frage betrifft die Zumutbarkeit von Beschäftigungen: So wie ich es verstehe, ist das der eigentliche Zweck der Maßnahme: Die Leute in irgendwelche Beschäftigungen zu drängen (mittels Zuweisung) und dann Vermittlungsprämie zu kassieren. Wie steht es da mit der Zumutbarkeit?
Mein derzeitiges Alg1 ist nämlich z.B. noch deutlich höher als es der Mindestlohn wäre. Kann ich zugewiesene Beschäftigungen ablehnen, weil sie / wenn sie nur mit Mindestlohn honoriert würden. Und müsste nicht auch meine Qualifikation und Berufserfahrung (20 Jahre digitale Medienproduktion) berücksichtigt werden?

Ach ja, noch eins: Anfahrtsweg zum Träger sind übrigens 52 min einfache Strecke. Und das in Berlin, wo es in jedem Bezirk Bewerbungscoaching-Maßnahmen gibt, soll ich ans andere Ende der Stadt dafür fahren ....

Sorry, dass es so so viel Text ist. Bin für jeden konstruktiven Tipp dankbar.
Dass mit den Widersprüchen habe ich z.B. auch noch nicht verstanden? Gegen eine Zuweisung kann ich doch keinen Wiederspruch einlegen, oder doch? Ich dachte, das wäre erst gegen eine Sanktion möglich.

vg, und danke an alle
 

martinpluto

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Hallo, also äh dir ist schon klar dass dieses nicht nur eine Empfangsbestätigung ist? In dieser Bestätigung geht es darum dass du zustimmst dafür dass deine Daten (Bewerbungsdaten und ähnliches) an den Maßnahmeträger übermittelt werden dürfen. Ich würde schriftlich der Weitergabe meiner persönlichen Daten widersprechen unter Berufung auf das BDSG (Bundesdatenschutzgesetz).
 

Makale

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Hier liegt genau das gleiche Problem wie in allen bezüglich eines Maßnahmeangebotes vor: Ermessensnichtgebrauch.

Die Entscheidung über die Zuweisung zu der Eingliederungsmaßnahme ist daher allein schon deswegen rechtswidrig. Einer weiteren Prüfung bedarf es daher aus meiner Sicht nicht.
 

chromoxidgruen

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Zumutbare Beschäftigung: bei ALG I darf das Nettoeinkommen abzüglich Fahrtkosten u. ä. nicht unter dem ALG I liegen. Teilweise gelten noch höhere Grenzen, Details siehe unten.

§ 140 SGB III
Zumutbare Beschäftigungen


(3) Aus personenbezogenen Gründen ist eine Beschäftigung einer arbeitslosen Person insbesondere nicht zumutbar, wenn das daraus erzielbare Arbeitsentgelt erheblich niedriger ist als das der Bemessung des Arbeitslosengeldes zugrunde liegende Arbeitsentgelt. In den ersten drei Monaten der Arbeitslosigkeit ist eine Minderung um mehr als 20 Prozent und in den folgenden drei Monaten um mehr als 30 Prozent dieses Arbeitsentgelts nicht zumutbar. Vom siebten Monat der Arbeitslosigkeit an ist einer arbeitslosen Person eine Beschäftigung nur dann nicht zumutbar, wenn das daraus erzielbare Nettoeinkommen unter Berücksichtigung der mit der Beschäftigung zusammenhängenden Aufwendungen niedriger ist als das Arbeitslosengeld.
 

Murmelentenmaus

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Context wae spandau

Hi Leute,
ich bin aktuell seit 14 Tagen in dieser "Maßnahme" in Spandau. Das was man erlebt, kann man sich nicht ausdenken. Eigentlich wird man entwürdigt. Wenn man nicht spurt, was die wollen, wird sofort mit Sanktionen gedroht. Wenn man nicht das Bewerbungsprofil übernimmt, was die einem vorschreiben, wird gedroht. wenn man keine Rollenspiele mitmacht, wird gedroht. Die Dozentin behandelt erwachsene Menschen wie Erstklässler. Wenn man nicht ihrer Meinung ist oder sogar eine eigene Meinung hat, wird sie sauer. Man kann nicht den ganzen Tag ausschließlich Jobs suchen, da irgendwann mal keine mehr zu finden sind. Dann vertreibt man sich die Zeit mit googeln, Buch lesen, Karten spielen, man darf sogar Videos schauen. Leute, die hier sitzen und schon einen Job in Aussicht haben, müssen ihre Bewerbsunterlagen trotzdem abgeben für diesen Job und... das Datum wird dann so dadiert, als wenn der Job während der Maßnahme gefunden wurde. Selbst wenn man in seiner Freizeit Jobs sucht, müssen die Bewerbungsunterlagen dazu bei context abgegeben werden. Damit die sich auf die Fahne schreiben können, das der Teilnehmer den Job während der Maßnahme gefunden hat. Man wird hier echt entmündigt. Es sitzen hier gestanden Menschen und wer meckert wird sofort sanktioniert. Die melden dann der Sklavenverwaltung, dass man nicht mitarbeiten möchte, was ja nicht stimmt, aber man ist eigentlich nicht bereit, dieses Caspertheater hier mitzumachen. Eigentlich wie Zuckerbrot und Peitsche. Es werden Ausflüge zum Jobpoint oder zum Arbeitsgericht gemacht, das ist Zuckerbrot, hat man eine eigene Meinung zu einem Thema folgt automatisch die Peitsche. Ich kann alle nur warnen, unterschreibt keine Eingliederungsvereinbarung. Das ist alles Geldschneiderei hier. Die Dozentin selbst macht nebenberuflich Versicherungsmakler und kümmert sich um Insolvenzen. Jetzt dürft ihr raten, was wir morgen und übermorgen als Thema haben!!! Das hat nichts mit dem zu tun, warum wir hier sitzen. Ich werde definietiv nach dieser Maßnahme meiner Sachbearbeiterin einen ausführlichen Bericht dazu schreiben und ich werde auch bei meinen Bewerbungen darauf hinweisen, dass ich diese in meiner Freizeit gefunden und auch geschrieben habe und context keinen Anteil an meinen Bemühungen hat. Vielleicht hat einer von euch noch so lustige Erlebnisse wir ich gerade hier:icon_hihi:
 

gelibeh

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Vielleicht hat einer von euch noch so lustige Erlebnisse wir ich gerade hier
Einer? Die selben Erfahrungen dürften tausende gemacht haben.

Sanktionen dürften aber zu kippen sein, wenn in der EGV/Zuweisung nicht eindeutig steht, wie die aktive Mitarbeit auszusehen hat.

https://www.elo-forum.org/weiterbil...aelt-anmassend-142330/index2.html#post1802111

Hast Du dort etwas zum Datenschutz unterschrieben? Falls ja, dann widerrufe mal die Genehmigungen. Das ist nämlich Dein gutes Recht und darf auch nicht sanktioniert werden.
 

Pixelschieberin

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[...] Anbei war eine Empfangsbestätigung, die ich unterschreiben soll und hier dokumentiere.[...]
Da steht "Maßnahmeträger erhält selektiven Zugriff auf das Bewerberprofil des HE, das bei der AfA geführt wird".
Und was genau wird da "selektiert"?
Abgesehen davon, daß ich DAS nicht wollte, daß Klinkenputzer und Drückerbanden in meinen Daten rumfingern, wird der Unterzeichnende aufgefordert, die Katze im Sack zu kaufen...
Wischi-Waschi, dessen Interpretationsspielraum nicht abzuschätzen ist, würde ICH keinesfalls unterschreiben.
 

Kerstin_K

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AW: Context wae spandau

Leute, die hier sitzen und schon einen Job in Aussicht haben, müssen ihre Bewerbsunterlagen trotzdem abgeben für diesen Job und... das Datum wird dann so dadiert, als wenn der Job während der Maßnahme gefunden wurde. Selbst wenn man in seiner Freizeit Jobs sucht, müssen die Bewerbungsunterlagen dazu bei context abgegeben werden. Damit die sich auf die Fahne schreiben können, das der Teilnehmer den Job während der Maßnahme gefunden hat.

Drohen heisst aber nicht machen. Und wenn man das als teilnehmer mit sich machen läßt, naja...

Wer zwingt Dich denn, dem Träger mitzuteilen, wo Du Dich in Deiner Freizeit bewirbst? Wer zwingt Dich, mitzuteilen, mit welchen Arbeitgeber Du in Verhandlung stehst und ar bewerbungsunterlagen dort abzugeben und dann auch noch zu fälschen?
 

Kraetze

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zu #21

diese "Empfangsbestätigung" habe ich nicht unterschrieben, hat auch keiner danach gefragt ;)
Auch Verträge wurden mir nicht vorgelegt - im Gegensatz zu den anderen TN - warum, weiß ich nicht.
 

Kraetze

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Hi an alle Ratgeber und -sucher. Hier noch einige Sätze wie es weitergegangen ist. Kann vielleicht als Tipp für andere dienen:
Ich habe mich lange und nachhaltig gegen die Unterschrift unter eine vertragliche Vereinbarung mit dem Träger gewehrt - mit formalen Begründungen (Datenschutzschulung war nicht erfolgt, dann sollte es die geben, war aber nicht akzeptabel, da sich die Belehrung nicht an Teilnehmer sondern an Angestellte des Trägers richtete (sic!), im Vertrag waren Klauseln, die ich ablehnte (Es sollte die Erlaubnis erteilt werden, den neuen Arbeitgeber zu kontaktieren - was nicht zur Anwendung kommen sollte - worauf ich darauf beharrte, dass man diese Klausel dann doch auch streichen könnte .... ;) ... Im Endeffekt war die Projektleiterin so entnervt, dass sie in meinem Fall auf eine Unterschrift verzichtet hat.)
Daraufhin habe ich mit besserem Gefühl, da der Willkür und kuriosen Vermittlungsversuchen - nicht mehr so ausgeliefert, einige Tage teilgenommen - (gebracht hat mir das erwartungsgemäß nicht viel ... )Zwischenzeitlich habe ich mir eine Kurzzeitbeschäftigung/Praktikumsplatz gesucht und bin damit so gut wie raus aus der Maßnahme, da der Zuweisungszeitraum nach Ende dieser Beschäftigung fast rum ist, gehe dann also nochmals ein paar Tage hin und gut ist. Auf Verlängerung wg. Fehlzeiten werde ich verzichten.
Vielen Dank nochmal an alle Helfer/innen!
 
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